Beiträge von Scheusal

    Ihr verwirrt mich immer mehr ?( :

    Tschuldigung :S

    ... funktioniert die Trockenhaltetechnik nun gut, gar nicht oder eben, wie Sinn nun selbst auf Anfrage darstellt und man es auf den Punkt bringt "nur ein bisschen" oder sagen wir mal für die Praxis ausreichend 8|

    Ich zitiere mal Volker Pispers:

    "Es tuts nicht!"

    Heisst nahezu trocken 25-30%???

    Unter Trocken versteht man für gewöhnlich 0% Wasser. Egal ob es sich um die Badewanne handelt oder Alkoholikern ... denen gesteht man ja auch keinen Restalkohol im Blut zu.

    Heisst das beim Eintauchen in kaltes Wasser funktioniert die Antibeschlagsfunktion 100%ig???

    Sinn gibt ja nicht an, bei welcher Temperatur die Luft in den Sinn Uhren mit Ar-Trockenhaltetechnik 25-30 [%] hat.

    Das ist aber entscheidend im Bezug auf die Wassermenge in der Uhr, was Auswirkungen darauf hat ab wann die Uhr an den kältesten Stellen beschlägt.

    Wird die in der Kapsel gebundene Luftfeuchte komplett gebunden: ja oder nein???

    Offensichtlich nicht. Denn sonnst hätte es bei den Uhren von Kristian oder mir nicht zum beschlagen der Uhren kommen dürfen.

    Ist nun noch Feuchtigkeit drin: ja oder nein??

    Offensichtlich ja, denn wenn keine beschlagsfähige Flüssigkeit drin ist, kann auch nichts beschlagen.

    Da die Sinn Uhren (hier die Sinn U2, die gleich 3 Kapseln verbaut hat) beschlagen, ist Wasser in den Uhren nachgewiesen worden.

    Klaro ist der Eiswürfeltest extrem und nicht unbedingt praxisrelevant!

    Die Uhren werden damit beworben das sie bis -45°C beschlags und Funktionssicher sind. Offensichtlich sind sie es nicht. Diesbezüglich würde ich den Eiswürfeltest noch als recht milde bezeichnen.

    Leichter Beschlag innen, der schnell wieder verschwindet. Also doch nicht sooo schlecht?

    Wenn die Uhr beschlägt, kann man sie nicht ablesen. Also kann man das als völliges Versagen der Trockenhaltetechnik verstehen.

    Wird diese Feuchtigkeit dann von den Trockenkapseln gefressen oder ist das die von Sinn beschriebene Restfeuchte von 25-30%,
    die immer in der Uhr ist und gegen die man nix machen kann???

    Selbstverständlich kann man etwas gegen Feuchtigkeit in Uhren unternehmen. In dem man ein dichtes Uhrengehäuse mit einem Schutzgas befüllt und dann noch Chemikalien einführt, die Wasser binden.

    Fernsehröhren hat man auch gasdicht bekommen. Wenn sie innen mit Gas gefüllt wären, würden sie nicht funktionieren ... dafür sind die Elektronenstrahlen zu empfindlich. Also hat man sie in einem Hochvakuum entlüftet und im Inneren der Röhre noch Chemikalien eingeführt die die restliche Luft chemisch binden, so das automatisch ein Hochvaakuum gewährleistet ist.

    Warum ist einfaches Ausheizen dann nicht besser oder zuverlässiger.
    Schliesslich ist es doch warscheinlich, dass der Stickstoff mit der Zeit die Uhr wieder verlässt....

    So einfach ist das nicht.

    Wasser haftet an allen Gegenständen an. Auch an Glasscheiben. Ohne den kleinen Wasserfilm an den Glasscheiben könnten Stubenfliegen nicht über die Fensterscheibe wandern.

    Eventuell müßte man auch die Arbeitsplätze für diese Uhren verändern. Zum einen müssen alle Teile Wasserfrei sein, zum anderen auch die Atmosphäre, in der die Uhren zusammengabaut werden. Wenn man sieht, wie Uhrmacher bislang arbeiten, erscheint dieses Verfahren unmöglich funktionieren zu können, und einem schweren Atemschutz wie ihn die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung trägt (wegen giftiger Dämpfe bezüglich PVC und Co.) möchte ich keinen Uhrmacher zumuten.

    Wie kriegt man Wasser aus der Uhr?

    Als Analogie nehme ich mal das übliche PKW Problem im Winter. Bei jedem Einstieg kommt Wasser in Form von Schnee und Matsch mit in den PKW. Wenn man ein bisschen mit der feuchten Luft spielt, bekommt man alles Wasser aus dem Wagen raus.
    Man erwärmt die Luft mit der Heizung, so das sie möglichst viel Dampf binden kann. Dann läßt man diese mit Wasserdampf gesättigte Luft möglichst schnell aus dem Auto entweichen. Anschließend ist frische kalte Luft in der Fahrgastzelle. Nun erwärmt man die Luft wieder, und sie ist nun relativ trocken. Diese trockene Luft schwängert sich nun wieder mit dem Wasser aus den Bezügen, Wagenteppichbezug und dem Eis von den Fenstern ... jetzt wird diese feuchte Luft wieder schlagartig aus dem Wagen gelassen und durch frische kalte Luft ersetzt.
    Diesen vorgang wiederholt man so oft, bis die warme Luft im PKW trocken bleibt.

    Wenn also das Uhrwerk warm ist, und mit trockenem Stickstoff aus der Flasche geflutet wird, wird das Restwasser vom Gehäuse von der warmen Luft mitgenommen. Selbstverständlich sollte die Luft nicht mit den Mitarbeitern in Berührung kommen, sie würden bei einem Stickstoff/Dampf gemisch ersticken. Zur Durchführung würde ich mir einen Arbeitsplatz vorstellen der Ähnlichkeiten mit einem Inkubator/Brutkasten für Frühchen hat. Dort kann dann unter der Schutzgasatmosphäre dafür gesorgt werden das die Luft in den Uhren entweichen kann, die warmen Uhrengehäuse erledigen den Rest.

    Wenn dann noch trotz Schutzgasatmosphäre, Hastenichtgesehendichtungen und wirklich trockenen Trockenkapseln immer noch Wasser im Gehäuse sein sollte, dann wüßte ich auch nicht mehr wie ich helfen könnte ...

    Ist das auch mit Stickstoff so ?

    Selbstverständlich.

    Stickstoff ist recht Reaktionsträge (inert), und wo sich ausschließlich Stickstoff befindet, kann z.B. kein Wasserdampf sein. Stickstoff wird beim Schweißen als Schutzgas verwendet, verhindert das Flugzeugreifen anfangen beim landen zu brennen, kommt zu 78% in der Erdatmosphäre vor und hält in der Lebensmittelbranche die Kartoffelchips knackig, weil die Kartoffeln dann kein Wasserdampf anziehen. [ironie]Wären Kartoffelchips eventuell besser als Wasserdampfbinder geeignet als Kupfersulfatkapseln?[/ironie]
    Erst bei signifikant höheren Temperaturen (Verbrennung im PKW Motoren) können Stickoxide entstehen.

    Da Stickstoff im Gegensatz zu Edelgasen bei Raumtemperatur eine Verbindung mit sich selbst eingeht, dringen Stickstoffmoleküle durch ihre Molekülgröße weniger leicht aus den Dichtungen aus als z.B. Argon.

    Kennst Du die zusätzlichen Kosten für die Trockenhaltetechnik bei einer Revision ?

    Bislang haben einige Leute über die Revisionskosten gestöhnt. Gestern Nachmittag kam freundlicherweise der Kostenvoranschlag für meine Arktis an, in der dann der Betrag für die Schutzgasfüllung mit 55€ angegeben wurde. Wenn es funktionieren würde (offenbar hat hier Sinn ebenso Probleme mit dem befüllen wie bei den UXen), wäre es mir persönlich das wert, aber dann müßte es bezüglich dem Einstellen der Top-Uhrwerke auch bei den Konzis klappen.

    Bezüglich der Kupfersulfatkapseln muß man mal gucken, ob die nicht zu dick sind. Eventuell müßte Sinn diese Kapseln aufwändiger gestalten. So mehr in Richtung Rocketscience.

    Die linke Stirnseite dieser Zylinder bildet das Saphirglas nach Außen ab, die rechte Stirnseite zeigt zum Uhreninneren. Die Farbe Blau soll im Verlauf die Konzentration an gebundenem Wasser im Kupfersulfat anzeigen.

    Das die Trockenkapsel nichts anzeigt könnte daran liegen, das sie sich prinzipiell nicht vollständig sättigen läßt (Aussage Sinn, sie schaft nur einen gewissen Prozentsatz).

    Das man nichts sieht, kann man an der oberen "Trockenkapsel" sehen, wenn das Kupfersulfat nicht homogen mit Farbumschlag reagiert.

    Dann wäre die untere Methode eine Lösung, um das Problem zu minimieren. Man sieht zu, das an der Stirnseite weniger Kupfersulfat ist und gestaltet den Rest als Hohlzylinder. So hat man dann ein homogeneres Ergebnis bei geringerer Wanddicke. (Feststoff)Raketentechnik wäre es dann, wenn das Innere statt eines kleinen Zylinders sternförmig wäre (dann ist die Oberfläche bis zum völligen Abbrand immer gleich, und damit auch der Vorschub gleich und steigert sich nicht wie beim größer werdenden Zylinder erst beim weiteren Abbrennen).

    Argon ist schwerer als Luft, aber was ist mit Stickstoff ?
    Hat Stickstoff nicht eine ähnliche Dichte wie Luft ?

    Unsere Atemluft besteht zu 78% aus Stickstoff. Es wäre recht ungemütlich, wenn dem nicht so wäre. Ein Funke, und wir alle brennen lichterloh.

    Da mein Schnuppernäschen am Toten Meer sowie am Mount Everest immer noch Sauerstoff inhalieren kann, und lediglich der Luftruck bezüglich der geodätischen Höhe eine Rolle spielt, können wir vernünftigerweise annehmen (ohne Fachliteratur zu konsultieren) das sich der Sauerstoffgehalt in unserem Lebensraum ähnlich verhält. Jetzt frag mich aber bitte nicht nach den Eigenschaften in der Stratosphäre. :bulge:

    Ist das auch mit Stickstoff so ?

    Selbstverständlich.

    Stickstoff ist recht Reaktionsträge (inert), und wo sich ausschließlich Stickstoff befindet, kann z.B. kein Wasserdampf sein. Stickstoff wird beim Schweißen als Schutzgas verwendet, verhindert das Flugzeugreifen anfangen beim landen zu brennen, kommt zu 78% in der Erdatmosphäre vor und hält in der Lebensmittelbranche die Kartoffelchips knackig, weil die Kartoffeln dann kein Wasserdampf anziehen. [ironie]Wären Kartoffelchips eventuell besser als Wasserdampfbinder geeignet als Kupfersulfatkapseln?[/ironie]
    Erst bei signifikant höheren Temperaturen (Verbrennung im PKW Motoren) können Stickoxide entstehen.

    Da Stickstoff im Gegensatz zu Edelgasen bei Raumtemperatur eine Verbindung mit sich selbst eingeht, dringen Stickstoffmoleküle durch ihre Molekülgröße weniger leicht aus den Dichtungen aus als z.B. Argon.

    Kennst Du die zusätzlichen Kosten für die Trockenhaltetechnik bei einer Revision ?

    Bislang haben einige Leute über die Revisionskosten gestöhnt. Gestern Nachmittag kam freundlicherweise der Kostenvoranschlag für meine Arktis an, in der dann der Betrag für die Schutzgasfüllung mit 55€ angegeben wurde. Wenn es funktionieren würde (offenbar hat hier Sinn ebenso Probleme mit dem befüllen wie bei den UXen), wäre es mir persönlich das wert, aber dann müßte es bezüglich dem Einstellen der Top-Uhrwerke auch bei den Konzis klappen.

    Bezüglich der Kupfersulfatkapseln muß man mal gucken, ob die nicht zu dick sind. Eventuell müßte Sinn diese Kapseln aufwändiger gestalten. So mehr in Richtung Rocketscience.

    Die linke Stirnseite dieser Zylinder bildet das Saphirglas nach Außen ab, die rechte Stirnseite zeigt zum Uhreninneren. Die Farbe Blau soll im Verlauf die Konzentration an gebundenem Wasser im Kupfersulfat anzeigen.

    Das die Trockenkapsel nichts anzeigt könnte daran liegen, das sie sich prinzipiell nicht vollständig sättigen läßt (Aussage Sinn, sie schaft nur einen gewissen Prozentsatz).

    Das man nichts sieht, kann man an der oberen "Trockenkapsel" sehen, wenn das Kupfersulfat nicht homogen mit Farbumschlag reagiert.

    Dann wäre die untere Methode eine Lösung, um das Problem zu minimieren. Man sieht zu, das an der Stirnseite weniger Kupfersulfat ist und gestaltet den Rest als Hohlzylinder. So hat man dann ein homogeneres Ergebnis bei geringerer Wanddicke. (Feststoff)Raketentechnik wäre es dann, wenn das Innere statt eines kleinen Zylinders sternförmig wäre (dann ist die Oberfläche bis zum völligen Abbrand immer gleich, und damit auch der Vorschub gleich und steigert sich nicht wie beim größer werdenden Zylinder erst beim weiteren Abbrennen).

    Argon ist schwerer als Luft, aber was ist mit Stickstoff ?
    Hat Stickstoff nicht eine ähnliche Dichte wie Luft ?

    Unsere Atemluft besteht zu 78% aus Stickstoff. Es wäre recht ungemütlich, wenn dem nicht so wäre. Ein Funke, und wir alle brennen lichterloh.

    Da mein Schnuppernäschen am Toten Meer sowie am Mount Everest immer noch Sauerstoff inhalieren kann, und lediglich der Luftruck bezüglich der geodätischen Höhe eine Rolle spielt, können wir vernünftigerweise annehmen (ohne Fachliteratur zu konsultieren) das sich der Sauerstoffgehalt in unserem Lebensraum ähnlich verhält. Jetzt frag mich aber bitte nicht nach den Eigenschaften in der Stratosphäre. :bulge:

    Es gibt hier einige Mitglieder die mit einem Mollier bzw. hx- Diagramm umgehen können.

    Die Aussage von Sinn macht nur dann Sinn, wenn Sinn eben kein Schutzgas verwendet!

    Sie erzählen etwas vom Wassergehalt (über Dampf) in der Atmosphäre ihrer Uhren und drucken Argonsymbole dafür drauf (und berechnen es auch noch den Kunden im Servicefall) obwohl keine feuchte Luft in der Uhr vorhanden sein dürfte sondern besagtes Argon als Schutzgas. Es dürfte nur Schutzgas und keine Wasserdampfhaltige Umluft drin sein. Wäre die Uhr mit Schutzgas versehen, dann kann kein Wasserdampf in der Uhr sein. Und wo kein Wasserdampf in der Uhr drin ist, da ist auch kein Wasserkondensat am Uhrglas. Selbst mein Miele Kondensationstrockner scheint die "Problematik" mit der feuchten Luft signifikant besser im Griff zu haben als Sinn. Und dabei ist das technisch einfach zu realisieren. Was andere Uhrenhersteller auch ohne "Schutzgas und Trockenkapseltechnik" demonstrieren.

    Sinn gesteht also an diesem Punkt selbst ein, das sie bezüglich Schutzgas den Kunden etwas vormachen und das Thema "feuchte Luft" nicht in den Griff haben ... und dann auch noch dafür in der Revision abkassieren.

    Was mich an diesen Punkten ärgert, ist der Umstand, das bei Sinn höchstwahrscheinlich wieder einige Mitarbeiter beleidigt sind, das offengelegt wurde das ihr Hokus Pokus nicht funktioniert hat (warum auch immer). An den Kunden liegt es nicht und sie beschweren sich völlig zu Recht.

    Es gibt hier einige Mitglieder die mit einem Mollier bzw. hx- Diagramm umgehen können.

    Die Aussage von Sinn macht nur dann Sinn, wenn Sinn eben kein Schutzgas verwendet!

    Sie erzählen etwas vom Wassergehalt (über Dampf) in der Atmosphäre ihrer Uhren und drucken Argonsymbole dafür drauf (und berechnen es auch noch den Kunden im Servicefall) obwohl keine feuchte Luft in der Uhr vorhanden sein dürfte sondern besagtes Argon als Schutzgas. Es dürfte nur Schutzgas und keine Wasserdampfhaltige Umluft drin sein. Wäre die Uhr mit Schutzgas versehen, dann kann kein Wasserdampf in der Uhr sein. Und wo kein Wasserdampf in der Uhr drin ist, da ist auch kein Wasserkondensat am Uhrglas. Selbst mein Miele Kondensationstrockner scheint die "Problematik" mit der feuchten Luft signifikant besser im Griff zu haben als Sinn. Und dabei ist das technisch einfach zu realisieren. Was andere Uhrenhersteller auch ohne "Schutzgas und Trockenkapseltechnik" demonstrieren.

    Sinn gesteht also an diesem Punkt selbst ein, das sie bezüglich Schutzgas den Kunden etwas vormachen und das Thema "feuchte Luft" nicht in den Griff haben ... und dann auch noch dafür in der Revision abkassieren.

    Was mich an diesen Punkten ärgert, ist der Umstand, das bei Sinn höchstwahrscheinlich wieder einige Mitarbeiter beleidigt sind, das offengelegt wurde das ihr Hokus Pokus nicht funktioniert hat (warum auch immer). An den Kunden liegt es nicht und sie beschweren sich völlig zu Recht.

    Wer kanns erklären??? ?(

    Das Verhalten von Materie im Bezug auf Phasenänderungen hängt vom Druck und von der Temperatur und vom Material selbst ab.

    Unter Phase versteht man hier den jeweiligen Zustand Fest, Flüssig oder Gasförmig ... dazu gibt es noch bei einigen Stoffen einen Bereich in dem man nicht zwischen Flüssig oder Gasförmig unterscheiden kann.

    Bei den Sinn Uhren mit Trockenhaltetechnik und Spezialgasfüllung verhält es sich beabsichtigterweise so, dass das innere des Gehäuses mit Edelgas geflutet wird, was die Luft mit dem gelösten Wasserdampf verdrängen soll. In normaler Luft ist das Wasser was an dem Uhrglas kondensieren kann normalerweise mit enthalten. Wenn nun kein Gas mehr in der Uhr ist, welches Wasserdampf enthält, dann kann auch kein Wasser mehr an dem kalten Uhrglas oder an einer anderen Stelle im Uhreninnern kondensieren.

    Bei den Tests zeigt sich aber (entgegen der Behauptungen der Uhrenfachpresse) das trotz Trockenkapseln und Edelgasen noch Wasserdampf (mir fällt jetzt keine andere Flüssigkeit ein die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kondensiert/gefriert und in der Uhr sein könnte) in der Uhr enthalten ist, der auch noch in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, so das er noch in der Innenseite des Glases (das was man vermeiden wollte) kondensiert/gefriert.

    Damit kann man sich das "Alleinstellungsmerkmal" von Sinn eigentlich sparen, denn es funktioniert nicht.

    Wer kanns erklären??? ?(

    Das Verhalten von Materie im Bezug auf Phasenänderungen hängt vom Druck und von der Temperatur und vom Material selbst ab.

    Unter Phase versteht man hier den jeweiligen Zustand Fest, Flüssig oder Gasförmig ... dazu gibt es noch bei einigen Stoffen einen Bereich in dem man nicht zwischen Flüssig oder Gasförmig unterscheiden kann.

    Bei den Sinn Uhren mit Trockenhaltetechnik und Spezialgasfüllung verhält es sich beabsichtigterweise so, dass das innere des Gehäuses mit Edelgas geflutet wird, was die Luft mit dem gelösten Wasserdampf verdrängen soll. In normaler Luft ist das Wasser was an dem Uhrglas kondensieren kann normalerweise mit enthalten. Wenn nun kein Gas mehr in der Uhr ist, welches Wasserdampf enthält, dann kann auch kein Wasser mehr an dem kalten Uhrglas oder an einer anderen Stelle im Uhreninnern kondensieren.

    Bei den Tests zeigt sich aber (entgegen der Behauptungen der Uhrenfachpresse) das trotz Trockenkapseln und Edelgasen noch Wasserdampf (mir fällt jetzt keine andere Flüssigkeit ein die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kondensiert/gefriert und in der Uhr sein könnte) in der Uhr enthalten ist, der auch noch in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, so das er noch in der Innenseite des Glases (das was man vermeiden wollte) kondensiert/gefriert.

    Damit kann man sich das "Alleinstellungsmerkmal" von Sinn eigentlich sparen, denn es funktioniert nicht.

    Was am Ende übrig bleibt ...

    ... mein Depot hat mehrmals versucht die Uhr (vergeblich) einzuregulieren. Deshalb kann ich trotz Argongasfüllung (in meiner U2S ist wohl kein Edelgas, sondern normale Umluft drin) keinen Funktionieren der beworbenen Trockenhaltetechnik erkennen.

    Ich bin schwer entäuscht ...

    ... das ist noch diplomatisch ausgedrückt, eigentlich sehe ich das Verhalten der Uhr im Lichte der beworbenen Eigenschaften von Sinn anders.

    Was am Ende übrig bleibt ...

    ... mein Depot hat mehrmals versucht die Uhr (vergeblich) einzuregulieren. Deshalb kann ich trotz Argongasfüllung (in meiner U2S ist wohl kein Edelgas, sondern normale Umluft drin) keinen Funktionieren der beworbenen Trockenhaltetechnik erkennen.

    Ich bin schwer entäuscht ...

    ... das ist noch diplomatisch ausgedrückt, eigentlich sehe ich das Verhalten der Uhr im Lichte der beworbenen Eigenschaften von Sinn anders.

    Ich habe in das Hörbuch hineingehört.

    Für mich war es anstrengend zu hören. Die Sätze klingen abgehackt, jeder Satz eine neue abgehackte Tonation. Die Tonation nimmt auch keine Rücksicht auf den Gesamttext des Absatzes was das abgehackte Erscheinungsbild zusätzlich verstärkt. Auch wirkt die Aufnahme zu stark komprimiert, zu wuchtig, zu dominant.

    Technik und Mikrofonqualität läßt zu wünschen übrig. Die Aufnahme ist signifikant verrauscht. Der Sprecher klingt auch dumpf, die Obertöne seiner Stimme fehlen, dominantes Hintergrundgeräusch. Athmer scheinen gänzlich zu fehlen, was dem gesprochenen Text die Natürlichkeit nimmt und den Text eine Automatennote gibt.

    Der Sprecher spricht sauber, aber die Tonation ist Mist. Texte die in geschriebener Form "locker flockig" ankommen werden zu nüchtern und auch ohne Anzeichen von Fluffigkeit wiedergegeben. Alles im Allen zu neutral, wie schon gesagt, ohne Rücksicht auf den Gesamttext und die Intentionen des Autors.

    Würde mich persönlich das Buch interessieren, würde ich mir das Buch kaufen, das Hörbuch ist für mich und meine Bedürfnisse inakzeptabel und zu anstrengend.

    Wo man in das Buch hineinhören kann?

    Hier:
    http://www.audible.de/adde/site/open…nnerspielsachen


    :S

    OT!

    Ich würde noch AKG dazuzählen.

    Microtech Gefell (Neumann Ost) und Haun (nachbau Schoeps bei den Kleinmembranern) kratzen grade mal an die oben genannten Firmen.

    Beyerdynamic und AKG spielen hingegen nicht in der Liga.

    Bemerkenswert ist, das es sich in dieser Liga (bis auf DPA und AKG) ausschließlich um Deutsche Firmen handelt.

    Neuheiser (Neumann gehört nun mit zu Sennheiser genau so wie Klein & Hummel) bauen mit die besten Life Gesangsmikrofone. Schoeps die Mikrofone für die richtig großen Stimmen ...

    Das einzige Großmembranmikrofon welches mich reizen könnte wäre das Neumann TLM 103 D. Ansonnsten bevorzuge ich Kleinmembranmikrofone (KM 184 Pärchen und halt die Colette Serie :love: mit den Wechselkapseln). Dynamische Mikrofone von Sennheiser.

    Sprechermikrofon, machst Du Radio oder Synchronisationen, Hörbücher? 8o

    /end OT


    Sinn ist recht gut im asiatischen Raum vertreten. Die sollen ganz Verrückt sein ...

    OT!

    Ich würde noch AKG dazuzählen.

    Microtech Gefell (Neumann Ost) und Haun (nachbau Schoeps bei den Kleinmembranern) kratzen grade mal an die oben genannten Firmen.

    Beyerdynamic und AKG spielen hingegen nicht in der Liga.

    Bemerkenswert ist, das es sich in dieser Liga (bis auf DPA und AKG) ausschließlich um Deutsche Firmen handelt.

    Neuheiser (Neumann gehört nun mit zu Sennheiser genau so wie Klein & Hummel) bauen mit die besten Life Gesangsmikrofone. Schoeps die Mikrofone für die richtig großen Stimmen ...

    Das einzige Großmembranmikrofon welches mich reizen könnte wäre das Neumann TLM 103 D. Ansonnsten bevorzuge ich Kleinmembranmikrofone (KM 184 Pärchen und halt die Colette Serie :love: mit den Wechselkapseln). Dynamische Mikrofone von Sennheiser.

    Sprechermikrofon, machst Du Radio oder Synchronisationen, Hörbücher? 8o

    /end OT


    Sinn ist recht gut im asiatischen Raum vertreten. Die sollen ganz Verrückt sein ...

    Es gibt Produkte, von denen hat die breite Masse noch nichts gehört, und trotzdem verkaufen sie sich hervorragend.

    Wem von Euch sagt der Name "Neumann" etwas?

    DPA? Sennheiser? Schoeps?

    Alle Produkte sind schon millionen mal von "potentiellen Kunden" gesehen worden und trotzdem kennt sie fast keiner. Auch sie gehören mit (auf ihre Art) zu dem Besten was die Welt zu bieten hat.

    Hier waren ausnahmsweise mal Mikrofonhersteller genannt, die die Besten Mikrofone der Welt herstellen (weit jenseits vom Shure Müll).

    Deren Werbeetat verhält sich ähnlich wie der von Sinn, sie bewerben ihre Produkte grade mal in ausgewählten Fachzeitschriften.

    Wer Uhren liebt, dem braucht man von Sinn nichts erzählen. Mit der Zeit lernen Uhrenliebhaber "von alleine" was Sinn ist und ausmacht. Ganz genau so wie Tonmeister und Tontechniker es bei den weltbesten Mikrofonherstellern lernen.

    Es gibt Produkte, von denen hat die breite Masse noch nichts gehört, und trotzdem verkaufen sie sich hervorragend.

    Wem von Euch sagt der Name "Neumann" etwas?

    DPA? Sennheiser? Schoeps?

    Alle Produkte sind schon millionen mal von "potentiellen Kunden" gesehen worden und trotzdem kennt sie fast keiner. Auch sie gehören mit (auf ihre Art) zu dem Besten was die Welt zu bieten hat.

    Hier waren ausnahmsweise mal Mikrofonhersteller genannt, die die Besten Mikrofone der Welt herstellen (weit jenseits vom Shure Müll).

    Deren Werbeetat verhält sich ähnlich wie der von Sinn, sie bewerben ihre Produkte grade mal in ausgewählten Fachzeitschriften.

    Wer Uhren liebt, dem braucht man von Sinn nichts erzählen. Mit der Zeit lernen Uhrenliebhaber "von alleine" was Sinn ist und ausmacht. Ganz genau so wie Tonmeister und Tontechniker es bei den weltbesten Mikrofonherstellern lernen.