Beiträge von Mathias089

    Danke für euer Interesse. Ich habe soeben mit einem Sinn Konzessionär telefoniert, bei sehr jungen Uhren handhabt er das mit den Kapseln oft auch so, bei ihm reicht dafür der Heizer. Er meinte aber auch, dass die Kapseln selbst oft mit 10 bis 12 Jahren undicht werden, die O Dichtung ist so gut wie nie ein Problem. Wird einfach nur Handfest angezogen, beim Uhrwerk geht man ja auch nicht mit einem Drehmoment an die Schrauben ran. Die Eigenschaften sind danach genau so wie bei einer neuen Kapsel. Sinn handhabt die Kapseln sehr streng, er bekommt normalerweise 3 bis 5 neue Kapseln "zum Start" und bekommt erst neue von Sinn, nachdem er die alten zurück geschickt hat.


    Noch ein Gedankengang, bei einer Uhr mit Schutzgasfüllung sollte das Schutzgas auch weitgehend in der Uhr bleiben, wenn man sie entsprechend mit AR Loch zum höchsten Punkt bei Öffnen positioniert und in der Position lässt, da sowohl Argon als auch Stickstoff deutlich schwerer als Luft sind. Wenn man sie also nicht "auskippt" sollte das meiste drin bleiben... evtl. ein Streifen Klebeband über Loch, um das Austreten durch Luftströme / Wind zu verringern. Ein Drucktest bei einer Uhr, mit der man ins Wasser geht, ist obligatorisch. Nutze ich meine Uhr nur im Trockenen nehme ich es da persönlich aber auch nicht all zu genau, gerade bei so einer "Not"lösung, die keine gesamte Revision ersetzen kann. Wer 100 % will muss halt zu Sinn gehen. Das Gas habe ich mit einer abenteuerlichen Schlauchkonstruktion eingeleitet, nix für immer, zum Testen in Ordnung.


    Dass Sinn die Kapseln nicht einzeln verkauft liegt meiner Meinung nach vor allem an monetären Gründen und daran, dass ein Privatier die Schutzgasfüllung wohl eben nicht perfekt hinbekommt. Sinn macht das in einer Art "Befüllungskammer". Aber man hat da ein Patent drauf und mit irgendwas zwischen 40 und 60 Euro für so eine Kapsel ist das Ding meiner Meinung nach auch gut bezahlt, dazu kommt ja noch die Füllung, das verwendete Gas dürfte in der eingebrachten Menge preislich kaum ins Gewicht fallen, die Arbeitszeit ist minimal.

    Danke für euer Interesse. Ich habe soeben mit einem Sinn Konzessionär telefoniert, bei sehr jungen Uhren handhabt er das mit den Kapseln oft auch so, bei ihm reicht dafür der Heizer. Er meinte aber auch, dass die Kapseln selbst oft mit 10 bis 12 Jahren undicht werden, die O Dichtung ist so gut wie nie ein Problem. Wird einfach nur Handfest angezogen, beim Uhrwerk geht man ja auch nicht mit einem Drehmoment an die Schrauben ran. Die Eigenschaften sind danach genau so wie bei einer neuen Kapsel. Sinn handhabt die Kapseln sehr streng, er bekommt normalerweise 3 bis 5 neue Kapseln "zum Start" und bekommt erst neue von Sinn, nachdem er die alten zurück geschickt hat.


    Noch ein Gedankengang, bei einer Uhr mit Schutzgasfüllung sollte das Schutzgas auch weitgehend in der Uhr bleiben, wenn man sie entsprechend mit AR Loch zum höchsten Punkt bei Öffnen positioniert und in der Position lässt, da sowohl Argon als auch Stickstoff deutlich schwerer als Luft sind. Wenn man sie also nicht "auskippt" sollte das meiste drin bleiben... evtl. ein Streifen Klebeband über Loch, um das Austreten durch Luftströme / Wind zu verringern. Ein Drucktest bei einer Uhr, mit der man ins Wasser geht, ist obligatorisch. Nutze ich meine Uhr nur im Trockenen nehme ich es da persönlich aber auch nicht all zu genau, gerade bei so einer "Not"lösung, die keine gesamte Revision ersetzen kann. Wer 100 % will muss halt zu Sinn gehen. Das Gas habe ich mit einer abenteuerlichen Schlauchkonstruktion eingeleitet, nix für immer, zum Testen in Ordnung.


    Dass Sinn die Kapseln nicht einzeln verkauft liegt meiner Meinung nach vor allem an monetären Gründen und daran, dass ein Privatier die Schutzgasfüllung wohl eben nicht perfekt hinbekommt. Sinn macht das in einer Art "Befüllungskammer". Aber man hat da ein Patent drauf und mit irgendwas zwischen 40 und 60 Euro für so eine Kapsel ist das Ding meiner Meinung nach auch gut bezahlt, dazu kommt ja noch die Füllung, das verwendete Gas dürfte in der eingebrachten Menge preislich kaum ins Gewicht fallen, die Arbeitszeit ist minimal.

    Hallo Sinners,

    ich habe mich heute mal etwas hinter dir Sinn AR-Technologie geklemmt.

    Hintergrund war, dass ich eine schöne Sinn 203 Arktis bekommen habe, welche über die AR Technologie verfügt. Die Uhr wurde vor kurzer Zeit bei einem freien Uhrmacher revisioniert, läuft also top, jedoch ist die AR Kapsel stark bläulich verfärbt. Diese konnte der freie Uhrmacher nicht tauschen, weil Sinn die nicht einzeln verkauft sondern nur im Hause gewechselt wird, sprich man sendet die Uhr zu Sinn oder bringt sie hin.

    Also was haben wir? Eine Uhr, die revisioniert ist und den Drucktest bestanden hat, jedoch eine blaue Kapsel und keine Schutzgasfüllung mehr hat, was einfach unschön aussieht.

    Da es bei der Kapsel ja um eine chemische Reaktion geht, die Feuchtigkeit bindet und diese blau färbt, müsste diese ja auch umkehrbar sein, dachte ich mir.


    Wikipedia meint dazu:
    Kupfersulfat-Pentahydrat CuSO4 · 5 H2O (Kupfer(II)-tetraoxosulfat(VI)-Pentahydrat, Mineralname: Chalkanthit) bildet trikline Kristalle mit blauer Farbe, die beim Erhitzen nach und nach ihr Kristallwasser abgeben und schließlich zu farblosem Kupfersulfat-Anhydrat werden. Bei 95 °C spalten sich zwei Wassermoleküle ab, es entsteht das Trihydrat. Weitere zwei Wassermoleküle werden bei 116 °C abgespalten, das letzte bei 200 °C, dabei verlieren die Kristalle ihre blaue Farbe und werden zu farblosem Kupfersulfat CuSO4. Dieser Vorgang ist umkehrbar, beim Auflösen des wasserfreien Anhydrats in Wasser färbt sich die Lösung durch Hydratation der Cu2+-Ionen blau und erwärmt sich dabei (Hydrationsenergie).

    Kurz überlegt und zu dem Ergebnis gekommen, einen Versuch im Backofen ist es allemal wert.

    Die Kapsel baut man mit einem Schlitzschraubendreher aus (hier Bergeon 250, sprich 2,5 mm Breite). Hinten findet man dann noch eine kleine Gummidichtung, diese abziehen (zu viel Hitze tut der sicher nicht gut). Die Kapsel habe ich dann bei 200 Grad rund 15 Minuten in den Backofen gepackt und siehe da, sie wurde wieder hell, die chemische Reaktion hat sich umgekehrt, die Kapsel hat die gebundene Feuchtigkeit wieder abgegeben, soweit so gut.

    Sicherlich könnte man die Kapsel nun einfach wieder einbauen und sie würde sich nicht all zu schnell wieder verfärben, jedoch wäre es ohne die Schutzgasfüllung ja nur halb perfekt, wenn auch nicht viel dagegen spricht. Sinn verwendet hier das Schutzgas Argon, wie schon der Name "AR Trockenhaltetechnik" verrät. Argon ist schwerer als Luft, durfte sich also beim Befüllen der Uhr durch das Loch, in dem sonst die Kapsel sitzt, bei aufgestellter Uhr Position "Loch oben" unten in der Uhr sammeln und so die Umgebungsluft verdrängen. Also schnell etwas gebastelt, um Argon 4.6 einzuleiten. Ich bezweifle zwar, dass die Umgebungsluft da vollständig verdrängt wird, aber schaden kann es nicht und wir sind hier ja beim Experimentieren.

    Auch wenn man sich den Teil mit dem Schutzgas spart macht sowas denke ich in bestimmten Fällen allemal Sinn, wenn die Uhr z.B. ohnehin aufgrund einer Nachregulierung oder Service beim freien Uhrmacher über keine Schutzgasfüllung mehr verfügt. Die behandelte Kapsel kann nun immerhin wieder Feuchtigkeit aufnehmen und das tun, was sie soll.

    Wenn man bedenkt, dass das nur ein paar Minuten kostet, nichts kostet, mit einfachstem Werkzeug (ohne Schutzgasfüllung) und einem Backofen sowie 2 linken Händen zu schaffen ist, eine tolle Sache wie ich finde.


    Anbei ein paar Fotos zum Versuch.

    Hallo Sinners,

    ich habe mich heute mal etwas hinter dir Sinn AR-Technologie geklemmt.

    Hintergrund war, dass ich eine schöne Sinn 203 Arktis bekommen habe, welche über die AR Technologie verfügt. Die Uhr wurde vor kurzer Zeit bei einem freien Uhrmacher revisioniert, läuft also top, jedoch ist die AR Kapsel stark bläulich verfärbt. Diese konnte der freie Uhrmacher nicht tauschen, weil Sinn die nicht einzeln verkauft sondern nur im Hause gewechselt wird, sprich man sendet die Uhr zu Sinn oder bringt sie hin.

    Also was haben wir? Eine Uhr, die revisioniert ist und den Drucktest bestanden hat, jedoch eine blaue Kapsel und keine Schutzgasfüllung mehr hat, was einfach unschön aussieht.

    Da es bei der Kapsel ja um eine chemische Reaktion geht, die Feuchtigkeit bindet und diese blau färbt, müsste diese ja auch umkehrbar sein, dachte ich mir.


    Wikipedia meint dazu:
    Kupfersulfat-Pentahydrat CuSO4 · 5 H2O (Kupfer(II)-tetraoxosulfat(VI)-Pentahydrat, Mineralname: Chalkanthit) bildet trikline Kristalle mit blauer Farbe, die beim Erhitzen nach und nach ihr Kristallwasser abgeben und schließlich zu farblosem Kupfersulfat-Anhydrat werden. Bei 95 °C spalten sich zwei Wassermoleküle ab, es entsteht das Trihydrat. Weitere zwei Wassermoleküle werden bei 116 °C abgespalten, das letzte bei 200 °C, dabei verlieren die Kristalle ihre blaue Farbe und werden zu farblosem Kupfersulfat CuSO4. Dieser Vorgang ist umkehrbar, beim Auflösen des wasserfreien Anhydrats in Wasser färbt sich die Lösung durch Hydratation der Cu2+-Ionen blau und erwärmt sich dabei (Hydrationsenergie).

    Kurz überlegt und zu dem Ergebnis gekommen, einen Versuch im Backofen ist es allemal wert.

    Die Kapsel baut man mit einem Schlitzschraubendreher aus (hier Bergeon 250, sprich 2,5 mm Breite). Hinten findet man dann noch eine kleine Gummidichtung, diese abziehen (zu viel Hitze tut der sicher nicht gut). Die Kapsel habe ich dann bei 200 Grad rund 15 Minuten in den Backofen gepackt und siehe da, sie wurde wieder hell, die chemische Reaktion hat sich umgekehrt, die Kapsel hat die gebundene Feuchtigkeit wieder abgegeben, soweit so gut.

    Sicherlich könnte man die Kapsel nun einfach wieder einbauen und sie würde sich nicht all zu schnell wieder verfärben, jedoch wäre es ohne die Schutzgasfüllung ja nur halb perfekt, wenn auch nicht viel dagegen spricht. Sinn verwendet hier das Schutzgas Argon, wie schon der Name "AR Trockenhaltetechnik" verrät. Argon ist schwerer als Luft, durfte sich also beim Befüllen der Uhr durch das Loch, in dem sonst die Kapsel sitzt, bei aufgestellter Uhr Position "Loch oben" unten in der Uhr sammeln und so die Umgebungsluft verdrängen. Also schnell etwas gebastelt, um Argon 4.6 einzuleiten. Ich bezweifle zwar, dass die Umgebungsluft da vollständig verdrängt wird, aber schaden kann es nicht und wir sind hier ja beim Experimentieren.

    Auch wenn man sich den Teil mit dem Schutzgas spart macht sowas denke ich in bestimmten Fällen allemal Sinn, wenn die Uhr z.B. ohnehin aufgrund einer Nachregulierung oder Service beim freien Uhrmacher über keine Schutzgasfüllung mehr verfügt. Die behandelte Kapsel kann nun immerhin wieder Feuchtigkeit aufnehmen und das tun, was sie soll.

    Wenn man bedenkt, dass das nur ein paar Minuten kostet, nichts kostet, mit einfachstem Werkzeug (ohne Schutzgasfüllung) und einem Backofen sowie 2 linken Händen zu schaffen ist, eine tolle Sache wie ich finde.


    Anbei ein paar Fotos zum Versuch.

    Ich habe letztens eine Heuer 1550SG 3H für 5 K glatt verkauft, auch im top Zustand. Diese hier hat ein wirklich extrem schön gealtertes Ziffernblatt, das macht den Großteil des Wertes aus. Geht also in die richtige Richtung. Was schade ist, das Gehäuse macht einen stark überarbeiteten Eindruck. Würde mich persönlich stören, ansonsten eine sehr schöne stimmige Uhr.

    Ich habe letztens eine Heuer 1550SG 3H für 5 K glatt verkauft, auch im top Zustand. Diese hier hat ein wirklich extrem schön gealtertes Ziffernblatt, das macht den Großteil des Wertes aus. Geht also in die richtige Richtung. Was schade ist, das Gehäuse macht einen stark überarbeiteten Eindruck. Würde mich persönlich stören, ansonsten eine sehr schöne stimmige Uhr.

    Mädels und Jungs, ich weis, ihr seid hart im Nehmen FrecheFratze
    Eine "optische Perle" (Rückseite)/ ... einige Male getragen, mit leichten Gebrauchsspuren, mit stilvoller Optik.
    Ich bin schon kein Freund von getragen Lederarmbändern mit fremder DNA dran,
    aber bei dem Anblick peitscht mich doch der Ekel .
    Sofortkaufpreis lag bei 3800,-€ (incl. Gilb) .
    Warnung: betrachten der Bilder kann zu Herpes oder Augenkrebs führen :nww:

    Klicks: https://www.ebay.de/itm/3559265240…ABk9SR7buhrWkZA

    Ich hatte mitgeboten, weil die Ebay Echtheitsprüfung nun aktiviert war, wenn die Uhr also nicht gelaufen wäre oder ein Rostklumpen drin wäre, hätte ich die Uhr bei Prüfung nicht abnehmen müssen.
    Der Typ hat jedoch wieder mit dem selben Account selbst mitgeboten, ich hasse sowas.

    https://www.ebay.de/bfl/viewbids/3…6.m145235.l2565


    https://www.ebay.de/bfl/viewbids/3…6.m145235.l2565


    Wird also vermutlich bald wieder zur Auktion frei sein.


    https://www.ebay.de/bmgt/ViewBidde…=p2471758.m4792


    Gebotsübersicht: Einzelheiten
    Angaben zu den Geboten
    Bieter:
    2***b (4)
    Bewertung:
    0% Positiv
    Artikelbeschreibung:
    Sinn 142 Titan ty mit Argon Füllung
    Gebote für diesen Artikel:
    90
    Zusammenfassung der letzten 30 Tage
    Anzahl der Gebote:
    251
    Geboten auf unterschiedliche Artikel:
    5
    Gebotsaktivität (%) bei diesem Verkäufer:
    100%

    Gebotsrücknahmen:
    0
    Gebotsrücknahme (in den letzten 12 Monaten):
    0

    Mädels und Jungs, ich weis, ihr seid hart im Nehmen FrecheFratze
    Eine "optische Perle" (Rückseite)/ ... einige Male getragen, mit leichten Gebrauchsspuren, mit stilvoller Optik.
    Ich bin schon kein Freund von getragen Lederarmbändern mit fremder DNA dran,
    aber bei dem Anblick peitscht mich doch der Ekel .
    Sofortkaufpreis lag bei 3800,-€ (incl. Gilb) .
    Warnung: betrachten der Bilder kann zu Herpes oder Augenkrebs führen :nww:

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    Ich hatte mitgeboten, weil die Ebay Echtheitsprüfung nun aktiviert war, wenn die Uhr also nicht gelaufen wäre oder ein Rostklumpen drin wäre, hätte ich die Uhr bei Prüfung nicht abnehmen müssen.
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    Bieter:
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    Sinn 142 Titan ty mit Argon Füllung
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    100%

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    0
    Gebotsrücknahme (in den letzten 12 Monaten):
    0

    Die Verschraubungen und Dicke sehen schon verdächtig nach Sinn aus und passen in die Zeit bis Sinn aif die Inbus Verschraubung gewechselt hat, also bis vor nicht all zu lsnger Zeit. Ich kenne die Geschichte des H-Link nicht, war das eine komplette Eigenentwicklung von Sinn oder wurde das Band zugekauft von einem bestehenden Bandhersteller?

    An sich eine gute Basis, jedoch verheißen die Wasserflecken innen am Glas nichts Gutes. Ohne Foto vom Werk würde ich die Finger von lassen, Sinn nimmt für ein neues Lemania 5100 mittlerweile 1990 € im Zuge einer Revi, sollte das alte zamgerostet sein. Den restlichen Batz kann man ja reinigen. Ich hatte schon Stahlbänder mit so viel Hautresten zwischen den Gliedern und der Schließe, die hätte Mutti zu einer leckeren Fleischbrühe auskochen können. Nach einer Reinigung im Ultraschallbad sahen die aber aus wie neu.

    An sich eine gute Basis, jedoch verheißen die Wasserflecken innen am Glas nichts Gutes. Ohne Foto vom Werk würde ich die Finger von lassen, Sinn nimmt für ein neues Lemania 5100 mittlerweile 1990 € im Zuge einer Revi, sollte das alte zamgerostet sein. Den restlichen Batz kann man ja reinigen. Ich hatte schon Stahlbänder mit so viel Hautresten zwischen den Gliedern und der Schließe, die hätte Mutti zu einer leckeren Fleischbrühe auskochen können. Nach einer Reinigung im Ultraschallbad sahen die aber aus wie neu.

    Da gab es doch mal was:

    https://www.sinn-uhrenforum.de/index.php?page…d&threadID=6282


    Hab mir die Bilder nun nochmals in groß am Rechner angeschaut und denke nun auch, dass die "außer Haus" gefertigt wurde. Die Lume an der Lünette ist nicht korrekt, das Band zu "offenporig", wie ihr schon geschrieben habt ist die Beschichtung von der Oberfläche auch verdächtig. Ich vermute, die beschichten einfach schwarz und der Unterschied rührt eben auch daher, weil das Gehäuse eben nicht tegimentiert ist.

    Mittlerweile ist das Inserat aber auch offline, vermute er hat es selbst gemerkt.
    Die Echtheitsprüfung hätte hier jedoch mal vermutlich schlimmeres verhindert.