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Baumaxe

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Gestern, 11:01

Wäre es sinnvoll, eine Art schwarze Liste über echte Betrugsfälle zu führen?

Inhalt:

Name (ggf. drei Buchstaben durch *** ersetzen ("entpersonalisiert"))
Wohnort
Objekt (Uhr, Modell, Marke)
Vorgehen, ggf Auffälligkeiten
Virtueller / Realer Ort des Betrugs Geschäft / Internetplattform
Sonstiges
Sowohl aus anderen Foren als auch aus Online-Verkaufsplattformen

Ohne Diskussionen, nur Beschreibung von echten Fällen. Somit kann man ggf. Muster erkennen und andere können daraus lernen.


Ich komme deshalb darauf, weil ich nur durch Glück und Zufall vor Jahren einem 2+ KEUR Betrug entkommen bin (Ich stand mit Lars "roadsternet" in relativ weit fortgeschrittenen Verkaufsverhandlungen ...). Zu diesem Zeitpunkt gab es aber schon - nicht öffentlich gemachte - reale Betrugsfälle, von denen ich nichts wusste.
*
Beste Grüße, Axel

* * * * *
1CH M46 UHR3N – 1N58350ND3R3 V0N 51NN. 157 D45 5CHL1MM? 1CH D3NK3 N31N!!
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Frankenbaron

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3 802

Gestern, 11:04

Ähnlich ging es mir vor ca. 1,5 Jahren. Hatte telefonischen Kontakt, stimmige Bankverbindung, klares Bild vom Personalausweis, deutliche Bilder der Seriennummer sowie längeren telefonischen Kontakt.
Die Polizei schaute mich an, wie einen Verrückten. A, wegen dem Internetgeschäft, B. wegen dem Preis für ne alte Uhr. :-)
Raus kam, die Person auf dem Personalausweis ist selbst abgezockt worden .
Der Betrüger wird in über 60 Fällen des Betrugs gesucht.Wenn ich herausfinden sollte, wo dieser steckt, soll ich die Polizei benachrichtigen.
Da er unter anderen Identitäten seine Ware anbietet, ist es schwierig ihn zu finden.
Angeboten wurde mir eine Laco B Uhr mit der Seriennummer H17499 .
Ich habe mein Lehrgeld bezahlt und zahle nur noch per Paypal.

FrY_257

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3 803

Gestern, 11:19

Wäre es sinnvoll, eine Art schwarze Liste über echte Betrugsfälle zu führen?

Inhalt:

Name (ggf. drei Buchstaben durch *** ersetzen ("entpersonalisiert"))
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Objekt (Uhr, Modell, Marke)
Vorgehen, ggf Auffälligkeiten
Virtueller / Realer Ort des Betrugs Geschäft / Internetplattform
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Ohne Diskussionen, nur Beschreibung von echten Fällen. Somit kann man ggf. Muster erkennen und andere können daraus lernen.


Ich komme deshalb darauf, weil ich nur durch Glück und Zufall vor Jahren einem 2+ KEUR Betrug entkommen bin (Ich stand mit Lars "roadsternet" in relativ weit fortgeschrittenen Verkaufsverhandlungen ...). Zu diesem Zeitpunkt gab es aber schon - nicht öffentlich gemachte - reale Betrugsfälle, von denen ich nichts wusste.

Das Problem ist eher, dass Name und Wohnort sicherlich relativ einfach austauschbar sind. Ich würde eher die Bankverbindung mit ein paar weggelassenen Zahlen nehmen.
Der Name spielt ja bspw. keine Rolle bei einer Überweisung, die IBAN aber schon. Dafür muss man aber real auch ein Konto erstellt haben, sprich sie wird sich vermutlich seltener ändern als der Name.

Es muss nur immer der Datenschutz gewährleistet werden, denn selbst Betrüger haben darauf leider einen Anspruch X(


Gruß,
Sven

Baumaxe

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Gestern, 11:33

IBAN ist eine gute Idee. Man kann ja die 4. bis 7. Stelle durch **** ersetzen. Damit ist die Prüfziffer nicht voll erkennbar, ein Teil der Bankverbindung (in D die ersten Drei der BLZ) sind weg, aber das Länderkennzeichen bleibt. Somit kann man Land des Konto und den Standort der Uhr weiter abgleichen.
*
Beste Grüße, Axel

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Gestern, 12:09

Kein Problem, hier sind die Daten, mit denen ich beschissen wurde:

Angeblicher Verkäufer: Henning Gotthardt, geboren in Lübeck (darauf lief auch der Perso)
Konto lief auf "seine Frau" (Jutta Gotthardt)
IBAN: DE07 7002 22** **75 4014 18

Wenn er etwas anbietet, unbedingt "in der Leitung" halten und sofort der Polizei melden!!! :mggl:
Wenn der Typ durch einen von uns geschnappt wird, gebe ich einen aus! :thumbup:

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Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

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Gestern, 12:16

...und hier noch mal eine anzeige, die uns wieder zurück zum eigentlichen Thema führt:

https://uhrforum.de/threads/sinn-757-015…t-07-25.363483/

Eine streng limitierte 757 in schokobraun... ein weiteres "Schokotörtchen" SchuechternKichern

tdc

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Gestern, 14:24

Ja, so ist es! Leider.....
Ich kaufe auch nix per Vorkasse über die Kleinanziegen. Ich habe das zwar bis vor kuzem getan und habe keine schlechten Erfahrungen gemacht, ABER dioe Zeiten ändern sich!
Clevere Betrüger nutzen die Gier der Sammler immer schlauer aus..... Geiz ist nicht immer geil, manchmal doof.

Ich kann nur raten nach der Festnetznummer zu fragen (DR. Google), wenn es denn unbedingt sein muss. Ein paar Verkäufer haben dann nie mehr geantwortet. Sicher hatten alle ihre Gründe.
Das ist das mindeste, was man für seine Sicherheit tun sollte!

VG Thomas

P.S. Nur mal so zum Nachdenken: Ich finde immer recht lusitg, wenn "Profis" nach Papieren für Vintage Uhren, Revi-Nachweisen und Geburtsurkunden der Großmutter per Mail fragen :rofl:
Wer eine Uhr fälschen kann sollte mit einer Mail und einem Bild keine Probleme haben......
...in seiner Güte hat der Herr allem ein Ende gesetzt, leider auch der Anzahl meiner Uhren.

FrY_257

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Gestern, 14:39

Ja, so ist es! Leider.....
Ich kaufe auch nix per Vorkasse über die Kleinanziegen. Ich habe das zwar bis vor kuzem getan und habe keine schlechten Erfahrungen gemacht, ABER dioe Zeiten ändern sich!
Clevere Betrüger nutzen die Gier der Sammler immer schlauer aus..... Geiz ist nicht immer geil, manchmal doof.

Ich kann nur raten nach der Festnetznummer zu fragen (DR. Google), wenn es denn unbedingt sein muss. Ein paar Verkäufer haben dann nie mehr geantwortet. Sicher hatten alle ihre Gründe.
Das ist das mindeste, was man für seine Sicherheit tun sollte!

VG Thomas

P.S. Nur mal so zum Nachdenken: Ich finde immer recht lusitg, wenn "Profis" nach Papieren für Vintage Uhren, Revi-Nachweisen und Geburtsurkunden der Großmutter per Mail fragen :rofl:
Wer eine Uhr fälschen kann sollte mit einer Mail und einem Bild keine Probleme haben......

Dann dürftest von mir nix kaufen... Habe zwar eine Festnetznummer, bin aber so gut wie nie zuhause und nutze eigentlich nur meine Mobilfunknummern FrecheFratze
Man sollte aber immer alle Möglichkeiten nutzen die man kann! Wenn es dem Verkäufer zu viel ist dann sollte man das Ganze ohnehin lassen. Bei solchen Summen sollten beide Seiten (insbesondere der Verkäufer) immer gewillt sein die größte Sicherheit für beide Seiten zu gewährleisten.
Bei ebay kaufe bzw. biete ich übrigens auch nur noch, wenn der Verkäufer mit einem komplett versicherten Versand einverstanden ist, von mir aus auch bei Kostenteilung.


Gruß,
Sven

Hexe

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Heute, 10:46

...und per Paypal an Freunde bezahlt...

Das ist natürlich auch ein Kardinalfehler, woher kommt diese offenkundige Vertrauensseligkeit bei einem Ebaykauf innerhalb kürzester Zeit? Die Prozentpunkte (m.E. 1,9%) die sich PP für die Abwicklung von Geschäftsüberweisungen und Dienstleistungen nimt, dafür aber den Treuhandservice bietet, sind doch in solchen Fällen gut angelegtes Geld und könnten zur Not auch vom Käufer übernommen werden.
Gier frißt Hirn, aber der Deal scheint auch gut vorbereitet gewesen zu sein, Profi.

Es soll auch bei Übergabe und Barzahlungen Fälle gegeben haben, in denen der Käufer vom VK eine Anzeige wegen Falschgeldzahlung erhalten hat. Die Blüten stammten jedoch vom Verkäufer der versucht hat zweimal abzukassieren, dass ist dann auch schon nicht mehr vorhersehbar.
So reizvoll es manchmal auch ist im Netz zu kaufen, man sollte immer versuchen, nicht den gesunden Menschenverstand ausschalten.

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