Beiträge von el viejo

    macht zwar was her, jedoch fand ich die erste TOP GUN schöner !
    hier


    "Schöner" ja, aber auch da das Datum ... Mätzchen! Drücker und Krone schwarz machen, normales Datumsfenster und die Uhr wird erträglich.


    Beim aktuellen Modell sind die Farben außer am Christopher Street Day wohl nicht zu (er)tragen :(

    Ich habe mich schon immer gefragt, was Wulff zum Bundespräsidenten befähigt hat; ausser der Tatsache, dass er bis dahin nicht negativ aufgefallen war.
    ...

    Er hatte eine so starke Hausmacht in der CDU, daß er Angie als Kanzlerinnennachfolgerkandidat hätte gefährlich werden können, da hat sie ihn in der Amt hochgelobt.

    Gauck war ein Geniestreich von Trittin, a) ein Spaltpilz für das konservative Lager (da guter Kandidat), b) top geeignet, um die SED 2.0 zu demaskieren ...

    Ich habe mich schon immer gefragt, was Wulff zum Bundespräsidenten befähigt hat; ausser der Tatsache, dass er bis dahin nicht negativ aufgefallen war.
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    Er hatte eine so starke Hausmacht in der CDU, daß er Angie als Kanzlerinnennachfolgerkandidat hätte gefährlich werden können, da hat sie ihn in der Amt hochgelobt.

    Gauck war ein Geniestreich von Trittin, a) ein Spaltpilz für das konservative Lager (da guter Kandidat), b) top geeignet, um die SED 2.0 zu demaskieren ...

    Wir hatten schon Bundeskanzler die zum 5. Male (!) verheiratet waren (, im Amt eine russische Gaspipeline auf den Weg gebracht haben und heute bei dessen Betreiber Gazprom im Management sitzen :rolleyes: ).


    Der vorher war mal auch Ministerpräsident in Niedersachsen und Maschmeyer-Kumpel, aber "Kanzler" ist etwas ganz anderes, Kanzler(innen) wurden nach Helmut Schmidt sowieso nur von zweitklassigen Darstellern gegeben. Bundespräsident(inn)en als (theoretisch) höchstes Amt im Staate waren schon lange nur Grüßauguste, aber die Hauptaufgabe war immer "Würde", manchmal sogar "Gewissen".

    Apropos Ministerpräsidenten, an den Top-Juristen Filbinger, Cleverle und Amigos erinnern wir uns sicher alle noch, aber auch im hohen Norden gab es jemanden, der schon in sehr jungen Jahren besonders leuchtete http://www.ohg.sh.schule.de/home/files/OHG…itz-Affaere.pdf viel Text, viel Stoff zum Nachdenken. Etwas zum Drumherum: http://rzkultur.de/index.php?kat=2&cont=9881

    Weiß jemand, ob der Wulf schon pensionsberechtigt ist?

    Wir hatten schon Bundeskanzler die zum 5. Male (!) verheiratet waren (, im Amt eine russische Gaspipeline auf den Weg gebracht haben und heute bei dessen Betreiber Gazprom im Management sitzen :rolleyes: ).


    Der vorher war mal auch Ministerpräsident in Niedersachsen und Maschmeyer-Kumpel, aber "Kanzler" ist etwas ganz anderes, Kanzler(innen) wurden nach Helmut Schmidt sowieso nur von zweitklassigen Darstellern gegeben. Bundespräsident(inn)en als (theoretisch) höchstes Amt im Staate waren schon lange nur Grüßauguste, aber die Hauptaufgabe war immer "Würde", manchmal sogar "Gewissen".

    Apropos Ministerpräsidenten, an den Top-Juristen Filbinger, Cleverle und Amigos erinnern wir uns sicher alle noch, aber auch im hohen Norden gab es jemanden, der schon in sehr jungen Jahren besonders leuchtete http://www.ohg.sh.schule.de/home/files/OHG…itz-Affaere.pdf viel Text, viel Stoff zum Nachdenken. Etwas zum Drumherum: http://rzkultur.de/index.php?kat=2&cont=9881

    Weiß jemand, ob der Wulf schon pensionsberechtigt ist?

    manus manum lavat

    follw the money!

    ...

    wer sich schon mal die Frage gestellt hat, warum der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen seinen Kerdit nicht bei der Nord/LB oder Sparkasse Hannover aufnimmt sondern tief im Süden, der möge hier lesen:

    http://www.gmx.net/themen/nachric…ild-unter-druck

    Natürlich kann man sich auch mal fragen, woher die SZ weiß, was zwischen Präsi und BILD telefoniert wird, und warum die das dann auch noch drucken ...

    manus manum lavat

    follw the money!

    ...

    wer sich schon mal die Frage gestellt hat, warum der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen seinen Kerdit nicht bei der Nord/LB oder Sparkasse Hannover aufnimmt sondern tief im Süden, der möge hier lesen:

    http://www.gmx.net/themen/nachric…ild-unter-druck

    Natürlich kann man sich auch mal fragen, woher die SZ weiß, was zwischen Präsi und BILD telefoniert wird, und warum die das dann auch noch drucken ...

    In einem Haus von Freunden Urlaub machen – warum nicht? Ich sehe da kein verwerfliches Verhalten!
    Habe ich auch schon gemacht!
    Ich habe 3 sehr solvente Kunden und alle sind untereinander befreundet, alle haben Ferienhäuser, Mallorca, Südfrankreich sowie in der Toskana. Die Häuser werden untereinander getauscht, mal der da, dann halt jener dort! Warum nicht?

    Mein Onkel hat sein Häuschen in Spanien auch mir schon überlassen – scheiße, er ist ja Kunde bei mir...... hoffentlich kündigt mir mein Chef nicht

    Soll Herr Wulff nun keine Freunde mehr haben, oder nur noch Urlaub in einer Schreberhütte in Castrop-Rauxel machen?
    Das Herr Wulff abends nicht mit dem Stahlgießer in der Eckkneipe würfelt ist ja wohl auch klar!
    So lange nichts bewiesen ist, ist er unschuldig – so ist unsere Rechtssprechung!

    Ich habe auch schon Urlaub bei Freunden gemacht und auch schon mal Freunde angepumpt (allerdings eher um 50,- (bis zum nächten Werktag oder Geldautomaten) als um 500.000,-), aber ich mache auch nicht die Gesetzte in dem Land in dem sie ihre Geschäfte machen und ich habe keinen Einfluß auf die Vergabe öffentlicher Aufträge.

    Ich habe auch meinem Amtsvorvorgänger (in seinem Fall Glogowski http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Glogowski - in meinem Fall ääähh, wer weiß?) wegen so eines Verhaltens nicht im Landtag allerschwerste Vorwürfe gemacht.

    Wenn er nun im Landtag auf Nachfrage sagt, es habe zwischen ihm und dem Sympathieträger Egon Geerkens (http://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Geerkens) keine äh "Geschäftsbeziehung" gegeben, dann aber rauskommt, daß er von dessen Ehefrau 500.000,- (für ein relativ häßliches Haus) zum Freundschaftskonditionen gepumpt hat, dann wäre das juristisch eventuell haltbar, wenn das Ehepaar Geerkens Gütertrennung vereinbart hatte und keine gemeinsamen nennenswerten Firmenanteile hielt (wenn jeder zwei VW-Aktien hatte, Schwamm drüber, wenn aber beide zu je 25% an einer kleinen Firma beteiligt waren ist das nennenswert) ...

    Was kommt als nächstes? http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff
    Aha, bald umgeschuldet zu "Sonderkonditionen" bei BW-Bank ... Hypothek enigetragen? Nein, blaue Augen genügten.
    Dann? Ach, Wohltäter Maschmeyer (*) (http://de.wikipedia.org/wiki/Carsten_Maschmeyer) hat sein Buch "gesponsert", aber er selbst weiß wußte nichts davon ...
    (*): Böse Zungen behaupten, sein AWD habe ein paar Menschen um ihre Ersparnisse gebracht, da ist bei einem Freund unseres Präsidenten aber sicher keni Funken Wahrheit dran.

    Also: Freunde darf er haben und von mir aus darf er auch mit der Hamburg-Mannheimer nach Budapest nid en Puff, aber wenn er ein öffentliches Amt bekleidet, dann sollten WIR wissen, wem er alles einen größeren Gefallen schuldet.

    Schade, daß die SED 2.0 nicht über ihre Wurzeln springen konnte, sonst hätten wir heute einen ganz anderen Präsi!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Gauck

    In einem Haus von Freunden Urlaub machen – warum nicht? Ich sehe da kein verwerfliches Verhalten!
    Habe ich auch schon gemacht!
    Ich habe 3 sehr solvente Kunden und alle sind untereinander befreundet, alle haben Ferienhäuser, Mallorca, Südfrankreich sowie in der Toskana. Die Häuser werden untereinander getauscht, mal der da, dann halt jener dort! Warum nicht?

    Mein Onkel hat sein Häuschen in Spanien auch mir schon überlassen – scheiße, er ist ja Kunde bei mir...... hoffentlich kündigt mir mein Chef nicht

    Soll Herr Wulff nun keine Freunde mehr haben, oder nur noch Urlaub in einer Schreberhütte in Castrop-Rauxel machen?
    Das Herr Wulff abends nicht mit dem Stahlgießer in der Eckkneipe würfelt ist ja wohl auch klar!
    So lange nichts bewiesen ist, ist er unschuldig – so ist unsere Rechtssprechung!

    Ich habe auch schon Urlaub bei Freunden gemacht und auch schon mal Freunde angepumpt (allerdings eher um 50,- (bis zum nächten Werktag oder Geldautomaten) als um 500.000,-), aber ich mache auch nicht die Gesetzte in dem Land in dem sie ihre Geschäfte machen und ich habe keinen Einfluß auf die Vergabe öffentlicher Aufträge.

    Ich habe auch meinem Amtsvorvorgänger (in seinem Fall Glogowski http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Glogowski - in meinem Fall ääähh, wer weiß?) wegen so eines Verhaltens nicht im Landtag allerschwerste Vorwürfe gemacht.

    Wenn er nun im Landtag auf Nachfrage sagt, es habe zwischen ihm und dem Sympathieträger Egon Geerkens (http://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Geerkens) keine äh "Geschäftsbeziehung" gegeben, dann aber rauskommt, daß er von dessen Ehefrau 500.000,- (für ein relativ häßliches Haus) zum Freundschaftskonditionen gepumpt hat, dann wäre das juristisch eventuell haltbar, wenn das Ehepaar Geerkens Gütertrennung vereinbart hatte und keine gemeinsamen nennenswerten Firmenanteile hielt (wenn jeder zwei VW-Aktien hatte, Schwamm drüber, wenn aber beide zu je 25% an einer kleinen Firma beteiligt waren ist das nennenswert) ...

    Was kommt als nächstes? http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff
    Aha, bald umgeschuldet zu "Sonderkonditionen" bei BW-Bank ... Hypothek enigetragen? Nein, blaue Augen genügten.
    Dann? Ach, Wohltäter Maschmeyer (*) (http://de.wikipedia.org/wiki/Carsten_Maschmeyer) hat sein Buch "gesponsert", aber er selbst weiß wußte nichts davon ...
    (*): Böse Zungen behaupten, sein AWD habe ein paar Menschen um ihre Ersparnisse gebracht, da ist bei einem Freund unseres Präsidenten aber sicher keni Funken Wahrheit dran.

    Also: Freunde darf er haben und von mir aus darf er auch mit der Hamburg-Mannheimer nach Budapest nid en Puff, aber wenn er ein öffentliches Amt bekleidet, dann sollten WIR wissen, wem er alles einen größeren Gefallen schuldet.

    Schade, daß die SED 2.0 nicht über ihre Wurzeln springen konnte, sonst hätten wir heute einen ganz anderen Präsi!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Gauck

    Sorry, aber solch eine Aussage ist Unfug zum Quadrat. :rolleyes:

    Gerade von Dir, der Du Dich normalerweise durch intelligente Beiträge auszeichnest, hätte ich da deutlich mehr erwartet als derartig unausgegorene Sprüche...

    Ein anständiger Kaufmann hat vor allem eine Verpflichtung, nämlich nicht Pleite zu gehen, alleine schon deshalb, weil durch seine Pleite ihm selbst und seinen Gläubigern ein beträchtlicher Schaden entstünde. Und dem Gesetz nach macht sich ein Kaufmann, der vorsätzlich in Konkurs geht, sogar strafbar!


    "Pleite" ist der falsche Ausdruck, da er beinhaltet, daß das Handelshaus seine Ttäigkeit nicht ordentilch einstellt, sondern Gläubiger leer ausgehen. Richtig muß es heißen: Der anständige Kaufmann läßt es lieber ganz bleiben, als soetwas zu tun. Ich schwanke noch, ob ich für mangelnde Präzision im Ausdruck um Entschuldigugn bitten soll, oder ob ich etwas von Goldwaage murmel .. nein, der Ausdruck "Pleite" ist falsch, es muß heißen: Er stellt eher seine Geschäftstätigkeit geregelt ein.

    Das Verhalten des Verkäufers prägt die Usancen am Marktplatz. Wenn jemand einen gebrauchten Gegenstand "X" (gerne auch roleX) in einem Laden (oder sonstwo) angeboten sieht und "spontan" zum Angebotspreis (ggf. abzüglich 2% Skonto oder mit einem neuen Brand dran) erwirbt, ist er ersteinmal "glücklich". Wenn er kurz darauf erkennt, daß der gleiche Gegenstand OHNE Lieferfrist (bei roleX also nur zum Teil anwendbar), neu, mit voller Garantie nur wenig teurer zu erwerben ist, schwinden sein Glücksgefühl und Vertrauen, das Mißtrauen wächst, die Neigung zu spontanen Käufen leidet (Volltrottel ausgenommen). Evtl. wird er sogar nach Mängeln suchen, die ihm einen Rücktritt ernmöglichen oder sonstwie einen Ausgleich suchen.

    Die Uhr wird hier (im Forunm), und im Schaufenster und bei eBay (ggf. noch mit Phantombietern!) zeitgleich angeboten? Was, wenn zwei Leute "gleichzeitig" zuschlagen? Einer von den beiden fühlt sich verklapst. Was, wenn die Preise unterschiedlich waren? Hier im Forum "unter Freunden" für 500,- angeboten bei ebay nach drei Versuchen (einmal zu hoher Sofortkauf 700,-, dann mit Pahntombieter 550,- aber geplatzt und dann reell für 400,- aber bei Sinn gibt's das Modell noch unzerkratzt mit voller Garantie für 550,-? Das merk ich mir doch, wenn ich öfter mal Käufer bin.

    Nun stellt sich die Frage, in was für einem Umfeld möchte man lieber leben? In einer Gegend, wo es normal ist, wenn "alle" an die Hausecken urinieren und ihren Müll fallen lassen, wo sie gerade gehen und stehen und wo man vor jedem Einkauf erstmal gründlich recherchieren muß, oder in einer Umgebung die sauber ist (Schweres Opfer, ich muß mein Bonbon-Papier zum Papierkorb bringen und bis zur nächsten Toilette an mich halten! Nicht jedermanns Sache) und wo man/ich darauf vertrauen kann, daß Angebote fair sind?

    Ich bleibe dabei: Gebrauchte Uhren, die noch unverändert ab Hersteller / offiziellem Vertrieb neu zum Listenpreis ohne jahrelange Lieferfrist erhältlich sind, bietet man gebraucht "fair" an. Und "fair" ist dann nicht "5% unter aktuellem Neupreis", kann aber mehr sein als der alte Neupreis.

    In einem anderen Umfeld erlebt, eine "Oma" bring einen Schwung "Gegenstände" (industriell hergestellt, Seriengegenstände, keine Unikate) auf einer Börse zu einem professionellen Ankauf-Verkauf-Händler. Die "Dnige" werden angekauft, ein weinrotes Stück X zu 30,-. Oma raus, Händler rennt los zu seinem Nachbarn "Guck mal, eben gekauft, für 30,- hat neulich bei der {Live-] Auktion in Köln 3000,- gebracht!". Sorry!
    Umkehrbeispiel? Hamburg, damals noch "Leica Meister" nach ein paar Namensstreitigkeiten mit Wettbewerbern und Leica nun "Meister Camera", Oma kommt rein, Erbstücke in der Fototasche ... "Was geben Sie mir denn dafür?", "Na, ich nehme mal an, daß Sie heute keine neue Kamera kaufen wollen, wir reden also über einen reinen Ankauf oder darüber, daß ich die Ausrüstung in Kommission für Sie verkaufe.", "Ja.", "Wenn ich das so angucke, würde ich die für abc, def, xyz also in Summe sss ins Fenster stellen, bei Ankauf bekommen Sie sofort X%, bei Kommission sobald ein Käufer zuegschalgen hat Y%.". Den Fensterpreis kann Oma "morgen" kontrollieren ... welchen der beiden Händler würde ich wohl weiterempfehlen, wenn ich mal gefragt werde? Unnötig zu erwähnen, daß bei Leica-Meister natürlich ein paar % oder ein kleines "Geschenk" drin sind, besonders für nette Leuie und für Stammkunden, aber nie wird vorher so fett auf den Preis draufgeschlagen, daß man am Ende nur 20,- statt 300,- für seinen Teppich bezahlt.

    Ich kann nur an jede(n) appellieren: Denkt mal darüber nach, in was für einem Umfeld Ihr leben (und mit Uhren handeln) möchtet!

    Lektüre: http://www.der-ehrbare-kaufmann.de/zum-leitbild-d…undsaetze/veek/

    Sorry, aber solch eine Aussage ist Unfug zum Quadrat. :rolleyes:

    Gerade von Dir, der Du Dich normalerweise durch intelligente Beiträge auszeichnest, hätte ich da deutlich mehr erwartet als derartig unausgegorene Sprüche...

    Ein anständiger Kaufmann hat vor allem eine Verpflichtung, nämlich nicht Pleite zu gehen, alleine schon deshalb, weil durch seine Pleite ihm selbst und seinen Gläubigern ein beträchtlicher Schaden entstünde. Und dem Gesetz nach macht sich ein Kaufmann, der vorsätzlich in Konkurs geht, sogar strafbar!


    "Pleite" ist der falsche Ausdruck, da er beinhaltet, daß das Handelshaus seine Ttäigkeit nicht ordentilch einstellt, sondern Gläubiger leer ausgehen. Richtig muß es heißen: Der anständige Kaufmann läßt es lieber ganz bleiben, als soetwas zu tun. Ich schwanke noch, ob ich für mangelnde Präzision im Ausdruck um Entschuldigugn bitten soll, oder ob ich etwas von Goldwaage murmel .. nein, der Ausdruck "Pleite" ist falsch, es muß heißen: Er stellt eher seine Geschäftstätigkeit geregelt ein.

    Das Verhalten des Verkäufers prägt die Usancen am Marktplatz. Wenn jemand einen gebrauchten Gegenstand "X" (gerne auch roleX) in einem Laden (oder sonstwo) angeboten sieht und "spontan" zum Angebotspreis (ggf. abzüglich 2% Skonto oder mit einem neuen Brand dran) erwirbt, ist er ersteinmal "glücklich". Wenn er kurz darauf erkennt, daß der gleiche Gegenstand OHNE Lieferfrist (bei roleX also nur zum Teil anwendbar), neu, mit voller Garantie nur wenig teurer zu erwerben ist, schwinden sein Glücksgefühl und Vertrauen, das Mißtrauen wächst, die Neigung zu spontanen Käufen leidet (Volltrottel ausgenommen). Evtl. wird er sogar nach Mängeln suchen, die ihm einen Rücktritt ernmöglichen oder sonstwie einen Ausgleich suchen.

    Die Uhr wird hier (im Forunm), und im Schaufenster und bei eBay (ggf. noch mit Phantombietern!) zeitgleich angeboten? Was, wenn zwei Leute "gleichzeitig" zuschlagen? Einer von den beiden fühlt sich verklapst. Was, wenn die Preise unterschiedlich waren? Hier im Forum "unter Freunden" für 500,- angeboten bei ebay nach drei Versuchen (einmal zu hoher Sofortkauf 700,-, dann mit Pahntombieter 550,- aber geplatzt und dann reell für 400,- aber bei Sinn gibt's das Modell noch unzerkratzt mit voller Garantie für 550,-? Das merk ich mir doch, wenn ich öfter mal Käufer bin.

    Nun stellt sich die Frage, in was für einem Umfeld möchte man lieber leben? In einer Gegend, wo es normal ist, wenn "alle" an die Hausecken urinieren und ihren Müll fallen lassen, wo sie gerade gehen und stehen und wo man vor jedem Einkauf erstmal gründlich recherchieren muß, oder in einer Umgebung die sauber ist (Schweres Opfer, ich muß mein Bonbon-Papier zum Papierkorb bringen und bis zur nächsten Toilette an mich halten! Nicht jedermanns Sache) und wo man/ich darauf vertrauen kann, daß Angebote fair sind?

    Ich bleibe dabei: Gebrauchte Uhren, die noch unverändert ab Hersteller / offiziellem Vertrieb neu zum Listenpreis ohne jahrelange Lieferfrist erhältlich sind, bietet man gebraucht "fair" an. Und "fair" ist dann nicht "5% unter aktuellem Neupreis", kann aber mehr sein als der alte Neupreis.

    In einem anderen Umfeld erlebt, eine "Oma" bring einen Schwung "Gegenstände" (industriell hergestellt, Seriengegenstände, keine Unikate) auf einer Börse zu einem professionellen Ankauf-Verkauf-Händler. Die "Dnige" werden angekauft, ein weinrotes Stück X zu 30,-. Oma raus, Händler rennt los zu seinem Nachbarn "Guck mal, eben gekauft, für 30,- hat neulich bei der {Live-] Auktion in Köln 3000,- gebracht!". Sorry!
    Umkehrbeispiel? Hamburg, damals noch "Leica Meister" nach ein paar Namensstreitigkeiten mit Wettbewerbern und Leica nun "Meister Camera", Oma kommt rein, Erbstücke in der Fototasche ... "Was geben Sie mir denn dafür?", "Na, ich nehme mal an, daß Sie heute keine neue Kamera kaufen wollen, wir reden also über einen reinen Ankauf oder darüber, daß ich die Ausrüstung in Kommission für Sie verkaufe.", "Ja.", "Wenn ich das so angucke, würde ich die für abc, def, xyz also in Summe sss ins Fenster stellen, bei Ankauf bekommen Sie sofort X%, bei Kommission sobald ein Käufer zuegschalgen hat Y%.". Den Fensterpreis kann Oma "morgen" kontrollieren ... welchen der beiden Händler würde ich wohl weiterempfehlen, wenn ich mal gefragt werde? Unnötig zu erwähnen, daß bei Leica-Meister natürlich ein paar % oder ein kleines "Geschenk" drin sind, besonders für nette Leuie und für Stammkunden, aber nie wird vorher so fett auf den Preis draufgeschlagen, daß man am Ende nur 20,- statt 300,- für seinen Teppich bezahlt.

    Ich kann nur an jede(n) appellieren: Denkt mal darüber nach, in was für einem Umfeld Ihr leben (und mit Uhren handeln) möchtet!

    Lektüre: http://www.der-ehrbare-kaufmann.de/zum-leitbild-d…undsaetze/veek/

    Das würde ich nicht unbedingt mit fehlender Seriösität gleichsetzen, denn schon Ebay zeigt, dass viele Menschen bereit sind für gebrauchte Artikel gleichviel oder mehr zu bezahlen, als für neue Ware vom Hersteller. Dies geschieht sicher oft aus Unwissenheit, aber einem gewerblichen Anbieter, der freilich mit der von ihm vorfinanzierten Ware Geld verdienen will, fehlt es dadurch noch lange nicht an Seriösität.

    Man sollte auch dran denken, dass die Preise bei chrono24 oft sehr hoch gesteckt werden, um die obligatorischen Rabattanfragen großzügig bejahen zu können!


    Wir hatten das Thema schon öfter, ich steh' mit auf der Liste der Leute, die das für sehr unseriös halten.

    Ein anständiger Kaufman geht lieber Pleite ehe er soetwas macht.

    Es gibt nicht nur Leute, die schlecht informiert einkaufen, es gibt auch immer wieder Leute, die nicht ordentlich auf ihre Geldbörse aufpassen, trotzdem greift man sich die nicht einfach um damit weg zu rennen.