So- jetzt aber---
Irgendwie läuft dieser Thread aus dem Ruder....
1)
Ich wollte hier keinen Glaubenskrieg um die "beste Taucheruhr" auslösen, den kann nämlich keiner gewinnen- und das war nur meine bescheidene Meinung (ok- es gibt auch andere, die vielleicht kompetenter sind als ich, und der gleichen Meinung sind). 
2)
Es wird mir hier immer wieder unterstellt, dass ich nicht so auf dem aktuellen Stand der Tauchtechnik bin.....und ich keinen Tauchcomputer verwende....oder gar ein Sicherheitsrisiko für meinen Buddy bin.... 
Nach 837 Tauchgängen unter allen denkbaren Bedingungen, die samt und sonders unfallfrei verlaufen sind (jedenfalls von meiner Seite), traue ich mir doch die Feststellung zu machen, dass ich nicht ganz "danebenliege". 
Vielleicht sollte ich zu diesem Thema etwas weiter ausholen....JETZT WIRD ES OT
Schon als Kind habe ich die Bücher von Hans Hass gierig verschlungen- und mein erklärter Traumberuf war Meeresbiologe.
Die Filme von Jacques Yves Cousteau bestärkten mich nur noch darin. Leider hat sich- wie so vieles im Leben- alles anders entwickelt- aber was soll`s...
Jedenfalls hatte ich das Glück, einen Jugendfreund zu haben, dessen Vater eine Tauchbasis besitzt, die am Stammort meiner Familie, einem der schönsten Tauchplätze Österreichs gelegen ist.
So hatte ich die Möglichkeit, den Tauchsport als Jugendlicher -völlig unbekümmert und größtenteils kostenlos- kennenzulernen.
Die ganzen Ferien über verbrachten wir täglich im Wasser, waren bei jedem Tauchkurs mit dabei und neckten diverse "Anfänger", indem wir aus den Anschlüssen der Pressluftflaschen die O-Ringe demontierten, die so gezwungen waren, den beschwerlichen Weg in voller Montur von der Basis zum Wasser 2x zurückzulegen. So lernten sie auch schneller, die Ausrüstung entsprechend zu überprüfen.
Ob frei tauchend, oder mit Gerät- es war uns eine kindliche Freude, mit den Fischen zu schwimmen, oder die Tauchgruppen zu irritieren, wenn wir auf der 20m Plattform plötzlich in Badehose mit Bleigürtel und Taucherbrille, ohne Luftversorgung neben ihnen standen......
Diese "kindliche Freude" habe ich mir bis heute bewahrt- und mich lässt es immer wieder "erschauern", wenn ich eine Tauchgruppe (was mir sowieso ein Greuel ist) mit Ausrüstung um zig tausend Euro in einer 5m tiefen "Lacke" herumplanschen sehe.
Es wird alles immer technisierter, abhängig von Regeln und Verboten, Tauchreviere werden geschlossen da sie zu "gefährlich" sind.
Da werden in Kuba oder sonstwo "Tauch-Schnellsiederkurse" abgehalten ohne die Teilnehmer auf Extremsituationen vorzubereiten, ohne Gesundheitscheck und natürlich unter idealen Wasserbedingungen.
Dort erwerben sich diese Leute auch ihre weitere Tauchpraxis- ausgerüstet mit allem, was gut und teuer ist- und tauchen, weil es "inn" ist.
Dann kommen sie mal zufällig an einen Bergsee, der vielleicht erheblich tiefer ist, als ihre bisherigen Tauchreviere, erheblich kälter und mit starken Uw-Strömungen gesegnet- und schon passiert es.
Der Automat vereist, die Leute sind unterkühlt oder sie wirbeln dank "erstklassiger Tarierung" endlos Bodensediment auf und verlieren die Orientierung.....wieder passiert ein Unfall.....patsch- Tauchrevier behördlich geschlossen.
Es ist nicht die Ausrüstung, die den Taucher ausmacht, sondern sein Wissen um die Gefahren- und vor allem das Wissen um die eigene körperliche Verfassung und das darauf abgestimmte Verhalten!!
Leider konnte ich in den letzten paar Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht tauchen- und werde mich in Zukunft wohl auch wieder mehr dem Apnoe-Tauchen widmen müssen- was aber kein wirklicher Nachteil ist. 
Im Laufe meiner "Tauchkarriere" habe ich 6 Freunde -allesamt beim Höhlentauchen- verloren, und ungezählte Male konnte ich einem Buddy helfen, den Tauchgang unbeschadet zu überstehen.
Ich verwende- wie jeder andere Sporttaucher auch- im Regelfall einen Tauchcomputer......nur ich verlasse mich nicht darauf.
OT Ende.
MfG, Martin