Sie war nicht 8 sondern 10 Wochen weg zum Nachregulieren.
Ja, ich finde diese lange Zeitspanne auch bescheuert, zumal es für SINN ja, zumindest nach meiner laienhaften Vorstellung, überhaupt keine logistische Herausforderung wäre, wenn sie sich die zu bearbeitenden Uhren je nach Werkstattauslastung vormerken und einfach zu einem bestimmten Datum zuschicken/bringen lassen würden.
Das geht sicher nicht taggenau, aber doch mit ein bisschen Vorlauf, sodass sich für den Hersteller ein ausreichender Arbeitspuffer, für den Kunden aber eine erheblich reduzierte Wartezeit ergeben würde.
Das funktioniert doch woanders auch. Warum bei Uhrenherstellern nicht?
Man stelle sich nur mal vor, KFZ-Hersteller/-werkstätten würden so arbeiten. Das würde sich kein Kunde auch nur einmal gefallen lassen!
Aber diese Besonderheit des wochenlangen unnötigen Herumliegens einer Uhr beim Hersteller, bevor mit den Arbeiten begonnen wird, betrifft ja nicht nur SINN, sondern, meines Wissens, handhaben das sämtliche Uhrenhersteller so.
Warum?
Weil sie es können!
Und was bleibt einem als einzelner Kunde denn anderes übrig, als das zu akzeptieren?
Ja, sie läuft nun gut. Das ist für mich die Hauptsache. 