Beiträge von Spongehead

    Es hat ein paar Tage gedauert und es ist auch schwer gefallen, sie unberührt liegen zu lassen…

    Aaaaber ich wollte wissen, wie es um die Gangreserve bestellt ist.
    Omega gibt 60 h an.
    Diese hat die Speedy übertroffen und sie hat genau 65 h und 50 Min. bis zum Stillstand durchgearbeitet.

    Vielen Dank zusammen !!

    Die Schließe, den Gehäuseboden und den 3-Uhr-Totalisator in Aktion bin ich Euch noch schuldig.
    Der Stopp-Minutenzeiger läuft übrigens schleichend. Er ist prima ablesbar, trotzdem würde ich es springend noch besser finden.
    Die Gangwerte des 9900 sind mit einer konstanten Sekunde Vorlauf am Tag ganz hervorragend.

    Schaltrad und Drückerbetätigung:

    Häufig lese ich über die besonders angenehm zu betätigenden Drücker bei Schaltradkalibern.
    Nun, ich kann keinen Unterschied feststellen zu meinen Chronos mit dem 7750 (Breitling und 103Ti) und dem Sellita Handaufzug in der 103 St Ty Hd.

    Nur das Concepto in der 206 Arktis unterscheidet sich etwas. Da geht der 2-Uhr-Drücker beim erneuten Starten (ohne vorherige Nullstellung) deutlich leichter.

    Tomas, Karsten !! Vielen Dank Euch beiden ! Ihr seid ja klasse !

    Ich muss feststellen, daß die Doxas (300 und 300T) nicht an Charme verlieren, wenn sie ordentlich gebraucht aussehen (wie die Sub 300 aus 1967).

    Und der kleine, zusätzliche Leuchtpunkt am Datum, der mir auf Deiner 300 aufgefallen war, findet sich auch auf dem historischen Modell wieder. Solche Details gefallen mir ja sehr.

    Nicht nur deswegen, sondern auch wegen der Meterangabe auf der Lünette (im Gegensatz zu ft) und dem stärkeren Vintage-Charakter wird es wohl die 300 werden.

    Nur mit der Schließe…

    Jaaa, da hätte ich lieber die massivere Variante der 300T. Ich vermute mal, daß sie sich nicht nachrüsten lässt, weil das Band dünner ist ??


    Aber ich lass mir Zeit. Vielleicht wechsel´ ich noch ein paar Mal zwischen den Farben - ich hab´ ja auch gerade erst die Speedmaster gekauft.

    In Oberstdorf bin ich zu Silvester an einem Doxa-Konzessionär vorbeigekommen, der stark reduzierte Modelle im Fenster hatte. (Aber wir waren mit zwei weiteren Pärchen unterwegs und die Omega war für den bevorstehenden Urlaub auf Sylt schon beim dortigen Konzi bestellt.) Da hab´ ich vermutlich eine gute Gelegenheit verstreichen lassen.

    Moin Tomas !!

    Deine Doxa bewundere ich auch im Dauerthread immer wieder und ich glaub‘ wir haben auch schon darüber gesprochen.

    Eine Weile hatte ich die 300T in Aquamarine als Sommeruhr im Auge. Dann hab‘ ich mich etwas an der Farbe sattgesehen und mir gefällt die orangefarbene Variante jetzt besser.

    Jetzt stelle ich fest, daß sich

    1. das Zifferblatt der 300 von der 300T durch einen weiteren Leuchtpunkt am Datum unterscheidet


    und bei einem Juwelier-Altherr-Video hab‘ ich gesehen, dass sich


    2. auch die Schließen der Modelle 300 und 300T unterscheiden.

    Kannst Du bei Gelegenheit mal eine Nachtansicht Deiner 300 und ein Bild der verbauten Schließe einstellen ?

    Meine Entscheidungsfindung ist wohl noch nicht ganz abgeschlossen.

    Danke und viel Spaß mit der Schönheit !

    Moin zusammen !

    Ich möchte heute kurz meinen letzten Neuzugang vorstellen.

    Die Speedmaster Pilot:



    Die Speedmaster Pilot hat ihren Ursprung im Unit-Watch-Programm von Omega. Omega pflegt seit jeher Kontakte zu diversen Einheiten wie den Navi-Seals.

    Genaueres lässt sich bei Youtube erfahren:


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    Zunächst tauchte eine unbekannte Speedmaster-Variante in diversen Omega-Foren auf.


    Die Bilder stammen von Julian, AKA Julis aus unserem Nachbarforum r-l-x.de.


    Fratello zeigt dazu die Rückseite:


    Es handelte sich in diesem Fall um die Uhren der U2-Piloten.


    Einige Zeit später war die zivile Variante erhältlich und ich hab´ versucht, ihr ein wenig auf den Grund zu gehen.

    Sie wird von Omega unter die Zwei-Zähler-Modelle geordnet und trägt die Referenznummer 33210415101002. Im Innern arbeitet das Kaliber 9900 mit vertikaler Kupplung und Säulenrad-Architektur, was einen dauerhaften Betrieb des Chronographen verschleißarm ermöglicht. Die anderen Zwei-Zähler-Modelle mit diesem Kaliber (wie zum Beispiel die Speedmaster Racing) haben einen Durchmesser von 44,25mm. Die Speedy Pilot kommt dagegen mit einem Durchmesser von 40,85 mm daher. Meine erste Vermutung war deshalb, daß man hier das Gehäusemittelstück der Speedmaster 57 genommen haben könnte. Die unterschiedliche Bauhöhe könnte sich durch den dickeren Boden der Pilot erklären lassen. Aber auch das Lug-to-Lug-Maß stimmt nicht überein.

    Ob Omega extra für dieses Modell ein eigenes Gehäuse entwickelt hat, mag ich nicht so richtig glauben. Denn die zu erwartenden Stückzahlen dürften eher gering bleiben. Ich würde mich doch sehr wundern, wenn ich je jemandem mit diesem Modell am Arm begegnen würde.

    Besonders ist auch die Wasserdichte von 100m. Bei der normalen Speedy sieht diese ja bekanntlich etwas anders aus. Auch die Krone finde ich in dieser Form nirgendwo im Omega-Programm.




    Armband und Schließe sind dagegen eindeutig von der Speedmaster 57 ausgeliehen und dann komplett auf der Oberfläche gebürstet.

    Das Band ist sehr flach. Viel flacher, als es auf meinem Bild oben den Anschein hat. Richtig flach. Es verjüngt sich von 20mm auf 15mm an der Schließe und trägt sich ganz hervorragend. Die flachen Bandglieder (hab ich erwähnt, daß das Band… ;)) sind von beiden Seiten mit kurzen Schrauben (in einem durchgehenden Röhrchen) verschraubt. So wirken ähnlich wie bei Sinn keine Kräfte auf die Verschraubung, wenn das Band am Arm getragen wird.

    Ob das gekörnte Zifferblatt zweiteilig ist (wie bei der neuen Speedy Professional Reverse-Panda) und die beiden Totalisatoren eine Etage darunter liegen, oder ob es sich um ein zusammenhängendes Zifferblatt handelt, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.


    Die Indexe sind aus massiven Blöcken Superluminova gefertigt und strahlen sogar in heller Umgebung, was wirklich toll ausschaut.




    Der Zähler auf 3-Uhr kann sowohl als zweite Zeitzone (Heimatzeit) als auch als Stoppuhr genutzt werden. Der Minutenzähler für die umlaufenden 60 Minuten ist orange und der Stundenzähler in grau liegt darunter versteckt. Zieht man die unverschraubte Krone in Position 1, so lässt sich (ohne daß die Zeit stehen bleibt) der Stundenzeiger in 1-h-Schritten beliebig in beide Richtungen für die Anpassung an andere Zeitzonen verstellen. Das Datum wechselt dann entsprechend.

    Die orangefarbenen Markierungen sollen die 6-Minutenmarkierung hervorheben. Kennt man den Kerosinverbrauch von 6 Minuten, lässt sich das leicht auf die Stunde hochrechnen. Die 3er und 9er Markierung bilden nur den Rahmen. Selbstverständlich eine für mich gänzlich nutzlose Funktion. Wobei sie in Bewegung schon hilft (z.B. im Auto, meines hüpft ja recht viel), die richtige Minute zu erfassen.


    Was hat mich jetzt bewogen diese Uhr zu kaufen ? Sie ist für mich eine Mischung aus drei unterschiedlichen Epochen in der Speedmastergeschichte.

    Das Gehäuse und das Band verkörpern die Speedmaster 57 mit ihren geraden, ungeschwungenen Hörnern und dem fehlenden Kronenschutz. Die Farbgestaltung erinnert natürlich an die Flightmaster aus 1969-1977, die ich schon immer spannend fand und das 9900 mit Siliziumspirale, zwei Federhäusern, METAS- Zertifizierung und einer Magnetfeldresistenz von 15000 Gauß ist auf der Höhe der Zeit.



    Die Gehäusehöhe von 14,65mm verschwindet übrigens in der Vertiefung der beiden Unterarmknochen:



    Geliefert wird die Uhr mit einem Kevlar-verstärkten Natoband und einem massiven Wechselwerkzeug in einer Canvastasche, die von innen mit weichem Leder ausgeschlagen ist.




    Bisher war die Speedy aufgrund ihrer Wasserdichte nie in mein Beuteschema gefallen und ich habe sie fast nicht beachtet. Dieses Exemplar passt aber hervorragend in meine Sammlung, bei der es ja darum geht, Vielfalt darzustellen und unterschiedliche Marken, Konzepte, Werke, Ideen im Wechsel tragen zu können.

    Code
     



    Wie verhält es sich eigentlich mit der Dauerhaltbarkeit von Superluminova ?

    Ich bekomme den Eindruck, daß ältere Uhren wie die GMT II aus 2005 (im folgenden Bild unten in der Mitte) früher deutlich länger sichtbar waren.



    Nach drei Stunden schaut es da schon ziemlich dunkel aus.



    Vielleicht ist der Eindruck aber auch subjektiv, weil aktuelle Uhren hier einfach besser aufgestellt sind.
    Chemisch verändert sich Superluminova durch den Auflade-Abgabevorgang nicht. Daher sollte die Leuchtstärke und Dauer theoretisch gleich bleiben.