Beiträge von Uhrmensch

    ich finde 3 Sekunden schon etwas schwach im Monat ,und 36 Sekunden im Jahr :bulge:

    Das ist in der Tat nicht der Brüller und genau diese Gangabweichung hat meine COSC-geprüfte Superquartz-Breitling ebenfalls. War deswegen sogar in der Schweiz und sie konnten's nicht regulieren. (Stattdessen haben sie es verschlimmbessert und ohne meinen Wunsch einen guten Akku mit etwa vier Monaten Gangreserve gegen einen mit nur einem Monat Gangreserve getauscht, obwohl das gar nicht bestellt war - aber das ist eine andere, traurige Geschichte.)

    Vielleicht hat es was mit der Viskosität des Öls zu tun ?!?

    Nee, die Ganggenauigkeit wird ja ausschließlich durch den Quarz bestimmt. Nach dem Herunterteilen gibt die Mikroelektronik einen Impuls an den Schrittmotor weiter. Bei "besseren" Quarzuhren kommen da noch weitere Techniken zum Einsatz, so daß man diese im Gegensatz zu billigen Quarzwerken regulieren kann. Sehr stark vereinfacht gesagt hatte man früher TCXO-Werke verbaut, bei der man die Frequenz des Quarzes durch eine parallelgeschaltete, dynamische Kapazität (C-Diode) je nach Temperatur etwas "ziehen" konnte. Die dazu nötige, "richtige" Kapazität mußte der Mikrocontroller (µC) ermitteln und nachschlagen.

    Heute wird das nicht mehr so gemacht, sondern bei höherpreisigen Werken werden einfach beim Teilen die Wellen oder Schwingungen des Quarzes gezählt. Im Idealfall sind es genau 32768 Wellen/s, bis genau eine Sekunde vergangen ist, das heißt, nach diesen 32768 Wellen bekommt der Schrittmotor vom µC einen Impuls. Geht die Uhr nun vor, also zu schnell, dann programmiert man in die Uhr ein, daß diese erst nach 32769 oder gar 32770 Wellen einen Impuls zum Schrittmotor schicken soll. Geht sie aber nach, dann soll der Impuls schon nach 32767 oder gar 32766 Wellen kommen. Auf diese Weise kann man das Werk regulieren. (Das Messen der jeweiligen Temperatur wie oben beschrieben findet natürlich trotzdem statt, weil Quarze ja je nach Temperatur unterschiedlich schwingen.)

    Daniel

    Also tauchen kann ich sowieso nicht und schwimmen oder duschen wollte ich mit einer Uhr eigentlich auch nicht. Die Sorge war eher damit begründet, was beim Händewaschen oder bei Regen geschieht. Im Prinzip bin ich eigentlich nur wegen der vielen Herstellerwarnungen verunsichert. Dort wird ja beinahe vermittelt, daß schon beim sommerlichen Schwitzen die Uhr voll Wasser läuft, es ja nach Lagerung dann schon an Krone und Drückern herauströpfelt und auf dem Boden eine Lache bildet. Gut, vielleicht nicht ganz so extrem, aber vom Prinzip her schon.

    Da kam dann die fixe Idee, sich einfach selber so'n Abdrückgerätchen anzuschaffen, aber dann wird das wohl Overkill sein. :)

    Daniel

    Also tauchen kann ich sowieso nicht und schwimmen oder duschen wollte ich mit einer Uhr eigentlich auch nicht. Die Sorge war eher damit begründet, was beim Händewaschen oder bei Regen geschieht. Im Prinzip bin ich eigentlich nur wegen der vielen Herstellerwarnungen verunsichert. Dort wird ja beinahe vermittelt, daß schon beim sommerlichen Schwitzen die Uhr voll Wasser läuft, es ja nach Lagerung dann schon an Krone und Drückern herauströpfelt und auf dem Boden eine Lache bildet. Gut, vielleicht nicht ganz so extrem, aber vom Prinzip her schon.

    Da kam dann die fixe Idee, sich einfach selber so'n Abdrückgerätchen anzuschaffen, aber dann wird das wohl Overkill sein. :)

    Daniel

    Also was ich bei fast allen Uhren der allermeisten Hersteller und teilweise bei Sinn vermisse:

    • 3H-Beleuchtung mindestens der Zeiger, aber gerne auch der Indices (mindestens T25, besser T100)
      Bei meinen Zwiebeln mit Superluminova ist wirklich allerspätestens nach zwei Stunden Schluß. 3H würde die ganze Nacht hindurch strahlend leuchten, auch wenn die Nacht viele Jahre andauerte.
    • Tauchverlängerung bei den Metallbändern, weil der Arm ja je nach Temperatur und Tätigkeit unterschiedlich dick ist
    • Kolsterisierung/Tegimentierung bzw. Nitrierung (bei Titan)
      Sinn ist hier eine der ganz, ganz wenigen Ausnahmen mit Kolsterisierung/Tegimentierung im Programm, allerdings gibt es das bei Sinn nicht für jedes Uhrenmodell.
    • AR-Trockenhaltetechnik für alle Modelle (außer natürlich die Hydro-Kandidaten)
    • Diapal für alle Modelle
    • bei den Lederbändern Leder-Kautschuk-Kombinationen, wie es sie z.B. von Hirsch gibt

    Die Frage ist, ob man für ein bestimmtes Modell überhaupt verschiedene Unterteilungen benötigt (z.B. einmal eine Diapal-Variante und einmal ohne), weil das in der Produktion ohnehin nur zusätzliche Kosten bedeutet. Speziell Sinn hat eine völlig andere Kundschaft als z.B. Rolex oder AP. Die Sinn-Kundschaft hat es ja gerade auf die technischen Leckerbissen abgesehen und auf die Fähigkeit, im zuweilen recht rauhen Alltag eine sehr zuverlässige Uhr zu haben. Ich kann mir auch kaum vorstellen, daß ein Interessent eine Finanzplatzuhr jetzt verschmähte, nur weil diese Diapal-Paletten hätte - der nähme das doch als Gimmick gerne mit.

    Bei den Lederbändern ist das mit dem heißen Schwitzsommer so eine Sache. Hirsch hat z.B. Bänder im Angebot, die auf der Innenseite eine Kautschukschicht haben und dann bei Hitze angenehmer zu tragen sind. So etwas ab Werk Frankfurt wäre bestimmt kein Nachteil.

    Bei den Metallbändern habe ich noch nie verstanden, daß die meisten Hersteller, die so etwas grundsätzlich im Programm haben, dies nur für ausgewählte Modelle anbieten, während die anderen Modelle leer ausgehen. Im 3. Jahrtausend sollte eigentlich jedes Metallband ab Werk eine werkzeugfreie Tauchverlängerung besitzen, zumindest bei den Typen mit Faltschließe. (Bei den Schmetterlingsschließen könnte es dagegen technisch knifflig werden.)

    Daniel

    Ich habe da ein Problem mit der Wasserdichtigkeitsprüfung meiner Uhren. Früher gab es hier einen Juwelier, der hatte das bei einem Batteriewechsel ohne Extrakosten mitgemacht. Leider hatte er aber vor drei Jahren endgültig seine Pforten geschlossen ("Juweliersterben"). ;(
    Bei Breitling macht's mein Konzi in Stgt ebenfalls kostenlos. Er fragt nicht mal, er macht's einfach. Top1

    Der Sinn-Konzi allerdings will dafür pro Prüfung auch für Uhren, die man bei ihm gekauft hat, 35 € haben. Muß eine Dichtung getauscht werden und es ist danach eine weitere Prüfung fällig, rattern weitere 35 € durch den Wasserdichtigkeits-Gebührenzähler durch. :bulge:
    Und da man ja Uhren eigentlich jährlich nachprüfen sollte, wird das schnell zu einem erheblichen Kostenfaktor.

    Nun habe ich bei Jeff Bezos Kolonialwaren gesehen, daß es dort Wasserdichtigkeitsprüfgeräte für überschaubares Geld aus Chinesien gibt, die bis 6 Bar prüfen können. Bei Ieh-Bäh war sogar ein nur geringfügig teureres Gerät bis 10 Bar drin, jeweils zzgl. Zoll, Märchensteuer und ggf. Versand. Meine Fragen wären nun:

    • Taugt das Zeug was oder zerbröselt es das Gerät oder dessen Dichtungen nach drei Messungen oder nach drei Monaten Standzeit?
    • Sind die Manometer zumindest näherungsweise geeicht? (Den Ausdruck "näherungsweise geeicht" werde ich mir patentieren lassen.)
    • Warum braucht man zum Messen destilliertes Wasser?

    In Bergeon-Qualität ist sowas halt leider überdeutlich teurer. Was tun? ?(

    Daniel

    Ich habe da ein Problem mit der Wasserdichtigkeitsprüfung meiner Uhren. Früher gab es hier einen Juwelier, der hatte das bei einem Batteriewechsel ohne Extrakosten mitgemacht. Leider hatte er aber vor drei Jahren endgültig seine Pforten geschlossen ("Juweliersterben"). ;(
    Bei Breitling macht's mein Konzi in Stgt ebenfalls kostenlos. Er fragt nicht mal, er macht's einfach. Top1

    Der Sinn-Konzi allerdings will dafür pro Prüfung auch für Uhren, die man bei ihm gekauft hat, 35 € haben. Muß eine Dichtung getauscht werden und es ist danach eine weitere Prüfung fällig, rattern weitere 35 € durch den Wasserdichtigkeits-Gebührenzähler durch. :bulge:
    Und da man ja Uhren eigentlich jährlich nachprüfen sollte, wird das schnell zu einem erheblichen Kostenfaktor.

    Nun habe ich bei Jeff Bezos Kolonialwaren gesehen, daß es dort Wasserdichtigkeitsprüfgeräte für überschaubares Geld aus Chinesien gibt, die bis 6 Bar prüfen können. Bei Ieh-Bäh war sogar ein nur geringfügig teureres Gerät bis 10 Bar drin, jeweils zzgl. Zoll, Märchensteuer und ggf. Versand. Meine Fragen wären nun:

    • Taugt das Zeug was oder zerbröselt es das Gerät oder dessen Dichtungen nach drei Messungen oder nach drei Monaten Standzeit?
    • Sind die Manometer zumindest näherungsweise geeicht? (Den Ausdruck "näherungsweise geeicht" werde ich mir patentieren lassen.)
    • Warum braucht man zum Messen destilliertes Wasser?

    In Bergeon-Qualität ist sowas halt leider überdeutlich teurer. Was tun? ?(

    Daniel

    Bis hierher nichts Ungewöhnliches. Eine Uhr geht zur Revision und bekommt ein neues Blatt verbaut. Ein altes "Neues" war nicht mehr verfügbar, also wurde ein Blatt aus der aktuellen Serie eingesetzt.

    Ich frage nur noch einmal hinterher: Bedeutet dies de facto, daß man eine Uhr mit einem bestimmten ZB zur Revision sendet und später zwar die gleiche Uhr, aber mit einem völlig anderen ZB (und möglicherweise sogar anderer ZB-Farbe) zurück erhält? :bulge:

    Daniel

    Mein Name ist Daniel, gebürtiges Schwäble und ich wohne in Kaiserslautern. Wenn ich Zeit dazu hätte, würde ich mich gerne etwas mehr dem Amateurfunk und der Photographie widmen, aber als Selbständiger (Softwareentwicklung) ist das halt immer so eine Sache. Ich bin ein bißchen ein Technikfreak. Irgendwelche langweiligen Massenuhren finde ich nicht so interessant.

    In mein Beuteschema passen z.B. solche Marken wie Sinn oder auf schweizer Seite Zenith (Stichwort El Primero), aber nur, wenn man bei den betreffenden Modellen die Uhrmacher/Ingenieure "von der Leine" läßt. Zu der 358er Flieger bin ich eigentlich fast durch einen Zufall gekommen: Daß es hier in KL einen Sinnkonzi gibt, das weiß ich schon länger, hatte es aber bisher nie geschafft, mal bei ihm reinzuschauen bis vor etwa einer Woche. Eigentlich war ich auf der Suche nach dem heiligen Gral, auch bekannt als EZM10 Testaf, der inzwischen in freier Wildbahn aber noch seltener ist als ein Einhorn. Die 910er SRS (wegen Schaltrad und Flyback) oder die 206er Arktis II finde ich aber auch extrem interessant. Die 358er Flieger hatte ich dagegen überhaupt nicht auf dem Schirm, was aber daran liegen könnte, daß ich vielleicht zu sehr nach DIAPAL-Uhren Ausschau gehalten habe. Jedenfalls zeigte der Konzi sie mir und von der ersten Sekunde an hinterließ sie einen bleibenden Eindruck bei mir, bis ich sie letzten Samstag schließlich kaufte. Tja, so kam die Jungfrau zum Kinde.

    Wie bereits geschrieben hat Sinn einen großen Anteil von Uhren, die genau in mein Beuteschema passen. Es wird also nicht die letzte Sinn bleiben, fürchte ich. Andere Marken wie die mit der Krone, bei der es schon als "Innovation" gilt, wenn bei der Modellpflege statt des Oysterbandes ein Presidentband montiert wird, interessieren mich nicht. Nun ja, die Sky-Dweller vielleicht ausgenommen, aber wer will schon die nächsten 20 Jahre auf der Damoklesliste stehen und am Ende dann doch leer ausgehen?!

    Tja, das mal als ganz kurze Vorstellung von mir. Ich werde berichten, sobald meine erste Sinn an meinem Arm ist.

    Daniel

    Mein Name ist Daniel, gebürtiges Schwäble und ich wohne in Kaiserslautern. Wenn ich Zeit dazu hätte, würde ich mich gerne etwas mehr dem Amateurfunk und der Photographie widmen, aber als Selbständiger (Softwareentwicklung) ist das halt immer so eine Sache. Ich bin ein bißchen ein Technikfreak. Irgendwelche langweiligen Massenuhren finde ich nicht so interessant.

    In mein Beuteschema passen z.B. solche Marken wie Sinn oder auf schweizer Seite Zenith (Stichwort El Primero), aber nur, wenn man bei den betreffenden Modellen die Uhrmacher/Ingenieure "von der Leine" läßt. Zu der 358er Flieger bin ich eigentlich fast durch einen Zufall gekommen: Daß es hier in KL einen Sinnkonzi gibt, das weiß ich schon länger, hatte es aber bisher nie geschafft, mal bei ihm reinzuschauen bis vor etwa einer Woche. Eigentlich war ich auf der Suche nach dem heiligen Gral, auch bekannt als EZM10 Testaf, der inzwischen in freier Wildbahn aber noch seltener ist als ein Einhorn. Die 910er SRS (wegen Schaltrad und Flyback) oder die 206er Arktis II finde ich aber auch extrem interessant. Die 358er Flieger hatte ich dagegen überhaupt nicht auf dem Schirm, was aber daran liegen könnte, daß ich vielleicht zu sehr nach DIAPAL-Uhren Ausschau gehalten habe. Jedenfalls zeigte der Konzi sie mir und von der ersten Sekunde an hinterließ sie einen bleibenden Eindruck bei mir, bis ich sie letzten Samstag schließlich kaufte. Tja, so kam die Jungfrau zum Kinde.

    Wie bereits geschrieben hat Sinn einen großen Anteil von Uhren, die genau in mein Beuteschema passen. Es wird also nicht die letzte Sinn bleiben, fürchte ich. Andere Marken wie die mit der Krone, bei der es schon als "Innovation" gilt, wenn bei der Modellpflege statt des Oysterbandes ein Presidentband montiert wird, interessieren mich nicht. Nun ja, die Sky-Dweller vielleicht ausgenommen, aber wer will schon die nächsten 20 Jahre auf der Damoklesliste stehen und am Ende dann doch leer ausgehen?!

    Tja, das mal als ganz kurze Vorstellung von mir. Ich werde berichten, sobald meine erste Sinn an meinem Arm ist.

    Daniel

    Tja, also die Frage, welches Federstegwerkzeug ich kaufen soll, hat sich inzwischen erledigt: Ich hatte gestern die 358 Sa FLIEGER B E gekauft :D :D :D und gleich das Stahlband dazubestellt. Der Konzi meinte, daß da doch sowieso ein Federstegwerkzeug dabei sei, womit sich die Frage dann ohnehin erledigt hat. Muß nachher noch das Geld überweisen und darf Anfang der Woche die Uhr dann abholen.

    Das Stahlband kommt einige Tage später und da will er mir im Geschäft noch ganz genau zeigen, wie man das Band mit dem Federstegwerkzeug wechselt.
    (Aha, das also bedeutet "buy the seller".)

    Daniel

    Tja, also die Frage, welches Federstegwerkzeug ich kaufen soll, hat sich inzwischen erledigt: Ich hatte gestern die 358 Sa FLIEGER B E gekauft :D :D :D und gleich das Stahlband dazubestellt. Der Konzi meinte, daß da doch sowieso ein Federstegwerkzeug dabei sei, womit sich die Frage dann ohnehin erledigt hat. Muß nachher noch das Geld überweisen und darf Anfang der Woche die Uhr dann abholen.

    Das Stahlband kommt einige Tage später und da will er mir im Geschäft noch ganz genau zeigen, wie man das Band mit dem Federstegwerkzeug wechselt.
    (Aha, das also bedeutet "buy the seller".)

    Daniel

    Hallo!
    Ich plane kurzfristig den Kauf einer 358 Sa Flieger, die hat beim Konzi aber ein (sehr schönes!) Krokoband montiert. Das fünfgliedrige Metallband wollte ich dazukaufen/dazubestellen und zum Wechsel brauche ich natürlich Werkzeug. Chinaschrott-Stiftausdrücker und Schraubendreher sind schon vorhanden, aber kein Federstegwerkzeug.

    Wäre ich Uhrmacher von Beruf und müßte tagtäglich damit arbeiten, würde ich wahrscheinlich das Sparbuch plündern und Werkzeug von Bergeon kaufen. Für einen Zivilisten ist das aber vermutlich überdimensioniert (man korrigiere mich, falls ich da im Irrtum sei). Im Shop vom Jeff Bezos gibt es billiges "Werkzeug" zwischen 10-20 € aus der Volksrepublik, dessen "Qualität" laut der Rezensionen natürlich "umstritten" ist.

    Gibt es denn auch preislich irgendetwas dazwischen, was für einen Privatanwender, der nur einmal im Quartal das Band wechselt, ausreicht, aber weder ihn ins Obdachlosenheim bringt, noch gleich bei der Erstanwendung zerbröselt? Oder doch Chinaware kaufen und zerbröselnde Werkzeuge einfach bei Bedarf nachkaufen?

    Daniel

    Hallo!
    Ich plane kurzfristig den Kauf einer 358 Sa Flieger, die hat beim Konzi aber ein (sehr schönes!) Krokoband montiert. Das fünfgliedrige Metallband wollte ich dazukaufen/dazubestellen und zum Wechsel brauche ich natürlich Werkzeug. Chinaschrott-Stiftausdrücker und Schraubendreher sind schon vorhanden, aber kein Federstegwerkzeug.

    Wäre ich Uhrmacher von Beruf und müßte tagtäglich damit arbeiten, würde ich wahrscheinlich das Sparbuch plündern und Werkzeug von Bergeon kaufen. Für einen Zivilisten ist das aber vermutlich überdimensioniert (man korrigiere mich, falls ich da im Irrtum sei). Im Shop vom Jeff Bezos gibt es billiges "Werkzeug" zwischen 10-20 € aus der Volksrepublik, dessen "Qualität" laut der Rezensionen natürlich "umstritten" ist.

    Gibt es denn auch preislich irgendetwas dazwischen, was für einen Privatanwender, der nur einmal im Quartal das Band wechselt, ausreicht, aber weder ihn ins Obdachlosenheim bringt, noch gleich bei der Erstanwendung zerbröselt? Oder doch Chinaware kaufen und zerbröselnde Werkzeuge einfach bei Bedarf nachkaufen?

    Daniel