Beiträge von Sinn-Collector
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Dann bin ich mal so frei und zitiere HaWe aus einem Thread aus 2022:
Helmut Sinn hat immer nur gefragt, wie zuverlässig die Uhr noch geht. Und wenn die Uhr noch hinreichend genau lief, dann war auch noch keine Revision erforderlich. Da können auch einmal durchaus 20-25 Jahre zusammenkommen
Bei Guinand habe ich es auch so erlebt. Solange der Gang noch ok ist, wurde mir keine Revision aufgedrängt.Auf den Punkt gebracht! Da hätte ich mir meinen ausführlichen Beitrag eigentlich (fast) sparen können. Ich bin dennoch froh, daß ich diesen verfaßt habe, denn er verdeutlicht aus meiner Sicht die "Beweislage" für Forenfreunde, die es einfach nicht glauben wollen, auch wenn eine solche kurzgefaßte Aussage von Helmut Sinn stammte, denn ich übrigens noch recht gut kannte und von dem ich bereits in den 1990iger Jahren die eine oder andere Uhr gekauft habe. Nicht nur Sinn, sondern auch BW Heuer- und BW Junghans Chronos, die ich heute noch habe!
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Mir liegt das Revisionsthema immer dann in den verschiedenen Foren am Herzen, wenn darüber mit einer unglaublichen Bandbreite an Meinungen diskutiert wird und die meisten Meinungen nicht mit meiner langjährigen Erfahrung UND den Ausssagen qualifizierter Fachleute meines Vertrauens übereinstimmen.
Vor dem Hintergrund von inzwischen über 400 teils sehr hochwertigen Armbanduhren in meiner Sammlung ist das Thema für mich relevanter als vielleicht für Andere, aber mein Wissen und meine eigenen Erfahrungen - und nur die zählen - gebe ich gern weiter.
Quelle eins meines Wissens ist die langjährige Freundschaft mit einem Uhrmachermeister im Frankfurter Raum, der zugleich seit vielen Jahren vereidigter Sachverständiger an den hessischen Gerichten für den Bereich Uhren ist. Selbständig, aber davor war er etliche Jahre als deutscher oder regionaler Serviceleiter bekannter Uhrenmarken tätig.
Quelle zwei meines Wissens ist ebenfalls die Freundschaft mit einem langjährigen Uhrmachrmeister, der als Angestellter die Produktion einer deutschen Uhrenmarke leitet und zusätzlich seine eigene Werkstatt führt. Dieser kümmert sich inzwischen seit vielen Jahren um meine Uhren.
Beide Quellen bezeichnen einen Servicebedarf nach Jahren definiert als völligen Blödsinn und lediglich im Interesse der Hersteller bzw. Konzessionäre von fast allen Uhrenmarken.
Da ich beiden uneingeschränkt vertraue, werden ALLE meine Uhren, ob wertmäßig nahe an € 90.000 reichend oder wenige hundert € wert, solange getragen, bis sich am Trageverhalten etwas geändert hat. Dann geben diese nicht einfach "den Geist auf", sondern fast immer verlieren diese signifikant Zeit, also z.B. plötzlich 5 oder 10 Minuten am Tag, während es vorher durchgängig Zeitabweichungen von +/- wenigen Sekunden am Tag waren.
Dann, und erst dann, wird eine Uhr sofort in die Servicekiste verbannt und nicht mehr getragen. Sie tritt dann die nächste Reise in die alte Heimat an und wird dort fachmännisch gewartet.
Mit über 45 jähriger Erfahrung als Uhrenliebhaber und -sammler kann diese Servicenotwendigkeit zwischen 3-5 und mehr als 30 Jahren liegen, was mich oft selbst wundert. Das gleichmäßige Gangverhalten beruhigt dann und sie wird weiterhin, meist 3-5 mal für jeweils 2-3 Tage pro Jahr getragen.
Das diese Vorgehensweise sinnvoll ist und die Substanz der Uhren nicht gefährdet, ergibt sich aus der Tatsache, dass bis auf den normalen und routinemäßigen Austausch von Teilen gemäß Serviceplan keine sonstigen Bauteile wegen HÖHEREM VERSCHLEISS durch lange Wartungsintervalle bedingt je ersetzt werden mußten. Bei keiner meiner Uhren, ob diese von Omega, Breitling, Sinn, Rolex, Seiko, Orient, Heuer, Tudor, Guinand, Patek Philippe, Chronosport oder anderen Herstellern stammen, gab es Probleme.
Ich sehe aufgrund dieser Ausführungen also keinerlei Grund, mein Serviceverhalten zu ändern. Ich fordere eher meine Forenfreunde hier oder anderswo auf, sich eigene Gedanken zu machen und dann ggf. ihr Serviceverhalten neu zu definieren.
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Es wird sich wohl etwas bei den 903 Modellen tun. Farblich unterschiedliche Zifferblätter und eine limitierte Version in Titan.
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Ich kann zum Glück mit einem Original aus dem Jahr 2004 dienen!
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Eigentlich die bessere Submariner zum teils gleichen Gebrauchtpreis
.Die mit Rotschrift wäre mein Kronenfavorit .
Zu Deinem Kronenfavorit kann ich Dir nur zustimmen. Ich habe beide Modelle seit langem in meiner Sammlung, das Vorgängermodell mit dem schmaler verlaufenden Band sowie die mit dem roten Schriftzug. Beide sind mir lieb und teuer und bleiben daher dauerhaft in meiner Sammlung.
Bei letzterer stört mich allerdings die Datumslupe, die von der DNA ALLER bisherigen Sea Dweller / Deep Sea Modelle abweicht.
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Auch aus dem fernen Brasilien meinen herzlichen Glückwunsch zum 20-jährigen Jubiläum. So lange bin ich zwar noch nicht dabei, aber nachdem ich dieses Forum am 16. November 2013 durch Zufall entdeckte, bin ich ein großer Fan dieses Markenforums.
Am meisten bedaure ich, dass ich nicht regelmäßiger an den monatlichen Stammtischen teilnehmen kann. Man kann halt nicht alles haben, einerseits den engen europäischen Verhältnissen entflohen zu sein und in einem wunderbaren ländlichen Umfeld in den Bergen von Minas Gerais auf 1260 m ü.M. auf der eigenen kleinen Farm zu leben und andererseits an den Stammtischen regelmäßig teilnehmen zu können.
Als Ersatz verfolge ich daher nicht nur tagtäglich die Beiträge der Forenfreunde zu Uhren sowie die Bilder und Texte der Stammtische, sondern poste regelmäßig, eigentlich jeden Tag wenn ich zuhause bin, meine eigenen Beiträge.
Hier schon mal eine Ansage: wir werden vom 15.9. bis 28.10. 2026 wieder im Frankfurter Raum sein, vielleicht paßt es dann ja für mich mit einem weiteren Stammtisch.
Um einen Eindruck unseres häuslichen Umfeldes zu vermitteln, hier ein paar Fotos. Der nächste Nachbar ist knapp 2 km entfernt, wir leben also inmitten der Natur, sind aber in 15-20 Minuten Fahrzeit im Zentrum einer Kleinstadt mit 180 Tsd Einwohnern, in der alles vorhanden ist, was an Waren oder Dienstleistungen benötigt wird.
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So, also dann jetzt zu DER 903 😍
Seit Erscheinen will ich die mit dem blauen Zifferblatt haben. Jetzt hab ich zum Ablschluß der Kontoplünderung endlich zugeschlagen. Gefunden bei einem online Konzi, sofort verfügbar und zu 0% finanziert. Da zahlt die Inflation mit. Damit zahle ich die letzte Rate in dem Monat in dem ich Rente muß. Nein, ich habe nicht die Platin-Edition genommen, ich bin schon so alt.
Ich habe erst geschnappfingert und dann festgestellt, daß es hier kaum etwas über die Uhr gibt, deshalb hatte ich mal nachgefragt.
Leonard hat das gleich geändert und seinen Bericht eingestellt. Danke

LG Eckart
Meinen Glückwunsch zu Deinem Neuerwerb. Die blaue 903 hat mir auch schon immer als Ergänzung meiner 903 Handaufzug mit schwarzem Zifferblatt aus dem Jahr 1994 gefallen. Ich habe mich dann aber für eine der letzten alten 903 St B E entschieden, die ich 2023 noch bei Sinn bekam. Vom 5 gliedrigen Metallband habe ich sie auf ein toll dazu passendes Canvas Band umgerüstet, welches eine kleine Band-Manufraktur in der Bähe von Denver/Colorado/USA für mich fertigte. Es wurde aus den Resten eines Postsacks der Britischen Marine aus dem Jahr 1942 gemacht. Sehr geschichtsträchtig!
Das Blau meiner 903 ist sehr dunkel, je nach Lichteinfall erscheint es fast schwarz. Insofern gefällt mir das Zifferblatt Deines neueren Modells wesentlich besser. Vielleicht legt ja Sinn nochmals nach und es gibt ein weiteres 903 Modell mit blauem, grauen oder wie auch sonst immer farbig gestaltetem Zifferblatt. Dann könnte ich u.U. schwach werden.
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Die U16:
Immer wieder schön anzusehen:
-der Schliff auf der Lünette
-die Blubberblasen in unterschiedlichem Licht
-die Passgenauigkeit und farbliche Korrespondenz der Bandanstösse mit den Hörnern
Eine in der Tat ebenso wie die U15 schöne Uhr. Ich habe lange gezögert, WELCHE für mich die "richtige" sei und mich dann für die U18 entschieden! Der einzige Grund für diese Entscheidung sind die mit der U 1 identischen Zeigerformen bei den U15 und U16 Modellen. Da wollte ich unbedingt etwas Abwechslung auf dem Zifferblatt sehen und diese Abwechslung bot nur die U18.