Ich danke Euch für die guten Wünsche und originellen Posts.
DANKE !
Die Sache diese besondere Uhr zu kaufen hat sich wie ein Tsunami nach und nach aufgebaut. Entstanden ist diese „Welle“ ganz weit zurückliegend. Wahrscheinlich nur durch ein kleines Mini Beben am Grund der Uhrenmeere.
Ich dachte ja auch schon längst , dass ich über die sogenannten Luxusmarken „drüber weg bin“. Und das bin ich auch. Diese Uhr habe ich nicht wegen der Marke gekauft. Sie hat mich einfach überzeugt. Und obwohl ich sie tatsächlich schon vor 30 Jahren anprobiert habe, war es nie dazu gekommen.
Heute weiß ich, dass es einfach noch nicht so weit war mit der Uhr und mit mir.
Das Leistungsspektrum dieser heutigen Referenz 310.30.42.50.01.002 gepaart mit meinen aktuellen Ansprüchen und der Nutzung, war ein Volltreffer. Wie die Faust auf Auge. Bumm….KO.
Schon seit einiger Zeit plagt mich der Magnetismus. Vielleicht habe ich in meinem dienstlichen Umfeld einen Verursacher oder es ist einfach das Induktionsfeld zu Hause. Habe es noch nicht gefunden. Aber einige meiner Uhren schon.
Ständige Gangabweichungen (höher als hinnehbar ) und das anschließende, entmagnetisieren bis hin zum Regulieren hat mich zuletzt oft geärgert.
Die Uhren mit MgF-Schutz bis 1000 Gauß sind bekannt. Meist mit Weicheisenkern (Ummantelung) schon ein guter Schutz im Alltag.
Da war aber noch die von der NASA getestete Speedmaster und heute von der METAS zertifizierte Ikone.
Warum ist der Funke früher bei den Hesalit Versionen nicht übergesprungen?
Antwort: Weil heute einiges anders ist. Vor Allem das Kaliber.
Aus dem 861 wurde 1861 und heute das 3861 Kaliber. Und genau aus dieser Sicht kam die Uhr auf der Liste ganz nach oben.
Eingefleischte Speedy Kenner wissen viel mehr als ich über die verschiedenen Kaliber Entwicklungen. Alles soweit ich weiß auf dem Ur.Speedy Lemanier basierend.
Das heutige 3861…ist für mich mit Abstand eines der besten…..(3hz , tickt schön slow und trotdem hyper genau)
METAS Zertifizierung:
1. MgF-Schutz 15.000 Gauß (Silizium Spirale).
2. Co-Axial-Hemmung- Technik (Wartungsarm; Schmiermittelarm) Höhere Ganggenauigkeit.
3. Master Chronometer. Zertifikat
Bei dem METAS Test (Eidgenössisches Institut) wird die ganz Uhr getestet. Sie darf nicht nachgehen…max. 5 sek /24h im Plus. (Meine läuft 2sek+/24h)
4. Wasserdicht trotz 5 Atm Angabe. Von Omega freigegeben für Wasserkontakt. (Sie war schon duschen;)
5. Weiter muss die Uhr eine Gangreserve von mind. 50h ohne Energiezufuhr halten
6. Gangtest in versch. Lagen und Temperaturen.
7. Staubdicht, Unterdrucksicher
Bei meiner Referenz: Saphirglas oben und unten (da ich mich meistens auf dem Planeten Erde aufhalte : hier besser) Die Hesalit bestimmt im Cosmos vorteilhafter. Ich: Schaue mir gerne das Kaliber an..
Zu all der zeitgemäßen Leistung kommt, dass die Uhr seit vielen Jahrzehnten eine echte Expeditionsuhr ist. Nicht Arktis, Nicht Mount Everest, aber Mond. Bei einer schon immer vorhandenen Verbundenheit zu diesem Planeten ein schöner Nebeneffekt für mich.
Neben der überzeugenden Technik sind Gehäuse und Band tadellos verarbeitet.
Die Referenz hat neben dem Saphirglas nach das Omega Logo erhaben unter der „12“. Ein unter der Lupe betrachtetes aufwändiges Zifferblatt mit mehreren Dimensionen.
Interessant: Bei der Referenz wurde lug2lug etwas kürzer. Das Gehäuse ist asymmetrisch um die Krone zu schützen und nah am Ursprung aus den 1960ern. Dot over 90 ….klar. Drücker und Krone wurden vergrößert. Trotz des 42mm Gehäuses misst die Tachymeter-Lünette außen bei mir 39,8 mm. Die Totis liegen tiefer wie kleine Krater. Irgendwie passt alles an der Uhr.
OK zugegeben. Die Entwicklungszeit war enorm lang.
Aber das heutige Ergebnis war genau das, was mich aktuell überzeugte. Tragekomfort TOP!
UND: ALLTAGSTAUGLICH ohne Einschränkungen !
FOTOS folgen…
Ps. Kleine Fehler auch technisch, sind der Begeisterung geschuldet….Ich freue mich von Omega Kennern gerne über Korrekturen. So what…Starke Uhr! Echt teuer…hatte ich noch vergessen….