SINN Belastungstest im Fraunhofer-Institut

  • Eigentlich ist es genau das was ich meine, so viele technische Innovationen und das wichtigste vergessen - ein sehr gut reguliertes Werk- und zwar in allen Lagen und nicht nur die Werte die man beim Tragen mehr oder weniger zufällig erzielt. Sinn sagt ein Vorgang von 10 Sek. pro Tag ist in Ordnung ich finde das ist zu viel.

    Ich stimme Dir bezüglich der Gangwerte zu.

    Ich erwarte von einem Top Werk auch Top Werte.

    Dennoch sollte meiner Meinung nach dem Werk auch eine Einarbeitungszeit gegeben werden, wo sie dann noch mal ab Werk neu einreguliert werden müßten (in allen Lagen). Oder Sinn sorgt in einem stillen Kämmerlein dafür, das die Werke sich acht Wochen lang einlaufen. X(

  • Für mich ist ein Zertifikat nicht so wichtig, denn es ist nur
    eine Momentaufnahme des Gangverhalten.

    Bislang war ich mit meinen 4 Sinn´s (3 U1, 1 U2) bzgl. Gangverhalten
    zufrieden (von +- 0 bis + 6 Sek./Tag), besser kann´s ein Chronometer
    auch nicht.

    Ich muss leider wiedersprechen, das ist der falsche Ansatz im Umgang mit dem Thema "Chronometer"!
    Ein Chronometer ist viel mehr als ein Zertifikat, Chronometer bedeutet vor allem, dass die Uhr in allen Lagen nur sehr geringe Abweichungen hat. Ich habe auch eine sehr genaue Uhr, meine Seiko Marinemaster. Die Uhr hält im Alltagsbetrieb die Zeit durchschnittlich sehr gut, aber in einzelnen Lagen weicht sie zu stark ab, wordurch sie zwar momentan im Alltag genau geht, insgesamt aber keine genaue Uhr ist!

    Ich wollte meine 356 Sa II als Chronometer bestellen, zu dem Zeitpunkt wurde es aber nicht mehr von Sinn angeboten, weil es zu teuer sei. Was ist das denn bitte für ein Schwachsinn, ich als Kunde hätte den Aufpreis doch gerne bezahlt, warum lässt man das nicht zu? Ich würde den Teufel tun stattdessen die Feinregulierung zu ordern, denn was lagebedingt falsch geht, das lässt sich nicht feinregulieren, zumindest nur mit viel Aufwand.


    Um wieder auf den Test zurückzukommen, der beweist vor allem die allgemeine Stoß- und Vibrationsbelastbarkeit der verbauten ETA Standartwerke, nicht mehr und nicht weniger. Im Endeffekt gelten die "Testergebnisse" für jeden Hersteller, welcher die gleichen Werke verbaut. Kein Gewinn für Sinn, aber mal wieder ein bisschen Marketing. Mehr Qualität und mehr Qualitätssicherung könnten mich eher überzeugen.

  • Wenn der Luftsauerstoff dafür verantwortlich ist, das Öle verharzen und zäh werden, dann sorgt die Abwesenheit von Luftsauerstoff dafür, das Öle eben nicht mehr verharzen können.


    Da muss ich Dich "enttäuschen": moderne, vollsynthetische Schmieröle "verharzen" nicht mehr (Schmierstoff-Experten mögen mich bitte korrigieren, falls ich mich irre). ;) Du kannst eine mit modernen Schmierstoffen behandelte Uhr (ohne Schutzgasfüllung) jahrelang liegen lassen; in dem Moment, in dem man sie aus der Schachtel nimmt und in Gang setzt, wird sie problemlos laufen, auch dank alterungsbeständiger Öle. Was den Werken zusetzt, ist nicht die Alterung der Schmierstoffe (Zersetzung, Verharzung) in Folge von Luftsauerstoff, sondern die Mischung aus Öl und mechanischem Abrieb/Schmutz, Hitze, die die Schmierstoffe zerlaufen (zuviel Viskosität) und damit von den entscheidenden Stellen abfließen oder Kälte, die die Schmierstoffe bei zu wenig Viskosität ihre schützende, reibungsvermindernde Wirkung verlieren lässt. Wenn eine Uhr regelmäßig getragen wird, so wird die Mischung aus Öl und Abrieb das Werk "umbringen", noch bevor durch Überalterung verharztes oder zersetztes Öl eine Chance dazu hätte.

    Auch wenn Helmut Sinns bissiger (aber innerhalb der Uhrenszene zur Legende gewordener) Kommentar über die chemische Zusammensetzung eines Uhrenschutzgases sicherlich etwas unter der Gürtellinie war, so hatte er prinzipiell recht. So ein wenig erinnert die Werbung von SINN über die "Zauberkräfte" ihres Schutzgases an die Werbung für angebliche "Wundertinkturen", die man bis ins frühe 20. Jahrhundert bei fahrenden Händlern oder auf Jahrmärkten kaufen konnte und die lt. ihren Verkäufern alle Mensch und Tier bekannten Wehwehchen mit einigen Tropfen auf einen Schlag heilen konnten, vom leichten Kopfschmerz bis zum Sodbrennen, Durchfall und Menstruationsbeschwerden. Voraussetzung für die positive Wirkung war/ist in jedem Fall ein unerschütterlicher Glaube daran. :D

    Ach ja, SINN macht bekanntlich ebenfalls Werbung mit ihrem "SINN-Spezialöl 66-228", welches von -45 bis +80° C beständig ist (also auch nicht verharzt). Nun, dieses Öl wurde nicht von SINN erfunden und wird auch nicht von ihnen hergestellt (beides wird von SINN auch nicht behauptet). Es stammt von der Firma H. Moebius & Sohn, dem in der Uhrenszene wohl bekanntesten Schweizer Schmierstoffentwickler und -hersteller. Dieser gehört seit nunmehr fast drei Jahren zur Swatch Group, wie fast alle ehemals selbständigen Zulieferer von Uhrenkomponenten.

    Sehr viele Techniken, die SINN in seine Uhren verbaut, sind zwar unter Marketing-Aspekten ganz toll, aber unter praktischen Aspekten zumindest fragwürdig. Insofern stimme ich mit Dennis überein: eine konstantere Qualität und ein schnellerer, gründlicherer Kundendienst, mit einer Qualitätskontrolle, die auch diesen Namen verdient, würden mich mehr überzeugen als irgendwelche Ausstattungsmerkmale, die in meinen Augen von eher zweifelhaftem Wert sind. Mir ist jedenfalls auch bei extremen Einsätzen noch keine Uhr von innen beschlagen, auch wenn diese nicht über die entsprechende Schutzgasfüllung verfügte - guckst Du hier, als Beweis dafür, dass Volker (ICEMAN) und Olaf (ich) vor knapp zwei Jahren ziemlich verrückt waren und unsere Uhren gekocht, schockgefrostet und auch ansonsten ziemlich malträtiert haben, natürlich alles nur im Interesse der Wissenschaft. :D Um eines vorwegzunehmen: meine Nicht-SINN-Uhr schnitt dabei nicht schlechter ab als Volkers damalige U2.


  • Da muss ich Dich "enttäuschen": moderne, vollsynthetische Schmieröle "verharzen" nicht mehr (Schmierstoff-Experten mögen mich bitte korrigieren, falls ich mich irre). ;)

    Dann erkläre mir mal bitte mit Deinem chemischen Fachwissen, warum vollsynthetische Schmieröle, welche ja auch aus Kohlenwasserstoffen bestehen, keine Affinität zum Luftsauerstoff haben.

    Angenehm ist mir folgender Link aufgefallen:
    https://www.aral-lubricants.de/know-how/schmi…schutzadditive/

    Zitat von Aral

    Die Alterungsprozess wird sowohl durch Spuren von Metallen (Abrieb und Korrosion) als auch durch Wasser beschleunigt.

    Somit macht das evakuieren von Wasserdampf aus dem Uhrwerk nicht nur als Korrosionsschutz Sinn, sondern auch als Schutz vor Wasserdampf in den Schmierstoffen.

    (Aral unterscheidet bezüglich der Additive nicht zwischen den einzelnen Schmierölklassen, weil vollsynthetische Schmieröle auch nur aus Kohlenwasserstoffen bestehen.)

    Was den Werken zusetzt, ist nicht die Alterung der Schmierstoffe (Zersetzung, Verharzung) in Folge von Luftsauerstoff, sondern die Mischung aus Öl und mechanischem Abrieb/Schmutz, Hitze, die die Schmierstoffe zerlaufen (zuviel Viskosität) und damit von den entscheidenden Stellen abfließen oder Kälte, die die Schmierstoffe bei zu wenig Viskosität ihre schützende, reibungsvermindernde Wirkung verlieren lässt. Wenn eine Uhr regelmäßig getragen wird, so wird die Mischung aus Öl und Abrieb das Werk "umbringen", noch bevor durch Überalterung verharztes oder zersetztes Öl eine Chance dazu hätte.

    Ein Uhrwerk muß ja echt ein Wunderding sein. Also etwas anderes als ein Getriebe welches an einem Feder/Masse System angeschlossen ist.

    Ich habe wohl eine andere Vorstellung, ab wann Mechaniken Hitze oder Kälte ausgesetzt sind, aber bei Armbanduhren kann ich mir dies nur begrenzt vorstellen. Vor allem tue ich mich mit der Hitze schwer.

    Da hält ein ausgefuchstes Kapillarsystem das Öl in Position und Du erzählst mir etwas davon, das bei Hitze die Schmierstoffe zerlaufen. Wie heiß muß denn das Uhrenfett werden bis es zerläuft? Ich kann mir das unter Realbedingungen nur in folgenden Situationen vorstellen. Uhr fällt vom Armband ab, während man die Hand über eine Feuerstelle hat in der die Uhr hineinfällt. Uhr fällt in der Gastronomie ins Frittierfett. Ok, ein Pizzaofen wäre auch noch denkbar.

    Das in den Uhren stets Mischreibung herrscht, darum brauchen wir uns nicht streiten. Über die Folgen der Mischreibung auch nicht.

    Einerseits verneinst Du die Wirkung von Sauerstoff, andererseits bestätigst Du es wieder. Das wirkt auf mich ein bischen ambivalent.

    Auch wenn Helmut Sinns bissiger (aber innerhalb der Uhrenszene zur Legende gewordener) Kommentar über die chemische Zusammensetzung eines Uhrenschutzgases sicherlich etwas unter der Gürtellinie war, so hatte er prinzipiell recht. So ein wenig erinnert die Werbung von SINN über die "Zauberkräfte" ihres Schutzgases an die Werbung für angebliche "Wundertinkturen", die man bis ins frühe 20. Jahrhundert bei fahrenden Händlern oder auf Jahrmärkten kaufen konnte und die lt. ihren Verkäufern alle Mensch und Tier bekannten Wehwehchen mit einigen Tropfen auf einen Schlag heilen konnten, vom leichten Kopfschmerz bis zum Sodbrennen, Durchfall und Menstruationsbeschwerden. Voraussetzung für die positive Wirkung war/ist in jedem Fall ein unerschütterlicher Glaube daran. :D

    Chemische Zusammensetzung bezüglich ARGON?

    Damit ein Edelgas wie Argon chemische Verbindungen eingeht, mußt Du aber ganz schön am elektrischen Feld drehen, damit aus dem Edelgas ein Ion wird.

    Die Wirkung von den Schutzgasen in den Sinn Uhren ist Physikalisch und nicht Chemisch. :wall:

    Unbestreitbar ist, das dort, wo sich schon ein Schutzgas befindet, kein weiteres Gas (Wasserdampf) befinden kann (unter der Voraussetzung der Sättigung).

    Helmut Sinn ist ein hervorragender Autodidakt. Das macht ihn noch lange nicht zu einem hervorragenden Ingenieur oder Entwickler.

    Ach ja, SINN macht bekanntlich ebenfalls Werbung mit ihrem "SINN-Spezialöl 66-228", welches von -45 bis +80° C beständig ist (also auch nicht verharzt). Nun, dieses Öl wurde nicht von SINN erfunden und wird auch nicht von ihnen hergestellt (beides wird von SINN auch nicht behauptet). Es stammt von der Firma H. Moebius & Sohn, dem in der Uhrenszene wohl bekanntesten Schweizer Schmierstoffentwickler und -hersteller. Dieser gehört seit nunmehr fast drei Jahren zur Swatch Group, wie fast alle ehemals selbständigen Zulieferer von Uhrenkomponenten.

    Jetzt bin ich aber wirklich zu tiefst erschüttert, das Sinn in Frankfurt keine Fraktionierkolonne hat, mit der Sinn sich dann anschließend im hauseigenen Chemielabor dann die einzelnen Öle/Fette zum berühmten Sinn Spezialöl mixt. Abgesehen von den Gerätschaften für die Kernseife.

    Selbstverständlich wird Sinn anfragen an einen Schmierstoffhersteller gestellt haben, und deren Chemiker haben dann für Sinn ein "Spezialöl" entwickelt. Vermutlich waren es noch nicht mal Chemiker, sondern lediglich Labortechniker.

    Sehr viele Techniken, die SINN in seine Uhren verbaut, sind zwar unter Marketing-Aspekten ganz toll, aber unter praktischen Aspekten zumindest fragwürdig. Insofern stimme ich mit Dennis überein: eine konstantere Qualität und ein schnellerer, gründlicherer Kundendienst, mit einer Qualitätskontrolle, die auch diesen Namen verdient, würden mich mehr überzeugen als irgendwelche Ausstattungsmerkmale, die in meinen Augen von eher zweifelhaftem Wert sind. Mir ist jedenfalls auch bei extremen Einsätzen noch keine Uhr von innen beschlagen, auch wenn diese nicht über die entsprechende Schutzgasfüllung verfügte - guckst Du hier, als Beweis dafür, dass Volker (ICEMAN) und Olaf (ich) vor knapp zwei Jahren ziemlich verrückt waren und unsere Uhren gekocht, schockgefrostet und auch ansonsten ziemlich malträtiert haben, natürlich alles nur im Interesse der Wissenschaft. :D Um eines vorwegzunehmen: meine Nicht-SINN-Uhr schnitt dabei nicht schlechter ab als Volkers damalige U2.

    Bezüglich Qualitätskontrolle und Co. stimme ich Dir zu.

    Aber für mich ist z.B. die Kupfersulfatkapsel mehr als nur ein Marketinggag. Zeigt sie mir doch über ihre Sättigung zuverlässig (wie eine Tankanzeige beim Auto) an, ob im Inneren noch alles mit rechten Dingen zugeht. Wie oft ist mir als Kind meine mechanische Uhr abgesoffen. Anscheinend zu oft, denn ich habe keine Lust mehr zu keinem Zeitpunkt in meiner Uhr Wasser zu sehen. Gleiches gilt für den Schutz vor Überziehen des Federwerkes (zumindest erzählten das die Uhrmacher der damaligen Zeit meiner Mutter, wenn ich mal wieder eine Feder "zerbröselt" hatte).

    Kannst Du garantieren das Deine Uhren keine "Einzelfälle" sind?

  • Ich kann nicht verstehen, dass hier immer wieder die "technischen Gimmicks"
    an den Sinn-Uhren kritisiert werden ?(
    Gerade diese technischen Besonderheiten (die Sinnhaftigkeit möchte ich jetzt nicht diskutieren)
    zeichnen doch eine Sinn aus und unterscheiden Sinn von dem ganz normalen "Einschaler".

    Wenn ich bei anderen (Luxus)-Herstellern die "technischen "Gimmicks" betrachte,
    kann ich oft auch keine Sinnhaftigkeit entdecken, aber trotzdem werden dann diese
    Uhren gekauft und hochgelobt.

    Ich bin Sporttaucher und kann schreiben, dass die Sinn U2 mit die beste (trotz meiner Rolex)
    Taucheruhr für ihren Einsatzzweck (Tauchen) ist, mit der ich jemals tauchen gewesen bin. :thumbup:
    Gimmicks hin oder her !

    Hier schreiben z.T. Leute über Profi-Toolwatch die sie gerademal beim Desk-Diving einsetzen,
    so ist zumindest manchmal mein Eindruck. SORRY !

    Zudem beschleicht mich hier im Sinn-Forum immer öfter das Gefühl,
    in einem Anti-Sinn-Forum gelandet zu sein :cl:

  • Cool bleiben!
    Vielleicht kann ich ja ein wenig Licht in euer Dunkel bringen. Zunächst einmal: die neuen Ölsorten "verharzen" tatsächlich nicht mehr, da seit 1999 kein Klauenöl und die dazu notwendigen Epilame, welche das Auslaufen des Öles verhindern sollen, verwendet werden. Diese Epilame waren nämlich für das "Verharzen" verantwortlich. Sie enthielten früher Stearinsäure, welche heute durch fluorhaltige Polyester ersetzt wurde.
    Und: In den Uhren ist kein Argon, sondern Stickstoff.

    Eine Uhr benötigt zur optimalen Funktion* auch nicht nur ein Schmiermittel, sondern mindestens sechs verschiedene. Es werden von Moebius dazu vollsynthetische Öle und Friktionsfette für folgende Aufgabenstellungen angeboten:
    Für die Rubinlager des Ankerrades, und der Unruh dünnflüssiges Öl.
    Für die Lager des Sekundenrades (aufgrund des hohen Druckes) druckfestes, dünnflüssiges Öl.
    Für die Kugellager des Rotors.
    Für die Schmierung der Federhausinnenseite (nicht der Feder, die ist mit Teflon beschichtet und wird nicht mehr gefettet) synthetisches Fett.
    Für die Schmierung der Chronographenkadratur und des Ankerrades synthetisches Fett, welches direkt auf die Zähne aufgetragen wird und die Eigenschaft besitzt, bei Bewegung flüssig zu werden und sich bei Stillstand wieder zu verfestigen. So kann es nicht "weglaufen".
    Für die Impragnierung der Dichtungen synthetisches Fett.

    Ich möchte hier nicht die ganze Bandbreite der chemischen Zusammensetzungen und Komponenten der Öle und Fette aufzählen. Das ist langweilig, unverständlich und für den Laien (also wir -außer wir haben einen Chemiker unter uns-) nichtssagend.
    Ich bin auch kein Experte für Schmiermittel, ich kenn mich nur ein wenig mit Uhrwerken aus.

    *Ich habe damit ausdrücken wollen, dass die Funktion der Uhr auch mit weniger Sorten an Schmiermitteln gewährleistet ist. Nobelhersteller wie A.Lange benutzen allerdings eine entsprechende Anzahl unterschiedlicher Schmiermittel.

    EDIT: Ach so, habe ich ganz vergessen: Alle Schmiermittel wurden zur Verwendung in Uhren mit Umluftfüllung entwickelt. In wieweit eine andere Atmosphäre die Alterung beeinflusst ist fraglich.

    Gruß Gero

    Einmal editiert, zuletzt von Chronometres (23. September 2010 um 10:45)

  • Zudem beschleicht mich hier im Sinn-Forum immer öfter das Gefühl,
    in einem Anti-Sinn-Forum gelandet zu sein

    Das täuscht. Wir sind nur keine blinden Gefolgsleute, die "Ihre Marke" anbeten. Als echter Fan sollte man auch die ungeliebten Fakten diskutieren.
    Ich habe diese Antwort extra in einen neuen Beitrag gefasst, da es "off topic" ist und ich betonen möchte, dass wir kein Sprachrohr der Firmenleitung sind.
    Aber bleibt trotzdem bitte beim Thema!

    Gruß Gero

  • Cool bleiben!

    Ich bin cool ;)

    Es ist nur auffallend, dass hier mittlerweile fast die überwiegende Anzahl der Beiträge
    über Sinn-Uhren negativ sind (und das in einem sogenannten Marken-Forum).

    Sei es, dass über die mangelnde Qualität, die viel zu hohen Preise, der schlechte Service,
    die schlechte Werkstattleistung, die unrealistischen Testverfahren,
    die völlig unnötigen "technischen Gimmicks", Stickstoff anstelle Argonfüllung,
    etc. etc. geschrieben wird.

    Anscheinend ein sehr typisches deutsches Verhalten hier im Forum :cl:

    Für mich sind Uhren in erster Linie emotionale Gegenstände, die ich normalerweise
    nicht benötige , aber mir Spass machen sollen.

    Ich möchte mich also an meinen Uhren erfreuen und mich mit Leuten austauschen,
    die auch Spass mit ihren Uhren haben oder haben wollen.

    Wenn ich aber hier z. Zt. im Forum lese, habe ich schon fast den Eindruck,
    dass hier alle "Miesepeter" aus den Uhrenforen versammelt sind
    und das macht mir mittlerweile schon fast keinen Spass mehr !

    Da hier im Forum immer weniger aktive und schreibende Mitglieder sind,
    könnte es vielleicht sein, dass manchen Leuten hier der Spass auch vergangen ist.

    Vielen Dank für die Erläuterungen bzgl. der Öle :thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von Kristian (23. September 2010 um 11:39)

  • Cool bleiben!

    -außer wir haben einen Chemiker unter uns-)

    @Gero: Du hast mich gerufen ? Was gibt es :)


    Wenn man über Testreihen streiten möchte, ist das von A bis Z ohne wesentlichen Nutzen für den Verbraucher. Wer taucht 300m mit seiner Uhr, wer geht bei -40 C in der Arktis spazieren ? 99% der Käufer sind Schreibtischtäter und brauchen diese gebotenen und hart erforschten Optionen nicht. Allerdings sollte man sich nicht beschweren und ständig jammern oder meckern. Der Markt ist da und das Geld wird gezahlt. Wer das nicht möchte, div. von Insolvenz bedrohte Kaufhausketten bieten für 5,- Euro solide Uhren an :D

    Jammern und negativ reden ist der Landsleute liebstes Hobby und das zieht sich durch alle Produkte.

    Einmal editiert, zuletzt von Arktis66 (23. September 2010 um 11:49)

  • Ich kann nicht verstehen, dass hier immer wieder die "technischen Gimmicks"
    an den Sinn-Uhren kritisiert werden ?(
    Gerade diese technischen Besonderheiten (die Sinnhaftigkeit möchte ich jetzt nicht diskutieren) zeichnen doch eine Sinn aus und unterscheiden Sinn von dem ganz normalen "Einschaler".
    ...


    Ich denke, das kann man mit der Historie erklären. Wer "Sinn" in der Ära Helmut Sinn kennengelernt hat, kannte Direktvertrieb und ein "unschlagbares" Preis-Leistungsverhältnis.

    Es gab z.B. eine 144 im "Porsche Design" zum Spott-Preis im robusten Stahlgehäuse. Klar, gab es die zu einem ähnlichen Preis auch als "Meister-Anker" aber dann im Gehäuse aus Messing.

    Es gab einen "Navitimer" (903), der "Sinn" (und keine Schwingen) auf dem Zifferblatt trug, aber technisch und funktional genau das zu bieten hatte, was Breitling (nach dem Relaunch der Marke) nur wesentilch teurer bot. Ähnilches gilt für eine Omega Speedmaster "TV-Dial".

    Was passierte dann? Der alte Mann dachte ans Aufhören und/oder an die Übergabe des Geschäfts an einen Nachfolger. Das passierte auch, es kam ein Verfahrenstechniker mit IWC-Historie. Was machte IWC zu der Zeit? Man verkaufte Uhren mit 7750 zu absoluten Top-Preisen! (mit Hilfe sehr guten Marketings und ein paar technischer Gimmicks wie z.B. Titan- und Keramik-Gehäusen, Kalendarien etc.)

    Was dann? Die erste Amtshandlung war (subjektiv): Eine neue Preisliste!
    Etwas später kamen dann "Mätzchen" wie die Gummipuffer in einem Dreizeigerticker im Titan-Gewand um mit eigenen Modellen Profil zu gewinnen. Das Megamätzchen war der Gezeitenring an der 142, auf so eine Idee können eigentlich nur Landratten kommen (ich weiß nicht, wer die Idee letzendes hatte...).

    Was machte der Alte? Regte sich so auf, daß er sich nicht aufs Altenteil begab, sondern mit Chronosport und Jubilar-Uhren (später Guinand) weitermachte. Weitgehend im alten Stil.

    Nun gibt es "Altkunden", die ihre olle Zwiebel noch telefonisch bei Helmut Sinn geordert haben (auf Rechnung (!) per Post bekamen (und Details reklamierten und die Uhr hin und herging)), die sich an etwas gewöhnt hatten.

    Und es gibt "Neukunden", die von einer 203 Ti Ar mit Goldlünette, einer Finanzplatzuhr oder einer U1 oder gar UX in den Bann gezogen sind und es ganz normal finden, die Uhr beim Konzessionär zu kaufen.

    Einige der "Altkunden" empfinden nun die Anreicherung der aktuellen Modelle um gewisse Features als "Upselling" (es wird ihnen etwas teuer mitverkauft, das sie überhaupt nicht benötigen, was aber mit drin ist). So ähnlich kamen etliche Autokunden zu getönten Scheiben, elektrischen Fensterhebern, HiFi-System und Klimaanlage "ohne Aufpreis" und wundern sich, warum ein Auto heutzutage eigentlich so teuer ist.

    OK, nun ist Sinn also heute kein "gewöhnlicher Einschaler" mehr, aber das Preisleistungsverhältnis hat sich zu "zwangsweise mehr Leistung" verschoben :(

  • @ el viejo
    Man kann weder die alte Firma Sinn (mit Helmut Sinn) noch die alte IWC
    mit den heutigen Firmen vergleichen.
    Bei Sinn hat sich meiner Meinung nach Einiges zum Positiven
    und bei IWC zum Negativen entwickelt, aber beide Firmen
    sind erfolgreich am Markt etabliert.

    Eine Sinn von Helmut Sinn hätte ich mir z.b. niemals gekauft.
    Denn seien wir doch mal ehrlich die alten Sinn-Uhren waren
    z.T. billige Kopien von bekannten und teureren Markenuhren.

    Ok, dafür gab bzw. gibt es heute auch noch einen Markt, aber dieser Markt
    wird mittlerweile von vielen Privat-Labels bedient.

    Hier hat Lothar Schmidt richtig gehandelt, seiner Firma ein eigenes Profil gegeben
    und seine Uhren mit eigenständiger Technik angeboten, auch um von dem
    alten "Sinn-Billigheimer-Image" weg zu kommen.

    Nichts gegen den alten Sinn, aber seine Zeit und die Zeit wo er Sinn
    geführt hat ist mittlerweile lange vorbei.

    Bzgl. der technischen Gimmicks, wer bitte schön fliegt den mit seiner Breitling im Privatflieger,
    mit seiner Speedmaster zum Mond oder taucht mit seiner Deep Sea auf 3.000m ?

    Genau so wichtig oder unwichtig sehe ich auch die technischen Gimmicks von Sinn ;)

    3 Mal editiert, zuletzt von Kristian (23. September 2010 um 12:46)

  • @
    Eine Sinn von Helmut Sinn hätte ich mir z.b. niemals gekauft.
    Denn seien wir doch mal ehrlich die alten Sinn-Uhren waren
    z.T. billige Kopien von bekannten und teureren Markenuhren.

    Hier hat Lothar Schmidt richtig gehandelt, seiner Firma ein eigenes Profil gegeben
    und seine Uhren mit eigenständiger Technik angeboten, auch um von dem
    alten "Sinn-Billigheimer-Image" weg zu kommen.

    Hallo Kristian,

    unter einer billigen Kopie verstehe ich etwas völlig anderes, als z.B. eine 903 mit dem gleichen Innenleben (Val. 7740) wie der Breitling Navitimer oder die 103 mit Val.726 gegenüber der identisch "motorisierten" Heuer Autavia.

    Aktuell bfinden sich noch genügend Modelle im Programm, die es rein optisch (903, 142II) als auch zum Teil technisch (103, 144) schon unter H. Sinn gegeben hat, als in Deinen Augen nach wie vor "billige Kopien".

    Ein Billigheimer Image hatte Sinn vor 20 und mehr Jahren garantiert nicht. Es war ein Produkt, welches zum größten Teil nur Insidern bekannt war, nicht mehr und nicht weniger.

    Gruß

    Mark

  • Billigheimer Image hatte Sinn wirklich nie, Helmut Sinn war allerdings immer mehr auf Funktion bedacht als auf Optik. Es muss nicht schön sein, es muss funktionieren. Wer damals eine Uhr dort gekauft hat, wusste was er kauft und wieso. Allerdings musste man auch damit rechnen ein poliertes Gehäuse mit einem satinierten Boden zu bekommen, weil grad nix anderes da war, Herr Sinn hat das nie so genau genommen und eben deshalb war oder ist der Mann so eine Institution. Unkompliziert Uhren bauen und vertreiben, so konnte er eine Marke aufbauen die auch in 100 Jahren noch bekannt sein wird, Lothar Schmidt hin oder her.

  • Aktuell bfinden sich noch genügend Modelle im Programm, die es rein optisch (903, 142II) als auch zum Teil technisch (103, 144) schon unter H. Sinn gegeben hat, als in Deinen Augen nach wie vor "billige Kopien".

    Ein Billigheimer Image hatte Sinn vor 20 und mehr Jahren garantiert nicht. Es war ein Produkt, welches zum größten Teil nur Insidern bekannt war, nicht mehr und nicht weniger.

    Dann hat Lothar Schmidt erst recht fast Alles richtig gemacht, dass er die alten Sinn-Modelle
    weiterhin anbietet und eigene Modelle entwickelt
    So erhält er dadurch die Identität der Firma und das Werk vom alten Helmut Sinn.

    Natürlich kannte ich Sinn noch unter der Leitung von Helmut Sinn,
    aber als Rolex-, Omega-, IWC-Kunde hatten für mich die Sinn-Uhren
    ein "Billigheimer-Image". SORRY !

    Erst mit den sogenannten Schmidt-Modellen habe ich den Weg zu Sinn gefunden.


    so konnte er eine Marke aufbauen die auch in 100 Jahren noch bekannt sein wird, Lothar Schmidt hin oder her.


    Ich wage zu behaupten, dass bei den heutigen Marktverhältnissen und Käuferverhalten
    unter der Leitung von Helmut Sinn (und seinem damaligen Verkaufspraktiken)
    NIEMAND in 100 Jahren eine Sinn-Uhr kennen würde bzw. die Firma Sinn
    so am Markt bestehen könnte.

    Der internationale Erfolg von Sinn ist nur dem Lothar Schmidt sein Verdienst, was dieser
    aus der kleinen "Klitsche Sinn" gemacht hat verdient aller höchsten Respekt. :thumbup:
    Fragt sich nur, wie es mit Sinn nach Schmidt weitergeht :cl:

    2 Mal editiert, zuletzt von Kristian (23. September 2010 um 13:43)

  • Was mich allerdings schon lange wundert, wieso siedelt Lothar Schmidt nicht um ? Die jetzige Gegend ist die Bronx von Frankfurt und zieht nicht unbedingt Kundschaft an. Klar, eine solche Investition würde sich auf die Preise auswirken - dann doch lieber in´s Assiviertel fahren :thumbup:

  • Hallo Kristian,

    ich sage jetzt bewusst "leider" gibt es sehr viele Leute, die denken, daß die Fa. Sinn vor der U-Zeit nicht existent war, was ich persönlich sehr schade finde, aber insbesondere hier im Forum sehr stark feststellen muß.

    Sinn Uhren sind und waren für mich immer Chronographen und keine 3-4 Zeiger Uhren. Bei den U-Modellen beispielsweise erfüllen leider nur 25% dieses Kriterium.

    Im übrigen bin ich auch Rolex, IWC und Omega Kunde, kann aber wunderbar mit meinen (alten) Sinn's leben ohne mich wie ein Billigheimer zu fühlen.

    Gruß

    Mark

  • Hallo Mark,

    den Begriff "Billigheimer" möchte ich jetzt nicht als abwertend verstanden wissen,
    deshalb hatte ich diesen immer mit "-" versehen.

    Der Schmidt hat mit seinen neuen Modelle den Käuferkreis erweitert und seine Uhren
    finden auch über die Grenzen Deutschland hinaus großen Zuspruch.
    Nur mit den alten Chronographen hätte Sinn sicherlich nicht diesen Erfolg gehabt.

    Aber es ist doch schön zu sehen, dass die heutige Sinn die Traditionen bewahrt
    und trotzdem neue, innovative Modelle entwickelt. :thumbup:

    Zu den "technischen Gimmicks" möchte ich noch anmerken, dass z.B. der U-Boot-Stahl
    und die Tegimentierung zweifelsfrei einen technischen Vorteil bieten.

    Die Belastungstest z.B. im Fraunhofer-Institut sehe ich vorrangig als eine PR-Aktion an,
    aber PR machen die Mitbewerber auch und klappern gehört nunmal zum Handwerk ;)

  • ...
    Der internationale Erfolg von Sinn ist nur dem Lothar Schmidt sein Verdienst, was dieser aus der kleinen "Klitsche Sinn" gemacht hat verdient aller höchsten Respekt. :thumbup:
    Fragt sich nur, wie es mit Sinn nach Schmidt weitergeht :cl:


    Wir wollen keinen Streit vermeiden ;) Helmut Sinn und seine Uhren waren "schon damals" in Japan erstaunlich bekannt und begehrt.

    Im Vergleich zu Rolex und IWC war Sinn natürlich schon immer "billig" und ist es wohl auch noch. Dennoch gab es damals und gibt es evtl. auch heute noch Leute, die vor die Wahl gestellt "den gleichen Inhalt" mit einem etwas weniger gut vermarkteten Label für weniger Geld kauf(t)en. Ob man mit einer 809er auch tauchen kann/konnte? Wer weiß.

    Heuer oder Sinn? oder Omega?
    Sehr seltene Sinn 150 mit Lemania 5012
    Modellreihe 150
    http://uhrforum.de/omega-speedmaster-tv-dial-t23084

    Porsche / Orfina (damals 1500,-DM) ? Oder zeitgenössische 144 (damals 500,-)?
    http://www.tz-uk.com/forum/viewtopi…=82855&p=861662
    http://uhrforum.de/orfina-porsche-design-val-7750-a-t20945

    Es gibt von beiden auch "aktuelle" Modelle ... Relaunch Porsche:
    http://www.lamesuredutemps.com/one.cfm?Matt%2…4ACE8A101356249
    http://www.chrono24.com/de/porschedesign/1622611.htm

    144 dürfte bekannt sein ;) gibt es auch mit Billigheimer Benzingeruch ;)
    http://www.watchlounge.com/wbb3/wl/watch-…4-evolution-ix/

    Sei es, wie es ist, Sinn darf weiter an der Qualtiät arbeiten.

  • Gewisse Vorteile bringt eine Tigmentierung oder ein anderer Stahl sicherlich, nur steht der Mehrpreis in Relation zum Nutzen ? Muss jeder für dich entscheiden. Marketing ist halt eine der stärksten Waffen im Kampf um Marktanteile. Der Verbraucher bleibt dabei eben oft auf der Strecke.

    Mal eine kleine Geschichte aus meiner Sicht als Chemiker:
    In den Medien wird täglich ein neuer und besserer Reiniger vorgestellt , killt Bakterien und Keime zu 99%. Wunderbar, das muss die Menschheit kaufen und ordentlich überall hin schmieren in dem Gedanken, das es Gesund ist eine saubere Wohnung zu haben.
    Leider falsch gedacht, mit normalem Wasser und einem Eßlöffel Essig erreicht man den gleichen Effekt.
    Die Menschheit desinfiziert sich kaputt, ein Bakterium ist so wandelbar und anpassungsfähig, da nützt das beste Reinigungsmittel nix - im Gegenteil, die Jungs werden immer resistenter. Wieso ist das Krankenhaus der gefährlichste Ort für schwere bakterielle oder virologische Krankheiten ? Weil dort nur die ganz knüppelharten Jungs, sprich Bakterien und Viren überleben.
    Die Liste ist endlos zu erweitern.
    Marketing steuert die Menschen und das nutzt auch Lothar Schmidt, wieso nicht - er muss profitabel arbeiten, sonst kann er zu machen und das will keiner.

  • Cool bleiben!

    Du wirst mich gleich eiskalt erleben.

    Vielleicht kann ich ja ein wenig Licht in euer Dunkel bringen. Zunächst einmal: die neuen Ölsorten "verharzen" tatsächlich nicht mehr, da seit 1999 kein Klauenöl und die dazu notwendigen Epilame, welche das Auslaufen des Öles verhindern sollen, verwendet werden. Diese Epilame waren nämlich für das "Verharzen" verantwortlich. Sie enthielten früher Stearinsäure, welche heute durch fluorhaltige Polyester ersetzt wurde.

    Laß mich raten. Du hast den Link zu Aral nicht genutzt.

    Und: In den Uhren ist kein Argon, sondern Stickstoff.

    In meiner Uhr ist Argon, das liegt aber nicht an Sinn, sondern an meinem Konzi.

    Für die Kugellager des Rotors.

    Ich hoffe doch, das in einer Uhr (wenn es sich nicht gerade um die UX handelt) kein Öl, sondern bestenfalls Fett für das Kugellager genutzt. Alles andere (Öl) belegt dann nur, das die Uhrmacher keine Ahnung haben wie ein Wälzlager funktioniert.

    *Ich habe damit ausdrücken wollen, dass die Funktion der Uhr auch mit weniger Sorten an Schmiermitteln gewährleistet ist. Nobelhersteller wie A.Lange benutzen allerdings eine entsprechende Anzahl unterschiedlicher Schmiermittel.

    Es ist doch nur ein Getriebe, wir wollen doch wohl hoffentlich keine Religion daraus machen? ;)

    EDIT: Ach so, habe ich ganz vergessen: Alle Schmiermittel wurden zur Verwendung in Uhren mit Umluftfüllung entwickelt. In wieweit eine andere Atmosphäre die Alterung beeinflusst ist fraglich.

    Siehe den Link zu Aral in einem vorigen Posting.

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