Beiträge von thoss51

    Und immer mehr Leuten ergeht es genauso. Sie sind "Digital ausgebrannt".
    Man gönnt sich den Luxus der Unerreichbarkeit, geht aus ohne Handy am Mann oder macht einen langen Spaziergang mit der Frau ohne Smartphone in der Tasche.

    Dieser Trend nimmt lamgsam aber stetig zu.
    Und das ist für mich der Grund warum Armbanduhren, ob mechanisch oder Quarzuhr, beständig bleiben werden.

    Ich glaube, dass SmartWatches in Zukunft das tägliche Bild in der Menge sein werden. Aber ebenso werden die "klassischen Uhren" ihr dasein behalten.

    Ich liebe es, das Geräusch meiner Automatik Uhren zu hören und zu wissen dass darunter eine mechanische Meisterleistung ihre Arbeit tut. Ganz offline.

    Ich bin in den 50ern geboren und trotzdem ein Computerfreak (Nerd) und arbeite immer wieder sehr intensiv mit Digitalen Daten, entwickle Software, administriere Server etc. Aber eine Uhr mit Internet kommt mir nicht ins Haus. Dieses kleine Stück Unabhängigkeit gönne ich mir. :hopp: Und außerdem den Genuss eine mechanische Meisterleistung am Arm zu tragen. Ich kenne keine Software die dieses Attribut trägt oder verdient. Wir sind immer und ständig dabei Fehler auszumerzen und Sicherheitslücken zu schließen. : ichbinraus
    Wie schön dann ein Meisterstück sein Eigen zu nennen. : wie geil

    Also am dritten Advent werden Plätzchen gebacken. Das war schon immer so, schon wie ich noch ganz klein war und meine Oma als Chefin über die Weihnachtsbäckerei herrschte. : maulwurf cheerleader
    Von ihr stammen auch all die tollen Rezepte, handgeschrieben und ihr Schulheft, in das sie sie geschrieben hat, hat Fettflecken und riecht immer noch nach Weihnachten.
    Komisch - wir haben sie immer und immer wieder angebettelt, doch auch mal zu Ostern die köstlichen Plätzchen zu backen - nix da.

    Meine Oma war eine geheimnisvolle Frau und so sind auch ihre Rezepte voller Rätsel. Wenn beim Christstollen steht: für 25 Pfennig Hefe. Du liebe Güte, woher um alles in der Welt soll ich wissen, wie viel Hefe man 1952 für 25 Pfennig gekriegt hat. Oder: kneten bis der Teig richtig ist. Irgend ein kleiner Tipp wäre da halt hilfreich (wenn er die Farbe wechselt und plötzlich grün wird oder Fäden zieht oder so was in der Art). Über Nacht am offenen Fenster reifen lassen. Also mal ehrlich, das geht gar nicht.

    Zeitangaben zur Backzeit fehlen völlig, Temperaturangaben auch. Ganz klar, wir hatten noch einen Backofen, der mit Holz gefeuert wurde und wann das Zeug ausgebacken war, hatte sie im Gefühl oder im Geruch, was weiß ich. Jedes Jahr stehen wir wieder vor der gleichen Frage. Wie lange? Der erste Versuch wurde mit 10 Minuten gestartet. Das Ergebnis: Alle Kekse bis zum Rand - total verbrannt. Bitte erspart mir den Fotobeweis. : forgive

    Jetzt kommt meine Uhr ins Spiel. Die Lünette auf Start gedreht und einmal wirklich vor dem Ofen sitzen geblieben, bis man sehen kann: Jetzt sind sie richtig. Dann die Zeit abgelesen: 7 Minuten. Genau 7 Minuten brauch das Blech.
    Also geht es jetzt so: Backofen auf, Bleich rein. Lünette auf Start (3-Ecksmarkierung) und nach abgelesenen 7 Minuten, Backofen auf, Plätzchen raus. Perfekt.
    Das fluppt jetzt richtig und nun bleibe ich den Fotobeweis auch nicht schuldig. :pix:
    Ob ich mir die 7 Minuten bis zum nächsten Jahr merken kann, weiß ich nicht, aber die Methode, die merk ich mir. Und bis zum 4 Advent werd ich mir's ja noch merken können: 7 Minuten. Denn natürlich gehts noch weiter ... :pancake:

    Also am dritten Advent werden Plätzchen gebacken. Das war schon immer so, schon wie ich noch ganz klein war und meine Oma als Chefin über die Weihnachtsbäckerei herrschte. : maulwurf cheerleader
    Von ihr stammen auch all die tollen Rezepte, handgeschrieben und ihr Schulheft, in das sie sie geschrieben hat, hat Fettflecken und riecht immer noch nach Weihnachten.
    Komisch - wir haben sie immer und immer wieder angebettelt, doch auch mal zu Ostern die köstlichen Plätzchen zu backen - nix da.

    Meine Oma war eine geheimnisvolle Frau und so sind auch ihre Rezepte voller Rätsel. Wenn beim Christstollen steht: für 25 Pfennig Hefe. Du liebe Güte, woher um alles in der Welt soll ich wissen, wie viel Hefe man 1952 für 25 Pfennig gekriegt hat. Oder: kneten bis der Teig richtig ist. Irgend ein kleiner Tipp wäre da halt hilfreich (wenn er die Farbe wechselt und plötzlich grün wird oder Fäden zieht oder so was in der Art). Über Nacht am offenen Fenster reifen lassen. Also mal ehrlich, das geht gar nicht.

    Zeitangaben zur Backzeit fehlen völlig, Temperaturangaben auch. Ganz klar, wir hatten noch einen Backofen, der mit Holz gefeuert wurde und wann das Zeug ausgebacken war, hatte sie im Gefühl oder im Geruch, was weiß ich. Jedes Jahr stehen wir wieder vor der gleichen Frage. Wie lange? Der erste Versuch wurde mit 10 Minuten gestartet. Das Ergebnis: Alle Kekse bis zum Rand - total verbrannt. Bitte erspart mir den Fotobeweis. : forgive

    Jetzt kommt meine Uhr ins Spiel. Die Lünette auf Start gedreht und einmal wirklich vor dem Ofen sitzen geblieben, bis man sehen kann: Jetzt sind sie richtig. Dann die Zeit abgelesen: 7 Minuten. Genau 7 Minuten brauch das Blech.
    Also geht es jetzt so: Backofen auf, Bleich rein. Lünette auf Start (3-Ecksmarkierung) und nach abgelesenen 7 Minuten, Backofen auf, Plätzchen raus. Perfekt.
    Das fluppt jetzt richtig und nun bleibe ich den Fotobeweis auch nicht schuldig. :pix:
    Ob ich mir die 7 Minuten bis zum nächsten Jahr merken kann, weiß ich nicht, aber die Methode, die merk ich mir. Und bis zum 4 Advent werd ich mir's ja noch merken können: 7 Minuten. Denn natürlich gehts noch weiter ... :pancake:

    Leider ließ die Beleuchtung keine gestochen scharfen Bilder zu. Musste trotz riesiger Blende recht lang belichten

    Meine neue Sony RX100 V hat da ein tolles neues Feature: Sie macht blitzschnell (ohne Blitz) mehrere Aufnahmen hintereinander und fügt sie dann zusammen. Ergebnis: tolle Bilder bei schwachem Licht. Ich bin begeistert. Weil doch das Blitzlicht alles Atomsphäre zerstört. Übrigens schöne Feier. Glückwunsch an Sinnderella und an alle, die mitgefeiert haben. : Exzellent
    Und natürlich Glückwunsch zum Viereck. Angezogen sieht sie richtig toll aus. : Glueckwunsch (ich mein die Uhr - Sinnderella auch :gutboese: )

    Leider ließ die Beleuchtung keine gestochen scharfen Bilder zu. Musste trotz riesiger Blende recht lang belichten

    Meine neue Sony RX100 V hat da ein tolles neues Feature: Sie macht blitzschnell (ohne Blitz) mehrere Aufnahmen hintereinander und fügt sie dann zusammen. Ergebnis: tolle Bilder bei schwachem Licht. Ich bin begeistert. Weil doch das Blitzlicht alles Atomsphäre zerstört. Übrigens schöne Feier. Glückwunsch an Sinnderella und an alle, die mitgefeiert haben. : Exzellent
    Und natürlich Glückwunsch zum Viereck. Angezogen sieht sie richtig toll aus. : Glueckwunsch (ich mein die Uhr - Sinnderella auch :gutboese: )

    Sinn und Chagall

    Was um alles in der Welt hat denn nun eine Sinn Uhr mit einem Chagall Bild zu tun?

    Ganz einfach – beides sind Kunstwerke. Und Kunst ist eines der ältesten und ursprünglichsten menschlichen Ausdrucksformen überhaupt. Dabei ist sie völlig zweckfrei und vielleicht gerade deshalb so wertvoll. Kein Mensch braucht Kunst. Durch die Höhlenmalerei wurde kein einziges Tier zusätzlich erlegt oder effizienter. Trotzdem will bis heute kein Mensch auf Malerei verzichten. OK, das mag für Bilder gelten – aber eine Uhr ist doch ein Gebrauchsgegenstand.

    Wirklich? Brauche ich meine Sinn wirklich?
    Eigentlich nicht. Ich bin überall von Uhren umgeben. Mein Handy zeigt mir immer die genaue Zeit an, auch unterwegs, ganz gleich wo ich bin. Ein Blick auf meinen Laptop während der Arbeit und ich weiß wie viel Uhr es ist. Im Wohnzimmer zeigt mir die funkübertragene Wetterstation die Zeit an und sogar auf dem Klo steht so ein Funkwecker auf dem Sims. Also was solls?

    Aber ich liebe meine Uhr, ich freue mich jedes mal darüber, wie schön sie ist und erfreue mich an ihrer Präzision und Zuverlässigkeit.
    So ist das auch bei unseren Chagallbildern. Ich brauche sie nicht, aber ich liebe sie, ihre Farben, Formen, die Geschichten die sie erzählen. Sie sind Momentaufnahmen der Entwicklung der Malerei.
    Diese Kunstwerke hängen an der Wand, das andere trage ich am Arm.

    Auch die Sinn Uhr ist eine Momentaufnahme menschlicher Erfindungsgabe und Ingenieurskunst. Seit ich mich etwas damit beschäftige, komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.
    Die ersten Räderuhren waren Turmuhren. Damals mussten die Kirchbaumeister eine Uhr beim Schmied in Auftrag geben. Was würde ein Schmied (wenn ich noch einen finde) antworten, wenn ich ihm sage, kannste mal meine Uhr reparieren. Allerdings habe ich mir neulich so ein Uhrwerk angesehen. Ja, das war Schmiedearbeit.
    Dann kamen mit der Erfindung des Pendels die Stand- und Wanduhren dazu und mit der Erfindung der Spiralfeder (1675 durch Huygens) konnten endlich auch tragbare und lageunabhängige Uhren gebaut werden. 1726 wurde von John Harrison die Harrison 1 gebaut, der erste Seechronometer mit einem Nachgang von 5,1 Sekunden nach 61 Tagen auf einer Seereise.
    Breuguet war 1795 der Erfinder der Breuguet Spirale, der Stoßsicherung, des automatischen Aufzugs und des Tourbillon Drehgestells zum Ausgleich der Schwerpunktfehler beim Tragen er Uhr.
    Die ersten Armbanduhren kamen dann durch Patek Philippe und Omega 1880 auf den Markt. 1910 erhielt Rolex die erste Schweizer Bescheinigung für einen Armbandchronometer. Damit war der Beweis erbracht, dass auch kleine Uhren eine hohe Ganggenauigkeit aufweisen können.
    Was für eine Entwicklung von der großen Turm- zur kleinen Armbanduhr, von einer Ungenauigkeit, die nur Stundezeiger zuließ (Turmuhr), zu einer Ganggenauigkeit von 1-2 Sekunden auf 24 Stunden (meine 857).
    Ende der 1950er Jahre hieß es dann: Es sind keine entscheidenden Verbesserungen mehr möglich.

    Irrtum! Sinn hats bewiesen. Ich Sage nur Magnetfeldschutz (1994), AR Trockenhalte Technik (1995), Hydro (1996), Temperaturresistenz (1998 ), Diapal (2001), Tegiment (2003), Uhrengehäuse aus deutschem U-Boot-Stahl (2005), Testaf Fliegeruhren Norm (2013).

    Zurück zu Chagall. Das Bild mit dem „Fiddler on the Roof“ ist natürlich kein Original, aber ein Druck, der von Chagalls Witwe handsigniert wurde. Hat mich ne Stange Geld gekostet. Meine Sinn Uhr ist ein Original, auch nicht gerade billig.

    Stolz und dankbar bin ich für beide.

    Sinn und Chagall

    Was um alles in der Welt hat denn nun eine Sinn Uhr mit einem Chagall Bild zu tun?

    Ganz einfach – beides sind Kunstwerke. Und Kunst ist eines der ältesten und ursprünglichsten menschlichen Ausdrucksformen überhaupt. Dabei ist sie völlig zweckfrei und vielleicht gerade deshalb so wertvoll. Kein Mensch braucht Kunst. Durch die Höhlenmalerei wurde kein einziges Tier zusätzlich erlegt oder effizienter. Trotzdem will bis heute kein Mensch auf Malerei verzichten. OK, das mag für Bilder gelten – aber eine Uhr ist doch ein Gebrauchsgegenstand.

    Wirklich? Brauche ich meine Sinn wirklich?
    Eigentlich nicht. Ich bin überall von Uhren umgeben. Mein Handy zeigt mir immer die genaue Zeit an, auch unterwegs, ganz gleich wo ich bin. Ein Blick auf meinen Laptop während der Arbeit und ich weiß wie viel Uhr es ist. Im Wohnzimmer zeigt mir die funkübertragene Wetterstation die Zeit an und sogar auf dem Klo steht so ein Funkwecker auf dem Sims. Also was solls?

    Aber ich liebe meine Uhr, ich freue mich jedes mal darüber, wie schön sie ist und erfreue mich an ihrer Präzision und Zuverlässigkeit.
    So ist das auch bei unseren Chagallbildern. Ich brauche sie nicht, aber ich liebe sie, ihre Farben, Formen, die Geschichten die sie erzählen. Sie sind Momentaufnahmen der Entwicklung der Malerei.
    Diese Kunstwerke hängen an der Wand, das andere trage ich am Arm.

    Auch die Sinn Uhr ist eine Momentaufnahme menschlicher Erfindungsgabe und Ingenieurskunst. Seit ich mich etwas damit beschäftige, komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.
    Die ersten Räderuhren waren Turmuhren. Damals mussten die Kirchbaumeister eine Uhr beim Schmied in Auftrag geben. Was würde ein Schmied (wenn ich noch einen finde) antworten, wenn ich ihm sage, kannste mal meine Uhr reparieren. Allerdings habe ich mir neulich so ein Uhrwerk angesehen. Ja, das war Schmiedearbeit.
    Dann kamen mit der Erfindung des Pendels die Stand- und Wanduhren dazu und mit der Erfindung der Spiralfeder (1675 durch Huygens) konnten endlich auch tragbare und lageunabhängige Uhren gebaut werden. 1726 wurde von John Harrison die Harrison 1 gebaut, der erste Seechronometer mit einem Nachgang von 5,1 Sekunden nach 61 Tagen auf einer Seereise.
    Breuguet war 1795 der Erfinder der Breuguet Spirale, der Stoßsicherung, des automatischen Aufzugs und des Tourbillon Drehgestells zum Ausgleich der Schwerpunktfehler beim Tragen er Uhr.
    Die ersten Armbanduhren kamen dann durch Patek Philippe und Omega 1880 auf den Markt. 1910 erhielt Rolex die erste Schweizer Bescheinigung für einen Armbandchronometer. Damit war der Beweis erbracht, dass auch kleine Uhren eine hohe Ganggenauigkeit aufweisen können.
    Was für eine Entwicklung von der großen Turm- zur kleinen Armbanduhr, von einer Ungenauigkeit, die nur Stundezeiger zuließ (Turmuhr), zu einer Ganggenauigkeit von 1-2 Sekunden auf 24 Stunden (meine 857).
    Ende der 1950er Jahre hieß es dann: Es sind keine entscheidenden Verbesserungen mehr möglich.

    Irrtum! Sinn hats bewiesen. Ich Sage nur Magnetfeldschutz (1994), AR Trockenhalte Technik (1995), Hydro (1996), Temperaturresistenz (1998 ), Diapal (2001), Tegiment (2003), Uhrengehäuse aus deutschem U-Boot-Stahl (2005), Testaf Fliegeruhren Norm (2013).

    Zurück zu Chagall. Das Bild mit dem „Fiddler on the Roof“ ist natürlich kein Original, aber ein Druck, der von Chagalls Witwe handsigniert wurde. Hat mich ne Stange Geld gekostet. Meine Sinn Uhr ist ein Original, auch nicht gerade billig.

    Stolz und dankbar bin ich für beide.

    um die Staubkorndiskussion anzuheizen, möchte ich bemerken, dass ich eine Pingelige Jungfrau bin : omg und wenn da nur ein winziges Stäubchen ist, kann ich die Uhr nicht mehr lesen, weil ich nur den Staub anstarre. Also es liegt effektiv nicht an der Wahrnehmung, sondern an der Uhr, dass sie Staub ablehnt. : Exzellent

    um die Staubkorndiskussion anzuheizen, möchte ich bemerken, dass ich eine Pingelige Jungfrau bin : omg und wenn da nur ein winziges Stäubchen ist, kann ich die Uhr nicht mehr lesen, weil ich nur den Staub anstarre. Also es liegt effektiv nicht an der Wahrnehmung, sondern an der Uhr, dass sie Staub ablehnt. : Exzellent

    Hi Sinnderella,
    ist ja super, was es hier im Forum alles gibt. : 10Punkte
    Wann wird das Online-Rüberschicken erfunden. Ich werde mich mal zwischen den Jahren dransetzen das zu entwickeln. : Exzellent Dann brauchst du mir nur die Adresse zu posten, wo die Süße Verführung lagert. Den Rest mach ich dann schon.
    Spass! :gutboese:
    Und Danke für die Tolle Idee. oo.oo...

    Hi Sinnderella,
    ist ja super, was es hier im Forum alles gibt. : 10Punkte
    Wann wird das Online-Rüberschicken erfunden. Ich werde mich mal zwischen den Jahren dransetzen das zu entwickeln. : Exzellent Dann brauchst du mir nur die Adresse zu posten, wo die Süße Verführung lagert. Den Rest mach ich dann schon.
    Spass! :gutboese:
    Und Danke für die Tolle Idee. oo.oo...

    Habe ich in der vergangenen Woche etwas Sinnvolles hin gekriegt oder meine Zeit vertrödelt? Also darüber will ich mich hier bestimmt nicht auslassen! Aber das Label „Sinn“ verführt natürlich zu Wortspielereien. Wahrscheinlich kennt ihr sie alle. Ich probier trotzdem noch eins: Wenn ich meine Uhr ablege, ist dann mein Tag Sinn Los? Also streng genommen schon. Ich bin die Sinn los. Obs auch in der übertragenen Bedeutung stimmt, mag jeder selbst sehen.
    Genug der Spielerei. Ich meine natürlich meine Erfahrungen mit der Sinn, die ich stolz seit letzten Dienstag mein Eigen nennen darf.

    Also nach diesem überflüssigen aber unvermeidlichen Vorwort – Eine Woche mit Sinn: : applaus

    Mittwoch – der Ernstfall Champions League RSC Anderlecht gegen Bayern München. :football: Ich bin nun wirklich kein Bayern Fan, aber wir gucken nun halt mal gerne Fußball. Mit dem Anpfiff stelle ich auch meine Uhr. Das war schon immer so – früher die Stoppuhr, jetzt der Fliegerring. Ich will einfach sehen, wie lange müssen die noch durchhalten, um ihren Sieg nach Hause zu bringen oder wie viel Zeit haben sie noch, das Ding zu drehen.

    Los geht’s. Ich stelle beim Anpfiff die Hauptmarkierung auf den Minutenzeiger. Oh weh! Jetzt starre ich auf die sich nach vorne bewegenden Minuten und vergleiche was ich ablese mit den oben am Bildschirmrand eingeblendeten Minuten. Dabei verwechsele ich immer wieder mal die Minuterie des Fliegerrings mit der innen liegenden der Uhr. Kurz und gut, von der ersten Halbzeit krieg ich nix mit. (Es soll sich ohnehin nicht gelohnt haben.)

    Zweite Halbzeit – neuer Versuch. Ich stelle die 15 auf die Position des Minutenzeigers. (Angewandte Mathematik: 60-15=45) Jaaaa. Jetzt habe ich was ich will. Ich kann mit einem Blick auf die Hauptmarkierung die Strecke erkennen, den der Zeiger noch zurücklegen muss. Das ist es ja, was ich möchte. Nicht digitale Zahlen, sondern die Strecke auf einem Kreis, die die verbleibende Zeit darstellt.

    Donnerstag – anderes Thema. Wenn es irgend geht, beginnen wir unseren Tag mit 20 Minuten Yoga. :brav: Das hilft einem Laptop geplagten Rücken 100 mal mehr als alle ThermoCare Pflaster zusammen. Die beste Ehefrau von allen leitet an und ich habe die Uhr im Blick – wie gesagt, 20 Minuten. Jetzt ist es umgekehrt. Jetzt will ich nicht wissen, wann eine Zeit zu Ende geht, jetzt will ich wissen, wie lange etwas dauert. Also stelle ich die Markierung auf die Position des Minutenzeigers und strecke und dehne mich den Worten meiner Frau folgend – bis 20 Minuten rum sind. Kein Problem, das ist ja so gut abzulesen, dass ein kurzer Blick genügt. Allerdings brauche ich das eigentlich nicht. Denn die beste Ehefrau von allen weiß auch so, wann 20 Minuten rum sind. Die hat eine innere Uhr. Aber wir lieben das Spiel. Am Ende fragt sie: Na wie lange? Und ich antworte: 20 Minut. (Das sagte der von uns geliebte Pizzabäcker immer, wenn wir eine bestellt haben: Kommst du in zwanzig Minut.

    Freitag – unendlich langes Meeting. :sleeping: Ja super, jetzt gelingt es mir einen verstohlenen Blick auf die Uhr zu werfen, ohne dass es jemand merkt. Und trotzdem weiß ich, was die Stunde geschlagen hat.
    Am Abend Frauenfussball – Deutschland gegen Frankreich. Ein Genuss – nicht nur weil die so souverän gewonnen haben, sondern weil ich jetzt weiß, wie ich mit dem Fliegerring umzugehen habe – dem unverlierbaren.

    Ich merke mir: Willst du wissen wann eine Zeit zu Ende geht, stelle ihn so, dass dir die Markierung das Ende anzeigt. Das ist auch gut beim Kochen – ich koche am Wochenende gerne. Willst du wissen, wie lange etwas dauert, stelle sie auf die aktuelle Minute beim Start und lies die vergangenen Minuten ab. Für viele wahrscheinlich eine Binsenweisheit – für mich was Neues.

    Samstag – zu Besuch bei einer Freundin. Sie sieht meine Uhr sofort. : maulwurf cheerleader Sie ist ja auch ein echter Eyecatcher oder poetischer ausgedrückt eine Augenweide. Also die Uhr, über die Freundin sag ich nix. Ich hab ja gar nicht gewusst, dass du ein Freund von Sinn Uhren bist, wundert sie sich. Meine Frau und ich müssen lachen. Da kennen wir uns schon so lange und wussten nichts über die Uhrenliebhaberei von uns beiden.
    Sie erzählt mir begeistert von ihrer Sinn 104 und wie viel Freude sie ihr macht. Allerdings erwähnt sie nebenbei etwas, was mich verwundert. Sie sagt, ihre zieht den Staub auf dem Ziffernblatt magisch an, sodass sie 3x am Tag am „Staubwischen“ ist. Mhhh. Meine tut das nicht. Hat jemand von euch eine Erklärung?

    Ach ja und am Sonntag schaue ich meine Uhr freundlich an und bedanke mich für traumhafte Gangwerte: 1-2 Sec. Vorgang auf 24 Stunden. Und das stabil ohne Schwankungen. Wie lange das wohl so bleibt? Bislang fing bei meinen mechanischen Uhren spätestens nach 3 Wochen das Theater an – also dann machten sie was sie wollten – mal vor mal nach. Auch damit kann ich gut leben – aber so wie es jetzt ist gefällt es mir natürlich vieeeeel besser. Hab ich ne Chance dass es so bleibt? :hatoff:

    Habe ich in der vergangenen Woche etwas Sinnvolles hin gekriegt oder meine Zeit vertrödelt? Also darüber will ich mich hier bestimmt nicht auslassen! Aber das Label „Sinn“ verführt natürlich zu Wortspielereien. Wahrscheinlich kennt ihr sie alle. Ich probier trotzdem noch eins: Wenn ich meine Uhr ablege, ist dann mein Tag Sinn Los? Also streng genommen schon. Ich bin die Sinn los. Obs auch in der übertragenen Bedeutung stimmt, mag jeder selbst sehen.
    Genug der Spielerei. Ich meine natürlich meine Erfahrungen mit der Sinn, die ich stolz seit letzten Dienstag mein Eigen nennen darf.

    Also nach diesem überflüssigen aber unvermeidlichen Vorwort – Eine Woche mit Sinn: : applaus

    Mittwoch – der Ernstfall Champions League RSC Anderlecht gegen Bayern München. :football: Ich bin nun wirklich kein Bayern Fan, aber wir gucken nun halt mal gerne Fußball. Mit dem Anpfiff stelle ich auch meine Uhr. Das war schon immer so – früher die Stoppuhr, jetzt der Fliegerring. Ich will einfach sehen, wie lange müssen die noch durchhalten, um ihren Sieg nach Hause zu bringen oder wie viel Zeit haben sie noch, das Ding zu drehen.

    Los geht’s. Ich stelle beim Anpfiff die Hauptmarkierung auf den Minutenzeiger. Oh weh! Jetzt starre ich auf die sich nach vorne bewegenden Minuten und vergleiche was ich ablese mit den oben am Bildschirmrand eingeblendeten Minuten. Dabei verwechsele ich immer wieder mal die Minuterie des Fliegerrings mit der innen liegenden der Uhr. Kurz und gut, von der ersten Halbzeit krieg ich nix mit. (Es soll sich ohnehin nicht gelohnt haben.)

    Zweite Halbzeit – neuer Versuch. Ich stelle die 15 auf die Position des Minutenzeigers. (Angewandte Mathematik: 60-15=45) Jaaaa. Jetzt habe ich was ich will. Ich kann mit einem Blick auf die Hauptmarkierung die Strecke erkennen, den der Zeiger noch zurücklegen muss. Das ist es ja, was ich möchte. Nicht digitale Zahlen, sondern die Strecke auf einem Kreis, die die verbleibende Zeit darstellt.

    Donnerstag – anderes Thema. Wenn es irgend geht, beginnen wir unseren Tag mit 20 Minuten Yoga. :brav: Das hilft einem Laptop geplagten Rücken 100 mal mehr als alle ThermoCare Pflaster zusammen. Die beste Ehefrau von allen leitet an und ich habe die Uhr im Blick – wie gesagt, 20 Minuten. Jetzt ist es umgekehrt. Jetzt will ich nicht wissen, wann eine Zeit zu Ende geht, jetzt will ich wissen, wie lange etwas dauert. Also stelle ich die Markierung auf die Position des Minutenzeigers und strecke und dehne mich den Worten meiner Frau folgend – bis 20 Minuten rum sind. Kein Problem, das ist ja so gut abzulesen, dass ein kurzer Blick genügt. Allerdings brauche ich das eigentlich nicht. Denn die beste Ehefrau von allen weiß auch so, wann 20 Minuten rum sind. Die hat eine innere Uhr. Aber wir lieben das Spiel. Am Ende fragt sie: Na wie lange? Und ich antworte: 20 Minut. (Das sagte der von uns geliebte Pizzabäcker immer, wenn wir eine bestellt haben: Kommst du in zwanzig Minut.

    Freitag – unendlich langes Meeting. :sleeping: Ja super, jetzt gelingt es mir einen verstohlenen Blick auf die Uhr zu werfen, ohne dass es jemand merkt. Und trotzdem weiß ich, was die Stunde geschlagen hat.
    Am Abend Frauenfussball – Deutschland gegen Frankreich. Ein Genuss – nicht nur weil die so souverän gewonnen haben, sondern weil ich jetzt weiß, wie ich mit dem Fliegerring umzugehen habe – dem unverlierbaren.

    Ich merke mir: Willst du wissen wann eine Zeit zu Ende geht, stelle ihn so, dass dir die Markierung das Ende anzeigt. Das ist auch gut beim Kochen – ich koche am Wochenende gerne. Willst du wissen, wie lange etwas dauert, stelle sie auf die aktuelle Minute beim Start und lies die vergangenen Minuten ab. Für viele wahrscheinlich eine Binsenweisheit – für mich was Neues.

    Samstag – zu Besuch bei einer Freundin. Sie sieht meine Uhr sofort. : maulwurf cheerleader Sie ist ja auch ein echter Eyecatcher oder poetischer ausgedrückt eine Augenweide. Also die Uhr, über die Freundin sag ich nix. Ich hab ja gar nicht gewusst, dass du ein Freund von Sinn Uhren bist, wundert sie sich. Meine Frau und ich müssen lachen. Da kennen wir uns schon so lange und wussten nichts über die Uhrenliebhaberei von uns beiden.
    Sie erzählt mir begeistert von ihrer Sinn 104 und wie viel Freude sie ihr macht. Allerdings erwähnt sie nebenbei etwas, was mich verwundert. Sie sagt, ihre zieht den Staub auf dem Ziffernblatt magisch an, sodass sie 3x am Tag am „Staubwischen“ ist. Mhhh. Meine tut das nicht. Hat jemand von euch eine Erklärung?

    Ach ja und am Sonntag schaue ich meine Uhr freundlich an und bedanke mich für traumhafte Gangwerte: 1-2 Sec. Vorgang auf 24 Stunden. Und das stabil ohne Schwankungen. Wie lange das wohl so bleibt? Bislang fing bei meinen mechanischen Uhren spätestens nach 3 Wochen das Theater an – also dann machten sie was sie wollten – mal vor mal nach. Auch damit kann ich gut leben – aber so wie es jetzt ist gefällt es mir natürlich vieeeeel besser. Hab ich ne Chance dass es so bleibt? :hatoff: