Beiträge von DF3

    da mir mein Uhrmacher, der sehr lösungsorientiert arbeitet sagte: - ich seh Sie dann in zwei Wochen - FrechAuslachen .
    Ich würde mich an das was Citizen geschrieben hat halten.

    O.k., die Meinung scheint ja allmählich einhellig zu sein und alles wieder ganz in Schwarz zu haben, wäre mir sowieso lieber.

    Trotzdem aus Neugier: Konnte der Uhrmacher das genauer begründen? An irgendeiner Stelle muss bei diesen Reparaturstegen ja dann der Wurm drin sein.

    P.S.: Ich würde in Durchmessern ab etwa 5 mm ja auch selbst klassisch nieten, das wäre eine sichere Lösung, aber bei diesen winzigen Dimensionen mit Nietbank und Nieteisen zu arbeiten, überlasse ich lieber Fachleuten.

    da mir mein Uhrmacher, der sehr lösungsorientiert arbeitet sagte: - ich seh Sie dann in zwei Wochen - FrechAuslachen .
    Ich würde mich an das was Citizen geschrieben hat halten.

    O.k., die Meinung scheint ja allmählich einhellig zu sein und alles wieder ganz in Schwarz zu haben, wäre mir sowieso lieber.

    Trotzdem aus Neugier: Konnte der Uhrmacher das genauer begründen? An irgendeiner Stelle muss bei diesen Reparaturstegen ja dann der Wurm drin sein.

    P.S.: Ich würde in Durchmessern ab etwa 5 mm ja auch selbst klassisch nieten, das wäre eine sichere Lösung, aber bei diesen winzigen Dimensionen mit Nietbank und Nieteisen zu arbeiten, überlasse ich lieber Fachleuten.

    @ Thomas: Ich versuche mal hier ein Bild einzufügen.

    Rechts im Bild ist das lose Bandende zu sehen, links die Faltschließe. Beides wird normalerweise von einem genieteten Bandsteg zusammengehalten. Das eine Drittel dieses Stegs liegt in der Bildmitte, das zweite Drittel steckt noch im Bandglied und das dritte Drittel ragt unten aus der Schließe ein winziges Stück raus und ist im Schatten gerade noch so zu erkennen (mit dem Handy habe ich es auf die Schnelle nicht besser hingekriegt, der Schmutz am Band ist aber natürlich perfekt auf dem Bild ...).

    @ Andi: Ja, das ist natürlich richtig, aber wenn die Bemühungen des Bandherstellers mit all seinem Know-how und technischen Equipment nach einem guten halben Jahr zu diesem Ergebnis führen, sollte es mir schwer fallen, das schlechter zu machen. Bei den Ersatzteilen muss man auch nicht auf klassische Weise nieten, sondern es sind zweiteilige Stifte, deren Anbringung keine Raketentechnik ist. Beim großen A ist unter der Artikelnummer B00BMV48AE so etwas zu sehen.

    Außerdem kann ich mir Zeit lassen und in der Zeit mal die Reserve-Quarzuhr spazierentragen. (Nebenbei bemerkt: So faszinierend deren Technik ist, bei der ein Akku mit Sonnenenergie aufgeladen und die Zeit per GPS gestellt wird – mit der Nacht- und Dämmerungsablesbarkeit des EZM kommt das Teil in hundert Jahren nicht mit.)

    @ Thomas: Ich versuche mal hier ein Bild einzufügen.

    Rechts im Bild ist das lose Bandende zu sehen, links die Faltschließe. Beides wird normalerweise von einem genieteten Bandsteg zusammengehalten. Das eine Drittel dieses Stegs liegt in der Bildmitte, das zweite Drittel steckt noch im Bandglied und das dritte Drittel ragt unten aus der Schließe ein winziges Stück raus und ist im Schatten gerade noch so zu erkennen (mit dem Handy habe ich es auf die Schnelle nicht besser hingekriegt, der Schmutz am Band ist aber natürlich perfekt auf dem Bild ...).

    @ Andi: Ja, das ist natürlich richtig, aber wenn die Bemühungen des Bandherstellers mit all seinem Know-how und technischen Equipment nach einem guten halben Jahr zu diesem Ergebnis führen, sollte es mir schwer fallen, das schlechter zu machen. Bei den Ersatzteilen muss man auch nicht auf klassische Weise nieten, sondern es sind zweiteilige Stifte, deren Anbringung keine Raketentechnik ist. Beim großen A ist unter der Artikelnummer B00BMV48AE so etwas zu sehen.

    Außerdem kann ich mir Zeit lassen und in der Zeit mal die Reserve-Quarzuhr spazierentragen. (Nebenbei bemerkt: So faszinierend deren Technik ist, bei der ein Akku mit Sonnenenergie aufgeladen und die Zeit per GPS gestellt wird – mit der Nacht- und Dämmerungsablesbarkeit des EZM kommt das Teil in hundert Jahren nicht mit.)

    Liebe Leute,
    vor ein paar Tagen fiel mir plötzlich ohne Vorwarnung mein EZM 7S vom Arm, glücklicherweise auf einen Holzboden. Der Grund war schnell identifiziert: An der Faltschließe war der Stift, der das Band auf der 6-Uhr-Seite an der Schließe hält und gleichzeitig das Scharnier für die Sicherung bildet, einfach abgeschert. Und zwar gleich auf beiden Seiten des Bandgliedansatzes (wahrscheinlich war es schon eine Weile einseitig durch, dann ist auch die andere Seite gebrochen).

    Da es zum Konzessionär eine längere Tour ist und die beiden Uhrenläden direkt vor Ort nicht mein volles Vertrauen besitzen (einer kann sowieso nur Batterien tauschen und Federstege ersetzen), bin ich auf die Idee gekommen, das Teil selbst zu ersetzen. Wenn man erst einmal drauf gekommen ist, wie das Ding heißt (Mittelbandsteg), ist Ersatz auch nicht schwer zu finden.


    Unschön ist aber zum einen, dass es die Stege anscheinend nur mit edelstahl- oder messingfarbenen Nietköpfen gibt. Oder kennt jemand eine Bezugsquelle für Exemplare mit geschwärzten Köpfen?
    Etwas schwerer wiegt, dass ich nicht ganz sicher bei den Maßen bin. Mit der Schieblehre habe ich den Stiftdurchmesser ziemlich sicher mit 1,2 mm bestimmt. Bei der benötigten Länge komme ich eher ins Grübeln: Außen am Sicherungsbügel (oder wie der Fachbegriff auch immer lautet) komme ich auf 23 mm. Stifte finde ich aber nur in 22 oder 24 mm Länge. Gehe ich recht in der Annahme, dass die 24er-Länge mit etwas Luft die bessere Wahl wäre? (Den mittlerweile dreiteiligen Stift kann ich nicht mehr zuverlässig zwischen den Köpfen messen.)

    Für jede Info dazu jetzt schon herzlichen Dank in die Runde!

    Liebe Leute,
    vor ein paar Tagen fiel mir plötzlich ohne Vorwarnung mein EZM 7S vom Arm, glücklicherweise auf einen Holzboden. Der Grund war schnell identifiziert: An der Faltschließe war der Stift, der das Band auf der 6-Uhr-Seite an der Schließe hält und gleichzeitig das Scharnier für die Sicherung bildet, einfach abgeschert. Und zwar gleich auf beiden Seiten des Bandgliedansatzes (wahrscheinlich war es schon eine Weile einseitig durch, dann ist auch die andere Seite gebrochen).

    Da es zum Konzessionär eine längere Tour ist und die beiden Uhrenläden direkt vor Ort nicht mein volles Vertrauen besitzen (einer kann sowieso nur Batterien tauschen und Federstege ersetzen), bin ich auf die Idee gekommen, das Teil selbst zu ersetzen. Wenn man erst einmal drauf gekommen ist, wie das Ding heißt (Mittelbandsteg), ist Ersatz auch nicht schwer zu finden.


    Unschön ist aber zum einen, dass es die Stege anscheinend nur mit edelstahl- oder messingfarbenen Nietköpfen gibt. Oder kennt jemand eine Bezugsquelle für Exemplare mit geschwärzten Köpfen?
    Etwas schwerer wiegt, dass ich nicht ganz sicher bei den Maßen bin. Mit der Schieblehre habe ich den Stiftdurchmesser ziemlich sicher mit 1,2 mm bestimmt. Bei der benötigten Länge komme ich eher ins Grübeln: Außen am Sicherungsbügel (oder wie der Fachbegriff auch immer lautet) komme ich auf 23 mm. Stifte finde ich aber nur in 22 oder 24 mm Länge. Gehe ich recht in der Annahme, dass die 24er-Länge mit etwas Luft die bessere Wahl wäre? (Den mittlerweile dreiteiligen Stift kann ich nicht mehr zuverlässig zwischen den Köpfen messen.)

    Für jede Info dazu jetzt schon herzlichen Dank in die Runde!

    "Amplitude" - Welche Werte (bei welchem Uhrwerk) sind hier im normalen Bereich ? 270 bis 310 Grad sollen "normal" sein ? Gilt das für alle Uhrwerke ?

    Ein paar Takte dazu stehen auch hier: https://www.sinn.de/de/Technik-ABC.htm
    Sinn schreibt: „Die gemittelten Amplitudenwerte der heute verbreiteten Armbanduhrenwerke liegen bei ca. 250° bis 300°.“


    Zitat

    "Beat Error" -
    Abfallfehler ? Was bedeutet das ? Deutet das auf ein tatsächliches
    "Fehlverhalten" der Uhr bzw. einzelner Bauteile hin (asymmetrisches
    Schwingen der Unruh?)

    --> welche "Grenzwerte" sind hier akzeptabel ? (bei allen Werken
    gleich oder werksspezifisch ?)

    Dazu schreibt Sinn a.a.O.: „Sinn lässt einen Abfallfehler nur bis max. 0,7 ms zu.“


    HTH

    "Amplitude" - Welche Werte (bei welchem Uhrwerk) sind hier im normalen Bereich ? 270 bis 310 Grad sollen "normal" sein ? Gilt das für alle Uhrwerke ?

    Ein paar Takte dazu stehen auch hier: https://www.sinn.de/de/Technik-ABC.htm
    Sinn schreibt: „Die gemittelten Amplitudenwerte der heute verbreiteten Armbanduhrenwerke liegen bei ca. 250° bis 300°.“


    Zitat

    "Beat Error" -
    Abfallfehler ? Was bedeutet das ? Deutet das auf ein tatsächliches
    "Fehlverhalten" der Uhr bzw. einzelner Bauteile hin (asymmetrisches
    Schwingen der Unruh?)

    --> welche "Grenzwerte" sind hier akzeptabel ? (bei allen Werken
    gleich oder werksspezifisch ?)

    Dazu schreibt Sinn a.a.O.: „Sinn lässt einen Abfallfehler nur bis max. 0,7 ms zu.“


    HTH

    Das bleibt sich doch gleich, ob so oder so! FrecheFratze

    Nein. Wer früh mit wirklich hohen Geboten einsteigt, bekommt den Artikel nur sehr selten. Es ist sicherer, die Bieterkonkurrenz den Schlaf des Gerechten schlafen zu lassen und möglichst niemanden auf die Idee zu bringen, dass man schon ernsthafte Summen auf den Tisch legen muss, um am Ende das gute Stück zu erbeuten. Je mehr die Mitbieter sich in Sicherheit wiegen, desto besser. Außerdem hat bei einem frühen Höchstgebot ein unehrlicher Verkäufer viel schönere Möglichkeiten, den Preis von einem Kumpel hochpushen zu lassen (oder das selbst mit einem Zweitaccount zu erledigen).

    Meist ist es besser, kurz vor Schluss als Sniper einzusteigen. Dann kann man keinem gewöhnlichen Pusher zum Opfer fallen und weckt auch keine schlafenden Hunde. Die einzige Gefahr besteht dann darin, dass entweder der Verkäufer ein Sicherungsgebot als Mindestpreis hat platzieren lassen oder dass es jemand anders noch ernster meinte als man selbst. Wobei ersteres etwas unwahrscheinlicher ist, da niemand gerne die eigene Ware kauft und dafür auch noch Gebühren an Ebay zahlt - verdeckte Mindestpreise sind also oft so gewählt, dass sie noch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit überboten werden.

    Das bleibt sich doch gleich, ob so oder so! FrecheFratze

    Nein. Wer früh mit wirklich hohen Geboten einsteigt, bekommt den Artikel nur sehr selten. Es ist sicherer, die Bieterkonkurrenz den Schlaf des Gerechten schlafen zu lassen und möglichst niemanden auf die Idee zu bringen, dass man schon ernsthafte Summen auf den Tisch legen muss, um am Ende das gute Stück zu erbeuten. Je mehr die Mitbieter sich in Sicherheit wiegen, desto besser. Außerdem hat bei einem frühen Höchstgebot ein unehrlicher Verkäufer viel schönere Möglichkeiten, den Preis von einem Kumpel hochpushen zu lassen (oder das selbst mit einem Zweitaccount zu erledigen).

    Meist ist es besser, kurz vor Schluss als Sniper einzusteigen. Dann kann man keinem gewöhnlichen Pusher zum Opfer fallen und weckt auch keine schlafenden Hunde. Die einzige Gefahr besteht dann darin, dass entweder der Verkäufer ein Sicherungsgebot als Mindestpreis hat platzieren lassen oder dass es jemand anders noch ernster meinte als man selbst. Wobei ersteres etwas unwahrscheinlicher ist, da niemand gerne die eigene Ware kauft und dafür auch noch Gebühren an Ebay zahlt - verdeckte Mindestpreise sind also oft so gewählt, dass sie noch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit überboten werden.