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jgobond

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1

Freitag, 6. November 2015, 12:32

Eine Sinn für James Bond

Weil der neue Bond grad anläuft:
Welche Sinn würdet Ihr James Bond ums Handgelenk schnallen und warum?
LG
Manfred
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Dave2906

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2

Freitag, 6. November 2015, 12:48

Ich würde ihm eine 900F geben.... robust, trotzdem schick mit ausreichend WD um auch mal abzutauchen. Mit der zweiten Zeitzone weiß er auch immer wie spät es in der Heimat ist.

citizen

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3

Freitag, 6. November 2015, 13:01

Die UX S halte ich für die perfekte Bond-Uhr.
Und vielleicht läuft die ja auch mit Martini-Füllung.



LG Michael
LG
Michael :hatoff:

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Big Ben

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4

Freitag, 6. November 2015, 14:00

Ganz klar EZM 1 und nix anderes
Liebe Grüße :alexhai: Alex

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Matze (07.11.2015)

tapir

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5

Freitag, 6. November 2015, 14:21

Easy: sie muss aktuell (kaufbar!), schick, schlicht, teuer sein.
EZM 9.


vom mobilen Gerät gesendet

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6

Freitag, 6. November 2015, 15:09

Ich würde ihm die hier geben:



Schlicht, schick, für Schwimmer und Flieger zu verwenden, eine zweite Zeitzone für die Dienstreisen...passt! :thumbsup:

Gruss,

Christian
...ich lese keine Anleitungen, ich drücke Knöpfe bis es klappt...
ich bin auch nicht alt, ich bin nur schon länger jung....

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7

Freitag, 6. November 2015, 15:40

Sorry, aber ich würde ihm die geben :-)
Schon aus der Historie heraus.....

http://www.watchtime.net/nachrichten/james-bond-und-seine-uhren/


Viele Grüße
From iPhone using Tapatalk
Gruß Nelly :hatoff:
^..^

UX S
...wenn das Leben Dir eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila

citizen

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8

Freitag, 6. November 2015, 16:42

@ Schneekatze: Nelly, ich habe gerade gedacht, du hast jetzt auch eine 5513.


LG Michael
LG
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HappyDay

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Freitag, 6. November 2015, 21:35

Sorry, aber ich würde ihm die geben :-)
Schon aus der Historie heraus.....[Rolex Submariner]

Du hast recht, Nelly, 007 und Sinn, das passt einfach nicht zusammen.
Mir haben schon die "Eskapaden" von Roger Moore (Seiko und Lotus) und Pierce Brosnan (Omega und BMW) nicht gefallen.
James Bond hat gefälligst Martini zu trinken und zwar "geschüttelt, nicht gerührt", eine Rolex zu tragen, eine Walther PPK 7,65mm zu benutzen und einen Aston Martin zu fahren. Die bösen Buben, die die Weltherrschaft (mindestens!) an sich reißen wollen, soll er mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem flapsig-flotten Spruch auf den Lippen um die Ecke bringen und sich ansonsten schönen Frauen widmen. DAS ist der James Bond, den ich sehen will. :D

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Buffalo Chill (07.11.2015)

AndiS

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Freitag, 6. November 2015, 21:58

Für mich gehört zu Bond eine Omega, das hat ja bereits 20 Jahre Tradition.
Olaf, ich glaube, du bist älter als ich.... :rolleyes: ... :nww:

Aber das war ja nicht die Frage:
Meiner Meinung nach müsste James Bond eine Sinn UX tragen, diese Uhr würde zu jedem denkbaren Abenteuer zu Lande, zu Wasser und im All passen.
Zum Taucheranzug wie auch zur Abendgarderobe.
Und es wäre völlig authentisch, wenn diese Uhr Raketen abfeuern könnte. :D
Gruß:
AndiS

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Dave2906

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Freitag, 6. November 2015, 23:15

Ganz heimlich wünscht sich Bond bestimmt schon länger einen mechanischen Chronographen... :cool:

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jgobond

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12

Samstag, 7. November 2015, 10:36

ich habs befürchtet, am Schluß haben wir alle durch :D

in derTat kämen für mich mehrere in Frage u.a. die UX, U1, EZM3, EZM9 aber auch ne Fipla für´s Casino

...
Und es wäre völlig authentisch, wenn diese Uhr Raketen abfeuern könnte. :D


Also in meiner 103 ist ein Stahlseil aufgewickelt, daß man über (Straßen-) Schluchten schießen und dann daran entlang hangeln/Rutschen kann. Daher auch die enorme Bauhöhe....
Mit der 903 kann man sowjetische und nordkoreanische Raketencodes knacken :P
Die 140 hat ein eingebautes Radar (daher auch der kleine Flieger auf der Stopminute und das an einen Bildschirm erinnernde Gehäuse...)

Die Rolette gilt nicht ... :no:
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Dave2906

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13

Sonntag, 8. November 2015, 10:46

Mich würde mal interessieren was Omega für die sehr prominent platzierte "Spectre" Uhr bezahlt hat. Ich glaube so prominent wurde noch keine Bond-Uhr im Film gezeigt.

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14

Sonntag, 8. November 2015, 11:59

Ich bin sehr froh, dass SINN kein teures Product Placement macht. Wenig Werbung und Understatement sind Gründe warum ich SINN so mag.

Gesendet von meinem GT-I9195 mit Tapatalk
Einige SINN, eine Guinand, und etwas für die Seelenpflege des Qualitätsanspruches. Irgendwo zwischen Uhren Overkill und der Suche nach dem Exit :awg:

HappyDay

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Mittwoch, 18. November 2015, 16:26

Mich würde mal interessieren was Omega für die sehr prominent platzierte "Spectre" Uhr bezahlt hat. Ich glaube so prominent wurde noch keine Bond-Uhr im Film gezeigt.

Zum Glück macht James Bond mit seiner Omega das einzig sinnvolle: er jagt sie in die Luft, zusammen mit dem in einem Meteoritenkrater mitten in der afrikanischen Wüste versteckten Hauptquartier der kriminellen Organisation SPECTRE. Die Uhr als James Bonds Allzweck-Wunderwaffe, das ist ja mittlerweile ein alter Hut.

Ansonsten habe ich den Eindruck, dass "Spectre" eigentlich gar nicht der 24. offizielle JB-Film ist, sondern ein 2,5 Stunden langer Werbeclip, in welchem sämtliche Sponsoren überreichlich Gelegenheit haben, ihre Produkte sehr ausführlich in Großaufnahme zu zeigen. Wer also schon immer mal die Unterhosenmarke von James Bond wissen wollte - nein, das ist leider kein Scherz - braucht nur ins Kino zu gehen... :rolleyes:

Ach ja, nebenbei spielen da auch noch ein gewisser Daniel Craig als James Bond 007 und der zweifache Oscar-Gewinner Christoph Waltz als Ernst Stavro Blofeld mit. Dank der Dauerwerbesendung bleibt man von den durchaus ansprechenden schauspielerischen Leistungen der Haupt- und Nebenakteure allerdings weitgehend unbehelligt. ;)

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16

Mittwoch, 18. November 2015, 16:47

Ich war gestern im Kino. War ganz unterhaltsam, aber das große Wow blieb aus. Craig und Walz mag ich als Schauspieler sehr. Beide spielten jedoch deutlich unter ihren Verhältnissen. Das die Product Placement Raketen abgefeuert werden weiß man ohnehin im Vorfeld.
Einige SINN, eine Guinand, und etwas für die Seelenpflege des Qualitätsanspruches. Irgendwo zwischen Uhren Overkill und der Suche nach dem Exit :awg:

AndiS

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17

Mittwoch, 18. November 2015, 19:00

Ich fand den Film gut, wenn auch nicht so gut wie Skyfall. Das Produkt-Placement ist mir garnicht so stark aufgefallen, vermutlich habe ich mich schon daran gewöhnt - oder einfach nichts anderes erwartet. 8|
Den Rummel um Christoph Waltz kann ich nicht nachvollziehen, für mich ist er nicht besonders beeindruckend. Insgesamt ein typischer Bond-Film, Erwartungen werden erfüllt, aber auch nicht mehr.

@Olaf:

Warum soll es sinnvoll sein, eine Omega in die Luft zu jagen ?
Gruß:
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HappyDay

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18

Mittwoch, 18. November 2015, 23:11

Ich fand den Film gut, wenn auch nicht so gut wie Skyfall.
[...]
@Olaf:
Warum soll es sinnvoll sein, eine Omega in die Luft zu jagen ?

"Skyfall" fand ich schon ziemlich schwach, weil wirr und durch und durch unlogisch. Mit "Casino Royale" hatte Daniel Craig einen fulminanten Start, doch dann ließ er mit "Quantum of Solace" schon deutlich nach, "Skyfall" geriet m. E. auch nicht viel besser und "Spectre", na ja, ich kann Craig verstehen, wenn er sagt, er würde einen weiteren Bond-Film nur noch des Geldes wegen drehen, aber nicht mehr wegen der tollen Rolle. Selbst Pierce Brosnan zeigte sich von "Spectre" enttäuscht, wohlgemerkt: vom Film (zu lang, abstruse Story), nicht vom Hauptdarsteller, siehe z. B. hier: http://www.theguardian.com/film/2015/nov…es-bond-spectre

Bonds Omega funktionierte gleichzeitig als mit Hochbrisanz-Sprengstoff gefüllte Bombe. Es galt, das Hauptquartier des Gegners in die Luft zu sprengen. Der Filmtrick, mit einer Erbsenpistole auf ein Auto zu schießen, welches dann prompt mit der Sprengkraft von drei Hiroshimabomben detoniert und die bösen Buben mit einem Schlag auslöscht, war den Produzenten von "Spectre" wohl zu ausgelutscht, also musste die Uhr herhalten. Keine Ahnung, wo man im Gehäuse einer normalen Omega Seamaster ein paar Kilo Plastiksprengstoff nebst Zündvorrichtung unterbringt, um damit ein komplettes Gebäude hochzujagen, aber da James Bond bekanntlich auch schon unsichtbare Autos mit genügend Bewaffung an Bord für den 3. Weltkrieg ("Die Another Day") und Uhren mit integrierter Laserkanone einsetzte, mit denen man mühelos auch 10 cm dicke Panzerplatten zerschneiden konnte ("Golden Eye"), wird der Mangel an Realitätsbezug wohl niemandem so absurd vorgekommen sein, dass man auf deshalb auf diesen Effekt verzichtet hätte. Zu den schlimmsten Tiefpunkten der JB-Serie, wie z. B. "Moonraker", "Octopussy" und "A View To A Kill" mit Roger Moore und "Die Another Day" mit Pierce Brosnan, mussten wir noch ganz andere Schwachsinnigkeiten über uns ergehen lassen.

jgobond

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19

Donnerstag, 19. November 2015, 00:08

mir ist in Spectre angenehm aufgefallen, daß Craig wesentlich lässiger geworden ist. Nicht mehr so ein Poser im Stil eines Christiano Ronaldo mit dem Charme eines Wladimir Putin. Das hat mich an den ersten 3 Craigs extrem gestört, verwies Craig auf meiner Darstellerskala mit Abstand auf den letzten Platz und ließ mich jetzt meinen persönlichen Frieden mit ihm schließen. Von mir aus kann er weiter machen.

Das mit den bondtypischen Gadgets ist sicher sehr schwierig geworden. Früher hat man sich damit einfach über tatsächliche oder anderen Filmen vorkommende Spionageausrüstung (Verstecke in Schuhabsätzen, in Gift getränkte Regenschirmspitzen (die legendäre "Mossadspritze")) lustig gemacht, war immer schon völlig unrealistisch, dennoch aber irgendwie modern und auf der Höhe der Zeit. Das war damals einfach, weil mechanische Gadgets leicht zu visualisieren sind.
Heute ist das viel schwieriger, wie will man digitale Entwicklungen ins Bild setzen...

LG
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20

Donnerstag, 19. November 2015, 00:43

mir ist in Spectre angenehm aufgefallen, daß Craig wesentlich lässiger geworden ist. Nicht mehr so ein Poser im Stil eines Christiano Ronaldo mit dem Charme eines Wladimir Putin. Das hat mich an den ersten 3 Craigs extrem gestört, verwies Craig auf meiner Darstellerskala mit Abstand auf den letzten Platz und ließ mich jetzt meinen persönlichen Frieden mit ihm schließen. Von mir aus kann er weiter machen.

Nun, man sollte dabei nicht vergessen, dass Bond eine charakterliche Entwicklung durchmacht. In "Casino Royale" ist er noch ein frischgebackener Doppel-Null-Agent und nimmt das alles sehr ernst. Gleichzeitig ist er über beide Ohren in Vesper Lynd verliebt, sonst hätte er wohl schon rechtzeitig 2+2 zusammengezählt und verstanden, warum Mr White ihn und Vesper am Leben ließ, als er Le Chiffre und dessen Handlanger liquidierte. Vespers Tod und die Entdeckung, dass sie ihn einerseits beruflich verraten, ihm gleichzeitig aber aus ihrer Liebe zu ihm heraus das Leben gerettet hat, macht ihn zum emotionalen Krüppel, verbittert, zynisch und dem Alkohol zugetan. Diese emotionale Unsicherheit versucht er zu überspielen, daher der "Poser im Stil eines Christiano Ronaldo". Allerdings gelingt ihm das im Umgang mit Menschen nicht sehr gut, daher kommt sein Charme eher mechanisch ("Charme eines Wladimir Putin") herüber und schreckt andere Menschen eher ab als sie ihm zugetan zu machen. Nicht umsonst sagt der sterbende René Mathis in "Quantum of Solace" zu Bond sinngemäß, er solle endlich lernen, ihr (= der toten Vesper Lynd) und sich selbst zu verzeihen und wieder anfangen zu leben. Am Ende von "Skyfall" klärt sich ja auch auf, was in "Casino Royale" von Vesper Lynd schon angedeutet wurde: Bond ist ein Waisenkind, das früh beide Eltern verlor und erst beim Militär und später beim Geheimdienst etwas fand, das er als sein Zuhause ansehen konnte. Dann stirbt auch noch Bonds zweite emotionale Bezugsperson, seine Chefin M., die übrigens im englischen Original (die deutschen Bond-Übersetzungen habe ich zum größten Teil nie gesehen) von ihren Mitarbeitern respektvoll "Mum" (= Mutter) genannt wird.
Ein lässiger, Frauen flachlegender und flappsige Sprüche raushauender James Bond wäre also angesichts einer solchen Biographie mehr als unglaubwürdig. Wenn er sich am Ende von "Spectre" wieder mehr dem Leben und seinen Mitmenschen gegenüber öffnet und entspannter wird, so liegt das, wie Du wohl aus dem Film weißt, ausgerechnet an der Tochter seines früheren Feindes Mr White. Es menschelt halt bei James Bond.


Das mit den bondtypischen Gadgets ist sicher sehr schwierig geworden. Früher hat man sich damit einfach über tatsächliche oder anderen Filmen vorkommende Spionageausrüstung (Verstecke in Schuhabsätzen, in Gift getränkte Regenschirmspitzen (die legendäre "Mossadspritze")) lustig gemacht, war immer schon völlig unrealistisch, dennoch aber irgendwie modern und auf der Höhe der Zeit. Das war damals einfach, weil mechanische Gadgets leicht zu visualisieren sind.
Heute ist das viel schwieriger, wie will man digitale Entwicklungen ins Bild setzen...

Es geht ja nicht einmal um digitale Entwicklungen. Fakt ist: ein Sender im Schuhabsatz war damals schon technisch möglich, ebenso wie vergiftete Regenschirmspitzen u. ä. Schussfestes Glas und Fahrzeuge mit einen gewissen Schutz gegen normale Feuerwaffen gab auch damals schon. Aber einen Laser, der Panzerplatten schneiden kann und dabei offensichtlich über eine Energiequelle verfügt, die nicht größer sein kann als eine Knopfzelle, gab es nie und kann es auch nie geben. Und es ist schlichtweg physikalisch unmöglich, eine derartige Menge an Plastiksprengstoff nebst Zündvorrichtung in einer normalen Armbanduhr unterzubringen, die zudem auch noch über ein mechanisches Werk verfügt (= keine Uhrenattrappe ist), dass man damit ein Gebäude sprengen kann. Ich habe also nichts dagegen, wenn man in einem Agententhriller die Grenzen des technisch Machbaren ein wenig verschiebt. Aber wenn Naturgesetze komplett außer Kraft gesetzt werden, dann ist das einfach nur noch alberne Effekthascherei. Bitte beachte, dass es einen Unterschied zwischen "komisch" und "albern" gibt...


PS: Habe den Thread mal in die Forumskneipe verschoben, unter "Sinn in der Presse" war er wohl nicht so gut aufgehoben.

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sin(n) city (19.11.2015)