Tomas hat ja schon den Bogen von frühen Omega-Militärmodellen bis zu heutigen Verbindungen zu Spezialkräften gespannt. Daran möchte ich hier anknüpfen, denn hinter diesen Beispielen stehen unterschiedliche Formen militärischer Nutzung: staatliche Beschaffung, dienstliche Ausgabe, speziell für Streitkräfte gefertigte Ausführungen, professionelle Erprobung und heutige Unit Watches.
Gerade bei Omega läßt sich daran verfolgen, wie sich das Verhältnis zwischen Uhrenhersteller und militärischen Nutzern über fast ein Jahrhundert verändert hat.
Großbritannien: Omega als Militärlieferant
Den größten Block bildet zunächst der Zweite Weltkrieg. Omega nennt mehr als 110.000 an das britische Ministry of Defence gelieferte Uhren – nicht ein einziges „Militärmodell“, sondern verschiedene Ausführungen für unterschiedliche Aufgaben und Teilstreitkräfte.
Dazu gehören auch die britischen W.W.W.-Uhren, bei denen Omega einer von zwölf Lieferanten war. Die später als „Dirty Dozen“ bezeichneten Modelle
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