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toter-dichter

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Dienstag, 17. Dezember 2019, 12:32

stark schwankende Amplitude

Hallo Männer, die sich bis zur Unruh wagen:
Habt ihr schon mal erlebt, daß eine Unruh eine Amplitude-Schwankungen von ca 100° Differenz zeigt, wenn man die Uhr senkrecht hält ?
Auch der Abfallfehler pendelt von 0,3 ms bis 2,3 ms.

Wenn Ihr Infos habt, wäre ich sehr dankbar.....


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Speedmaster72

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Dienstag, 17. Dezember 2019, 18:08

Hallo Richard, diese Frage ist natürlich nicht so einfach zu beantworten, Ferndiagnose.

Ist der richtige Hebewinkel eingestellt?
Ist es ein schweizer Ankerwerk?
Ist die Uhr schon sehr alt?
Irgendein billig Werk drin?
Ist sie früher schon mal besser gelaufen?
Magnetisch?
Hat sie Werk technisch halt einfach eine niedrige Amplitude?


Der Abfallfehler von 2,3 ist halt schon sehr hoch!
Amplitude sollte bei einem ETA Werk zwischen ca 270-310 ° liegen und der Abfallfehler bis max. 0,8.
Diese Werte muss man natürlich auch immer etwas relativ betrachten.

Hoffe ich konnte dir etwas helfen.

Gruß Carsten

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toter-dichter

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Dienstag, 17. Dezember 2019, 19:49

Jetzt ist mir wieder ein Anfängerfehler passiert :D danke für den Hinweis, Carsten.
Es geht hier um eine Damenuhr von Tissot, die sichtlich erst ein paar Jahre alt ist und daher noch im Auslieferungszustand ist. Die Besitzerin hat selbst früher selbst hochwertige Uhren verkauft. Ich würde schon auf ein Schweizer Werk tippen, der Hebewinkel stimmt.
Ich werde mal schauen, ob ich den Vorgang etwas besser regulieren kann und was das Werk dann für Werte zeigt.

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Dienstag, 17. Dezember 2019, 20:17

Hallo Richard,
der Hebewinkel sollte schon passen. Hat aber keinen so extremen Einfluss wie viele denken.
Zwischen den Positionen verstellst Du ja den Hebewinkel nicht.
Also sollte eigentlich die Differenz einigermassen identisch sein ob 48, 49, oder z.B. 52.
Krone auf jedenfall auf die feste Seite. Die Uhr sollte gut gehalten sein.
Manche Uhrwerke schirmen ziemlich ab. Wenn es eine verschraubte Krone ist dreh sie mal auf.
Eine andere Krone soweit ziehen das sie natürlich bei der Messung noch läuft.
Es soll auch keine Stippfunktion laufen.
Gruss Thomas

Das Leben ist zu kurz um hässliche Autos zu fahren.

Speedmaster72

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Dienstag, 17. Dezember 2019, 20:30

Zitat

Hallo Richard,
der Hebewinkel sollte schon passen. Hat aber keinen so extremen Einfluss wie viele denken.
Zwischen den Positionen verstellst Du ja den Hebewinkel nicht.
Also sollte eigentlich die Differenz einigermassen identisch sein ob 48, 49, oder z.B. 52.
Krone auf jedenfall auf die feste Seite. Die Uhr sollte gut gehalten sein.
Manche Uhrwerke schirmen ziemlich ab. Wenn es eine verschraubte Krone ist dreh sie mal auf.
Eine andere Krone soweit ziehen das sie natürlich bei der Messung noch läuft.
Es soll auch keine Stippfunktion laufen.
Hallo Thomas, mit dem Hebewinkel hast du absolut recht, da machen 1-3 Grad nicht viel aus, manche Uhrmacher messen auch einfach ziemlich alles mit 50Grad, hab ich auch schon gesehen.

Aber, da ich absolut nicht wusste, um welches Werk es sich handelt, sollte die Einstellung schon stimmen.
Es gibt nämlich riesige Unterschiede bei diversen Werken.
Omega z.B , s.Bild


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