Beiträge von Berliner

    Hmmmm, ist denn hier keiner mit einer Sinn 103 Ti, der das Phänomen bestätigen oder widerlegen kann? In unterschiedlichen Gehäusen können identische Werke natürlich anders verbaut werden und somit andere Eigenschaften stärker hervorheben, aber der Unterschied zu meinen anderen 7750-Werken ist schon eklatant.
    Vielleicht schaffe ich es, einen kleinen Film von dem Phänomen zu drehen und auf Youtube hochzuladen...

    Hmmmm, ist denn hier keiner mit einer Sinn 103 Ti, der das Phänomen bestätigen oder widerlegen kann? In unterschiedlichen Gehäusen können identische Werke natürlich anders verbaut werden und somit andere Eigenschaften stärker hervorheben, aber der Unterschied zu meinen anderen 7750-Werken ist schon eklatant.
    Vielleicht schaffe ich es, einen kleinen Film von dem Phänomen zu drehen und auf Youtube hochzuladen...

    Die 103 ist auch wirklich eine schöne Uhr. Es macht ja auch die Faszination von mechanischen Uhren aus, dass sie eben "mechanisch" funktionieren und bedient werden wollen. Da ich allerdings eine andere Uhr mit exakt dem gleichen Werk besitze und den Effekt von da nicht kenne, haben mir die Kommentare hier sehr weitergeholfen. Eine Gute Uhr darf auch manchmal eine Sonderbehandlung verlangen!

    Die 103 ist auch wirklich eine schöne Uhr. Es macht ja auch die Faszination von mechanischen Uhren aus, dass sie eben "mechanisch" funktionieren und bedient werden wollen. Da ich allerdings eine andere Uhr mit exakt dem gleichen Werk besitze und den Effekt von da nicht kenne, haben mir die Kommentare hier sehr weitergeholfen. Eine Gute Uhr darf auch manchmal eine Sonderbehandlung verlangen!

    Danke für die Antwort, schön zu hören, dass es zumindest kein Produktionsfehler ist.
    Was in meinen Augen die Sache aber nicht besser macht. Denn so oder so bleibt die Stoppfunktion (einer wohlgemerkt über 2000€ teuren Uhr) damit unpräzise. Es kommt leider öfters vor, dass ich den Drücker aus einem ungünstigem Winkel betätigen muß, ich höre und spüre ein Klacken, aber wenn ich nach einer Minute die Zeit kontrollieren will, sehe ich, dass die Stoppuhr nicht stoppt. Das mag eine liebenswerte, schrullige Eigenart der Uhr sein, aber ich kann der Mechanik damit nicht blind vertrauen. Deswegen bin ich enttäuscht (auch von der Firma Sinn, die schließlich für die verbauten Werke verantwortlich ist), weil Sinn in ihrem Katalog den Eindruck erweckte, sehr viel Wert auf Präzision und Robustheit zu legen.
    Wäre die 103 meine erster automatischer Chronograph, hätte ich wahrscheinlich mit den Schultern gezuckt und es akzeptiert. Aber in meinem Fortis Chronographen tickt glaube ich auch ein Valjoux-Werk und da spüre ich das Problem noch nicht einmal im Ansatz. Wie erwähnt auch nicht bei meiner Tutima.
    Da es keine Lösung des Problems gibt (es gibt außer für mich anscheinend ja noch nicht mal ein Problem) werde ich damit leben müssen. Aber den vielen positiven Berichten hier im Netz möchte ich zumindest einen realistischen entgegensetzen. Ob der obere Drücker unpräzise ist oder nur mehr Zuwendung braucht als bei anderen Uhren, kann ja jeder selbst entscheiden, wenn er die Uhr mal in die Hand nimmt.

    P.S. Das mit den Fotos muß noch warten, ich warte nämlich noch auf mein Makro-Objektiv.

    Danke für die Antwort, schön zu hören, dass es zumindest kein Produktionsfehler ist.
    Was in meinen Augen die Sache aber nicht besser macht. Denn so oder so bleibt die Stoppfunktion (einer wohlgemerkt über 2000€ teuren Uhr) damit unpräzise. Es kommt leider öfters vor, dass ich den Drücker aus einem ungünstigem Winkel betätigen muß, ich höre und spüre ein Klacken, aber wenn ich nach einer Minute die Zeit kontrollieren will, sehe ich, dass die Stoppuhr nicht stoppt. Das mag eine liebenswerte, schrullige Eigenart der Uhr sein, aber ich kann der Mechanik damit nicht blind vertrauen. Deswegen bin ich enttäuscht (auch von der Firma Sinn, die schließlich für die verbauten Werke verantwortlich ist), weil Sinn in ihrem Katalog den Eindruck erweckte, sehr viel Wert auf Präzision und Robustheit zu legen.
    Wäre die 103 meine erster automatischer Chronograph, hätte ich wahrscheinlich mit den Schultern gezuckt und es akzeptiert. Aber in meinem Fortis Chronographen tickt glaube ich auch ein Valjoux-Werk und da spüre ich das Problem noch nicht einmal im Ansatz. Wie erwähnt auch nicht bei meiner Tutima.
    Da es keine Lösung des Problems gibt (es gibt außer für mich anscheinend ja noch nicht mal ein Problem) werde ich damit leben müssen. Aber den vielen positiven Berichten hier im Netz möchte ich zumindest einen realistischen entgegensetzen. Ob der obere Drücker unpräzise ist oder nur mehr Zuwendung braucht als bei anderen Uhren, kann ja jeder selbst entscheiden, wenn er die Uhr mal in die Hand nimmt.

    P.S. Das mit den Fotos muß noch warten, ich warte nämlich noch auf mein Makro-Objektiv.

    Hallo!
    Ich habe vor kurzem von meiner Frau eine Sinn 103 Ti Ar geschenkt bekommen. Mich haben vor allem die technischen Spielereien und die Optik der Uhr gereizt. In diversen Foren habe ich dann auch nur gutes über Verarbeitung und Service von der Firma Sinn gelesen. Seit ich die Uhr in meinen Händen halte, bin ich etwas ernüchtert und irritiert. Die Verarbeitung ist recht dürftig (Lünette schleift mit den Schräubchen auf der Armbandhalterung. Mußte vom Uhrmacher erst mit der Zange gerichtet werden.) und der obere Drücker läßt sich irgendwie nur "knorpelig" drücken. Als ich mich etwas näher mit dem Drücker beschäftigt habe, merkte ich, dass es zwei Druckpunkte gibt! Mit etwas Gefühl kann ich den Drücker also über den Druckwiderstand auslösen, ohne dass der Chronograph gestartet wird. Beim zweiten Drücken ist der Widerstand dann viel geringer und der Zeiger rennt zuverlässig los. Das ist reproduzierbar und erklärt, warum der ober Drücker sich "knorpelig" beim Betätigen anfühlt: es macht nicht "klack", es macht "klack, klack". Nun mein Problem. Ich habe die Uhr zum Händler zurückgebracht, ihm das Problem erklärt und demonstriert. Er hat es nicht verstanden. Vier Mal wurde die Uhr zu Sinn geschickt, die haben gesagt, oberer Drücker funktioniert, Uhr in Ordnung. Selbst nach direkten Telefonaten mit Sinn, vielen Erklärungen und einem "Ah, jetzt weiß ich, was sie meinen!" blieb der Fehler gleich. Entnervt hat Sinn mir schließlich eine neue Uhr (leider auch mit neuer Lünette) geschickt. Auch hier das Selbe! So langsam zweifele ich an meinem Verstand! Ich habe diverse Fliegerchronographen (Tutima, Fortis), ich habe sogar eine Swatch, aber bei keiner habe ich jemals dieses Gefühl beim Betätigen des Drückers gehabt. Falls also da draußen noch andere Besitzer von 103-Titan-Chronographen sind, bitte den oberen Drücker langsam (Zeigefinger am Gehäuse abstützen) drücken. Gibt es da ein sattes "Klack", oder spürt man zwei Widerstände?

    Hallo!
    Ich habe vor kurzem von meiner Frau eine Sinn 103 Ti Ar geschenkt bekommen. Mich haben vor allem die technischen Spielereien und die Optik der Uhr gereizt. In diversen Foren habe ich dann auch nur gutes über Verarbeitung und Service von der Firma Sinn gelesen. Seit ich die Uhr in meinen Händen halte, bin ich etwas ernüchtert und irritiert. Die Verarbeitung ist recht dürftig (Lünette schleift mit den Schräubchen auf der Armbandhalterung. Mußte vom Uhrmacher erst mit der Zange gerichtet werden.) und der obere Drücker läßt sich irgendwie nur "knorpelig" drücken. Als ich mich etwas näher mit dem Drücker beschäftigt habe, merkte ich, dass es zwei Druckpunkte gibt! Mit etwas Gefühl kann ich den Drücker also über den Druckwiderstand auslösen, ohne dass der Chronograph gestartet wird. Beim zweiten Drücken ist der Widerstand dann viel geringer und der Zeiger rennt zuverlässig los. Das ist reproduzierbar und erklärt, warum der ober Drücker sich "knorpelig" beim Betätigen anfühlt: es macht nicht "klack", es macht "klack, klack". Nun mein Problem. Ich habe die Uhr zum Händler zurückgebracht, ihm das Problem erklärt und demonstriert. Er hat es nicht verstanden. Vier Mal wurde die Uhr zu Sinn geschickt, die haben gesagt, oberer Drücker funktioniert, Uhr in Ordnung. Selbst nach direkten Telefonaten mit Sinn, vielen Erklärungen und einem "Ah, jetzt weiß ich, was sie meinen!" blieb der Fehler gleich. Entnervt hat Sinn mir schließlich eine neue Uhr (leider auch mit neuer Lünette) geschickt. Auch hier das Selbe! So langsam zweifele ich an meinem Verstand! Ich habe diverse Fliegerchronographen (Tutima, Fortis), ich habe sogar eine Swatch, aber bei keiner habe ich jemals dieses Gefühl beim Betätigen des Drückers gehabt. Falls also da draußen noch andere Besitzer von 103-Titan-Chronographen sind, bitte den oberen Drücker langsam (Zeigefinger am Gehäuse abstützen) drücken. Gibt es da ein sattes "Klack", oder spürt man zwei Widerstände?