Beiträge von thoss51

    Nein, ich bin kein Taucher, aber ich bin ja auch kein Flieger und mag meine Fliegeruhr trotzdem! Ich brauche auch nicht die vielen Features der UX - von manchen auch etwas despektierlich als Gimmicks bezeichnet. Aber ich mag sie - natürlich nicht die Gimmicks, sondern die Features. Doch dazu später mehr.
    Irgend ein kluger Mensch im Netz hat geschrieben: An der UX kommt niemand vorbei. Stimmt. Ich bin der lebende Beweis. :hopp:

    Angefangen hat alles mit dem Besuch bei Sinn in der Wilhelm-Fay-Strasse. Und der damit verbundenen Werksbesichtigung. Nach einem also für mich nicht so prickelnden Ausflug in die Gravur-Abteilung, kam wir dann zur UX. Das war schon viel mehr nach meinem Geschmack. An einem Modell wurde uns die Befüllung einer Uhr mit Öl vorgeführt. Es gab jede Menge Zeit und Gelegenheit Fragen zu stellen: Zur Technik, der Entwicklung, den Auflagen und Herausforderungen für diese Taucheruhr. Besonders gut dabei fand ich, dass auch die Probleme der ersten Jahre (Blasenbildung, Gangabweichung, etc.) nicht unter den Teppich (es gab in dem Raum gar keinen) gekehrt wurde. Auch die sehr langen Wartezeiten beim Service konnten wir ansprechen. Sie wurden zugegeben und Besserung gelobt. : good posting

    Alles in Allem eine sehr gelungene Präsentation. Und dann hielt ich zum ersten mal eine UX in der Hand. Das löste dann wohl den „Haben-Will-Reflex“ aus, auch wenn mir das nicht sofort klar war. Das Quarzwerk lag mir quer. Ich will doch keinen Quarzticker mehr. Liebe doch die Mechanik. Habe doch gerade ein sehr erfolgreiches Jahr mit meiner 857 hinter mir.
    Es war ein Jahr in dem wir uns umeinander gekümmert haben. Ging es mir schlecht, ging sie nach. War es heiß zum Davonlaufen, lief sie vor. So blieben wir immer irgendwie miteinander im Dialog und Anhand ihrer Gangwerte kamen wir miteinander ins Gespräch. Bitte - nicht dass ich meckern will - ganz im Gegenteil. Es handelt sich um minimale Abweichungen von sage und schreibe 5 - 10 Sekunden pro Woche. Das Umeinander Kümmern, brachte uns einander näher.

    Dabei schiele ich aber immer wieder einmal zur Uhr der besten Ehefrau von allen. Sie hat die „Sorglos-Variante“ gewählt mit ihrer thermokompensierten Quarzuhr und dem lächerlich geringen Vorgang von 11 Sec. Nach einem Jahr!
    Ist auch was. Dachte ich. Hat was. Dachte ich. Kann auch nicht jede! : AlterSchwede

    Jetzt also weiter in der Wilhelm-Fay-Straße. Es ging eine Etage höher zum Labor. Das war dann was für mich! Besonders beeindruckt hat mich die Druckkammer in der die Taucheruhren bis zu einer unglaublichen Tiefe von 12.000 Metern getestet werden. Ob überhaupt jemand so tief tauchen kann? Ob es auch einen Kühlschrank und eine Hitzekammes gab, um auch die -20° und +60 zu testen, weiß ich nicht mehr. Aber man kann ja mal die Uhr in der Tiefkühltruhe versenken. Also ich werd's nicht tun. Ich mag Kälte eh nicht. Und ob wir bei uns die +60 im Zuge des Klimawandels in unseren Breiten erreichen, werden wir sehen. Ich hoffe es nicht. Mir haben schon die 40 im vergangenen Sommer gereicht. Aber wer weiß, wohin uns die Heißzeit noch führt.

    Jetzt aber endlich zur Uhr herself. Wird ja auch Zeit.

    Die erste große angenehme Überraschung kam nach 2 Tagen. Ich erhielt eine Mail mir der freudigen Mitteilung, meine Uhr sei in der Bandmontage. Super! Und nach sage und schreibe 5 Tagen war sie bei mir, also die Uhr, nicht die Bandmontage. Die kam erst nach dem Auspacken! Wieso? Naja, dass ich das Band selbst anpassen muss, war mir schon klar. Das bedeutet natürlich auch, dass die Schließe noch nicht montiert war, sonder lose dabei lag. Aber warum bitte sehr war das Band am Gehäuse nicht montiert? Was haben die bei der Bandmontage eigentlich gemacht? Also das war schon eine elende Fummelei bis ich es am Gehäuse hatte. Hätte ich mir gerne erspart. Ich bin nicht so der Baslertyp. Und dann begann die mühevolle Bandkürzung, Schritt für Schritt. Immer noch zu weit. Irgendwann wurde ich ungeduldig. Und dann passierte die Katastrophe. Ich habe zu knapp geschnitten und das Band reißt aus. Also musste ich wohl oder über noch ein Element weiter kürzen. Ich hatte mir schon überlegt ob ich beim Kundendienst auch ein halbes Band bekommen kann. Es war ja nur eine Seite verschnitten. Dach der Katastrophe kommt das Wunder: Es passt wie angegossen. Uff. Da hat wohl Gott Chronos seine schützende Hand im Spiel gehabt. Ich werde ihm eine Kerze oder meine kleine Teeuhr spenden. :mitleid

    Als ich den Schock einigermaßen überwunden hatte, kam die Freude. Das Armband fühlt sich gut an auf der Haut. Und zusammen mit der neuen Uhr sieht es gerade in meiner Lieblingsfarbe grün einfach fantastisch aus.
    Vorausgriff auf 6 Wochen täglichen Gebrauch: Es trägt sich auch äußerst angenehm.

    Doch jetzt will ich von meinem ersten Test erzählen: Ich kann beweisen, dass die UX nicht nur wasserdicht, sondern auch milchdicht ist. Und das kam so:
    Nach einer Kaffeefeier mit vielen lieben Leuten, wollte ich ganz schnell wieder Ordnung in die Bude kriegen. Also wacker alles in den Kühlschrank geräumt, was da hinein gehört. Für die 2. Milchtüte war in der Tür kein Platz mehr. Aber die ist ja ohnehin zu, kann ich sie auch legen. NEIN! Die in der Tür war zu. Die flach gelegte ist offen. Mein ganzer linker Arm war in Milch gebadet. Auch die schöne neue Uhr nebst Armband. Ich wie ein geölter Blitz ins Bad gerannt und die Uhr abgeduscht. Ein Lederband wäre wohl hin gewesen oder vielleicht Vintage ala Bauernhof. Nein, das grüne Silikonband sieht auch nach der Dusche aus wie neu. Die Uhr ohnehin. Das hatte ich auch nicht anders erwartet, eine Taucheruhr sollte auch ein kurzes Tauchbad in Milch überleben. Aber für das Armband hat's mich gefreut. :rofl:

    Allmählich kehrte dann auch bei mir Ruhe eine und ich konnte mich ein bisschen mehr mit dem Betrachten beschäftigen. Schönes Wortspiel: beschäftige dich mit dem Betrachten oder betrachte dich bei dem Beschäftigen. Beides.
    Die Uhr sieht wertig aus, wie man so sagt. Mir gefällt das Wort wertvoll besser, denn das ist sie ja auch. Auch mit dem Silikonband. Da hatte ich etwas die Sorge, es würde billig nach Plastik aussehen. Ich kenne solche Armbänder, die sich dann nach 2 Jahren im wahrsten Sinn des Wortes verkrümeln. Nix davon bei meiner Neuen. Aber das hätte ich durchaus schon in Frankfurt sehen können. Das rote Armband der netten Dame, die uns durch das Werk führte sah auch alles andere als billig aus.

    Als nächstes fiel mir dann sehr angenehm das tiefschwarze Zifferblatt ins Auge. Das ist ja so was von schwarz. Verglichen mit meinen anderen Uhren, sind die alle grau. Die Schwärze hat etwas von einem Konzertflügellack. Darauf die Zeiger geradezu schweben. Weiß und rot auf schwarz.Dazu bildet dann der Taucherdrehring einen wunderbaren Kontrast. Nein, ein schwarzer Drehring wäre gerade deshalb nicht in Frage gekommen. Es ergibt sich eine sehr harmonische Farbkomposition von Grün, Stahl, Weiß Rot und Schwarz. Alles passt so zusammen, wie ich es mir gewünscht habe.

    Das hat etwas von einer total angesagten Smartwatch. Aber es ist real und nicht etwa virtuell. Da bin ich aber wirklich froh. Und den Chic nehme ich gerne mit.

    So - nächste Beobachtung:
    Der Sekundenzeiger wippt ein bisschen zurück. Man sieht, wie er sich im Ölbad anstrengen muss. Öl ist eben dicker als Luft. Ich vermute mal, dass der Sekundenzeiger in der UX der einzige weltweit ist, der sich in einer Öldose bewegen darf. Hoffentlich genießt er es.
    Und auch das ist der ja so gewünschte Effekt der Öldose, dass die Uhr wirklich aus allen erdenklichen Winkeln heraus wunderbar abzulesen ist. Ich habe es jetzt noch nicht unter Wasser ausprobiert. Das kommt wahrscheinlich erst im Sommer. Aber auch draußen in der Luft (Atmosphäre über Wasser) macht die Ablesbarkeit eine überaus gute Figur.

    Zur Technik ist schon so viel geschrieben worden, dass ich es hier nicht wiederholen will. Ich finde es einfach faszinierend, dass es den Ingenieuren gelungen ist, Anforderungen zu erfüllen und Grenzwerte einzuhalten, die ich niemals ausreizen kann oder muss. Aber dass diese Uhr das kann, ohne abzusaufen oder den Geist aufzugeben, gibt mir ein gutes Gefühl. Dann wird sie auch mit meinem Alltag zurecht kommen. Das ist beruhigend. Und dann kommt noch das gewisse Alleinstellungsmerkmal dazu. Es ist die einzige, die das kann. Und ich hab sie. Ok, ein bisschen verrückt. Aber sind wir das nicht alle?
    Da ist dann auch noch der Salzwasserfeste U-Boot Stahl. So ein U-Boot konnte ich schon einmal besichtigen. Das hat schon allerhand viel auszuhalten. Dann werde ich mir auch bei unseren Gischt vernebelnden Spaziergängen an der Nordsee keine Sorgen machen müssen. Die Gischt tut den Atemwegen der besten Ehefrau von allen besonders gut und ich mag die feine, salzige Dusche.

    Kommen wir Last Not Least zur Gangabweichung. Ich trage die UX jetzt seit 6 Wochen täglich. Im Vergleich zu meinem Funkwecker kann ich Keine Gangabweichung feststellen. Gar keine.
    Auch da haben wohl die Techniker das Problem in den Griff bekommen und die UX verdient endlich den Ruf, eine der genauesten autonomen Uhren weltweit zu sein. Ich wollte schon immer von irgend etwas das Beste haben. Egal von was. Hauptsache das Beste. Es scheint so, als hätte sich der lang gehegte Wunsch erfüllt. Sie ist die genaueste wo gibt. Also ein Superlativ.
    Das ist dann wohl das Beste.
    Gibts denn auch irgendetwas zu meckern? Natürlich.
    Es sind die Staubkörnchen auf dem Ziffernblatt. Man sieht sie alle auf dem tiefschwarzen Hintergrund. Ich bin den ganzen Tag am polieren. Aber das gibt sich ja mit der Zeit. Vielleicht.

    Nein, ich bin kein Taucher, aber ich bin ja auch kein Flieger und mag meine Fliegeruhr trotzdem! Ich brauche auch nicht die vielen Features der UX - von manchen auch etwas despektierlich als Gimmicks bezeichnet. Aber ich mag sie - natürlich nicht die Gimmicks, sondern die Features. Doch dazu später mehr.
    Irgend ein kluger Mensch im Netz hat geschrieben: An der UX kommt niemand vorbei. Stimmt. Ich bin der lebende Beweis. :hopp:

    Angefangen hat alles mit dem Besuch bei Sinn in der Wilhelm-Fay-Strasse. Und der damit verbundenen Werksbesichtigung. Nach einem also für mich nicht so prickelnden Ausflug in die Gravur-Abteilung, kam wir dann zur UX. Das war schon viel mehr nach meinem Geschmack. An einem Modell wurde uns die Befüllung einer Uhr mit Öl vorgeführt. Es gab jede Menge Zeit und Gelegenheit Fragen zu stellen: Zur Technik, der Entwicklung, den Auflagen und Herausforderungen für diese Taucheruhr. Besonders gut dabei fand ich, dass auch die Probleme der ersten Jahre (Blasenbildung, Gangabweichung, etc.) nicht unter den Teppich (es gab in dem Raum gar keinen) gekehrt wurde. Auch die sehr langen Wartezeiten beim Service konnten wir ansprechen. Sie wurden zugegeben und Besserung gelobt. : good posting

    Alles in Allem eine sehr gelungene Präsentation. Und dann hielt ich zum ersten mal eine UX in der Hand. Das löste dann wohl den „Haben-Will-Reflex“ aus, auch wenn mir das nicht sofort klar war. Das Quarzwerk lag mir quer. Ich will doch keinen Quarzticker mehr. Liebe doch die Mechanik. Habe doch gerade ein sehr erfolgreiches Jahr mit meiner 857 hinter mir.
    Es war ein Jahr in dem wir uns umeinander gekümmert haben. Ging es mir schlecht, ging sie nach. War es heiß zum Davonlaufen, lief sie vor. So blieben wir immer irgendwie miteinander im Dialog und Anhand ihrer Gangwerte kamen wir miteinander ins Gespräch. Bitte - nicht dass ich meckern will - ganz im Gegenteil. Es handelt sich um minimale Abweichungen von sage und schreibe 5 - 10 Sekunden pro Woche. Das Umeinander Kümmern, brachte uns einander näher.

    Dabei schiele ich aber immer wieder einmal zur Uhr der besten Ehefrau von allen. Sie hat die „Sorglos-Variante“ gewählt mit ihrer thermokompensierten Quarzuhr und dem lächerlich geringen Vorgang von 11 Sec. Nach einem Jahr!
    Ist auch was. Dachte ich. Hat was. Dachte ich. Kann auch nicht jede! : AlterSchwede

    Jetzt also weiter in der Wilhelm-Fay-Straße. Es ging eine Etage höher zum Labor. Das war dann was für mich! Besonders beeindruckt hat mich die Druckkammer in der die Taucheruhren bis zu einer unglaublichen Tiefe von 12.000 Metern getestet werden. Ob überhaupt jemand so tief tauchen kann? Ob es auch einen Kühlschrank und eine Hitzekammes gab, um auch die -20° und +60 zu testen, weiß ich nicht mehr. Aber man kann ja mal die Uhr in der Tiefkühltruhe versenken. Also ich werd's nicht tun. Ich mag Kälte eh nicht. Und ob wir bei uns die +60 im Zuge des Klimawandels in unseren Breiten erreichen, werden wir sehen. Ich hoffe es nicht. Mir haben schon die 40 im vergangenen Sommer gereicht. Aber wer weiß, wohin uns die Heißzeit noch führt.

    Jetzt aber endlich zur Uhr herself. Wird ja auch Zeit.

    Die erste große angenehme Überraschung kam nach 2 Tagen. Ich erhielt eine Mail mir der freudigen Mitteilung, meine Uhr sei in der Bandmontage. Super! Und nach sage und schreibe 5 Tagen war sie bei mir, also die Uhr, nicht die Bandmontage. Die kam erst nach dem Auspacken! Wieso? Naja, dass ich das Band selbst anpassen muss, war mir schon klar. Das bedeutet natürlich auch, dass die Schließe noch nicht montiert war, sonder lose dabei lag. Aber warum bitte sehr war das Band am Gehäuse nicht montiert? Was haben die bei der Bandmontage eigentlich gemacht? Also das war schon eine elende Fummelei bis ich es am Gehäuse hatte. Hätte ich mir gerne erspart. Ich bin nicht so der Baslertyp. Und dann begann die mühevolle Bandkürzung, Schritt für Schritt. Immer noch zu weit. Irgendwann wurde ich ungeduldig. Und dann passierte die Katastrophe. Ich habe zu knapp geschnitten und das Band reißt aus. Also musste ich wohl oder über noch ein Element weiter kürzen. Ich hatte mir schon überlegt ob ich beim Kundendienst auch ein halbes Band bekommen kann. Es war ja nur eine Seite verschnitten. Dach der Katastrophe kommt das Wunder: Es passt wie angegossen. Uff. Da hat wohl Gott Chronos seine schützende Hand im Spiel gehabt. Ich werde ihm eine Kerze oder meine kleine Teeuhr spenden. :mitleid

    Als ich den Schock einigermaßen überwunden hatte, kam die Freude. Das Armband fühlt sich gut an auf der Haut. Und zusammen mit der neuen Uhr sieht es gerade in meiner Lieblingsfarbe grün einfach fantastisch aus.
    Vorausgriff auf 6 Wochen täglichen Gebrauch: Es trägt sich auch äußerst angenehm.

    Doch jetzt will ich von meinem ersten Test erzählen: Ich kann beweisen, dass die UX nicht nur wasserdicht, sondern auch milchdicht ist. Und das kam so:
    Nach einer Kaffeefeier mit vielen lieben Leuten, wollte ich ganz schnell wieder Ordnung in die Bude kriegen. Also wacker alles in den Kühlschrank geräumt, was da hinein gehört. Für die 2. Milchtüte war in der Tür kein Platz mehr. Aber die ist ja ohnehin zu, kann ich sie auch legen. NEIN! Die in der Tür war zu. Die flach gelegte ist offen. Mein ganzer linker Arm war in Milch gebadet. Auch die schöne neue Uhr nebst Armband. Ich wie ein geölter Blitz ins Bad gerannt und die Uhr abgeduscht. Ein Lederband wäre wohl hin gewesen oder vielleicht Vintage ala Bauernhof. Nein, das grüne Silikonband sieht auch nach der Dusche aus wie neu. Die Uhr ohnehin. Das hatte ich auch nicht anders erwartet, eine Taucheruhr sollte auch ein kurzes Tauchbad in Milch überleben. Aber für das Armband hat's mich gefreut. :rofl:

    Allmählich kehrte dann auch bei mir Ruhe eine und ich konnte mich ein bisschen mehr mit dem Betrachten beschäftigen. Schönes Wortspiel: beschäftige dich mit dem Betrachten oder betrachte dich bei dem Beschäftigen. Beides.
    Die Uhr sieht wertig aus, wie man so sagt. Mir gefällt das Wort wertvoll besser, denn das ist sie ja auch. Auch mit dem Silikonband. Da hatte ich etwas die Sorge, es würde billig nach Plastik aussehen. Ich kenne solche Armbänder, die sich dann nach 2 Jahren im wahrsten Sinn des Wortes verkrümeln. Nix davon bei meiner Neuen. Aber das hätte ich durchaus schon in Frankfurt sehen können. Das rote Armband der netten Dame, die uns durch das Werk führte sah auch alles andere als billig aus.

    Als nächstes fiel mir dann sehr angenehm das tiefschwarze Zifferblatt ins Auge. Das ist ja so was von schwarz. Verglichen mit meinen anderen Uhren, sind die alle grau. Die Schwärze hat etwas von einem Konzertflügellack. Darauf die Zeiger geradezu schweben. Weiß und rot auf schwarz.Dazu bildet dann der Taucherdrehring einen wunderbaren Kontrast. Nein, ein schwarzer Drehring wäre gerade deshalb nicht in Frage gekommen. Es ergibt sich eine sehr harmonische Farbkomposition von Grün, Stahl, Weiß Rot und Schwarz. Alles passt so zusammen, wie ich es mir gewünscht habe.

    Das hat etwas von einer total angesagten Smartwatch. Aber es ist real und nicht etwa virtuell. Da bin ich aber wirklich froh. Und den Chic nehme ich gerne mit.

    So - nächste Beobachtung:
    Der Sekundenzeiger wippt ein bisschen zurück. Man sieht, wie er sich im Ölbad anstrengen muss. Öl ist eben dicker als Luft. Ich vermute mal, dass der Sekundenzeiger in der UX der einzige weltweit ist, der sich in einer Öldose bewegen darf. Hoffentlich genießt er es.
    Und auch das ist der ja so gewünschte Effekt der Öldose, dass die Uhr wirklich aus allen erdenklichen Winkeln heraus wunderbar abzulesen ist. Ich habe es jetzt noch nicht unter Wasser ausprobiert. Das kommt wahrscheinlich erst im Sommer. Aber auch draußen in der Luft (Atmosphäre über Wasser) macht die Ablesbarkeit eine überaus gute Figur.

    Zur Technik ist schon so viel geschrieben worden, dass ich es hier nicht wiederholen will. Ich finde es einfach faszinierend, dass es den Ingenieuren gelungen ist, Anforderungen zu erfüllen und Grenzwerte einzuhalten, die ich niemals ausreizen kann oder muss. Aber dass diese Uhr das kann, ohne abzusaufen oder den Geist aufzugeben, gibt mir ein gutes Gefühl. Dann wird sie auch mit meinem Alltag zurecht kommen. Das ist beruhigend. Und dann kommt noch das gewisse Alleinstellungsmerkmal dazu. Es ist die einzige, die das kann. Und ich hab sie. Ok, ein bisschen verrückt. Aber sind wir das nicht alle?
    Da ist dann auch noch der Salzwasserfeste U-Boot Stahl. So ein U-Boot konnte ich schon einmal besichtigen. Das hat schon allerhand viel auszuhalten. Dann werde ich mir auch bei unseren Gischt vernebelnden Spaziergängen an der Nordsee keine Sorgen machen müssen. Die Gischt tut den Atemwegen der besten Ehefrau von allen besonders gut und ich mag die feine, salzige Dusche.

    Kommen wir Last Not Least zur Gangabweichung. Ich trage die UX jetzt seit 6 Wochen täglich. Im Vergleich zu meinem Funkwecker kann ich Keine Gangabweichung feststellen. Gar keine.
    Auch da haben wohl die Techniker das Problem in den Griff bekommen und die UX verdient endlich den Ruf, eine der genauesten autonomen Uhren weltweit zu sein. Ich wollte schon immer von irgend etwas das Beste haben. Egal von was. Hauptsache das Beste. Es scheint so, als hätte sich der lang gehegte Wunsch erfüllt. Sie ist die genaueste wo gibt. Also ein Superlativ.
    Das ist dann wohl das Beste.
    Gibts denn auch irgendetwas zu meckern? Natürlich.
    Es sind die Staubkörnchen auf dem Ziffernblatt. Man sieht sie alle auf dem tiefschwarzen Hintergrund. Ich bin den ganzen Tag am polieren. Aber das gibt sich ja mit der Zeit. Vielleicht.

    Eier sind gefärbt, Geschenke wasserdicht verpackt und für den Osterhasen habe ich einen Taucheranzug bereit gelegt. :sensation:
    Das wird ein feucht-fröhliches Eiersuchen mit den Enkeln morgen früh. :mbike: oo.oo...
    Euch allen ein schönes Fest. :gutboese:
    Das schönste Geschenk hat mir mein Uhrmacher und Sinn-Konzi heute gemacht: Er hat mich und 9 andere zu einer Werksbesichtigung bei Sinn in Frankfurt im Mai eingeladen. : Danke002
    Ich freu mich schon rieeeeeesig. : huepfen
    So long
    Thomas

    Eier sind gefärbt, Geschenke wasserdicht verpackt und für den Osterhasen habe ich einen Taucheranzug bereit gelegt. :sensation:
    Das wird ein feucht-fröhliches Eiersuchen mit den Enkeln morgen früh. :mbike: oo.oo...
    Euch allen ein schönes Fest. :gutboese:
    Das schönste Geschenk hat mir mein Uhrmacher und Sinn-Konzi heute gemacht: Er hat mich und 9 andere zu einer Werksbesichtigung bei Sinn in Frankfurt im Mai eingeladen. : Danke002
    Ich freu mich schon rieeeeeesig. : huepfen
    So long
    Thomas

    Mit der Q-Technik ist allerdings die Technologie zur Abschirmung elektromagnetischer Impulse gemeint,um die Auswirkungen von Elektromagnetismus auf Menschen zu minimieren.

    Vielen Dank. Da hab ich wieder was gelernt. : klasse Und die Hildegard wirds noch mehr freuen. Ich werde es ihr gleich erzählen. Jetzt ist sie nicht nur temperaturkompensiert, sondern auch noch abgeschirmt. :sensation: Ich hab ja immer schon gewusst, dass sie eine besondere Frau ist. :love:

    Mit der Q-Technik ist allerdings die Technologie zur Abschirmung elektromagnetischer Impulse gemeint,um die Auswirkungen von Elektromagnetismus auf Menschen zu minimieren.

    Vielen Dank. Da hab ich wieder was gelernt. : klasse Und die Hildegard wirds noch mehr freuen. Ich werde es ihr gleich erzählen. Jetzt ist sie nicht nur temperaturkompensiert, sondern auch noch abgeschirmt. :sensation: Ich hab ja immer schon gewusst, dass sie eine besondere Frau ist. :love:

    Hinter uns liegt die grässlichste aller Wochen überhaupt: Betriebsprüfung durch das Finanzamt. Und alle drehen am Rad! Ich arbeite zwar von zu hause und die Firmenzentrale ist im Bergischen Land, aber da wir die gesamte Verwaltung in der Cloud liegen haben, war ich als Administrator besonders gefordert und Hildegard - die beste Ehefrau von allen - als Buchhalterin ebenso.
    Da gab es nur einen kurzen Lichtblick am Montag, als das ersehnte Päckchen mit der Uhr kam. Aber - keine Zeit zum Freuen. : Frechheit

    Nun das haben wir jetzt am Wochenende gründlich nachgeholt.
    Vorher - also vor der Betriebsprüfung - hatte sie öfter mal leise weinend gefragt, wann denn die Uhr wohl kommen würde. Das bin ich von ihr nicht gewöhnt - es zeigt, wie sehr sie sich darauf gefreut hat. Jetzt also ist sie da und wir haben Zeit zum Gucken.


    Erste Reaktion: Das ist ja eine Sonntagsnachmittagskaffetrinksausgehuhr. (Ich lerne immer noch neue Wörter von ihr und das nach all den Jahren!). Und prompt kam dann die Frage: Und wo bleibt das Sonntagsnachmittagskaffetrinksausgehkleid? Tja - das wäre noch so eine Geschäftsidee für Sinn oder? Merchandising für Sinn - Kleider und Schuhe passend zur Uhr. Also Hildegard würds gefallen. : maulwurf cheerleader

    Jetzt aber die Uhr:
    Sie ist von einer perfekten Größe - nicht zu klein (das hatte ich befürchtet) und nicht zu groß (das hatte Hildegard befürchtet). Am Arm ist sie ein echter Eyecatcher und kommt sehr edel daher. Die beste Ehefrau von allen meint, dass sie von jetzt an nur noch mit hochgestrupptem Ärmel ausgehen will. Toll, das kenn ich auch von mir - geht nicht bei dem Wetter. Aber lasst nur mal das Frühjahr kommen.

    Also - die Größe ist optimal. Dass sie gut abzulesen ist - war ja von einer Sinn Uhr zu erwarten. Dass das Ganze dann aber auch noch so elegant daher kommt, ist schon bemerkenswert. Es liegt wohl zum einen an dem milde changierenden schwarzen Ziffernblatt. Aber auch die aufgesetzten Indizes tragen ihren Teil dazu bei. Und es stört nichts - kein Datum oder sonstige Zahlen. Das kleine [Q] weist dezent auf das temperaturkompensierte Quarzwerk und macht das gute Stück noch ein bisschen "wertiger". Was die Technik an Ganggenauigkeit bringt, wird sich zeigen. Hildegard findet es toll, dass eine Technik, die bei Taucheruhren zum Einsatz kommt, auch in einer Frauenuhr Platz findet, und will gleich tauchen gehn. Die Zeiger sind schlicht und ohne Schnörkel und machen genau das, was sie sollen: Sie zeigen auf einen Blick wie viel Uhr es ist.

    Der Boden ist fein verschraubt und das Lederband passt farblich sehr gut zum Gesamtbild. Der Kontrast von Schwarz und Hellbraun hat einfach was. Das glänzend polierte Gehäuse macht das Ganze schließlich perfekt.
    Eine echte Überraschung war der kleine Kugelschreiber. Er passt ideal in jede Handtasche und zu jeder eleganten Frau. Da gab es doch mal eine Zigarettenwerbung: Für Männerhände viel zu chic. - Stimmt.
    : DuBistEinSchatz


    Jetzt noch eine Bemerkung zu den Bildern: Die Arrangements kommen von Hildegard, die Umsetzung von mir - auch das also Partnerarbeit - so wie die beiden Uhren nun Partneruhren sind. - Passt.
    Mal sehen was unsere Freunde dazu sagen. Also einigen wird es auffallen, vor allem bei Hildegard, weil diese Uhr ein echtes Schmuckstück ist. Für mich ist meine das auch und zusammen sind wir ein tolles Paar - und die Uhren auch. Guck selbst. : verliebt

    PS: Ich habe am Wochenende auch mein neues Smartphone eingerichtet (Sony) Tolles Teil, tolle Features, tolle Geschwindigkeit. Das begeistert das Technikerherz. Aber die Freude über unsere beiden Uhren ist von ganz anderer Qualität. Gut so.

    So long Thomas

    Hinter uns liegt die grässlichste aller Wochen überhaupt: Betriebsprüfung durch das Finanzamt. Und alle drehen am Rad! Ich arbeite zwar von zu hause und die Firmenzentrale ist im Bergischen Land, aber da wir die gesamte Verwaltung in der Cloud liegen haben, war ich als Administrator besonders gefordert und Hildegard - die beste Ehefrau von allen - als Buchhalterin ebenso.
    Da gab es nur einen kurzen Lichtblick am Montag, als das ersehnte Päckchen mit der Uhr kam. Aber - keine Zeit zum Freuen. : Frechheit

    Nun das haben wir jetzt am Wochenende gründlich nachgeholt.
    Vorher - also vor der Betriebsprüfung - hatte sie öfter mal leise weinend gefragt, wann denn die Uhr wohl kommen würde. Das bin ich von ihr nicht gewöhnt - es zeigt, wie sehr sie sich darauf gefreut hat. Jetzt also ist sie da und wir haben Zeit zum Gucken.


    Erste Reaktion: Das ist ja eine Sonntagsnachmittagskaffetrinksausgehuhr. (Ich lerne immer noch neue Wörter von ihr und das nach all den Jahren!). Und prompt kam dann die Frage: Und wo bleibt das Sonntagsnachmittagskaffetrinksausgehkleid? Tja - das wäre noch so eine Geschäftsidee für Sinn oder? Merchandising für Sinn - Kleider und Schuhe passend zur Uhr. Also Hildegard würds gefallen. : maulwurf cheerleader

    Jetzt aber die Uhr:
    Sie ist von einer perfekten Größe - nicht zu klein (das hatte ich befürchtet) und nicht zu groß (das hatte Hildegard befürchtet). Am Arm ist sie ein echter Eyecatcher und kommt sehr edel daher. Die beste Ehefrau von allen meint, dass sie von jetzt an nur noch mit hochgestrupptem Ärmel ausgehen will. Toll, das kenn ich auch von mir - geht nicht bei dem Wetter. Aber lasst nur mal das Frühjahr kommen.

    Also - die Größe ist optimal. Dass sie gut abzulesen ist - war ja von einer Sinn Uhr zu erwarten. Dass das Ganze dann aber auch noch so elegant daher kommt, ist schon bemerkenswert. Es liegt wohl zum einen an dem milde changierenden schwarzen Ziffernblatt. Aber auch die aufgesetzten Indizes tragen ihren Teil dazu bei. Und es stört nichts - kein Datum oder sonstige Zahlen. Das kleine [Q] weist dezent auf das temperaturkompensierte Quarzwerk und macht das gute Stück noch ein bisschen "wertiger". Was die Technik an Ganggenauigkeit bringt, wird sich zeigen. Hildegard findet es toll, dass eine Technik, die bei Taucheruhren zum Einsatz kommt, auch in einer Frauenuhr Platz findet, und will gleich tauchen gehn. Die Zeiger sind schlicht und ohne Schnörkel und machen genau das, was sie sollen: Sie zeigen auf einen Blick wie viel Uhr es ist.

    Der Boden ist fein verschraubt und das Lederband passt farblich sehr gut zum Gesamtbild. Der Kontrast von Schwarz und Hellbraun hat einfach was. Das glänzend polierte Gehäuse macht das Ganze schließlich perfekt.
    Eine echte Überraschung war der kleine Kugelschreiber. Er passt ideal in jede Handtasche und zu jeder eleganten Frau. Da gab es doch mal eine Zigarettenwerbung: Für Männerhände viel zu chic. - Stimmt.
    : DuBistEinSchatz


    Jetzt noch eine Bemerkung zu den Bildern: Die Arrangements kommen von Hildegard, die Umsetzung von mir - auch das also Partnerarbeit - so wie die beiden Uhren nun Partneruhren sind. - Passt.
    Mal sehen was unsere Freunde dazu sagen. Also einigen wird es auffallen, vor allem bei Hildegard, weil diese Uhr ein echtes Schmuckstück ist. Für mich ist meine das auch und zusammen sind wir ein tolles Paar - und die Uhren auch. Guck selbst. : verliebt

    PS: Ich habe am Wochenende auch mein neues Smartphone eingerichtet (Sony) Tolles Teil, tolle Features, tolle Geschwindigkeit. Das begeistert das Technikerherz. Aber die Freude über unsere beiden Uhren ist von ganz anderer Qualität. Gut so.

    So long Thomas

    Ihr hattet es mir ja prophezeit: Das bleibt nicht deine einzige Sinn : schock und ich hatte es - so wie es bei allen Prophezeiungen ist - nicht geglaubt.
    Aber jetzt ist es so weit : muaha Nummer zwei muss her. Allerdings hat es jetzt nicht mich erwischt - sonder die beste Ehefrau von allen.
    Wir haben eine 434 St S bestellt - mit einem braunen Lederband. Das passt dann schön zusammen - beide schwarzes Ziffernblatt - beide hellbraunes Armband. Halt Partneruhren. :relax2:
    unn des hat nix mit de Fassenacht zu tun - des ist merr ernst unn ihr aach. Wofür sinn mir denn Frankforter - newarnett?


    Sobald sie da ist, gibts Bilder - und alles was sie mir erzählt - über die Uhr - schreib ich hier uff. : omg
    So long
    Thomas

    Ihr hattet es mir ja prophezeit: Das bleibt nicht deine einzige Sinn : schock und ich hatte es - so wie es bei allen Prophezeiungen ist - nicht geglaubt.
    Aber jetzt ist es so weit : muaha Nummer zwei muss her. Allerdings hat es jetzt nicht mich erwischt - sonder die beste Ehefrau von allen.
    Wir haben eine 434 St S bestellt - mit einem braunen Lederband. Das passt dann schön zusammen - beide schwarzes Ziffernblatt - beide hellbraunes Armband. Halt Partneruhren. :relax2:
    unn des hat nix mit de Fassenacht zu tun - des ist merr ernst unn ihr aach. Wofür sinn mir denn Frankforter - newarnett?


    Sobald sie da ist, gibts Bilder - und alles was sie mir erzählt - über die Uhr - schreib ich hier uff. : omg
    So long
    Thomas

    Zitat

    Hallo,

    Ich habe einen sehr sehr schönen 70er Jahre Chrono NOS. Das Werk müsste mal gereinigt, gecheckt und geschmiert werden. Die Uhr lag 40 Jahre im Safe.

    Gibt es eine Empfehlung für einen guten Uhrmacher in Darmstadt oder Frankfurt ? Ich habe Uhren Nickel Nähe Frankfurt Hbf im Auge. Hat jemand Erfahrung mit Nickel? Andere Vorschläge?

    Danke für Euer Feedback.

    Naja, Bad Orb ist nicht Frankfurt, aber Uhren Plagemann in Bad Orb ist ein wirklich sehr guter und engagierter Uhrmacher. Einfach mal googeln

    Gesendet von meinem SM-A510F mit Tapatalk

    Zitat

    Hallo,

    Ich habe einen sehr sehr schönen 70er Jahre Chrono NOS. Das Werk müsste mal gereinigt, gecheckt und geschmiert werden. Die Uhr lag 40 Jahre im Safe.

    Gibt es eine Empfehlung für einen guten Uhrmacher in Darmstadt oder Frankfurt ? Ich habe Uhren Nickel Nähe Frankfurt Hbf im Auge. Hat jemand Erfahrung mit Nickel? Andere Vorschläge?

    Danke für Euer Feedback.

    Naja, Bad Orb ist nicht Frankfurt, aber Uhren Plagemann in Bad Orb ist ein wirklich sehr guter und engagierter Uhrmacher. Einfach mal googeln

    Gesendet von meinem SM-A510F mit Tapatalk

    Im September 2013 habe ich die Liebe meines Lebens verloren und war im ersten Jahr mit existenziellen Dingen und der Abwicklung des Betriebes beschäftigt.

    Liebe Sinnderella,
    vielen Dank für deinen sehr persönlichen Beitrag. Das was du schreibst hat mich angerührt und bewegt. Und Manches kommt mir sehr bekannt vor - wenn auch ganz anders. Als ich vor 35 Jahren die Liebe meines Lebens kennengelernt habe, war das für mich der berufliche Zusammenbruch - ich war katholischer Pfarrer (damals) und sie eine Nonne. Wir sind immer noch und jeden Tag neu die Liebe unseres Lebens - aber seit der Zeit rennen wir den finanziellen Nöten hinterher und der verloren gegangenen Altersversorgung. Also muss ich weiter arbeiten, ob ich will oder nicht. Irgendwie schaffen wir das zusammen. Unsere gemeinsame Freude sind die Enkel (keine leiblichen, die haben uns ausgesucht und zu Oma und Opa gemacht) und die daraus entstandenen Kindergruppen mit je 10 Kindern, die sich wöchentlich bei uns treffen.
    Und seit Neuestem gehört auch meine Sinn Uhr zu meiner Freudenquelle. Jetzt ist sie 50 Tage bei mir und hat noch nie "verspielt". Verspielt sagt meine Frau und meint damit Vorgang, Nachgang, Ausreißer. Sie läuft präzise 1 Sekunde am Tag vor, egal ob ich viel laufe, am PC sitze, ob kalt ob warm. Das hat noch keine geschafft. Naja so viele Uhren waren es ja auch bisher nicht und ich glaube auch nicht, dass sich dass so schnell ändern lässt. Man muss Prioritäten setzen und manche setzt das Leben - ob man will oder nicht. Unser Gehorsam oder roter Faden heißt: Dem Leben folgen und so wenig Fehler wie möglich machen.Und manchmal gönne ich mir eben eine Auszeit mit meiner Uhr und Hildegard mit ihren Pflanzen, Blumen und Arrangements (Sie ist Gärtner- und Floristik Meisterin). :flw:
    Und das ist natürlich viel poetischer als Uhren - obwohl - Meisterwerke gibt es bei beiden. Und Schönheit auch. Ach ja und zweckfreie Freude schenken auch beide. : huepfen


    Liebe Grüße
    Thomas oo.oo...

    Im September 2013 habe ich die Liebe meines Lebens verloren und war im ersten Jahr mit existenziellen Dingen und der Abwicklung des Betriebes beschäftigt.

    Liebe Sinnderella,
    vielen Dank für deinen sehr persönlichen Beitrag. Das was du schreibst hat mich angerührt und bewegt. Und Manches kommt mir sehr bekannt vor - wenn auch ganz anders. Als ich vor 35 Jahren die Liebe meines Lebens kennengelernt habe, war das für mich der berufliche Zusammenbruch - ich war katholischer Pfarrer (damals) und sie eine Nonne. Wir sind immer noch und jeden Tag neu die Liebe unseres Lebens - aber seit der Zeit rennen wir den finanziellen Nöten hinterher und der verloren gegangenen Altersversorgung. Also muss ich weiter arbeiten, ob ich will oder nicht. Irgendwie schaffen wir das zusammen. Unsere gemeinsame Freude sind die Enkel (keine leiblichen, die haben uns ausgesucht und zu Oma und Opa gemacht) und die daraus entstandenen Kindergruppen mit je 10 Kindern, die sich wöchentlich bei uns treffen.
    Und seit Neuestem gehört auch meine Sinn Uhr zu meiner Freudenquelle. Jetzt ist sie 50 Tage bei mir und hat noch nie "verspielt". Verspielt sagt meine Frau und meint damit Vorgang, Nachgang, Ausreißer. Sie läuft präzise 1 Sekunde am Tag vor, egal ob ich viel laufe, am PC sitze, ob kalt ob warm. Das hat noch keine geschafft. Naja so viele Uhren waren es ja auch bisher nicht und ich glaube auch nicht, dass sich dass so schnell ändern lässt. Man muss Prioritäten setzen und manche setzt das Leben - ob man will oder nicht. Unser Gehorsam oder roter Faden heißt: Dem Leben folgen und so wenig Fehler wie möglich machen.Und manchmal gönne ich mir eben eine Auszeit mit meiner Uhr und Hildegard mit ihren Pflanzen, Blumen und Arrangements (Sie ist Gärtner- und Floristik Meisterin). :flw:
    Und das ist natürlich viel poetischer als Uhren - obwohl - Meisterwerke gibt es bei beiden. Und Schönheit auch. Ach ja und zweckfreie Freude schenken auch beide. : huepfen


    Liebe Grüße
    Thomas oo.oo...

    Und immer mehr Leuten ergeht es genauso. Sie sind "Digital ausgebrannt".
    Man gönnt sich den Luxus der Unerreichbarkeit, geht aus ohne Handy am Mann oder macht einen langen Spaziergang mit der Frau ohne Smartphone in der Tasche.

    Dieser Trend nimmt lamgsam aber stetig zu.
    Und das ist für mich der Grund warum Armbanduhren, ob mechanisch oder Quarzuhr, beständig bleiben werden.

    Ich glaube, dass SmartWatches in Zukunft das tägliche Bild in der Menge sein werden. Aber ebenso werden die "klassischen Uhren" ihr dasein behalten.

    Ich liebe es, das Geräusch meiner Automatik Uhren zu hören und zu wissen dass darunter eine mechanische Meisterleistung ihre Arbeit tut. Ganz offline.

    Ich bin in den 50ern geboren und trotzdem ein Computerfreak (Nerd) und arbeite immer wieder sehr intensiv mit Digitalen Daten, entwickle Software, administriere Server etc. Aber eine Uhr mit Internet kommt mir nicht ins Haus. Dieses kleine Stück Unabhängigkeit gönne ich mir. :hopp: Und außerdem den Genuss eine mechanische Meisterleistung am Arm zu tragen. Ich kenne keine Software die dieses Attribut trägt oder verdient. Wir sind immer und ständig dabei Fehler auszumerzen und Sicherheitslücken zu schließen. : ichbinraus
    Wie schön dann ein Meisterstück sein Eigen zu nennen. : wie geil