Jacques Bianchi aus Marseille gehört zu den kleinen Uhrenherstellern mit belegbarer militärischer Vergangenheit. In den 1980er und 1990er Jahren gelangten seine Taucheruhren zur französischen Marine und zum Heer. Die heutige Marke knüpft daran an – unter anderem mit der auf 100 Exemplare begrenzten JB200 Legion, die nach Herstellerangaben im Auftrag der Fremdenlegion entstand, und der ebenfalls limitierten, aber zivilen JB200 Headmark.
Ein Uhrmacher am Alten Hafen
Jacques Bianchi eröffnete 1963 seine Werkstatt am Vieux-Port von Marseille. Er wartete unter anderem Taucheruhren von Berufstauchern und Comex-Mitarbeitern. 1982 stellte er die JB200 vor: 42 mm Edelstahl, verschraubte Krone links, 200 Meter Wasserdichtigkeit und ein Taucher auf dem Zifferblatt. Zunächst arbeitete darin ein französisches Quarzwerk von France Ébauches, etwa das FE 7121. Der Quarzantrieb bot Genauigkeit ohne Rücksicht auf eine Gangreserve. Der Verkauf erfolgte anfangs über Tauchsportgeschäfte und
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