Beiträge von U2

    Hi,

    Basisinfos zu "echtem" und "falschem" Kautschuk
    (kleiner Scherz).

    1. Silikon-Kautschuk gibt es nicht - entweder oder. Silikon wird zwar als Trennmittel für die Gießform verwendet (bei Kautschuk), aber Silikonbänder sind dann reines Silikon.

    2. Alle Kautschukbänder in anderen Farben als schwarz sind üblicherweise aus Silikon. Grund: Alle Reifen sind schwarz, weil neben dem Kautschuk viel Ruß drin ist und eben schwarz färbt. Die wenigen Versuche, die es mit "bunten" Reifen gab, sind alle gescheitert, weil der Reifen seine guten Eigenschaften verlor.

    3. Wie gesagt, alle anderen Farben sind Silikon, aber manche schwarzen Bänder können auch Silikon sein (U-Serie).

    4. Erkennungsmerkmale: Silikon = duftneutral. Kautschuk riecht meistens nach Vanille (Beimischung) oder halt nach Gummi, klar.

    Viele Grüße
    U2

    Hi,

    Basisinfos zu "echtem" und "falschem" Kautschuk
    (kleiner Scherz).

    1. Silikon-Kautschuk gibt es nicht - entweder oder. Silikon wird zwar als Trennmittel für die Gießform verwendet (bei Kautschuk), aber Silikonbänder sind dann reines Silikon.

    2. Alle Kautschukbänder in anderen Farben als schwarz sind üblicherweise aus Silikon. Grund: Alle Reifen sind schwarz, weil neben dem Kautschuk viel Ruß drin ist und eben schwarz färbt. Die wenigen Versuche, die es mit "bunten" Reifen gab, sind alle gescheitert, weil der Reifen seine guten Eigenschaften verlor.

    3. Wie gesagt, alle anderen Farben sind Silikon, aber manche schwarzen Bänder können auch Silikon sein (U-Serie).

    4. Erkennungsmerkmale: Silikon = duftneutral. Kautschuk riecht meistens nach Vanille (Beimischung) oder halt nach Gummi, klar.

    Viele Grüße
    U2

    Der Test ist auch Chronos, Heft 6/96 Seite 44 oder so. Melde auch mein Interesse daran an.

    Gruß
    U2

    PS: Der Test mit der Fliegeruhr behandelte nicht die 203....

    Der Test ist auch Chronos, Heft 6/96 Seite 44 oder so. Melde auch mein Interesse daran an.

    Gruß
    U2

    PS: Der Test mit der Fliegeruhr behandelte nicht die 203....

    Hi,

    ich habe noch in keinem Forum über solch einen extrem schlechten Gang gelesen.

    Jedenfalls sollte/müsste sie unter 10 s/Jahr haben. Alles andere würde ich reklamieren. Die genannte Abweichung (2-3s/Monat) schaffen fast alle Rolexe mit mechanischem Werk - zumindest nach Angabe ihrer Besitzer (kann ich leider nicht nachvollziehen, da ich kein Krönchen habe).

    Gruß
    U2

    Hi,

    ich habe noch in keinem Forum über solch einen extrem schlechten Gang gelesen.

    Jedenfalls sollte/müsste sie unter 10 s/Jahr haben. Alles andere würde ich reklamieren. Die genannte Abweichung (2-3s/Monat) schaffen fast alle Rolexe mit mechanischem Werk - zumindest nach Angabe ihrer Besitzer (kann ich leider nicht nachvollziehen, da ich kein Krönchen habe).

    Gruß
    U2

    @ ulixem:

    Der Test würde mich als Neu-203er Besitzer auch interessieren.

    Allerdings bezeichnet Sinn sie selbst nicht als Fliegerchronograph, sondern als Taucherchronograph.

    Gruß
    U2

    @ ulixem:

    Der Test würde mich als Neu-203er Besitzer auch interessieren.

    Allerdings bezeichnet Sinn sie selbst nicht als Fliegerchronograph, sondern als Taucherchronograph.

    Gruß
    U2

    Hi,

    die mech. Teile der Uhr laufen "am schnellsten" wenn der Widerstand am geringsten ist und umgekehrt, klar.

    Ich sag´ mal aus dem Gedächtnis: waagrecht, ZB oben hat die geringste Lagerreibung = schnellster Lauf. Lage auf Krone senkrecht den meisten.

    Selbstverständlich ist diese bekannte "Korrekturmöglichkeit" nur in geringem Umfang möglich, nicht bei mehreren Sekunden Abweichung.

    Für den bestmöglichen Gang sollte die Uhr "eingelaufen" sein (mind. 6 Wochen, evtl. auch 1/4 Jahr) und sie sollte ca. 80% aufgezogen sein. Dann läuft sie im Winter generell noch schneller als im Sommer, darf man auch nicht vergessen (natürlich nur mech. Werke).

    Gruß
    U2

    Hi,

    die mech. Teile der Uhr laufen "am schnellsten" wenn der Widerstand am geringsten ist und umgekehrt, klar.

    Ich sag´ mal aus dem Gedächtnis: waagrecht, ZB oben hat die geringste Lagerreibung = schnellster Lauf. Lage auf Krone senkrecht den meisten.

    Selbstverständlich ist diese bekannte "Korrekturmöglichkeit" nur in geringem Umfang möglich, nicht bei mehreren Sekunden Abweichung.

    Für den bestmöglichen Gang sollte die Uhr "eingelaufen" sein (mind. 6 Wochen, evtl. auch 1/4 Jahr) und sie sollte ca. 80% aufgezogen sein. Dann läuft sie im Winter generell noch schneller als im Sommer, darf man auch nicht vergessen (natürlich nur mech. Werke).

    Gruß
    U2

    Hi,

    ja, damit wurde wohl schon alles gesagt, wie ich meine.

    Was soll ein aufwändiger Funkempfänger, wenn das ETA UX-Werk so bei 5 sek./Jahr liegen soll? Es ist wohl das beste (oder zumindest zweitbeste) käuflich erhältliche Quartzwerk auf dem Markt, dazu die Lithium-Ionen Batterie für 7 Jahre Lebensdauer.... was will man mehr?

    Bei Taucheruhren soll eh jährlich die Dichtigkeit überprüft werden - wenn man nicht taucht, schadet Batterie-, Öl- und Dichtungswechsel mit Überprüfung alle 7 Jahre wohl auch nicht. Und wenn man die Summe aufs Jahr umlegt (10 Euro) was solls? Kann doch kein Gegenkaufargument sein.

    Sinn hat mit diesem Modell (wie überhaupt mit der U-Serie) mal wieder Maßstäbe gesetzt, das ist wohl unumstritten und die unerwartet hohen Verkäufe beweisen es auch.

    Noch mal zum Threadtitel:

    Ohne jetzt wieder die alte Diskussion "old Sinn vs. new Sinn" auslösen zu wollen: Herr Schmidt hat eben eine andere Firmen- bzw. Produktpolitik als der schnelle Helmut. Das ist auch nicht schlimm, weil für die potentiellen Käufer so versch. Uhrenmarken (Guinand, Jubilar, Chronosport und "new Sinn") zur Verfügung stehen. Also viel Auswahl zwischen günstig, konservativ, technisch usw. Für jeden etwas, aber alle sind im Grunde genommen Sinn Uhren mit der Basis vom Firmengründer Helmut Sinn: Robust, präzise, hochwertig (noch) preisgünstig.

    Die Kritik an den "new Sinn" Uhrenpreisen kann ich teilweise nicht verstehen, da Herr Schmidt einen ungleich höheren Aufwand für Forschung, Entwicklung, Materialauswahl, Prüfmethoden treibt, der natürlich auch bezahlt werden will. Dafür bekommt man dann aber auch teilweise einmalige Uhren wie die U-Serie.

    Zum Service: Natürlich arbeiten bei Sinn auch nur Menschen, es können Fehler passieren, klar. Dies ist natürlich leichter geschrieben, als selbst erlebt. Dennoch ist man bei Sinn noch echter Kunde, speziell wenn man die Möglichkeit hat, direkt hin zu fahren und auf den Service zu warten. Auch besteht die Möglichkeit einer Leihuhr - wer macht sowas noch?

    Und mit dem Einschicken bei den Silikonöl- und Argonuhren: Fortschritt hat seinen Preis. Immerhin müssen gewisse andere Semi-Luxusuhren z. B. in die Schweiz geschickt werden und sind dann oft monatelang weg. Und das bei "normalen" Uhren ohne techn. Ausstattung. Aber das wird dann durch den "Markenkult" akzeptiert, dazu teils exorbitante Preise für Revisionen/Reparaturen.

    Gruß
    U2

    Hi,

    ja, damit wurde wohl schon alles gesagt, wie ich meine.

    Was soll ein aufwändiger Funkempfänger, wenn das ETA UX-Werk so bei 5 sek./Jahr liegen soll? Es ist wohl das beste (oder zumindest zweitbeste) käuflich erhältliche Quartzwerk auf dem Markt, dazu die Lithium-Ionen Batterie für 7 Jahre Lebensdauer.... was will man mehr?

    Bei Taucheruhren soll eh jährlich die Dichtigkeit überprüft werden - wenn man nicht taucht, schadet Batterie-, Öl- und Dichtungswechsel mit Überprüfung alle 7 Jahre wohl auch nicht. Und wenn man die Summe aufs Jahr umlegt (10 Euro) was solls? Kann doch kein Gegenkaufargument sein.

    Sinn hat mit diesem Modell (wie überhaupt mit der U-Serie) mal wieder Maßstäbe gesetzt, das ist wohl unumstritten und die unerwartet hohen Verkäufe beweisen es auch.

    Noch mal zum Threadtitel:

    Ohne jetzt wieder die alte Diskussion "old Sinn vs. new Sinn" auslösen zu wollen: Herr Schmidt hat eben eine andere Firmen- bzw. Produktpolitik als der schnelle Helmut. Das ist auch nicht schlimm, weil für die potentiellen Käufer so versch. Uhrenmarken (Guinand, Jubilar, Chronosport und "new Sinn") zur Verfügung stehen. Also viel Auswahl zwischen günstig, konservativ, technisch usw. Für jeden etwas, aber alle sind im Grunde genommen Sinn Uhren mit der Basis vom Firmengründer Helmut Sinn: Robust, präzise, hochwertig (noch) preisgünstig.

    Die Kritik an den "new Sinn" Uhrenpreisen kann ich teilweise nicht verstehen, da Herr Schmidt einen ungleich höheren Aufwand für Forschung, Entwicklung, Materialauswahl, Prüfmethoden treibt, der natürlich auch bezahlt werden will. Dafür bekommt man dann aber auch teilweise einmalige Uhren wie die U-Serie.

    Zum Service: Natürlich arbeiten bei Sinn auch nur Menschen, es können Fehler passieren, klar. Dies ist natürlich leichter geschrieben, als selbst erlebt. Dennoch ist man bei Sinn noch echter Kunde, speziell wenn man die Möglichkeit hat, direkt hin zu fahren und auf den Service zu warten. Auch besteht die Möglichkeit einer Leihuhr - wer macht sowas noch?

    Und mit dem Einschicken bei den Silikonöl- und Argonuhren: Fortschritt hat seinen Preis. Immerhin müssen gewisse andere Semi-Luxusuhren z. B. in die Schweiz geschickt werden und sind dann oft monatelang weg. Und das bei "normalen" Uhren ohne techn. Ausstattung. Aber das wird dann durch den "Markenkult" akzeptiert, dazu teils exorbitante Preise für Revisionen/Reparaturen.

    Gruß
    U2

    Prima, Glückwunsch. Ähnlich meiner 203 Jubi. Empfinde das Titan bis jetzt auch als sehr angenehm, trage sie im Moment "day&night", macht einfach nur Spaß. Gangverhalten bei mir auch im Bereich 1 - 2 sek, ist wahrscheinlich ein ähnliches Werk.

    Gruß
    U2

    Prima, Glückwunsch. Ähnlich meiner 203 Jubi. Empfinde das Titan bis jetzt auch als sehr angenehm, trage sie im Moment "day&night", macht einfach nur Spaß. Gangverhalten bei mir auch im Bereich 1 - 2 sek, ist wahrscheinlich ein ähnliches Werk.

    Gruß
    U2