Beiträge von otr

    Das sind 2h/30 EUR einfach - problematisch sind eher die Öffnungszeiten. Allerdings habe ich in der Gegend auch Verwandte, könnte man also kombinieren. Trotzdem, im Februar kann ich am ersten Samstag des Monats schonmal nicht.

    Aktuell warte ich den Uhrenkatalog sowie den Prospekt von Nomos ab und will mir auch am WE etwas Zeit nehmen, um mich umzusehen. Vielleicht auch mal eine Nomos in live sehen, zumindest aber die vom Juwelier bestellte Sinn und evtl. auch die Mido.

    Das sind 2h/30 EUR einfach - problematisch sind eher die Öffnungszeiten. Allerdings habe ich in der Gegend auch Verwandte, könnte man also kombinieren. Trotzdem, im Februar kann ich am ersten Samstag des Monats schonmal nicht.

    Aktuell warte ich den Uhrenkatalog sowie den Prospekt von Nomos ab und will mir auch am WE etwas Zeit nehmen, um mich umzusehen. Vielleicht auch mal eine Nomos in live sehen, zumindest aber die vom Juwelier bestellte Sinn und evtl. auch die Mido.

    Guten Abend,

    vielen Dank für die sehr informativen Beiträge bisher, allen voran Spencer. Genau so eine (Über-)Sicht hatte ich gebraucht.

    Vorab, um das Thema Geld aus dem Weg zu bekommen und über schönere Dinge zu sprechen:
    Ich sehe den Wertverlust ab dem Moment des Kaufs als die Investition an, die zu tätigen ist. Die dahinterstehende Summe ist mir eigentlich recht egal. Wenn ich meinen persönlichen Gesamtwert berechnen wollte, würde da ja immer noch "Kaufpreis minus Wertverlust" auftauchen. Deshalb tue ich mir nicht schwer, eine vierstellige Summe zu investieren, solange ich mehr oder weniger davon ausgehen kann, diese nicht innerhalb von ein-zwei Jahren komplett zu verbrennen - von einer positiven Wertentwicklung wäre ich sowieso nie ausgegangen. Dass eine Uhr auch einfach so, im Erhalt (Revision etc.) Geld kostet ist klar und akzeptiert.

    Konkret hat mein Juwelier mich angerufen und mit mitgeteilt, dass die 6036 Ende der Woche zu besichtigen wäre. Zwar glaube ich gerne, dass die u.U. zu klein ist - allerdings habe ich es nicht übers Herz gebracht, das direkt wieder umzubestellen und werde sie mir jetzt mal ansehen - auch, damit ich danach weiß, ob und was zu klein für mich ist.

    Die mich interessierenden Funktionen sind Datum und zweite Zeitzone. Alles weitere ist nice-to-have, bzw. auch optisch bedingt. Zudem sind mir Automatik, eine im Rahmen liegende Wasserdichtigkeit (wenn ich spontan Schwimmen gehe, muss die Uhr das abkönnen. Tauchen werde ich nicht damit.) und Kratzfestigkeit (Saphirglas) sowie eine plane Oberfläche (keine Nomos Orion) wichtig.

    Den genannten Katalog habe ich mir bestellt, das ist ein super Tipp - denn gerade ein Überblick fehlt natürlich am Anfang, was dazu führt, dass man sich von den großen Namen leiten lässt (siehe mein Kandidat Omega). Mit der Auslage bei Juwelieren habe ich persönlich so mein Problem, weil ich das Gefühl habe, immer nur einen kleinen Teil des Möglich zu sehen. Das ist natürlich auch tatsächlich so, und natürlich habe ich es trotzdem schon getan - trotzdem ist mir ein Katalog à la Gesamtüberblick oder auch spezifische Tipps wie hier im Thread lieber.

    Nomos finde sehr schick, die Idee verfolge ich weiter. Wenn ich auch, rein vom Ansehen der Website her, das Gefühl habe, die Fiplas bieten mehr im Sinne von "in der Hand haben". Die Nomos sehen sehr (schön) schlicht aus, aber die Fiplas hatten mir mehr den Eindruck vermittelt, ein perfekt abgestimmtes Stück Mechanik in der Hand zu haben, vielleicht auch wegen der höheren Zahl an Features und damit verbundenen Optik. Aber vielleicht muss ich eine Nomos auch nur mal in die Hand nehmen.
    Schön finde ich die Tangente Ruthenium und auch Sport. Wie schwarz kommen die denn rüber?
    Die Club gefällt mir auch, durch den farbigen Zeiger ist sie etwas sportlicher.
    Die Zürich ist sehr schick, aber preislich nicht ganz im Rahmen.

    Jörg Schauer finde ich vom Prinzip (Ein Mann. Eine Uhr. ;)) faszinierend, aber rein optisch sagt mir keine Uhr so hunderprozentig zu. Ich konnte auch (bis auf die Limited Edition für >3k EUR) keine Preise finden, gibt es da einen Rahmen? Ich schaue mir das Angebot die Tage nochmal in Ruhe an.

    Mit Stowa kann ich irgendwie so gar nichts anfangen. Nicht, weil die Uhren nicht schön oder nicht gut wären, aber ich muss dabei immer an "Schweizer Uhren aus uraltem lange verschollenem Rezept, das jetzt limitiert neu aufgelegt wurde" denken, wie sie in amerikanischen Zeitschriften beworben werden (mir fällt gerade kein Beispiel ein). Das ist natürlich nicht gerechtfertigt, aber trotzdem könnte ich damit nicht warm werden - ist also eine rein emotionale Entscheidung.

    "Den Weg nach Frankfurt" nehme ich gerne mal auf mich - ich nehme an, gemeint ist der Sinn Werksverkauf? Kann man dort Uhren ohne Probleme anprobieren (beim Händler hat man ja doch das Problem, dass man nicht der einige Kunde ist)?
    Darf man eigentlich generell darum bitten, eine Uhr auch mit der richtigen Bandlänge zu probieren? Denn gerade bei meinem Handgelenksumfang kann man sonst wenig über optische Wirkung und Manschettenprobleme sagen..

    Den Wecker der 6066 habe ich am WE gehört, bzw. gespürt. Es rappelt etwas - nicht wirklich laut, man wird eher durch die Vibration geweckt, das aber deutlich. Also v.a. haptisch und nicht akustisch - so ein bisschen wie ein Küchenwecker, auf den man die Hand drauf hält - unterdrücktes Geräusch aber deutliches Vibrieren. Ich hätte keine Probleme, den Wecker im Zug oder Flieger zu verwenden.

    Die Explorer ist in der Tat schick! Werde ich mir auch mal ansehen.

    Ganz schön viel Arbeit, so eine Uhrensuche. ;)

    Grüße
    otr

    Guten Abend,

    vielen Dank für die sehr informativen Beiträge bisher, allen voran Spencer. Genau so eine (Über-)Sicht hatte ich gebraucht.

    Vorab, um das Thema Geld aus dem Weg zu bekommen und über schönere Dinge zu sprechen:
    Ich sehe den Wertverlust ab dem Moment des Kaufs als die Investition an, die zu tätigen ist. Die dahinterstehende Summe ist mir eigentlich recht egal. Wenn ich meinen persönlichen Gesamtwert berechnen wollte, würde da ja immer noch "Kaufpreis minus Wertverlust" auftauchen. Deshalb tue ich mir nicht schwer, eine vierstellige Summe zu investieren, solange ich mehr oder weniger davon ausgehen kann, diese nicht innerhalb von ein-zwei Jahren komplett zu verbrennen - von einer positiven Wertentwicklung wäre ich sowieso nie ausgegangen. Dass eine Uhr auch einfach so, im Erhalt (Revision etc.) Geld kostet ist klar und akzeptiert.

    Konkret hat mein Juwelier mich angerufen und mit mitgeteilt, dass die 6036 Ende der Woche zu besichtigen wäre. Zwar glaube ich gerne, dass die u.U. zu klein ist - allerdings habe ich es nicht übers Herz gebracht, das direkt wieder umzubestellen und werde sie mir jetzt mal ansehen - auch, damit ich danach weiß, ob und was zu klein für mich ist.

    Die mich interessierenden Funktionen sind Datum und zweite Zeitzone. Alles weitere ist nice-to-have, bzw. auch optisch bedingt. Zudem sind mir Automatik, eine im Rahmen liegende Wasserdichtigkeit (wenn ich spontan Schwimmen gehe, muss die Uhr das abkönnen. Tauchen werde ich nicht damit.) und Kratzfestigkeit (Saphirglas) sowie eine plane Oberfläche (keine Nomos Orion) wichtig.

    Den genannten Katalog habe ich mir bestellt, das ist ein super Tipp - denn gerade ein Überblick fehlt natürlich am Anfang, was dazu führt, dass man sich von den großen Namen leiten lässt (siehe mein Kandidat Omega). Mit der Auslage bei Juwelieren habe ich persönlich so mein Problem, weil ich das Gefühl habe, immer nur einen kleinen Teil des Möglich zu sehen. Das ist natürlich auch tatsächlich so, und natürlich habe ich es trotzdem schon getan - trotzdem ist mir ein Katalog à la Gesamtüberblick oder auch spezifische Tipps wie hier im Thread lieber.

    Nomos finde sehr schick, die Idee verfolge ich weiter. Wenn ich auch, rein vom Ansehen der Website her, das Gefühl habe, die Fiplas bieten mehr im Sinne von "in der Hand haben". Die Nomos sehen sehr (schön) schlicht aus, aber die Fiplas hatten mir mehr den Eindruck vermittelt, ein perfekt abgestimmtes Stück Mechanik in der Hand zu haben, vielleicht auch wegen der höheren Zahl an Features und damit verbundenen Optik. Aber vielleicht muss ich eine Nomos auch nur mal in die Hand nehmen.
    Schön finde ich die Tangente Ruthenium und auch Sport. Wie schwarz kommen die denn rüber?
    Die Club gefällt mir auch, durch den farbigen Zeiger ist sie etwas sportlicher.
    Die Zürich ist sehr schick, aber preislich nicht ganz im Rahmen.

    Jörg Schauer finde ich vom Prinzip (Ein Mann. Eine Uhr. ;)) faszinierend, aber rein optisch sagt mir keine Uhr so hunderprozentig zu. Ich konnte auch (bis auf die Limited Edition für >3k EUR) keine Preise finden, gibt es da einen Rahmen? Ich schaue mir das Angebot die Tage nochmal in Ruhe an.

    Mit Stowa kann ich irgendwie so gar nichts anfangen. Nicht, weil die Uhren nicht schön oder nicht gut wären, aber ich muss dabei immer an "Schweizer Uhren aus uraltem lange verschollenem Rezept, das jetzt limitiert neu aufgelegt wurde" denken, wie sie in amerikanischen Zeitschriften beworben werden (mir fällt gerade kein Beispiel ein). Das ist natürlich nicht gerechtfertigt, aber trotzdem könnte ich damit nicht warm werden - ist also eine rein emotionale Entscheidung.

    "Den Weg nach Frankfurt" nehme ich gerne mal auf mich - ich nehme an, gemeint ist der Sinn Werksverkauf? Kann man dort Uhren ohne Probleme anprobieren (beim Händler hat man ja doch das Problem, dass man nicht der einige Kunde ist)?
    Darf man eigentlich generell darum bitten, eine Uhr auch mit der richtigen Bandlänge zu probieren? Denn gerade bei meinem Handgelenksumfang kann man sonst wenig über optische Wirkung und Manschettenprobleme sagen..

    Den Wecker der 6066 habe ich am WE gehört, bzw. gespürt. Es rappelt etwas - nicht wirklich laut, man wird eher durch die Vibration geweckt, das aber deutlich. Also v.a. haptisch und nicht akustisch - so ein bisschen wie ein Küchenwecker, auf den man die Hand drauf hält - unterdrücktes Geräusch aber deutliches Vibrieren. Ich hätte keine Probleme, den Wecker im Zug oder Flieger zu verwenden.

    Die Explorer ist in der Tat schick! Werde ich mir auch mal ansehen.

    Ganz schön viel Arbeit, so eine Uhrensuche. ;)

    Grüße
    otr

    Schönen guten Morgen,

    ich habe den Weg in dieses Forum dank HappyDay's aktive Akquise an anderer Stelle gefunden. ;)
    Für mich steht momentan recht fest, dass ich eine Uhr brauche (ok, will). Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob ich bei Sinn richtig wäre.

    Aktuell besitze ich keine Uhr und lese die Zeit vom Handy ab. Der Wunsch nach einer schönen Uhr ist eigentlich reiner Luxus - bei mir hat im vergangenen Jahr so einiges geklappt, was ich als Anlass nutzen würde und daher seit gut einem halben Jahr immer mal wieder nach Uhren schaue. Damit ist zwar nicht von selbst eine Ausgabe im vierstelligen Bereich gerechtfertigt, allerdings hoffe ich eigentlich, beim Kauf einer höherwertigen Uhr durch den Wertverlust weniger oder gleichviel Geld zu verbrennen, wie beim Kauf einer günstigen Uhr, die später kaum noch Wiederverkaufswert hat.
    Bislang war mein Favorit eine (ggf. auch gebrauchte) Seamaster, entweder in Blau oder auch als GMT in Blau oder Weiß. Allerdings fehlt mir da etwas das Besondere.

    Als Hintergrund: Ich bin unter 30, in der IT Branche beschäftigt und trage 2 von 5 Arbeitstagen Anzug, den Rest der Woche Smart Casual. Dabei habe ich keine Bedenken bzgl. eines möglichen Image der Uhr, dieser Punkt ist mir mehr oder weniger egal. Wichtiger ist mir, dass sie zum sonstigen Outfit passt - bspw. wäre die U1 nicht ganz das wahre.
    Faszination für die Technik ist in gewissem Maße vorhanden (bspw. könnte ich mir eine Quarzuhr zu dieser Zeit nicht vorstellen), aber nicht ausschlaggebend - wichtiger ist eher das Wissen, ein sorgfältig gefertigtes Stück am Arm zu tragen, auch wenn ich die Herstellungsschritte nicht im Einzelnen nachvollziehen kann/möchte. Zudem natürlich die Optik. Der Preis ist nicht ganz nebensächlich - hauptsächlich möchte ich als Entscheidungsgröße aber den zu erwartenden Wertverlust betrachten, weniger den Kaufpreis. Momentan bin ich sowohl von einer Mido Special Edition (~600 EUR, soweit ich weiß) bis zur Omega Seamaster mit knapp unter 2000 EUR fasziniert. Gerne auch gebraucht.
    Ich habe nicht die dicksten Handgelenke (16cm Umfang, wenn ich das richtig im Kopf habe), daher wird es mir eher zu groß als zu klein.

    Sinn habe ich erst vor zwei Wochen entdeckt. Vor allem gefallen mir dabei die Finanzplatzuhren.
    Gesehen und mal kurz am Arm gehabt habe ich bislang die 6000 und die 6066 (auch in der Mokkavariante). Vor allem die 6066 finde ich aufgrund der Weckfunktion sehr interessant und vor allem auch optisch ansprechend - womit ich mir treffsicher wieder das teuerste Stück der Kollektion ausgesucht habe und sie daher lieber erstmal wieder außen vor lasse. Dazu kommt, dass beide Uhren sehr hoch bauen und damit echte Klopper sind.
    Sehr schön finde ich die 6036 und auch die 6060 (optisch ja auf den ersten Blick gleich, abgesehen von den anders angeordneten Kronen (vermutlich ein Resultat des unterschiedlichen Kalibers?)). Die 6036 habe ich zur Ansicht beim Juwelier bestellt, um zu sehen, ob mir die Größe gefällt.
    Sind die beiden Modelle hinsichtlich der Features wie dem geschwärzten Ziffernblatt identisch? Die Sinn Website gibt darüber nicht so recht Auskunft.
    Da Sinn den Sonnenschliff der Ziffernblätter und die zu erwartende Haltbarkeit des Schwarzwertes bewirbt: Wie schnell bleicht das aus, und ist es ggf. ausbesserbar?
    Lesematerial in Foren findet man ja vor allem zu den Taucheruhren, weniger zu den Fiplas. Ebenso verhält es sich mit den verschiedenen Marktplätzen – U1 und U2 findet man schon mal, eine Fipla habe ich bislang kaum gefunden. Wenn man Diskussionen zu Fiplas sieht, geht es eigentlich immer um die Preiserhöhungen der letzten Jahre. Was mich zur Frage der Wertentwicklung bringt: Zwar kann niemand hellsehen, aber wie ist das traditionell und erwartungsgemäß auf 3-5 Jahre gesehen? 25%? 50%? Mehr? Gibt es Sinn überhaupt vom Konzessionär (gefunden habe ich noch keinen)? Ist beim Neukauf vom Juwelier immer der volle Kaufpreis anzusetzen, oder gibt es hier regelmäßig Rabatte (so wie ein Neuwagen ja auch praktisch nie zum vollen Preis verkauft wird)?
    Ich bin, wie man sieht, durchaus noch in der Findungsphase und habe komplett unterschiedliche Modelle im Kopf (Mido, Sinn, Omega). So sehr mir Sinn gerade zusagt, muss es auch finanziell passen. Daher würde ich mich über Ratschläge und Gegenfragen freuen.

    Beste Grüße,
    otr.

    Schönen guten Morgen,

    ich habe den Weg in dieses Forum dank HappyDay's aktive Akquise an anderer Stelle gefunden. ;)
    Für mich steht momentan recht fest, dass ich eine Uhr brauche (ok, will). Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob ich bei Sinn richtig wäre.

    Aktuell besitze ich keine Uhr und lese die Zeit vom Handy ab. Der Wunsch nach einer schönen Uhr ist eigentlich reiner Luxus - bei mir hat im vergangenen Jahr so einiges geklappt, was ich als Anlass nutzen würde und daher seit gut einem halben Jahr immer mal wieder nach Uhren schaue. Damit ist zwar nicht von selbst eine Ausgabe im vierstelligen Bereich gerechtfertigt, allerdings hoffe ich eigentlich, beim Kauf einer höherwertigen Uhr durch den Wertverlust weniger oder gleichviel Geld zu verbrennen, wie beim Kauf einer günstigen Uhr, die später kaum noch Wiederverkaufswert hat.
    Bislang war mein Favorit eine (ggf. auch gebrauchte) Seamaster, entweder in Blau oder auch als GMT in Blau oder Weiß. Allerdings fehlt mir da etwas das Besondere.

    Als Hintergrund: Ich bin unter 30, in der IT Branche beschäftigt und trage 2 von 5 Arbeitstagen Anzug, den Rest der Woche Smart Casual. Dabei habe ich keine Bedenken bzgl. eines möglichen Image der Uhr, dieser Punkt ist mir mehr oder weniger egal. Wichtiger ist mir, dass sie zum sonstigen Outfit passt - bspw. wäre die U1 nicht ganz das wahre.
    Faszination für die Technik ist in gewissem Maße vorhanden (bspw. könnte ich mir eine Quarzuhr zu dieser Zeit nicht vorstellen), aber nicht ausschlaggebend - wichtiger ist eher das Wissen, ein sorgfältig gefertigtes Stück am Arm zu tragen, auch wenn ich die Herstellungsschritte nicht im Einzelnen nachvollziehen kann/möchte. Zudem natürlich die Optik. Der Preis ist nicht ganz nebensächlich - hauptsächlich möchte ich als Entscheidungsgröße aber den zu erwartenden Wertverlust betrachten, weniger den Kaufpreis. Momentan bin ich sowohl von einer Mido Special Edition (~600 EUR, soweit ich weiß) bis zur Omega Seamaster mit knapp unter 2000 EUR fasziniert. Gerne auch gebraucht.
    Ich habe nicht die dicksten Handgelenke (16cm Umfang, wenn ich das richtig im Kopf habe), daher wird es mir eher zu groß als zu klein.

    Sinn habe ich erst vor zwei Wochen entdeckt. Vor allem gefallen mir dabei die Finanzplatzuhren.
    Gesehen und mal kurz am Arm gehabt habe ich bislang die 6000 und die 6066 (auch in der Mokkavariante). Vor allem die 6066 finde ich aufgrund der Weckfunktion sehr interessant und vor allem auch optisch ansprechend - womit ich mir treffsicher wieder das teuerste Stück der Kollektion ausgesucht habe und sie daher lieber erstmal wieder außen vor lasse. Dazu kommt, dass beide Uhren sehr hoch bauen und damit echte Klopper sind.
    Sehr schön finde ich die 6036 und auch die 6060 (optisch ja auf den ersten Blick gleich, abgesehen von den anders angeordneten Kronen (vermutlich ein Resultat des unterschiedlichen Kalibers?)). Die 6036 habe ich zur Ansicht beim Juwelier bestellt, um zu sehen, ob mir die Größe gefällt.
    Sind die beiden Modelle hinsichtlich der Features wie dem geschwärzten Ziffernblatt identisch? Die Sinn Website gibt darüber nicht so recht Auskunft.
    Da Sinn den Sonnenschliff der Ziffernblätter und die zu erwartende Haltbarkeit des Schwarzwertes bewirbt: Wie schnell bleicht das aus, und ist es ggf. ausbesserbar?
    Lesematerial in Foren findet man ja vor allem zu den Taucheruhren, weniger zu den Fiplas. Ebenso verhält es sich mit den verschiedenen Marktplätzen – U1 und U2 findet man schon mal, eine Fipla habe ich bislang kaum gefunden. Wenn man Diskussionen zu Fiplas sieht, geht es eigentlich immer um die Preiserhöhungen der letzten Jahre. Was mich zur Frage der Wertentwicklung bringt: Zwar kann niemand hellsehen, aber wie ist das traditionell und erwartungsgemäß auf 3-5 Jahre gesehen? 25%? 50%? Mehr? Gibt es Sinn überhaupt vom Konzessionär (gefunden habe ich noch keinen)? Ist beim Neukauf vom Juwelier immer der volle Kaufpreis anzusetzen, oder gibt es hier regelmäßig Rabatte (so wie ein Neuwagen ja auch praktisch nie zum vollen Preis verkauft wird)?
    Ich bin, wie man sieht, durchaus noch in der Findungsphase und habe komplett unterschiedliche Modelle im Kopf (Mido, Sinn, Omega). So sehr mir Sinn gerade zusagt, muss es auch finanziell passen. Daher würde ich mich über Ratschläge und Gegenfragen freuen.

    Beste Grüße,
    otr.