Beiträge von Scheusal

    ]Also wenn ich meine 007-mäßigen Einsätze habe, dann wird der Absrpung nicht über die Zeit sondern über den Ort (GPS / Radar / hingucken / ...) definiert und der Moment der Fallschirmöffnung über die Höhe. Wenn wir irgendwo zeitgleich reingehen müssen, dann läuft das über den Knopf im Ohr, aAber in der Disco beim Ball der Landjugend oder der Freiwilligen Fuerwehr, bei Schwarzlicht, da kommen Leuchtzeiger und -Indexe mächtig gewaltig gut rüber und die Aufrißquote der "instrumentellen Chronographen" läßt die Finanzplatzuhren erbalssen.

    Warum wird dann ausstattungsmäßig überhaupt auf Uhren bestanden?

    Vor allem auf Uhren die die Merkmale der Sinn-Uhren haben?

    Historisch bedingt?

    Oder handelt es sich hierbei um veraltetes Denken was auch zum NaBo 56 / 8 führte?

    Warum dann diese teureren Uhren wenn es eine Casio F-91W auch tut?


    (Das soll nicht heißen das die Einsätze nicht so ablaufen wie Du es geschrieben hast, sondern lediglich eine Frage sein, warum bei den nichtmarinen Einheiten auf Uhren mit Eigenschaften der Sinn-Uhren bestanden wird ...)

    Wenn ein SEK oder sonst irgendjemand einen Einsatz auf die Sekunde genau koordinieren muß, mag ich mir offen gesagt auch nicht vorstellen, dass man sich auf eine mechanische Uhr mit 10 Sekunden Abweichung pro Tag verläßt. Aber das Thema GSG9 und EZM10 war ja nach der letzten Info aus dem "multiplen Frage-Antwort-Reigen" ohnehin ein Märchen.

    Wenn ich nachts aus definierter Höhe aus einem Flugzeug springe, und den Fallschirm so zu betätigen habe das punktgenaues Landen möglich ist, dann würde ich auch auf eine Stoppuhr bestehen, deren Stoppminutenzeiger niemals von Stunden oder Minutenzeiger verdeckt werden.

    Die Herumratzerei mit einem Messer auf dem EZM10 aus tegimentierten Titan ohne Spuren zu hinterlassen ist jeden Fall sehr eindrucksvoll. Das hätte ich gerne mal selbst ausprobiert mit gezielten Stößen mit der Messerspitze ^^ .

    TiN ist sehr hart und sehr verschleißfest.

    Wenn ein SEK oder sonst irgendjemand einen Einsatz auf die Sekunde genau koordinieren muß, mag ich mir offen gesagt auch nicht vorstellen, dass man sich auf eine mechanische Uhr mit 10 Sekunden Abweichung pro Tag verläßt. Aber das Thema GSG9 und EZM10 war ja nach der letzten Info aus dem "multiplen Frage-Antwort-Reigen" ohnehin ein Märchen.

    Wenn ich nachts aus definierter Höhe aus einem Flugzeug springe, und den Fallschirm so zu betätigen habe das punktgenaues Landen möglich ist, dann würde ich auch auf eine Stoppuhr bestehen, deren Stoppminutenzeiger niemals von Stunden oder Minutenzeiger verdeckt werden.

    Die Herumratzerei mit einem Messer auf dem EZM10 aus tegimentierten Titan ohne Spuren zu hinterlassen ist jeden Fall sehr eindrucksvoll. Das hätte ich gerne mal selbst ausprobiert mit gezielten Stößen mit der Messerspitze ^^ .

    TiN ist sehr hart und sehr verschleißfest.

    Einsatzzeitmesser sind in meinen Augen Werkzeuge.

    Verschnörkelte Schmuckuhren gibt es genug. Doch oftmals lassen die sich nicht so intuitiv unter allen Bedingungen ablesen wie man es unter Zwangslagen (im Einsatz) benötigt.

    Dies wird auch in unterschieldicher Form der jeweiligen Bedürfnissen der jeweiligen Einsatzkräfte gewährleistet.

    Die einen brauchen hervorragende Ablesbarkeit unter jedem Blickwinkel, die Anderen haben so wenig Spielraum das sie die Zeit bis zum Einsatzort (Falschirmsprung mit Eintauchen ins Wasser) sekundengenau timen müssen. Dabei hat dann die Uhr auch noch mitzuspielen, bzw. alle möglichen Temperatur und Stoßbelastungen standzuhalten.

    Elektronik ist robust, doch nicht immer läßt sich ihr Versagen vorhersagen. Gut, die Einsatzzeitmeser von Einsatzkräften werden für die Einsatzkräfte gewartet, aber diesen Vorteil haben Privatleute nicht, wenn sie auf robustere Uhren angewiesen sind als das, was der Markt sonnst so bietet.

    Viel Equipment was man im Alltag benutzt, ist elektronischen Ursprungs. Wegwerfprodukte die beliebig Austauschbar sind und deren Reparatur keinen Sinn macht. Bei guten mechanischen Uhren ist das Anders. Die können noch liebevoll restauriert werden. Die Uhren die wir nutzen, sind keine Wegwerf oder Einwegprodukte. Wer sie nicht mehr nutzen möchte, findet noch einen (hoffentlich redlichen) Liebhaber.

    Wenn ich gezwungen bin, mein Leben der Technik anzuvertrauen, dann werde ich zum Selbstschutz mehrere unabhängige Systeme nutzen, so das ein System "ruhig" versagen kann ohne das mein Leben bedroht wird. Mag mein Handy eine integrierte Quarzuhr und eine Stoppuhr besitzen, so läuft diese Uhr unzuverlässiger als meine mechanische Uhr, und wenn aus irgendwelchen Gründen mein Akku versagt, dann kann ich diese Uhr nicht mehr gebrauchen. Also indiskutabel unbrauchbar. Bei meinen mechanischen Uhren ist das nicht der Fall. Ich bin zu mechanischen Uhren gekommen, weil mich meine Quarzuhren (ok, Elektrorasierermarke) zu oft im unpassenden Zeitpunkt im Stich gelassen haben. Zwar ist die Wartung einer mechanischen Uhr teurer und aufwändiger als bei günstigen Quarzzwiebeln. Aber wer nüchterne Uhren (Einsatzzeitmesser) liebt, dem wird es dieser Preis es auch wert sein.

    Blink Blink kann jeder. Gutes Design zeichnet sich in meinen Augen durch intuitive Benutzung, und Funktionssicherheit aus.

    Einsatzzeitmesser sind in meinen Augen Werkzeuge.

    Verschnörkelte Schmuckuhren gibt es genug. Doch oftmals lassen die sich nicht so intuitiv unter allen Bedingungen ablesen wie man es unter Zwangslagen (im Einsatz) benötigt.

    Dies wird auch in unterschieldicher Form der jeweiligen Bedürfnissen der jeweiligen Einsatzkräfte gewährleistet.

    Die einen brauchen hervorragende Ablesbarkeit unter jedem Blickwinkel, die Anderen haben so wenig Spielraum das sie die Zeit bis zum Einsatzort (Falschirmsprung mit Eintauchen ins Wasser) sekundengenau timen müssen. Dabei hat dann die Uhr auch noch mitzuspielen, bzw. alle möglichen Temperatur und Stoßbelastungen standzuhalten.

    Elektronik ist robust, doch nicht immer läßt sich ihr Versagen vorhersagen. Gut, die Einsatzzeitmeser von Einsatzkräften werden für die Einsatzkräfte gewartet, aber diesen Vorteil haben Privatleute nicht, wenn sie auf robustere Uhren angewiesen sind als das, was der Markt sonnst so bietet.

    Viel Equipment was man im Alltag benutzt, ist elektronischen Ursprungs. Wegwerfprodukte die beliebig Austauschbar sind und deren Reparatur keinen Sinn macht. Bei guten mechanischen Uhren ist das Anders. Die können noch liebevoll restauriert werden. Die Uhren die wir nutzen, sind keine Wegwerf oder Einwegprodukte. Wer sie nicht mehr nutzen möchte, findet noch einen (hoffentlich redlichen) Liebhaber.

    Wenn ich gezwungen bin, mein Leben der Technik anzuvertrauen, dann werde ich zum Selbstschutz mehrere unabhängige Systeme nutzen, so das ein System "ruhig" versagen kann ohne das mein Leben bedroht wird. Mag mein Handy eine integrierte Quarzuhr und eine Stoppuhr besitzen, so läuft diese Uhr unzuverlässiger als meine mechanische Uhr, und wenn aus irgendwelchen Gründen mein Akku versagt, dann kann ich diese Uhr nicht mehr gebrauchen. Also indiskutabel unbrauchbar. Bei meinen mechanischen Uhren ist das nicht der Fall. Ich bin zu mechanischen Uhren gekommen, weil mich meine Quarzuhren (ok, Elektrorasierermarke) zu oft im unpassenden Zeitpunkt im Stich gelassen haben. Zwar ist die Wartung einer mechanischen Uhr teurer und aufwändiger als bei günstigen Quarzzwiebeln. Aber wer nüchterne Uhren (Einsatzzeitmesser) liebt, dem wird es dieser Preis es auch wert sein.

    Blink Blink kann jeder. Gutes Design zeichnet sich in meinen Augen durch intuitive Benutzung, und Funktionssicherheit aus.


    WTF? Bahnhof? Kofferklau? ?( :cl:

    Oder soll das ein Insiderwitz für Mathematiker sein? :S

    Das Gebilde ist einem Fraktal nachempfunden mit dem Namen "Sierpinski Pyramide", welches den Namen des Entdeckers in sich trägt.

    Fraktale sind Gebilde die in sich selbst ähnlich sind. Du brichst aus einem fraktalen Gebilde ein Teil heraus und hast anschließend genausoviel wie vorher. (Siehe auch: http://www.amazon.de/Die-fraktale-G…e/dp/3764326468 )

    Das ist ähnlich der Apfelmännchen, wie sie in den 80ern ins Bewußtsein kamen.

    Solche Geometrien haben aber noch einen anderen interessanten Hintergrund.

    Wenn man verschiedene Grundfraktale hat, kann man aus diesen Fraktalen ein Bild wachsen lassen.

    Hier ein Sierpinski Farn:

    Jeder kennt heute Komprimierungsverfahren. JPG und Co. sind in aller Munde. In den 90ern kannte ich einen Mathematiker der beim DLR gearbeitet hat (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt). Diese Mathematiker suchten Algorithmen, mit denen sie die Satelitenkommunikation optimieren konnten. Das heißt, mit möglichst wenig Daten viel Daten zu transportieren. (Eben besagte Komprimierungsalgorithmen.) Am wirksamsten erwiesen sich Fraktale. Sie brauchten möglichst wenig Startinformationen. Somit konnten mehr Daten durch das Satelitennetzwerk geschickt werden ... die Bandbreite der Sateliten stieg.

    Als Testbild für die Leistungsfähigkeit und Qualität der Fraktale wählten die (überwiegend männlichen) Mathematiker folgendes Bild aus:

    [EDIT by HD989: Sorry, aber dies ist ein jugendfreies Forum - siehe Forumsregeln!]

    Was zur Folge hat(te), das die Mathematiker mit der Zeit jede Hautpore der Dame kennen und mittlerweile Unbehagen verspüren wenn sie das Bild betrachten oder auch nur dran denken, weil sie seit Jahren jegliches Detail auf dem Bild in und auswendig kennen. :D


    Daher fiel mir bei besagter Struktur (Pyramide) sofort auf, das es sich um die dreidimensionale Version des Sierpinski Dreiecks handelt. Und ich mich darüber freute, das es auch künstlerisch wertgeschätzt wird (auch vom Fotografen).
    Mehr nicht.

    Ähnlich ergeht es uns doch auch mit Uhren, sobald wir sie sehen ...

    ... das Werk, dieser Kaliber, usw. usf. ... :thumbup:

    Da sitzt ich morgens mit meinem Latte-Art Cappuccino am Frühstückstisch und mümmele grade ein frisches Brötchen ...

    ... und da fällt mir die blaue Kapsel auf, die gar nicht blau sein dürfte.

    Noch vor wenigen Tagen war die Kapsel praktisch Weiß.

    Marietta wäre zufrieden mit meiner Aufnahme ...

    ... abgesehen davon, das ich für dieses Foto im Internet keine Notwendigkeit sehe das RAW-File mitzuversenden, geschweige denn ein Protokoll meines verwendeten Equipments. Ein UV-Filter wurde allerdings verwendet, denn der soll die Optik vor meinen Fingern schützen.


    In diesem Sinne ...

    Da sitzt ich morgens mit meinem Latte-Art Cappuccino am Frühstückstisch und mümmele grade ein frisches Brötchen ...

    ... und da fällt mir die blaue Kapsel auf, die gar nicht blau sein dürfte.

    Noch vor wenigen Tagen war die Kapsel praktisch Weiß.

    Marietta wäre zufrieden mit meiner Aufnahme ...

    ... abgesehen davon, das ich für dieses Foto im Internet keine Notwendigkeit sehe das RAW-File mitzuversenden, geschweige denn ein Protokoll meines verwendeten Equipments. Ein UV-Filter wurde allerdings verwendet, denn der soll die Optik vor meinen Fingern schützen.


    In diesem Sinne ...

    Na ja, wenn alle Farben sehr kräftig sind, dann natürlich auch das Blau der Trockenhaltekapsel.

    :thumbdown:

    Wo kein Blau ist, kann auch kein Blau angehoben werden.

    Wenn ein vorhandenes Blau in sichtbarer Relation zum Blau des Zifferblattes steht, dann muß wohl schon ein kräftiges Blau vorhanden sein.

    Ich habe bei der Belichtung keine Masken verwendet um verschiedene Bereiche in besonderer Weise hervorzuheben. Soetwas habe ich gar nicht nötig.


    In diesem Sinne ...

    Na ja, wenn alle Farben sehr kräftig sind, dann natürlich auch das Blau der Trockenhaltekapsel.

    :thumbdown:

    Wo kein Blau ist, kann auch kein Blau angehoben werden.

    Wenn ein vorhandenes Blau in sichtbarer Relation zum Blau des Zifferblattes steht, dann muß wohl schon ein kräftiges Blau vorhanden sein.

    Ich habe bei der Belichtung keine Masken verwendet um verschiedene Bereiche in besonderer Weise hervorzuheben. Soetwas habe ich gar nicht nötig.


    In diesem Sinne ...

    Wir wollten eigentlich auch kommen (Reinhart hatte sich schon Urlaub genommen) ...

    ... und bei Sinn die U2S einstellen lassen ...

    ... doch dann mußte ich Antibiotika schlucken ... anschließend hatte ich allergische Reaktionen und sah aus wie ein Streuselkuchen. Jetzt ist wieder alles ok ... :ash:

    Wir wollten eigentlich auch kommen (Reinhart hatte sich schon Urlaub genommen) ...

    ... und bei Sinn die U2S einstellen lassen ...

    ... doch dann mußte ich Antibiotika schlucken ... anschließend hatte ich allergische Reaktionen und sah aus wie ein Streuselkuchen. Jetzt ist wieder alles ok ... :ash:

    Härten von Werkstoffen ist ein eigenes Thema.

    Es ist nicht immer Sinnvoll alles durchzuhärten. Bei den dünnen Wandstärken die die Uhrengehäuse normalerweise haben, sind sie, wenn sie herkömmlich abgeschreckt werden, durchgehärtet.

    Uhrengehäuse die praktisch "Glashart" durchgehärtet wurden, können unter Umständen völlig zerstört werden, weil die Duktilität (die Elastizität unter Belastung) des Stahls völlig aufgehoben wurde. Dabei ist das Nachgeben unter starken Belastungen eine der großen Vorteile von Stahl.

    Stahl ändert je nach Temperatur seine Kristallgitterstruktur. Das ist der Grund, warum zu härtende Stähle auf Härtetemperatur gebracht werden. Dieses "Härtegefüge" ist gegenüber dem normalen Gefüge verspannt, was letztendlich die Härte erzeugt. (Ein angespannter Muskel ist auch deutlich härter als ein schlaffer Muskel (um bei der Analogie verspannt zu bleiben).) Die Härte erhält man dadurch, das man dem Stahl nicht mehr die Zeit gibt sein Härtegefüge zu entspannen, und wieder ins normale, ursprüngliche Gefüge zurückzufallen. Dies geschieht meist durch schnellere Wärmeabfuhr, in dem man den Stahl abschreckt. Wie schon angedeutet, geschieht das durch Eis, Wasser, Öl und durch Luft (oder gezielt durch herunterkühlen im Ofen). Je nach Legierungselementen und nach Wandstärken wird dann der Stahl gemäß seiner Bedürfnisse abgeschreckt. Dünne Wandstärken und schnelle Abkühlgeschwindigkeiten (Uhrengehäuse im Eis) sorgen dann dafür, das der Stahl durchgehärtet ist. Ob jetzt noch angelassen wird (das Gefüge darf sich ein bisschen entspannen, verliert aber dadurch einen Teil seiner Härte (der Teil der sich entspannt hat, ist nicht mehr so hart)), ist diesbezüglich weniger von Bedeutung. Dennoch mag ich, bedingt durch meine berufliche Erfahrung, keine dünne durchgehärtete Wandstärken.

    Um mal ein prominentes Beispiel zu nennen, warum man gezielt auf Durchhärtung verzichtet sind Getriebezahnräder. Dort wird die Oberfläche gehärtet und der Kern bleibt "weich". Wären die Zahnräder durchgehärtet, würden sie (die Zähne) einfach wegbrechen (daher der Begriff Glashärte).

    Dann doch lieber nur die Oberfläche unterhalb der Härtetemperatur mit Stickstoff bestücken (Nitrieren (gasförmig Tegimentieren)). Dann steckt die Uhr auch mal Beulen weg ohne zu versagen.

    Man kann seine Uhren mit härteren Werkzeugen zerkratzen. Ich vermag das bei den Damasko Uhren sicherlich auch. Wie wäre es wenn ich einen Diamantwerkzeug oder Hartmetallwerkzeug dazu nutzen würde?

    _____________

    Das 7750 hat eine Wochentagsverstellung. In der einen Richtung kann man das Datum verstellen, in der anderen Richtung wird (wie bei der U2) die 2. Zeitzone verstellt.

    Darum habe ich auch keine Bedenken, wenn mir der Sinn-Mitarbeiter erzählt, das die 2. Zeitzone unabhängig vom normalen Stundenzeiger verstellt werden kann. ;)