Beiträge von Scheusal

    der onkel.

    Es ist nur die Lünette.

    Jedesmal wenn ich auf die Uhr gucke wird mir schwindelig, weil ich denke ich habe einen Knick in der Optik.

    Die Uhr hat selbst den Eiswürfeltest bestanden. Am Horn sind nur ein paar Fussel, und das Getriebe (Verhältnis Stunden zu Minutenzeiger) funktioniert zuverlässig.

    der onkel.

    Es ist nur die Lünette.

    Jedesmal wenn ich auf die Uhr gucke wird mir schwindelig, weil ich denke ich habe einen Knick in der Optik.

    Die Uhr hat selbst den Eiswürfeltest bestanden. Am Horn sind nur ein paar Fussel, und das Getriebe (Verhältnis Stunden zu Minutenzeiger) funktioniert zuverlässig.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es nicht um Aufklärung, sondern ums Recht haben geht.
    Kann das sein?

    Inwiefern Recht haben?

    Ich habe kein Recht bzw. Rechte die ich vergeben kann. :D

    Kristian geht als Taucher davon aus, das eine Taucheruhr zum Tauchen taugen muß. Wenn die Taucheruhr nicht taucht, dann taucht die nichts.

    Ich habe nie getaucht, und werde es wohl aus gesundheitlichen Gründen nie können. Es sei denn es wäre das einzige und letzte mal. Kristian ist in der Tat besser dazu in der Lage eine Uhr bezüglich ihrer Eignung zum Tauchen zu beurteilen als ich es bin.

    Das ändert aber nichts daran, das Taucheruhren wie die Sinn U2s nicht ausschließlich zum Tauchen geeignet sind, bzw. deren einziger Zweck es wäre, das sie ausschließlich zum Tauchen benutzt werden. Für die Firma Sinn hat diese Uhr lediglich den Zweck, das sie Geld für die Uhr bekommt. Was Kunden mit der Uhr machen ist Sinn eigentlich (sofern Garantieleistungen nicht betroffen sind) schnurz.

    Sinn bewirbt die U2s aber nicht nur fürs Tauchen, auch wenn die Uhr aufgrund ihrer Eigenschaften hervorragend zum Tauchen taucht. Als Einsatzzeitmesser kann man diese robuste Uhr auch tragen ohne das man Taucher sein muß. Wenn also Nichttaucher diese Uhr erwerben möchten, dann können sie das tun ... es ist gut für das Geschäft.
    Sinn bewirbt die U2 als eine Uhr die für "Einsätze" in Regionen mit tiefen Temperaturen. Um das zu rechtfertigen bewerben sie die Uhr mit einer "Kältetechnologie" einschließlich der Beschlagssicherheit. Wenn nun diese Uhr, welche angeblich für den Gebrauch in den untiefen Kanadas und der Arktis ausgelegt ist, gar nicht für den Gebrauch in diesen Temperaturen geeignet ist, dann ist hier etwas faul.

    Die Sinn U2 auf Tauchen alleine zu beschränken taucht nicht ...

    ... auch wenn das für einen Taucher Sinn ergibt.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es nicht um Aufklärung, sondern ums Recht haben geht.
    Kann das sein?

    Inwiefern Recht haben?

    Ich habe kein Recht bzw. Rechte die ich vergeben kann. :D

    Kristian geht als Taucher davon aus, das eine Taucheruhr zum Tauchen taugen muß. Wenn die Taucheruhr nicht taucht, dann taucht die nichts.

    Ich habe nie getaucht, und werde es wohl aus gesundheitlichen Gründen nie können. Es sei denn es wäre das einzige und letzte mal. Kristian ist in der Tat besser dazu in der Lage eine Uhr bezüglich ihrer Eignung zum Tauchen zu beurteilen als ich es bin.

    Das ändert aber nichts daran, das Taucheruhren wie die Sinn U2s nicht ausschließlich zum Tauchen geeignet sind, bzw. deren einziger Zweck es wäre, das sie ausschließlich zum Tauchen benutzt werden. Für die Firma Sinn hat diese Uhr lediglich den Zweck, das sie Geld für die Uhr bekommt. Was Kunden mit der Uhr machen ist Sinn eigentlich (sofern Garantieleistungen nicht betroffen sind) schnurz.

    Sinn bewirbt die U2s aber nicht nur fürs Tauchen, auch wenn die Uhr aufgrund ihrer Eigenschaften hervorragend zum Tauchen taucht. Als Einsatzzeitmesser kann man diese robuste Uhr auch tragen ohne das man Taucher sein muß. Wenn also Nichttaucher diese Uhr erwerben möchten, dann können sie das tun ... es ist gut für das Geschäft.
    Sinn bewirbt die U2 als eine Uhr die für "Einsätze" in Regionen mit tiefen Temperaturen. Um das zu rechtfertigen bewerben sie die Uhr mit einer "Kältetechnologie" einschließlich der Beschlagssicherheit. Wenn nun diese Uhr, welche angeblich für den Gebrauch in den untiefen Kanadas und der Arktis ausgelegt ist, gar nicht für den Gebrauch in diesen Temperaturen geeignet ist, dann ist hier etwas faul.

    Die Sinn U2 auf Tauchen alleine zu beschränken taucht nicht ...

    ... auch wenn das für einen Taucher Sinn ergibt.

    uhropa

    Das man zwischen Text und Grafik hin und her gucken muß, wo sich was vom Text in der Grafik befindet ... ist normal. Das meinte ich mit "Verinnerlichen".


    Ich war zwar früher oft im Wald ... und habe Waldarbeitern auch bei der Arbeit zugesehen ... doch der einzigste Moment, wo ich mit einer Kettensäge etws zu tun hatte war Doom. :whistling:

    :ash:


    Liebe Grüße,

    Rebecca

    uhropa

    Das man zwischen Text und Grafik hin und her gucken muß, wo sich was vom Text in der Grafik befindet ... ist normal. Das meinte ich mit "Verinnerlichen".


    Ich war zwar früher oft im Wald ... und habe Waldarbeitern auch bei der Arbeit zugesehen ... doch der einzigste Moment, wo ich mit einer Kettensäge etws zu tun hatte war Doom. :whistling:

    :ash:


    Liebe Grüße,

    Rebecca

    Kristian.

    Du glaubst definieren zu können, wie der bestimmungsgemäße Gebrauch für meine Sinn U2S auszusehen habe.


    Man kann mit Taucheruhren tauchen, man muß es nicht.

    Man kann mit Fliegeruhren fliegen, man muß es nicht.


    Siehe auch Tim Tompson aus Kanada.


    Du magst vielleicht eine sehr gute Theoretikerin sein, aber Praktikerin ?

    :zzz:

    Du bist definitiv nicht in der Lage und Position das auch nur annähernd beurteilen zu können. :whistling:

    Kristian.

    Du glaubst definieren zu können, wie der bestimmungsgemäße Gebrauch für meine Sinn U2S auszusehen habe.


    Man kann mit Taucheruhren tauchen, man muß es nicht.

    Man kann mit Fliegeruhren fliegen, man muß es nicht.


    Siehe auch Tim Tompson aus Kanada.


    Du magst vielleicht eine sehr gute Theoretikerin sein, aber Praktikerin ?

    :zzz:

    Du bist definitiv nicht in der Lage und Position das auch nur annähernd beurteilen zu können. :whistling:

    @ Scheusal

    Warum immer gleich so aggressiv ?

    Tja, wenn ich das wüßte ...

    ... ich vermute mal, es liegt (eigentlich immer) daran, wenn mir Jemand Unwahrheiten als Tatsachen präsentieren möchte.

    Warum brüllst Du eigentlich immer?

    Ohne meinen "Eiswürfeltest" wüßtest Du doch überhaupt nichts
    von den 25-30% Feuchte in Deiner Uhr.

    Zustimmung

    (Ich lasse mal die absolute Wassermenge im Innern der Uhr außer acht.)

    Jetzt lässt es sich natürlich leicht auf Sinn "einschlagen".

    Hier trennt sich wieder alles.

    Sinn bewirbt ihre Uhren mit Fähigkeiten die die Uhren einfach nicht erfüllen.

    In der Rechtssprechung gibt es einen Begriff dafür.

    Höchstwahrscheinlich habe ich zu Technik einen anderen Zugang als Du. Diesbezüglich bewerte ich die Uhren von Sinn etwas anders bzw. haben sie einen anderen Wert für mich.

    Wer hatte seine Uhr schon im realen und angedachten Einsatz, Du oder ich ?
    Na also :whistling:

    Du gibst eine Kompetenz vor die Du nicht hast.

    Den Rest habe ich in einem der vorherigen Beiträge eindeutig dargelegt.

    @ Scheusal

    Warum immer gleich so aggressiv ?

    Tja, wenn ich das wüßte ...

    ... ich vermute mal, es liegt (eigentlich immer) daran, wenn mir Jemand Unwahrheiten als Tatsachen präsentieren möchte.

    Warum brüllst Du eigentlich immer?

    Ohne meinen "Eiswürfeltest" wüßtest Du doch überhaupt nichts
    von den 25-30% Feuchte in Deiner Uhr.

    Zustimmung

    (Ich lasse mal die absolute Wassermenge im Innern der Uhr außer acht.)

    Jetzt lässt es sich natürlich leicht auf Sinn "einschlagen".

    Hier trennt sich wieder alles.

    Sinn bewirbt ihre Uhren mit Fähigkeiten die die Uhren einfach nicht erfüllen.

    In der Rechtssprechung gibt es einen Begriff dafür.

    Höchstwahrscheinlich habe ich zu Technik einen anderen Zugang als Du. Diesbezüglich bewerte ich die Uhren von Sinn etwas anders bzw. haben sie einen anderen Wert für mich.

    Wer hatte seine Uhr schon im realen und angedachten Einsatz, Du oder ich ?
    Na also :whistling:

    Du gibst eine Kompetenz vor die Du nicht hast.

    Den Rest habe ich in einem der vorherigen Beiträge eindeutig dargelegt.

    Du hast vor ein paar Tagen geschrieben, daß es Stoffe gibt, welche zwischen
    flüssig und gasförmig nicht zu unterscheiden sind. Kann ich mir als handgeschnitzter
    Naturbursche überhaupt nicht vorstellen. Das ist für mich höchstinteressant.
    Bitte klär mich auf.

    Hallo uhropa, herzlich gerne kläre ich Dich darüber auf. :love:

    Als Beispiel nehme ich hier eine Flüssigkeit die jeder von uns kennt und von der auch hier die Rede ist.

    Dem Wasser.

    Im Wasser p t Diagramm hat man es mit zwei absoluten Größen zu tun. Einmal der Temperatur (auf der Abszisse, die geht waagerecht nach rechts) und den Druck auf der Ordinate (die Achse die senkrecht nach oben geht). Direkt auf der Ordinate herrscht also eine Temperatur die dem des absoluten Nullpunktes entspricht (-273,15°C), und auf der Abszisse herrscht absolutes Vakuum. Je weite wir also nach rechts wandern, desto höher die Temperatur, und je weiter wir uns nach oben bewegen, desto höher der Druck.

    Folgerichtig besteht das Wasser bei niedrigen Drücken und hohen Temperaturen aus Wasserdampf. Bei Niedrigen Temperaturen und höheren Drücken ist das Wasser zu Eis erstarrt, und bei hohen Temperaturen und hohen Drücken haben wir flüssiges Wasser. Diese drei Zonen gilt es zu erkennen und soweit zu verinnerlichen das man diese Alltagserfahrungen in das p t Diagramm eintragen kann.

    Jetzt findet man im Wasser p t Diagramm einen ersten Besonderen Punkt, wenn man der Sublimationslinie vom Ursprung aus folgt. Das ist der Tripelpunkt des Wassers. Hier werden Meßgeräte kalibriert, weil dieser Punkt eindeutig bestimmt ist. Bei 0,01°C und 610Pa (Pascal) kann Wasser fest, flüssig und gasförmig zugleich sein. Wenn wir nun der Siedelinie (der Linie zwischen Gasförmig und Flüssig, vom Tripelpunkt ausgehend) folgen kommen wir zu einem merkwürdigen Punkt. Dem kritischen Punkt. Hat das Wasser besagte Temperatur erreicht bzw. überschritten, kann man aufgrund des Zustandes des Wassers nicht mehr schließen ob es nun flüssig ist oder gasförmig. Auch die Zähigkeit des Wassers gibt keinen Aufschluß darüber. Man rührt also bei sehr hohen Temperaturen und Drücken des Wassers in einer "Suppe" von der man nicht sagen kann ... ist es nun flüssig oder gasförmig. (Hier als überkritisches Fluid bezeichnet.)

    Wasser hat noch eine "Anomalie", eine Besonderheit. Die vom Tripelpunkt ausgehenden (Schmelz)Linien zeigen zum einen an, wie sich normale Stoffe verhalten (hier als gestrichelte "normal" Linie bezeichnet) und wie es sich bei Wasser (der roten H2O Linie) verhält. Wenn man gefrorenes Wasser unter Druck setzt, dann schmilzt es (darum huschen auch Bobs und Schlittschuhe so flott über das Eis, die Flächenpressung läßt das Wasser schmelzen und die Kufen auf einem Wasserfilm dahinflutschen). Eine andere Besonderheit von Wasser ist, das zwischen 0°C und 4°C die Dichte von Wasser nicht ab, sondern zunimmt. Wasser hat seine größte Dichte bei 4°C.

    Ich hoffe, ich habe dem Naturburschen mit diversen Beispielen aus der Natur helfen können?

    Wenn nicht, ist es mein Fehler. Frage bitte, wenn Unklarheiten bestehen. Ich kann mir Gedanken machen und nicht alles Wissen. Ich habe ja nicht alle Informationen darüber, wo ich Dich bezüglich Deines Wissensstands abholen kann.


    Liebe Grüße,

    Rebecca

    Du hast vor ein paar Tagen geschrieben, daß es Stoffe gibt, welche zwischen
    flüssig und gasförmig nicht zu unterscheiden sind. Kann ich mir als handgeschnitzter
    Naturbursche überhaupt nicht vorstellen. Das ist für mich höchstinteressant.
    Bitte klär mich auf.

    Hallo uhropa, herzlich gerne kläre ich Dich darüber auf. :love:

    Als Beispiel nehme ich hier eine Flüssigkeit die jeder von uns kennt und von der auch hier die Rede ist.

    Dem Wasser.

    Im Wasser p t Diagramm hat man es mit zwei absoluten Größen zu tun. Einmal der Temperatur (auf der Abszisse, die geht waagerecht nach rechts) und den Druck auf der Ordinate (die Achse die senkrecht nach oben geht). Direkt auf der Ordinate herrscht also eine Temperatur die dem des absoluten Nullpunktes entspricht (-273,15°C), und auf der Abszisse herrscht absolutes Vakuum. Je weite wir also nach rechts wandern, desto höher die Temperatur, und je weiter wir uns nach oben bewegen, desto höher der Druck.

    Folgerichtig besteht das Wasser bei niedrigen Drücken und hohen Temperaturen aus Wasserdampf. Bei Niedrigen Temperaturen und höheren Drücken ist das Wasser zu Eis erstarrt, und bei hohen Temperaturen und hohen Drücken haben wir flüssiges Wasser. Diese drei Zonen gilt es zu erkennen und soweit zu verinnerlichen das man diese Alltagserfahrungen in das p t Diagramm eintragen kann.

    Jetzt findet man im Wasser p t Diagramm einen ersten Besonderen Punkt, wenn man der Sublimationslinie vom Ursprung aus folgt. Das ist der Tripelpunkt des Wassers. Hier werden Meßgeräte kalibriert, weil dieser Punkt eindeutig bestimmt ist. Bei 0,01°C und 610Pa (Pascal) kann Wasser fest, flüssig und gasförmig zugleich sein. Wenn wir nun der Siedelinie (der Linie zwischen Gasförmig und Flüssig, vom Tripelpunkt ausgehend) folgen kommen wir zu einem merkwürdigen Punkt. Dem kritischen Punkt. Hat das Wasser besagte Temperatur erreicht bzw. überschritten, kann man aufgrund des Zustandes des Wassers nicht mehr schließen ob es nun flüssig ist oder gasförmig. Auch die Zähigkeit des Wassers gibt keinen Aufschluß darüber. Man rührt also bei sehr hohen Temperaturen und Drücken des Wassers in einer "Suppe" von der man nicht sagen kann ... ist es nun flüssig oder gasförmig. (Hier als überkritisches Fluid bezeichnet.)

    Wasser hat noch eine "Anomalie", eine Besonderheit. Die vom Tripelpunkt ausgehenden (Schmelz)Linien zeigen zum einen an, wie sich normale Stoffe verhalten (hier als gestrichelte "normal" Linie bezeichnet) und wie es sich bei Wasser (der roten H2O Linie) verhält. Wenn man gefrorenes Wasser unter Druck setzt, dann schmilzt es (darum huschen auch Bobs und Schlittschuhe so flott über das Eis, die Flächenpressung läßt das Wasser schmelzen und die Kufen auf einem Wasserfilm dahinflutschen). Eine andere Besonderheit von Wasser ist, das zwischen 0°C und 4°C die Dichte von Wasser nicht ab, sondern zunimmt. Wasser hat seine größte Dichte bei 4°C.

    Ich hoffe, ich habe dem Naturburschen mit diversen Beispielen aus der Natur helfen können?

    Wenn nicht, ist es mein Fehler. Frage bitte, wenn Unklarheiten bestehen. Ich kann mir Gedanken machen und nicht alles Wissen. Ich habe ja nicht alle Informationen darüber, wo ich Dich bezüglich Deines Wissensstands abholen kann.


    Liebe Grüße,

    Rebecca

    Bei ca. -10 Grad hat man ca. 30 % Luftfeuchtigkeit.

    Wenn meine U2s bei -10°C eine Luftfeuchtigkeit von 30% hätte, dann würde sie bei -20°C nicht beschlagen. Da meine Uhr aber nachweislich beschlägt, hat sie bei -10°C keine 30% Luftfeuchtigkeit.

    Laß mich raten ...

    ... Du hast bezüglich des hx-Diagramms von dem hier die Rede ist keinen Schimmer ...

    In der Praxis scheint die Antibeschlagsfunktion also zu funktionieren.

    Wenn das Glas bei einer Uhr bei -18°C beschlägt, dann kann sie nicht bis -45°C funktionssicher sein. Zur Funktion einer Uhr (egal ob sie als Taucheruhr bezeichnet wird oder nicht) gehört es, das man die Anzeige ablesen kann.


    Ja, sonst wären im Gehäuse mehr als 30 % Luftfeuchte, als die üblichen ca. 60 % .

    Hier ist nur ein Fall möglich. Entweder die Luftfeuchtigkeit ist vollständig gebunden, dann enthält das Gas 0% Wasserdampf, oder es ist nicht gebunden, dann enthält das Gas x% Wasserdampf.

    Da das Gas x% Wasserdampf beinhaltet kann es nicht vollständig gebunden sein. :whistling:

    Gleich nach der Montage ist durch das Schutzgas keine Feuchtigkeit drinnen. Die Feuchtigkeit (bis 30 %) diffundiert erst später in das Gehäuse.

    Ich glaube an den Storch, den Weihnachtsmann und den Osterhasen und an die Unfehlbarkeit vom Papst und Sinn ...

    Natürlich ist der "Eiswürfeltest" praxisfremd, denn der Eiswürfel dürfte aus dem Tiefkühlfach so ca. -18 Grad haben.

    Vor allem für eine Uhr, die bis -45°C zuverlässig funktionieren soll ...

    Solch einen Temperatursturz dürfte ein Uhrenglas in der Praxis nie erleben.

    Leider falsch gedacht. Hier spielt die Wassermenge im Uhrengehäuse die Hauptrolle und nicht das Temperaturgefälle, also die Geschwindigkeit der sinkenden Temperatur des Uhrengehäuses.

    Die von Sinn angebene Betriebsicherheit bei -45 Grad wird ja auch nicht durch schlagartiges Herunterkühlen erreicht. Zumindest in der Praxis nicht. Das heißt, wenn ich die Uhr in die Kühltruhe lege und sie einfriere, wird das Glas innen nicht beschlagen.

    Und das schließt Du woraus? Temperaturgefälle? Praxis (nicht den Klingonenmond)?

    Wo beschlägt denn tyischerweise eine Uhr die getragen wird? Bei meinen Uhren ist meistens das Glas am kühlsten.

    Bei ca. -10 Grad hat man ca. 30 % Luftfeuchtigkeit.

    Wenn meine U2s bei -10°C eine Luftfeuchtigkeit von 30% hätte, dann würde sie bei -20°C nicht beschlagen. Da meine Uhr aber nachweislich beschlägt, hat sie bei -10°C keine 30% Luftfeuchtigkeit.

    Laß mich raten ...

    ... Du hast bezüglich des hx-Diagramms von dem hier die Rede ist keinen Schimmer ...

    In der Praxis scheint die Antibeschlagsfunktion also zu funktionieren.

    Wenn das Glas bei einer Uhr bei -18°C beschlägt, dann kann sie nicht bis -45°C funktionssicher sein. Zur Funktion einer Uhr (egal ob sie als Taucheruhr bezeichnet wird oder nicht) gehört es, das man die Anzeige ablesen kann.


    Ja, sonst wären im Gehäuse mehr als 30 % Luftfeuchte, als die üblichen ca. 60 % .

    Hier ist nur ein Fall möglich. Entweder die Luftfeuchtigkeit ist vollständig gebunden, dann enthält das Gas 0% Wasserdampf, oder es ist nicht gebunden, dann enthält das Gas x% Wasserdampf.

    Da das Gas x% Wasserdampf beinhaltet kann es nicht vollständig gebunden sein. :whistling:

    Gleich nach der Montage ist durch das Schutzgas keine Feuchtigkeit drinnen. Die Feuchtigkeit (bis 30 %) diffundiert erst später in das Gehäuse.

    Ich glaube an den Storch, den Weihnachtsmann und den Osterhasen und an die Unfehlbarkeit vom Papst und Sinn ...

    Natürlich ist der "Eiswürfeltest" praxisfremd, denn der Eiswürfel dürfte aus dem Tiefkühlfach so ca. -18 Grad haben.

    Vor allem für eine Uhr, die bis -45°C zuverlässig funktionieren soll ...

    Solch einen Temperatursturz dürfte ein Uhrenglas in der Praxis nie erleben.

    Leider falsch gedacht. Hier spielt die Wassermenge im Uhrengehäuse die Hauptrolle und nicht das Temperaturgefälle, also die Geschwindigkeit der sinkenden Temperatur des Uhrengehäuses.

    Die von Sinn angebene Betriebsicherheit bei -45 Grad wird ja auch nicht durch schlagartiges Herunterkühlen erreicht. Zumindest in der Praxis nicht. Das heißt, wenn ich die Uhr in die Kühltruhe lege und sie einfriere, wird das Glas innen nicht beschlagen.

    Und das schließt Du woraus? Temperaturgefälle? Praxis (nicht den Klingonenmond)?

    Wo beschlägt denn tyischerweise eine Uhr die getragen wird? Bei meinen Uhren ist meistens das Glas am kühlsten.

    Ihr verwirrt mich immer mehr ?( :

    Tschuldigung :S

    ... funktioniert die Trockenhaltetechnik nun gut, gar nicht oder eben, wie Sinn nun selbst auf Anfrage darstellt und man es auf den Punkt bringt "nur ein bisschen" oder sagen wir mal für die Praxis ausreichend 8|

    Ich zitiere mal Volker Pispers:

    "Es tuts nicht!"

    Heisst nahezu trocken 25-30%???

    Unter Trocken versteht man für gewöhnlich 0% Wasser. Egal ob es sich um die Badewanne handelt oder Alkoholikern ... denen gesteht man ja auch keinen Restalkohol im Blut zu.

    Heisst das beim Eintauchen in kaltes Wasser funktioniert die Antibeschlagsfunktion 100%ig???

    Sinn gibt ja nicht an, bei welcher Temperatur die Luft in den Sinn Uhren mit Ar-Trockenhaltetechnik 25-30 [%] hat.

    Das ist aber entscheidend im Bezug auf die Wassermenge in der Uhr, was Auswirkungen darauf hat ab wann die Uhr an den kältesten Stellen beschlägt.

    Wird die in der Kapsel gebundene Luftfeuchte komplett gebunden: ja oder nein???

    Offensichtlich nicht. Denn sonnst hätte es bei den Uhren von Kristian oder mir nicht zum beschlagen der Uhren kommen dürfen.

    Ist nun noch Feuchtigkeit drin: ja oder nein??

    Offensichtlich ja, denn wenn keine beschlagsfähige Flüssigkeit drin ist, kann auch nichts beschlagen.

    Da die Sinn Uhren (hier die Sinn U2, die gleich 3 Kapseln verbaut hat) beschlagen, ist Wasser in den Uhren nachgewiesen worden.

    Klaro ist der Eiswürfeltest extrem und nicht unbedingt praxisrelevant!

    Die Uhren werden damit beworben das sie bis -45°C beschlags und Funktionssicher sind. Offensichtlich sind sie es nicht. Diesbezüglich würde ich den Eiswürfeltest noch als recht milde bezeichnen.

    Leichter Beschlag innen, der schnell wieder verschwindet. Also doch nicht sooo schlecht?

    Wenn die Uhr beschlägt, kann man sie nicht ablesen. Also kann man das als völliges Versagen der Trockenhaltetechnik verstehen.

    Wird diese Feuchtigkeit dann von den Trockenkapseln gefressen oder ist das die von Sinn beschriebene Restfeuchte von 25-30%,
    die immer in der Uhr ist und gegen die man nix machen kann???

    Selbstverständlich kann man etwas gegen Feuchtigkeit in Uhren unternehmen. In dem man ein dichtes Uhrengehäuse mit einem Schutzgas befüllt und dann noch Chemikalien einführt, die Wasser binden.

    Fernsehröhren hat man auch gasdicht bekommen. Wenn sie innen mit Gas gefüllt wären, würden sie nicht funktionieren ... dafür sind die Elektronenstrahlen zu empfindlich. Also hat man sie in einem Hochvakuum entlüftet und im Inneren der Röhre noch Chemikalien eingeführt die die restliche Luft chemisch binden, so das automatisch ein Hochvaakuum gewährleistet ist.

    Warum ist einfaches Ausheizen dann nicht besser oder zuverlässiger.
    Schliesslich ist es doch warscheinlich, dass der Stickstoff mit der Zeit die Uhr wieder verlässt....

    So einfach ist das nicht.

    Wasser haftet an allen Gegenständen an. Auch an Glasscheiben. Ohne den kleinen Wasserfilm an den Glasscheiben könnten Stubenfliegen nicht über die Fensterscheibe wandern.

    Eventuell müßte man auch die Arbeitsplätze für diese Uhren verändern. Zum einen müssen alle Teile Wasserfrei sein, zum anderen auch die Atmosphäre, in der die Uhren zusammengabaut werden. Wenn man sieht, wie Uhrmacher bislang arbeiten, erscheint dieses Verfahren unmöglich funktionieren zu können, und einem schweren Atemschutz wie ihn die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung trägt (wegen giftiger Dämpfe bezüglich PVC und Co.) möchte ich keinen Uhrmacher zumuten.

    Wie kriegt man Wasser aus der Uhr?

    Als Analogie nehme ich mal das übliche PKW Problem im Winter. Bei jedem Einstieg kommt Wasser in Form von Schnee und Matsch mit in den PKW. Wenn man ein bisschen mit der feuchten Luft spielt, bekommt man alles Wasser aus dem Wagen raus.
    Man erwärmt die Luft mit der Heizung, so das sie möglichst viel Dampf binden kann. Dann läßt man diese mit Wasserdampf gesättigte Luft möglichst schnell aus dem Auto entweichen. Anschließend ist frische kalte Luft in der Fahrgastzelle. Nun erwärmt man die Luft wieder, und sie ist nun relativ trocken. Diese trockene Luft schwängert sich nun wieder mit dem Wasser aus den Bezügen, Wagenteppichbezug und dem Eis von den Fenstern ... jetzt wird diese feuchte Luft wieder schlagartig aus dem Wagen gelassen und durch frische kalte Luft ersetzt.
    Diesen vorgang wiederholt man so oft, bis die warme Luft im PKW trocken bleibt.

    Wenn also das Uhrwerk warm ist, und mit trockenem Stickstoff aus der Flasche geflutet wird, wird das Restwasser vom Gehäuse von der warmen Luft mitgenommen. Selbstverständlich sollte die Luft nicht mit den Mitarbeitern in Berührung kommen, sie würden bei einem Stickstoff/Dampf gemisch ersticken. Zur Durchführung würde ich mir einen Arbeitsplatz vorstellen der Ähnlichkeiten mit einem Inkubator/Brutkasten für Frühchen hat. Dort kann dann unter der Schutzgasatmosphäre dafür gesorgt werden das die Luft in den Uhren entweichen kann, die warmen Uhrengehäuse erledigen den Rest.

    Wenn dann noch trotz Schutzgasatmosphäre, Hastenichtgesehendichtungen und wirklich trockenen Trockenkapseln immer noch Wasser im Gehäuse sein sollte, dann wüßte ich auch nicht mehr wie ich helfen könnte ...