Beiträge von Karl Napp

    Ja lieber Mod, aber was macht das in der Sache jetzt für einen Unterschied, ob Designer oder Konstrukteur. Zumal bei Sinn würde ich dann gar nicht von Design, sondern nur von Konstruktion sprechen. Und wird nicht durch die Maxime von form follows fuction gerade die Trennung aufgeweicht, wie sonst kann einer formen, wenn er die Funktion nicht kennt oder versteht. Zumal nach meiner Internet Recherche das F.A. Porsche Designzentrum immer noch auch die Konstruktion des Produkts übernimmt und die Fertigung dem Auftraggeber überlässt.

    Zurück zum Thema, wenn also Onkels und meine 157 beide Bj. 1996 helmutlose Exemplare sind. Wie kommt es dann, dass die Eine gebrochene Kanten hat und die Andere nicht? Und warum hat dann, die ähnlich konstruierte/designte 144 (noch) steile Flanken, wenn ich den Einwurf des Mod bzgl. der Abnutzung seines Lederbandes richtig deute?

    Ja lieber Mod, aber was macht das in der Sache jetzt für einen Unterschied, ob Designer oder Konstrukteur. Zumal bei Sinn würde ich dann gar nicht von Design, sondern nur von Konstruktion sprechen. Und wird nicht durch die Maxime von form follows fuction gerade die Trennung aufgeweicht, wie sonst kann einer formen, wenn er die Funktion nicht kennt oder versteht. Zumal nach meiner Internet Recherche das F.A. Porsche Designzentrum immer noch auch die Konstruktion des Produkts übernimmt und die Fertigung dem Auftraggeber überlässt.

    Zurück zum Thema, wenn also Onkels und meine 157 beide Bj. 1996 helmutlose Exemplare sind. Wie kommt es dann, dass die Eine gebrochene Kanten hat und die Andere nicht? Und warum hat dann, die ähnlich konstruierte/designte 144 (noch) steile Flanken, wenn ich den Einwurf des Mod bzgl. der Abnutzung seines Lederbandes richtig deute?

    Klär mich auf.
    Was ist der Unterschied zwischen Konstruktion und Design deiner Meinung nach? Bis jetzt dachte ich, das eine ist Deutsch und das andere Englisch und kam bis heute damit gut durch's Leben. Mag auch sein, dass aus Marketinggründen Tag Heuer von Design und Sinn von Konstruktion spricht. Keine Ahnung.
    Woran machst du als Historiker den die Vor-Sinn und Nach-Sinn Zeit fest? Mein Werk ist von 1994 und mein Gehäuse von 1996. Kann es nicht sein, dass die einfach ein Loch gebohrt haben für den Drückerschutz und das Argon, Allwiss. Nenn mir den Stichtag, ab wann die Helmutlose Zeit begann.
    Und auch, dass das Gehäuse der 144 mit dem von Porsche Design identisch sein soll, kann ich so nicht nachvollziehen, da am Glasreif bei Porsche ein weiterer Winkel eingezogen ist. Zudem müssten deine Magazine, auch wenn erst von 1989, dir Aufschluss darüber geben, dass F.A. die Uhren von Fremdfirmen basteln lies. Dass er dann den Gehäuseboten machte dafür kann ich nichts.

    Klär mich auf.
    Was ist der Unterschied zwischen Konstruktion und Design deiner Meinung nach? Bis jetzt dachte ich, das eine ist Deutsch und das andere Englisch und kam bis heute damit gut durch's Leben. Mag auch sein, dass aus Marketinggründen Tag Heuer von Design und Sinn von Konstruktion spricht. Keine Ahnung.
    Woran machst du als Historiker den die Vor-Sinn und Nach-Sinn Zeit fest? Mein Werk ist von 1994 und mein Gehäuse von 1996. Kann es nicht sein, dass die einfach ein Loch gebohrt haben für den Drückerschutz und das Argon, Allwiss. Nenn mir den Stichtag, ab wann die Helmutlose Zeit begann.
    Und auch, dass das Gehäuse der 144 mit dem von Porsche Design identisch sein soll, kann ich so nicht nachvollziehen, da am Glasreif bei Porsche ein weiterer Winkel eingezogen ist. Zudem müssten deine Magazine, auch wenn erst von 1989, dir Aufschluss darüber geben, dass F.A. die Uhren von Fremdfirmen basteln lies. Dass er dann den Gehäuseboten machte dafür kann ich nichts.

    Na da kann ich nur feststellen, dass F.A. Porsche und Helmut Sinn viel zu Tun hatten, wenn der eine aus Österreich und der andere aus Frankfurt, höchst persönlich vor die Gehäusefabrik fuhren um die Gehäuse abzuholen. Und der Arme, der die Termine beider auf denselben Zeitpunkt legte, von der Beförderung ausgeschlossen wurde. Da muss ich jetzt aber noch mal zur Bestätigung die Uhrenmagazine konsultieren.

    Ah hab's gefunden. Stimmt also doch. Der eine wird Schneller Helmut genannt und der Andere baut Autos, na zumindest sein Neffe. F.A. konstruiert die nur. Tja was liegt da näher als, dass die damals -die Welt war noch kleiner- mal schnell mit ihren Sportwagen Gehäuse abholen gingen. Deshalb hat F.A. auch den 2+2 Sitzer konstrueirt um noch mehr Gehäuse reinpacken zu können. Falls du, Mark, jetzt schreiben willst, dass F.A. eine Villa in der Schweiz hat und nicht aus Österreich kam, bedenke die nutzt er nur am Wochenende. Da hat die Fabrik geschlossen.

    Nochmal nichts gegen dich, dass du so viel aktives Wissen (ohne Google) hast, ehrt dich. Ich brauche Google. Dass du einen Faible für schnelle Autos hast, zeigt dein Avatar. Aber aus Uhrenzeitschriften den Lauf der Dinge abzuleiten, ist wie zur Begründung eines Konstruktionsfehlers auf die Meinung eines Forums zu verweisen, um zurück zum Thema zu finden.

    Falls dich das andere Thema, also Geschichten in der Uhrenbranche interessieren, brauchst du nur in einem Schweizer Uhrenforum nachzulesen, dass anscheinend öfter Uhrenmagazine die Tendenz haben Menschen "im Kampf" aufeinandertreffen zu lassen. Schauplatz war hier Mannheim und ein schnelles Auto war auch im Spiel.

    Na da kann ich nur feststellen, dass F.A. Porsche und Helmut Sinn viel zu Tun hatten, wenn der eine aus Österreich und der andere aus Frankfurt, höchst persönlich vor die Gehäusefabrik fuhren um die Gehäuse abzuholen. Und der Arme, der die Termine beider auf denselben Zeitpunkt legte, von der Beförderung ausgeschlossen wurde. Da muss ich jetzt aber noch mal zur Bestätigung die Uhrenmagazine konsultieren.

    Ah hab's gefunden. Stimmt also doch. Der eine wird Schneller Helmut genannt und der Andere baut Autos, na zumindest sein Neffe. F.A. konstruiert die nur. Tja was liegt da näher als, dass die damals -die Welt war noch kleiner- mal schnell mit ihren Sportwagen Gehäuse abholen gingen. Deshalb hat F.A. auch den 2+2 Sitzer konstrueirt um noch mehr Gehäuse reinpacken zu können. Falls du, Mark, jetzt schreiben willst, dass F.A. eine Villa in der Schweiz hat und nicht aus Österreich kam, bedenke die nutzt er nur am Wochenende. Da hat die Fabrik geschlossen.

    Nochmal nichts gegen dich, dass du so viel aktives Wissen (ohne Google) hast, ehrt dich. Ich brauche Google. Dass du einen Faible für schnelle Autos hast, zeigt dein Avatar. Aber aus Uhrenzeitschriften den Lauf der Dinge abzuleiten, ist wie zur Begründung eines Konstruktionsfehlers auf die Meinung eines Forums zu verweisen, um zurück zum Thema zu finden.

    Falls dich das andere Thema, also Geschichten in der Uhrenbranche interessieren, brauchst du nur in einem Schweizer Uhrenforum nachzulesen, dass anscheinend öfter Uhrenmagazine die Tendenz haben Menschen "im Kampf" aufeinandertreffen zu lassen. Schauplatz war hier Mannheim und ein schnelles Auto war auch im Spiel.

    Mark bin doch auf deiner Linie und weiß auch, dass du googlen kannst. Kann ich doch auch.

    Aber ich gehe im Gegensatz zu dir nicht davon aus, dass die 157 ein eigenhändiges Design von der Person F.A. Porsche ist, sondern wenn überhaupt von dem gleichnamigen Designzentrum. Inwieweit der Kübelwagen nun aus der Hand seines Großvaters stammte, schlicht den Erfordernissen seiner Verwendung Rechnung trug oder von Dritten mitbestimmt wurde sei dahingestellt. Es gab eine Zeit da konnte selbst der große xy (bin zu Faul zum Googlen) Wagner die Art seiner Aufführungen nicht selbst bestimmen.

    Konkret würde mich ja interessieren, ob nun die Bundeswehr Auftraggeber war oder nicht. Helmut Sinn hat Wieland Backes nur gesagt, dass heute noch Flugzeuge der Bundeswehr mit seinen "Instrumenten" fliegen. Nicht aber, in welcher vertraglichen Verstrickung es zur Belieferung kam. Auch habe ich keine Kenntnisse, dass F.A. Porsche (Person/Zentrum) jemals gerichtlich gegen Sinn vorgegangen wäre. Kann mir aber nicht vorstellen, dass wenn F.A.'s Bauchgefühl zutreffend gewesen wäre, die Öffentliche Hand von Sinns Produkten Gebrauch gemacht hätte.

    Inwieweit Marcello C. oder Zeno u.a. tatsächlich ein reines Branding betreiben, bei dem exakt identische Uhrengehäuse anderer Markenhersteller eingekauft werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Sofern sie aber echte Wertschöpfung an dem Rohmaterial betreiben und sich nicht das Image der Anderen zu Eigen machen, sei's drum.

    Sollte meine Ausführungen abermals mißverständlich sein oder unzutreffend. Du weißt, wo du mich findest.

    Mark bin doch auf deiner Linie und weiß auch, dass du googlen kannst. Kann ich doch auch.

    Aber ich gehe im Gegensatz zu dir nicht davon aus, dass die 157 ein eigenhändiges Design von der Person F.A. Porsche ist, sondern wenn überhaupt von dem gleichnamigen Designzentrum. Inwieweit der Kübelwagen nun aus der Hand seines Großvaters stammte, schlicht den Erfordernissen seiner Verwendung Rechnung trug oder von Dritten mitbestimmt wurde sei dahingestellt. Es gab eine Zeit da konnte selbst der große xy (bin zu Faul zum Googlen) Wagner die Art seiner Aufführungen nicht selbst bestimmen.

    Konkret würde mich ja interessieren, ob nun die Bundeswehr Auftraggeber war oder nicht. Helmut Sinn hat Wieland Backes nur gesagt, dass heute noch Flugzeuge der Bundeswehr mit seinen "Instrumenten" fliegen. Nicht aber, in welcher vertraglichen Verstrickung es zur Belieferung kam. Auch habe ich keine Kenntnisse, dass F.A. Porsche (Person/Zentrum) jemals gerichtlich gegen Sinn vorgegangen wäre. Kann mir aber nicht vorstellen, dass wenn F.A.'s Bauchgefühl zutreffend gewesen wäre, die Öffentliche Hand von Sinns Produkten Gebrauch gemacht hätte.

    Inwieweit Marcello C. oder Zeno u.a. tatsächlich ein reines Branding betreiben, bei dem exakt identische Uhrengehäuse anderer Markenhersteller eingekauft werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Sofern sie aber echte Wertschöpfung an dem Rohmaterial betreiben und sich nicht das Image der Anderen zu Eigen machen, sei's drum.

    Sollte meine Ausführungen abermals mißverständlich sein oder unzutreffend. Du weißt, wo du mich findest.

    Na da habe ich wieder was gelernt. Dachte 1996 wären noch Gehäuse aus Altbestand verwurstet worden. Aber daran sieht man doch, dass der neue Firmeninhaber sich was gedacht hat. Meine Kanten sind jedenfalls abgewinkelt.

    Die Befindlichkeiten Einzelner sind nicht unbedingt maßgebend. Ob nun F.A. und Helmut oder Helmut und Lothar oder andere aufgrund ihrer Meinung zu Felde ziehen, ist mir gleich.

    Mir ging es nur darum, dass die Uhren bewußt so gebaut wurden wie sie sind. Falls F.A. Porsche die Uhr entwarf, ist er hierfür der Garant (Form follows funktion). Ob es eine Auftragsarbeit war, wie andere zuvor (Kübelwagen) ist dabei sekundär.

    Na da habe ich wieder was gelernt. Dachte 1996 wären noch Gehäuse aus Altbestand verwurstet worden. Aber daran sieht man doch, dass der neue Firmeninhaber sich was gedacht hat. Meine Kanten sind jedenfalls abgewinkelt.

    Die Befindlichkeiten Einzelner sind nicht unbedingt maßgebend. Ob nun F.A. und Helmut oder Helmut und Lothar oder andere aufgrund ihrer Meinung zu Felde ziehen, ist mir gleich.

    Mir ging es nur darum, dass die Uhren bewußt so gebaut wurden wie sie sind. Falls F.A. Porsche die Uhr entwarf, ist er hierfür der Garant (Form follows funktion). Ob es eine Auftragsarbeit war, wie andere zuvor (Kübelwagen) ist dabei sekundär.

    Da muss ich doch mal nachhaken. Meine 157 ist aus der Helmut Sinn Zeit. Folge hiervon ist, dass das Gehäuse an seiner Unterseite eine Materialverwerfung hat, was grundsätzlich gegen den Qualitätsanspruch des damalig Federführenden spricht. Hatte wohl eine verfärbte Brille an. Andererseits ist die Kante zum Band hin definitiv entgratet. Mithin stumpf zum Glied hin. Das Gehäuse ist aus Titan und hat schon geschützte Drücker. Bei der 144 Ti von Frau Napp ist keine gebrochene Kante.

    Nebenbei bestimmen die Gehäusehersteller nicht unbedingt das Design, sondern reagieren auf die Wünsche des Auftraggebers für den sie Zulieferer sind. Dass dann Gehäuse aus dieser Produktion an Dritte weiterverkauft werden, kann zulässigerweise nur erfolgen, wenn also der Hauptabnehmer der fertigen Uhren, meinetwegen die Bundeswehr, an dem Design die Rechte hat. Die einzelnen Hersteller der Uhren, auch Marken, sind dann nebeneinander Zulieferer an den einen hauptabnehmenden Auftraggeber. Das meinte ich eingige Posts zuvor.
    Alternativ könnte natürlich auch Sinn in Lizenz für Heuer gebaut haben. Darauf kommt es jedoch nicht an. Da Kern der Aussage ist, dass -meinetwegen die Bundeswehr- Vorgaben machen musste, wie eine Uhr auszusehen hat, um aufgekauft und verwendet zu werden. Das erfolgte durch Spezifikationen, weil definitiv mehrere Uhrenmarken fertige Uhren lieferten. Das ist auch gut so, da die Bundeswehr als öffentlich rechtliche Einrichtung eben ihr Material von mehreren Firmen/Herstellern beziehen muss, um nicht gegen den Gleichheitssatz zu verstoßen oder verdeckt Subventionen zu vermitteln.

    Für alle die festgestellt haben, dass ihre 144/157 keine gebrochene Kante haben und Schrauber sind. Dremel aus dem Keller holen. Uhr ohne Band fest an eine Tischkante drücken oder per Schraubstock fixieren. Einen zylindrischen Schleifstein (83702) wählen. Bei mittlerer Drehzahl die Kante brechen, dabei nicht zu lange an einer Stelle verharren. Sonst gibt es Dellen oder -falls Titan- verfärbt sich die Oberfläche. Anschließend eine Holzleiste so kürzen, dass über eine Fläche von einem Zentimeter eine Ebene entsteht. Diese dann mit einem feinen Schleifpapier (600) umwickeln. Aber nur eine Lage an der Schleifseite, sonst wird das Ergebnis ungenau. Den Grat abschließend mit dieser Konstruktion nacharbeiten.

    Für alle, die von einem Konstruktionsfehler ausgehen, einfach auf sein Recht pochen und ein Sinn Depot mit der Mängelbeseitigung beauftragen.

    Da muss ich doch mal nachhaken. Meine 157 ist aus der Helmut Sinn Zeit. Folge hiervon ist, dass das Gehäuse an seiner Unterseite eine Materialverwerfung hat, was grundsätzlich gegen den Qualitätsanspruch des damalig Federführenden spricht. Hatte wohl eine verfärbte Brille an. Andererseits ist die Kante zum Band hin definitiv entgratet. Mithin stumpf zum Glied hin. Das Gehäuse ist aus Titan und hat schon geschützte Drücker. Bei der 144 Ti von Frau Napp ist keine gebrochene Kante.

    Nebenbei bestimmen die Gehäusehersteller nicht unbedingt das Design, sondern reagieren auf die Wünsche des Auftraggebers für den sie Zulieferer sind. Dass dann Gehäuse aus dieser Produktion an Dritte weiterverkauft werden, kann zulässigerweise nur erfolgen, wenn also der Hauptabnehmer der fertigen Uhren, meinetwegen die Bundeswehr, an dem Design die Rechte hat. Die einzelnen Hersteller der Uhren, auch Marken, sind dann nebeneinander Zulieferer an den einen hauptabnehmenden Auftraggeber. Das meinte ich eingige Posts zuvor.
    Alternativ könnte natürlich auch Sinn in Lizenz für Heuer gebaut haben. Darauf kommt es jedoch nicht an. Da Kern der Aussage ist, dass -meinetwegen die Bundeswehr- Vorgaben machen musste, wie eine Uhr auszusehen hat, um aufgekauft und verwendet zu werden. Das erfolgte durch Spezifikationen, weil definitiv mehrere Uhrenmarken fertige Uhren lieferten. Das ist auch gut so, da die Bundeswehr als öffentlich rechtliche Einrichtung eben ihr Material von mehreren Firmen/Herstellern beziehen muss, um nicht gegen den Gleichheitssatz zu verstoßen oder verdeckt Subventionen zu vermitteln.

    Für alle die festgestellt haben, dass ihre 144/157 keine gebrochene Kante haben und Schrauber sind. Dremel aus dem Keller holen. Uhr ohne Band fest an eine Tischkante drücken oder per Schraubstock fixieren. Einen zylindrischen Schleifstein (83702) wählen. Bei mittlerer Drehzahl die Kante brechen, dabei nicht zu lange an einer Stelle verharren. Sonst gibt es Dellen oder -falls Titan- verfärbt sich die Oberfläche. Anschließend eine Holzleiste so kürzen, dass über eine Fläche von einem Zentimeter eine Ebene entsteht. Diese dann mit einem feinen Schleifpapier (600) umwickeln. Aber nur eine Lage an der Schleifseite, sonst wird das Ergebnis ungenau. Den Grat abschließend mit dieser Konstruktion nacharbeiten.

    Für alle, die von einem Konstruktionsfehler ausgehen, einfach auf sein Recht pochen und ein Sinn Depot mit der Mängelbeseitigung beauftragen.

    Für die Anderen. Das Gehäusedesign folgte speziellen Vorgaben die erfüllt werden mussten um die Einheitlichkeit des Produkts trotz unterschiedlicher Zulieferer zu gewährleisten und um die maximale Tauglichkeit für den vorgeshenen Einsatz zu erzielen. Diese Anforderungen waren dem damaligen Erkenntnisstand geschuldet und der forderte die Bandintegration.
    Zudem wird Sinn doch sonst immer zu Gute gehalten, dass sie Uhren für Profis bauen. Profilösungen sind aber meist nur in deren Metier sinnvoll und können im Alltag den Laien gelgentlich überfordern.
    Bei der Formel 1 werden die Reifen vorgewärmt und in einer Einführungsrunde auf Betriebstemperatur gebracht. Lächerlich wird es aber, wenn einem auf einer ländlichen Straße ein getunter Wagen entgegen kommt, dessen Fahrer durch Hin- und Herreißen des Lenkrads die Räder auf Temperatur bringt um am nächsten Dorfschild wieder langsam abzubremsen.

    Für die Anderen. Das Gehäusedesign folgte speziellen Vorgaben die erfüllt werden mussten um die Einheitlichkeit des Produkts trotz unterschiedlicher Zulieferer zu gewährleisten und um die maximale Tauglichkeit für den vorgeshenen Einsatz zu erzielen. Diese Anforderungen waren dem damaligen Erkenntnisstand geschuldet und der forderte die Bandintegration.
    Zudem wird Sinn doch sonst immer zu Gute gehalten, dass sie Uhren für Profis bauen. Profilösungen sind aber meist nur in deren Metier sinnvoll und können im Alltag den Laien gelgentlich überfordern.
    Bei der Formel 1 werden die Reifen vorgewärmt und in einer Einführungsrunde auf Betriebstemperatur gebracht. Lächerlich wird es aber, wenn einem auf einer ländlichen Straße ein getunter Wagen entgegen kommt, dessen Fahrer durch Hin- und Herreißen des Lenkrads die Räder auf Temperatur bringt um am nächsten Dorfschild wieder langsam abzubremsen.

    Also für die Schrauber. Man nehme Silikon aus dem Baumarkt im Farbton schwarz. Normales Silikon ohne Schimmelschutz. Da sonst Allergien auftreten können. Deshalb auch kein Acryl verwenden! Dann entfernt man das Metallband von der Uhr und legt diese auf die Zifferblattseite. Ein untergelegtes weiches Tuch schützt vor Kratzern. Danach gibt man eine geringe, aber ausreichende Menge Silikon in die Bandaufnahme und streicht es mit einem Spatel oder Espressolöffel glatt. Nachdem man einige Tropfen Geschirrspülmittel (nicht das für Geschirrspülautomaten) in einer Tasse mit Wasser aufgelöst hat, streicht man die angetrocknete Oberfläche mit diesem Trennmittel ein. Zum Abschluss wird das Metallband auf der gehäusenahen Position befestigt und die Uhr zum Aushärten auf ein Uhrenkissen gespannt. Nach dem Aushärten kann überschüssiges Material mit einer Rasierklinge (die zu Opas Zeiten) entfernt werden. Das war’s.

    Also für die Schrauber. Man nehme Silikon aus dem Baumarkt im Farbton schwarz. Normales Silikon ohne Schimmelschutz. Da sonst Allergien auftreten können. Deshalb auch kein Acryl verwenden! Dann entfernt man das Metallband von der Uhr und legt diese auf die Zifferblattseite. Ein untergelegtes weiches Tuch schützt vor Kratzern. Danach gibt man eine geringe, aber ausreichende Menge Silikon in die Bandaufnahme und streicht es mit einem Spatel oder Espressolöffel glatt. Nachdem man einige Tropfen Geschirrspülmittel (nicht das für Geschirrspülautomaten) in einer Tasse mit Wasser aufgelöst hat, streicht man die angetrocknete Oberfläche mit diesem Trennmittel ein. Zum Abschluss wird das Metallband auf der gehäusenahen Position befestigt und die Uhr zum Aushärten auf ein Uhrenkissen gespannt. Nach dem Aushärten kann überschüssiges Material mit einer Rasierklinge (die zu Opas Zeiten) entfernt werden. Das war’s.

    Man braucht keine rosarote Brille, aber gelegentlich scheint eine Brille doch Not zu tun. Die 142 und die 157 sind nicht vergleichbar, weil eben bei Letzterer die Bandanstöße vollständig verdeckt sind. Mit Brille wäre das aufgefallen.

    Zurück zu meiner Jacke, also ich habe den Brüdern von Barbour erklärt, dass mein Ostfriesennerz jeden-falls länger hält als deren Wachssäcke. Und überhaupt, die technische Ausführung ist schlicht von anno da zumal. Daher meine Prophezeiung: Jungs, wenn ihr diesen Fehler nicht langsam in den Griff kriegt, dann wird eure Firma keine Queen, kein Winzer, kein Jäger und Sammler, kein Reiter, kein Jura- oder Medizinstudent mehr retten können! Schaut euch doch die Sinn Spezialuhren zu Frankfurt an. Die haben auch nie ihre Konstruktionsfehler eingestanden oder behoben und das Modell 157 wegen Problemen mit dem Metallband heimlich eingestellt. Hätten die mal Uhren mit richtigen Bandanstößen gebaut.

    Für Sinn habe ich jetzt aber wieder Hoffnung. Nachdem die Frankfurter Rundschau im Sportteil der Wiesbadener Ausgabe von heute titelt: „Sinn Spezialuhren hat neues Patent angemeldet silikon-gedämpfte Bandanstöße.“
    Frankfurt a.M. / München. Mit heutiger Patenschrift hat Sinn Spezialuhren zu Frankfurt a.M. eine bahnbrechende Neuerung schützen lassen. Durch Einbringen eines Silikonkeils in die Bandaufnahme, der berüchtigten Baureihe 144, werden die Glieder des Bandes vor Abnutzung geschützt. Jahrelange Forschung und zahllose Kundenbeschwerden haben zu diesem Erfolg geführt. Nachdem zunächst der Absatz einbrach und eine Sammelklage in Übersee gestützt auf den erlittenen seelischen Schmerz beim Anblick der zerschundenen Glieder einer 157 hohe Erfolgschancen in Aussicht gestellt wurden. Zumal das Gericht es als Arglist wertete, dass die Uhren vornehmlich mit Lederbändern ausgestattet verkauft wurden und auf den Metallbändern die Gravur fehlte „Can cause a partial damge“.

    Für Barbour heißt das Ostfriesennerze produzieren oder ich werde morgen bei der Verbraucherzentrale vorstellig.

    Man braucht keine rosarote Brille, aber gelegentlich scheint eine Brille doch Not zu tun. Die 142 und die 157 sind nicht vergleichbar, weil eben bei Letzterer die Bandanstöße vollständig verdeckt sind. Mit Brille wäre das aufgefallen.

    Zurück zu meiner Jacke, also ich habe den Brüdern von Barbour erklärt, dass mein Ostfriesennerz jeden-falls länger hält als deren Wachssäcke. Und überhaupt, die technische Ausführung ist schlicht von anno da zumal. Daher meine Prophezeiung: Jungs, wenn ihr diesen Fehler nicht langsam in den Griff kriegt, dann wird eure Firma keine Queen, kein Winzer, kein Jäger und Sammler, kein Reiter, kein Jura- oder Medizinstudent mehr retten können! Schaut euch doch die Sinn Spezialuhren zu Frankfurt an. Die haben auch nie ihre Konstruktionsfehler eingestanden oder behoben und das Modell 157 wegen Problemen mit dem Metallband heimlich eingestellt. Hätten die mal Uhren mit richtigen Bandanstößen gebaut.

    Für Sinn habe ich jetzt aber wieder Hoffnung. Nachdem die Frankfurter Rundschau im Sportteil der Wiesbadener Ausgabe von heute titelt: „Sinn Spezialuhren hat neues Patent angemeldet silikon-gedämpfte Bandanstöße.“
    Frankfurt a.M. / München. Mit heutiger Patenschrift hat Sinn Spezialuhren zu Frankfurt a.M. eine bahnbrechende Neuerung schützen lassen. Durch Einbringen eines Silikonkeils in die Bandaufnahme, der berüchtigten Baureihe 144, werden die Glieder des Bandes vor Abnutzung geschützt. Jahrelange Forschung und zahllose Kundenbeschwerden haben zu diesem Erfolg geführt. Nachdem zunächst der Absatz einbrach und eine Sammelklage in Übersee gestützt auf den erlittenen seelischen Schmerz beim Anblick der zerschundenen Glieder einer 157 hohe Erfolgschancen in Aussicht gestellt wurden. Zumal das Gericht es als Arglist wertete, dass die Uhren vornehmlich mit Lederbändern ausgestattet verkauft wurden und auf den Metallbändern die Gravur fehlte „Can cause a partial damge“.

    Für Barbour heißt das Ostfriesennerze produzieren oder ich werde morgen bei der Verbraucherzentrale vorstellig.