Hi alle, ich hab den Robin* im Sommer mal besucht, der hat ordentlich was auf dem Kasten (siehe auch * weiter unten...das erklärt vieles) und ist dazu noch echt symphatisch. Seine Werkstatt hat er in seinem ehem. Eltern-/Großelternhaus, das Erdgeschoss war glaub ich zuletzt mal eine Kneipe (wenn ich mich richtig erinnere).
*Robin Israel unterrichtet angehende Uhrmachermeister und entwirft als Vorsitzender der Hessischen Uhrmacherschule den Lehrplan der Meisterkurse. Die Artikel entstehen als Auszug, Ergänzung oder Erweiterung des Meisterkurses oder der e-Masterclass.
So, die neuen PLZ von UDC und Oskar Matzerath und die Namensänderung vom allmächtigen Fugger sind erfasst.
Nachdem ich die Beiträge jetzt in Ruhe gelesen habe, ist mir auch die Frage nach der Landkarte aufgefallen. Ich frage mal bei Gelegenheit unseren Technik-Admin, ob er eine Idee hat.
@Spezi: Einfach die Kollegen aus deinem Umkreis mal anschreiben.
AndiS, sei so gut und nimm bei mir Walldürn raus - bin jetzt dauerhaft und ausschließlich in Frankfurt wohnhaft.
Also...wird das Geheimnis bald gelüftet, was erwartet uns bei Sinn? Ich bin dabei - nachmittags bei Sinn & abends beim Menu mit Stammtisch (wo?). Einen gesammelten Besuch vorab bei der Sinn-Niederlassung am Römerberg geben die dortigen Räulichkeiten vermutlich eher nicht her (max. Kapa einer zusätzlichen Besuchergruppe bei vermutlich 15...und selbst dann müssen echt alle die Luft anhalten). Aber es dürfte so gut wie die komplette aktuelle Kollektion dort zu bestaunen sein.
Außerdem ist ab dem 23. November Weihnachtsmarkt am Römer...und die neue Altstadt ist auch ganz nett geworden.
in diesem Faden möchte ich auf die verarbeiteten Hybridkeramik Indizes meines EZM 19 eingehen. Grundlegend bin ich begeistert von der Anmutung; Die 'Klötzchen' haben sauber verarbeitete Kanten, die Leuchtkraft sucht ihresgleichen. Die teils bemängelte, fehlende Fase bzw. filigranere Ausführung, ist für mich kein Thema. Es passt alles zu einem Einsatzzeitmesser.
In den letzten Tagen konnte ich jedoch eine Materialveränderung feststellen. Der innere Teil der 12-Uhr Indizes weist eine Verfärbung auf. Je nach Lichteinfall wirkt es so, als würde die Hybridkeramik aus zwei Teilen bestehen. Einem Kern - der nun offensichtlich durchschimmert - und einer Ummantelung. Bei Auslieferung der Uhr, war wie Keramik noch homogen. Diese Ausprägung zeigt sich jedoch nur bei den breiteren, massiveren 12-Uhr Indizes und nicht bei den Stunden-Ausführungen.
Auch wenn der EZM 19 noch rar gesät ist. Habt ihr vielleicht eine Erklärung für o.g. Phänomen? Ich hoffe die Handy-Fotos können meine Beschreibung widerspiegeln.
Danke!
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Es ist der in Hessen stark verbreitete "12-Uhr-Middaachs-unreifer Handkäs'-Effekt": Außen schon reif, innen noch nicht durchgereift. Einfach 3-7 Tage bei Zimmertemperatur nachreifen lassen.
...sorry, ist natürlich schon ärgerlich, wenn's so bleibt (oder auch bei den anderen Indizes so auftreten sollte). Ggf. beheben sie's auf Garantie, ich würde mal nachfragen wenn ich Du wäre (gewollt sein kann das ja nicht wirklich) - in der Regel ist Sinn da sehr kulant. Kannst das ja spätestens im Rahmen der Anreise zum 100. Stammtisch machen (-> Samstags ist die Niederlassung am Frankfurter Römerberg von 10:00 bis 16:00 Uhr außer an Feiertagen immer offen, in der Vorwheinachtszeit mindestens der Verkauf in der Zentrale...wobei bei beidem i.d.R. auch jemand vom Service da ist, wenn geöffnet ist).
...ad Zenith - ich hab' mal MS CoPilot gefragt - der ist weit weniger phantasievoll als ich (zugegeben vor meinem ersten Kaffee)...mit allen Einschränkungen zum Thema KI, sieht die Einscchätzung so aus (SCHADE EIGENTLICH):
Kurzfassung: Nein, ein Verkauf des Bestands-, Service- und Mid-Market-Geschäfts von Zenith erscheint derzeit eher unwahrscheinlich. Deutlich wahrscheinlicher ist, dass Zenith innerhalb von LVMH als Marke erhalten bleibt, die Produktion reduziert, das Vertriebsnetz verkleinert und sich konsequent auf höherpreisige Haute-Horlogerie-Produkte konzentriert. Mehrere Berichte zitieren sogar Quellen aus dem Unternehmensumfeld, die Gerüchte über einen Markenverkauf ausdrücklich zurückweisen. [srf.ch], [swissinfo.ch]
Warum ein Verkauf eher unwahrscheinlich ist
Dafür sprechen mehrere strategische Gründe:
Der El Primero ist ein strategischer Konzern-Asset
Das Kaliber El Primero ist eines der bekanntesten Chronographenwerke der Schweizer Uhrenindustrie. Zenith produziert laut Branchenberichten weiterhin Werke für andere Marken innerhalb des LVMH-Konzerns, unter anderem für Hublot und teilweise andere Konzernmarken. Die Fertigungskompetenz ist somit ein industrieller Vermögenswert für LVMH. [luxurybazaar.com], [luxus-plus.com]
LVMH verfolgt keinen Exit, sondern ein Repositioning
Die kommunizierte Strategie lautet nicht "Verkauf", sondern "weniger Volumen, höhere Preise, höhere Margen". Zenith soll bis 2029 stärker als Haute-Horlogerie-Haus positioniert werden. [globalbank...inance.com], [srf.ch], [watchpro.com]
Servicegeschäft erzeugt stabile Cashflows
Das weltweite Wartungs- und Ersatzteilgeschäft für Jahrzehnte alter Zenith-Uhren ist profitabel und stärkt die Markenbindung. Luxusmarken geben solche Aktivitäten nur selten an Dritte ab.
Könnte LVMH dennoch Teile verkaufen?
Theoretisch ja, aber eher in Form von:
Auslagerung von Servicezentren
Lizenzierung bestimmter Kalibertechnologien
Verkauf von älteren Werkzeugen oder Produktionsrechten
Fremdvergabe von Mid-Market-Produktion
Ein Verkauf der Marke Zenith oder der El-Primero-Rechte wäre dagegen ein strategisch sehr großer Schritt.
Falls LVMH doch einen Teilverkauf durchführen würde: Wer wären die wahrscheinlichsten Käufer?
Als Strategieberater würde ich die Wahrscheinlichkeit wie folgt einschätzen:
Szenario
Wahrscheinlichkeit
Zenith bleibt Teil von LVMH, wird kleiner und exklusiver
75-85 %
Verkauf einzelner Produktionsaktivitäten
10-15 %
Verkauf des Mid-Market-Geschäfts an Dritte
5-10 %
Verkauf der El-Primero-Patente/Rechte
<5 %
Komplettverkauf von Zenith
<5 %
Der entscheidende Punkt ist, dass LVMH Zenith offenbar nicht als gescheiterte Marke betrachtet, sondern als zu günstig positionierte Marke. Die aktuellen Maßnahmen wirken daher eher wie das, was Richemont bei A. Lange & Söhne oder was einige unabhängige Hersteller getan haben: Volumen herunterfahren, Komplikationen und Veredelung hochfahren, Preise deutlich erhöhen und die Marke stärker als Manufaktur positionieren. [luxus-plus.com], [watchpro.com], [srf.ch]
Das ist mir aufgrund des WatchTime-Wochenendes fast durchgerutscht! Ein pivotaler Moment, der einiges in Bewegung bringen dürfte…weil:
Konsequenterweise könnte sich LVMH auch vom Servicing-Geschäft für die ganzen „Mittelklasse“-Modelle trennen…und damit vielleicht auch das El Primero-Patent zum Verkauf stellen bzw. für Nachbauten öffnen, vergleichbar das 7750er von Valjoux/ETA)!
Wer macht da den Schnapp, was meint Ihr? Mal gesponnen…:
Für‘s volle Paket (Servicing-Geschäft + eigene Werk-Fertigung) bräuchte es ordentlich Cash…und ordentlich Eier und eine gewisse weltweite Präsenz (Mindestgröße)…bei vorhandener eigener Gehäuseproduktion…und idealerweise noch keine eigenen „Inhouse-Kaliber“, aber „Lust“ auf eigene Werke.
Hm…Familie Scheufele‘s Chopard? Oder…ein starker Indie wie Christopher Ward? Sinn ist dafür vermutlich zu klein…
Oder wirds dann doch teilweise an Swatch gehen, teilweise an Sellita? Richemot glaub‘ ich nicht…wobei man es ins IWC-Lineup einfädeln könnte…
Ihr beiden Hübschen seid schon auf Instagram zu sehen ! Viel Spaß allen Teilnehmern heute!
Da kommt noch was nach…ich beim Uhrmacher Workshop am rumschrauben an lächerlich kleinen Uhrwerksschrauben und mit dem halb mir angedienten Dtatement, dass das kontemplativ ist wie Sau…
Im Endeffekt wars dann sogar so! Ich glaub‘ ich mach da mal nen „richtigen“ Workshop mit. Unter Anleitung und mit dem eichtigen Werkzeug, gar ned so schlimm…
…also ganz ehrlich: Da find‘ ich „meine“ besser, sowohl als die SINN 103 Classic JP 40 R…als auch die SINN 103 Classic JP 40 B!
Quasi „SINN 103 ow|ie Grey“(103 St Sa Ar mit DIAPAL-Upgrade inside, DIAPAL Drehring und roten Chrono-Zeigern) inkl. Day-Date, ich hatte die Customizing/Upgrade-Story bei meiner Intro zum 94. Stammtisch (das war damals mein erster) erzählt.
Ich hätt‘ mich natürlich sehr geehrt gefühlt, falls sie die aufgelegt hätten - aber vielleicht dann zum 50. Japan-Anniversary! 🤷😉