Hallo ICEMAN,
herzlichen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, sehr interessant und informativ.
Viele Grüße
sinn656
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Neues Benutzerkonto erstellenHallo ICEMAN,
herzlichen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, sehr interessant und informativ.
Viele Grüße
sinn656
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Zitat von ICEMANAlles anzeigen
[857]
Auch wenn ich mich beim Tauchen zu 100% auf meinen Tauchcomputer verlasse,so finde ich es beruhigend,dass ich einen solch tollen Zeitmesser am Arm trage,auf den ich mich wirklich verlassen kann.
Zum Schluss möchte ich auch noch erwähnen,dass die Tauchverlängerung meines Silikonbandes ganz hervorragende Dienste
geleistet hat.
Wenn mich also jemand fragt,ob ich die Sinn 857 als Taucheruhr empfehlen kann,dann würde ich aber NEIN sagen.EMPFEHLUNG ALS TAUCHERUHR NUR ZU 50 %
Da die Lünette sich in beide Richtungen drehen läßt,ist auf diese nicht der Verlass wie z.B. bei meiner U2 bzw den Taucheruhrenmodellen überhaupt.
Obwohl die Lünette der 857 satt einrastet,kann es trotzdem vorkommen,dass sie sich ungewollt weiterstellt.
Nur halt auch zum Nachteil des Tauchers,wenn er sich auf die Uhr mal verlassen müßte,sollte sich der Ring rechts herum verstellen.
Daher sage ich :BITTE VORSICHT!!!
Die Uhr ist zum Gerätetauchen nur bedingt geeignet..
Auch wenn eine Taucheruhr grundsätzlich nur eine unterstützende Funktion hat,so merkt man hier,dass diese Uhr als Fliegeruhr konzipiert wurde.
Sollte man also mal alleine unter Wasser sein,der Tauchcomputer kaputt und der Drehring sich in die falsche Richtung verstellen,kann einem schnell die Luft ausgehen.Sicher sind das viele Faktoren,die selten aufeinander treffen,doch man weiß ja nie.Deshalb bekommt die Uhr von mir auch als TAUCHERUHR nur 50%.
SAFTY FIRST!!!
Danke für den sehr informativen Bericht. Daß sich die 857 nicht wirklich als Taucheruhr eignet, verwundert mich nicht. Ebenso wenig, wie sich die U-Modelle nicht wirklich als Fliegeruhren eignen, denn ein Pilot bräuchte (theoretisch) eine beidseitig drehbare Lünette. ![]()
(Zitat auf Wunsch des Kollegen ICEMAN angepaßt.)
Ordentlicher Bericht. 100% zum unterschreiben.
Aber siehste, ich habe doch gesagt 200m bei neuer Dichtung geht zum Tauchen. :wink:
Zitat von HappyDay989Danke für den sehr informativen Bericht. Daß sich die 857 nicht wirklich als Taucheruhr eignet, verwundert mich nicht. Ebenso wenig, wie sich die U-Modelle nicht wirklich als Fliegeruhren eignen, denn ein Pilot bräuchte (theoretisch) eine beidseitig drehbare Lünette.
Ein Sachverhalt, der natürlich schon vorher bekannt war, und nicht überrascht.
Man sollte deutlich herausstellen, dass nicht Sinn die 857 als "taucheruhr" beworben hat - ganz im Gegenteil -, sondern dass die Frage vom Kunden kam, und dass es sich nicht um die Überprüfung einer vom Hersteller zugesicherten Eigenschaft handelt.
Zitat von Crusader
Man sollte deutlich herausstellen, dass nicht Sinn die 857 als "taucheruhr" beworben hat - ganz im Gegenteil -, sondern dass die Frage vom Kunden kam, und dass es sich nicht um die Überprüfung einer vom Hersteller zugesicherten Eigenschaft handelt.
Im Zeitalter zuverlässiger Tauchcomputer und redundant vorhandener Navigationsinstrumente in Flugzeugen sind Taucher- und Fliegeruhren m. E. eher als netter Gimmick ohne echten Nutzwert anzusehen. Was natürlich nicht heißt, daß sie als Objekt der Begierde ausgedient hätten. Aber sie sind eben nicht mehr so überlebenswichtig, wie sie es in der Ära "vor dem Computer" und "vor GPS" noch waren. ![]()
Zitat von HappyDay989Im Zeitalter zuverlässiger Tauchcomputer und redundant vorhandener Navigationsinstrumente in Flugzeugen sind Taucher- und Fliegeruhren m. E. eher als netter Gimmick ohne echten Nutzwert anzusehen. Was natürlich nicht heißt, daß sie als Objekt der Begierde ausgedient hätten. Aber sie sind eben nicht mehr so überlebenswichtig, wie sie es in der Ära "vor dem Computer" und "vor GPS" noch waren.
Das vielleicht nicht, aber zumindest für Taucheruhren gibt es eine DIN/ISO-Norm, die nun mal einen einseitig rastenden Drehring vorschreibt, und einen mit Leuchtmasse belegten Sekundenzeiger etc. Insofern ist die Frage der korrekten Bezeichnung schon relevant. Die 857 kann nie und nimmer die DIN/ISO für Taucheruhren erfüllen, das geht schon aus Prospektlage hervor.
"Taucheruhren" impliziert übrigens auch nicht, dass es ums Überleben geht, sondern nur, dass die Uhrzeit beim Tauchen zuverlässig angezeigt wird. Nicht mehr, nicht weniger.
Zitat von CrusaderEin Sachverhalt, der natürlich schon vorher bekannt war, und nicht überrascht.
Man sollte deutlich herausstellen, dass nicht Sinn die 857 als "taucheruhr" beworben hat - ganz im Gegenteil -, sondern dass die Frage vom Kunden kam, und dass es sich nicht um die Überprüfung einer vom Hersteller zugesicherten Eigenschaft handelt.
Hallo Uhrenfreunde.
Ich möchte hier auch noch einmal mit aller Deutlichkeit betonen,dass das Sinn Modell 857 eine Flieger.- und KEINE Taucheruhr ist!!!!
Wie von Crusader schon geschrieben,wird dieses vom Hersteller auch NICHT getan.
Ich als Kunde wollte eigentlich herausfinden,ob dieses Modell für MICH persönlich und nicht für die Allgemeinheit als Uhr zum Tauchen zu gebrauchen ist.
Daher bitte ich jeden der dieses liest,daran zu denken.
SAFTY FIRST.
Ich selbst werde die Uhr in Zukunft auch nicht regelmäßig zum Tauchen tragen.Da kommt dann doch wohl eher das Modell U2 oder andere Taucheruhren von anderen Herstellern für mich an den Arm.
(Meine SinnSammlung ist eben noch nicht so groß... :roll: )
Zitat von HappyDay989Im Zeitalter zuverlässiger Tauchcomputer und redundant vorhandener Navigationsinstrumente in Flugzeugen sind Taucher- und Fliegeruhren m. E. eher als netter Gimmick ohne echten Nutzwert anzusehen. Was natürlich nicht heißt, daß sie als Objekt der Begierde ausgedient hätten. Aber sie sind eben nicht mehr so überlebenswichtig, wie sie es in der Ära "vor dem Computer" und "vor GPS" noch waren.
Danke Iceman.
Im übrigen sehe ich das wie Olaf.
Wie ich schon Eingangs bei der Eröffnung des Themas sagte,habe ich nicht vor,diese Uhr als permanenten Begleiter bei meinen Tauchgängen mitzunehmen.
Nur sollte ich mal in den Genuss kommen,einen nicht eingeplanten Tauchgang im Urlaub zu machen und ich trage diese Uhr,kann man sie ohne Angst umbehalten.
Auch beim Schnorcheln wird sie mir sicher viel Freude bereiten.
Doch bei Urlauben wo Tauchgänge sowieso geplant sind,kommt wie schon erwähnt sicher die U2 oder eine der anderen 3 Taucheruhren mit.
:sign10:
aus dem Sinnonlinekatalog:
Hier wird doch alles gesagt. ![]()
Zitat von Crusader
Die 857 kann nie und nimmer die DIN/ISO für Taucheruhren erfüllen, das geht schon aus Prospektlage hervor.
So ist es.
Zitat von Crusader
"Taucheruhren" impliziert übrigens auch nicht, dass es ums Überleben geht, sondern nur, dass die Uhrzeit beim Tauchen zuverlässig angezeigt wird. Nicht mehr, nicht weniger.
Die korrekte Anzeige der Tauchzeit - und daraus abgeleitet und noch viel wichtiger: der Dauer der notwendigen Dekompressionsstufen! - kann beim Tauchen durchaus den Unterschied zwischen einem Leben bei voller Gesundheit und einem Leben mit den Folgen der gefürchteten Dekompressionskrankheit ausmachen. Und als es noch keine Tauchcomputer gab, war eine korrekt funktionierende Taucheruhr das Instrument schlechthin, um Dekompressionsunfälle zu vermeiden.
Weitere Infos dazu findest Du z. B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Dekompressionserkrankung
Zitat von ICEMANWie ich schon Eingangs bei der Eröffnung des Themas sagte,habe ich nicht vor,diese Uhr als permanenten Begleiter bei meinen Tauchgängen mitzunehmen.
Nur sollte ich mal in den Genuss kommen,einen nicht eingeplanten Tauchgang im Urlaub zu machen und ich trage diese Uhr,kann man sie ohne Angst umbehalten.
Auch beim Schnorcheln wird sie mir sicher viel Freude bereiten.
Doch bei Urlauben wo Tauchgänge sowieso geplant sind,kommt wie schon erwähnt sicher die U2 oder eine der anderen 3 Taucheruhren mit.
Genau so hatte ich das auch verstanden.
Ich denke, daß Martin (Crusader) nur darauf hinweisen sollte (für die, die vielleicht etwas flüchtig lesen
), daß die 857 nicht von SINN als Taucheruhr beworben wird und auch keine Taucheruhr gemäß DIN 8306 ist.
Daß die 857 auch unter Wasser nicht "aufgibt" und überdies gut ablesbar bleibt, erstaunt mich dagegen überhaupt nicht. Denn auf Robustheit und gute Ablesbarkeit werden die allermeisten SINN-Uhren ja gebaut. Und daß die Fliegeruhren unter Wasser ihren Vorteil des unterdrucksicheren Glassitzes nicht ausspielen können, tut ihrer Druckfestigkeit ja keinen Abbruch. ![]()
Hallo Freunde
Ich bin ja bekanntermaßen ein bekennender Taucheruhrenfreund.
Auch weiß ich,dass diese Uhren gewisse Normen erfüllen müssen.
Wie sind denn die einzelnen Spezifikationen dieser DIN/Normen?
Was muß eine Uhr könne und erfüllen,um in dieser Norm eingestuft zu werden?
Das gerade ich als Taucher diese Frage stelle,mag einige vielleicht verwundern,aber ich weiß es wirklich nicht. :oops:
Ich glaub das mit den DIN Normen wissen die wenigsten Taucher (ich kenn sie auch nicht).
Wir haben unser Equipment und darauf verlassen wir uns.
Welche Tests oder Normen es Erfüllen muss , vorher , da mach ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken.
Gruss Woodstock
Sie muß wasserdicht sein, wahrscheinlich...
das wäre von vorteil ![]()
DIN für Taucheruhren::sign10: :sign10: :sign10:
Der Editor hat leider alles verschoben !
Hier die Quelle mit den Tabellen:
Schmuckecke http://www.schmuckecke.de/uhrmacher/din1.html
:sign10: :sign10: :sign10: :sign10: :sign10: :sign10: :sign10: :sign10: :sign10: :sign10: :sign10: :sign10: :sign10:
Wasserdichtigkeit nach DIN 8306
Eine Taucheruhr ist eine Uhr die für zeitlich begrenztes Tauchen vorgesehen ist:2 Stunden!
DIN 8306 Diese Norm gilt für Uhren, die als Taucheruhren bezeichnet werden ... für Tauchtiefen L = 100, 200, ...m. Nur volle 100-m-Werte dürfen angegeben werden.
Taucheruhren müssen mit einer Einrichtung ausgestattet sein, die die Vorwahl einer Zeitspanne ermöglicht, z. B. Skaleneinstellring ... muss gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert sein und im gesamten Tauchbereich einwandfrei funktionieren.
Zifferblatt und ... Skalenring müssen eine Minutenteilung haben.
Die angezeigte Zeit, die vorgewählte Zeitspanne und der Gang der Uhr (Sekundenzeiger) müssen auch bei Dunkelheit erkennbar sein.
Die Norm 8306 regelt auch die Prüfmethode, denen wasserdichte Uhren beim Hersteller zu unterziehen sind. Es wird vorgeschrieben, dass alle Prüfungen bei einer „Raumtemperatur von 18-25°C durchgeführt werden. Vor der Prüfung werden die Betätigungselemente (Krone, Drücker) betätigt und wieder in Ruhe gebracht. Dann werden nur einige Exemplare eines Modells, stellvertretend für die gesamte Serie unterzogen werden müssen, sowie einer Einzelprüfung, an der jede einzelne Uhr teil nehmen muss.
Als Einzelprüfung gibt die DIN 8306 vor: Prüfung bei Wasserüberdruck. Die zu prüfende Uhr wird in einem Druckgefäß in Wasser getaucht. Danach wird ein Überdruck von ... bar (je nach Druckangabe auf dem Gehäuseboden, mindestens 2 bar) innerhalb von 1 min aufgebracht und 5 min gehalten. Danach wird der Überdruck ... innerhalb von 1 min auf den Umgebungsdruck reduziert.
Anschließend erfolgt eine Kondenswasserprüfung. Das Gehäuse wird auf 40-45 ° C erwärmt. Danach wird ein Wassertropfen von 18-25°C auf das Glas gebracht. Nach einer Minute wird das Glastrocken gerieben. Prüfstücke, die einen Kondenswasserniederschlag auf der inneren Glasfläche zeigen, werden ausgeschieden.
Die Bauartprüfung sieht: ein Eintauchen während einer Stunde auf 10 Zentimeter Wassertiefe sowie die Überprüfung der Wasserdichtheit der Bedienungselemente vor. Da diese Prüfung nur den augenblicklichen Zustand ermitteln kann, sollten Sie eine regelmäßige Nachuntersuchung der Wasserdichtheit bei Ihrem Juwelier vornehmen lassen. Der prüft im Allgemeinen so: In Luft, bei 0,3 bar Unterdruck über eine Minute, sowie anschließend je nach Druckangabe bei 3 bis 10 bar Überdruck. Ein Mikrometer tastet die Gehäuseverformung ab. Geht diese zu schnell zurück, ist das Gehäuse undicht.
Die Vakuumprüfung simuliert Situationen, in denen die Uhr nicht hohen Drücken ausgesetzt wird, sondern beispielsweise dem heißen Badewasser mit Seifenzusatz. Im heißen Wasser dehnen sich die Gehäusekomponenten unterschiedlich stark aus, und das weichere Seifenwasser dringt leichter ins Gehäuse ein.
DIN 8306 sieht für Taucheruhren einen Katalog von dreizehn Prüfungen vor: Ablesbarkeit, Gangverhalten, Antimagnetismus, Stoßsicherheit, Befestigungselemente, Dichtheit bei Luftüberdruck, Salzwasserbeständigkeit, Skaleneinstellring, Funktionssicherheit bei Wasserüberdruck, Temperaturbeanspruchbarkeit, Betätigungseinrichtungen sowie die Dichtheit bei Wasserüberdruck je nach Zifferblattangabe.
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Wasserdichtigkeit nach DIN 8310
Geltungsbereich:
Diese Norm gilt für Armbanduhren für den allgemeinen Gebrauch.
Benennung und Definition:
Wasserdicht im Sinne dieser Norm sind Uhren, welche folgender Mindestbeanspruchung standhalten:
30 Minuten in 1 m Wassertiefe und 90 Sekunden in 20 m Wassertiefe
Die bisher übliche Benennung "water proof" wurde aufgrund internationalem Beschluss durch die Benennung "water resistant" ersetzt, wird manchmal verkürzt durch "Water Resist" angegeben.
Grundsätzlich ist die wiederhergestellte Wasserdichtigkeit nach DIN 8310 keine bleibende Eigenschaft, da vorhandene Dichtungen der natürlichen Alterung und dem Verschleiß unterliegen.
Water Resistant Eigenschaften Waschen, Spritzen, starkes Schwitzen, Regen usw. Schwimmen Schnorcheln (ohne Pressluftflasche)
10m (2bar/atm) Die Uhr ist nicht wasserbeständig und muss vor Wasser geschützt werden. nein(Schnorcheln (ohne Pressluftflasche))(Schnorcheln (ohne Pressluftflasche))(starkes Schwitzen) nein (Schwimmen) nein(Schnorcheln (ohne Pressluftflasche))
30 m (4 bar/atm) Normale Wasserbeständigkeit. Die Uhr ist beständig gegen Spritzer, Schweiß, Regentropfen usw. Im alltäglichen Gebrauch problemlos. ja(starkes Schwitzen) nein(Schwimmen) nein(Schnorcheln (ohne Pressluftflasche))
50 m (6 bar/atm) Die Uhr ist wasserdicht, eignet sich jedoch nicht zum Tauchen. ja(starkes Schwitzen) ja(Schwimmen) nein(Schnorcheln (ohne Pressluftflasche))
100 m (11 bar/atm) Die Uhr eignet sich zum Tauchen ja(starkes Schwitzen) ja(Schwimmen) ja(Schnorcheln (ohne Pressluftflasche))
150 m (16 bar/atm) oder mehr Die Uhr eignet sich zum Tauchen mit Pressluftflasche ja(starkes Schwitzen) ja(Schwimmen) ja(Schnorcheln (ohne Pressluftflasche))
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Vorsicht! Schwachstellen sind Uhrglas, Krone, Gehäuseboden oder sogar Konstruktion des Gehäuses.
Vermeiden Sie starke Schläge (wie z.B. an der Krone oder am Glas).
Die Knöpfe nicht bedienen wenn die Uhr nass oder feucht ist.
Die Krone stets auf die Normalposition stellen. Die Schraubkrone anziehen.
(WICHTIG) Beachten Sie bitte, dass es sich bei den Meterangaben lediglich um eine bildliche Darstellung des Prüfdruckes handelt, welcher aber bereits durch eine heftige Schwimmbewegung oder einen Schlag aufs Wasser um das Vielfache überstiegen werden kann.
Verschraubte Krone:
Eine verschraubte Krone ist ein wichtiger Bestandteil einer wasserdichten Uhr ab einer Wasserfestigkeit von bis zu 100 m bzw. 10 atm. Durch das Verschrauben der Krone wird der in der Innenseite der Krone befindliche Dichtungsring an das Gehäuse gepresst und somit eine höhere Wasserabdichtung erreicht. Beim Gebrauch solch einer Uhr ist darauf zu achten, dass die Krone durch andrücken und gleichzeitiges "nach-rechts-drehen" verschraubt wird und dabei bleibt. Vor erneuertem Verstellen der Uhr muss die Krone zuerst durch "Linksdrehen" vom Gewinde gelöst und dann herausgezogen werden.
Hallo Ulix
Danke für den ausführlichen Bericht. :hello1:
Jetzt weiß ich endlich mal bescheid.
Zitat von CrusaderDas vielleicht nicht, aber zumindest für Taucheruhren gibt es eine DIN/ISO-Norm, die nun mal einen einseitig rastenden Drehring vorschreibt, und einen mit Leuchtmasse belegten Sekundenzeiger etc. Insofern ist die Frage der korrekten Bezeichnung schon relevant. Die 857 kann nie und nimmer die DIN/ISO für Taucheruhren erfüllen, das geht schon aus Prospektlage hervor.
Hallo Martin
Ich habe hier heute noch einmal rumgestöbert und da ist mir etwas aufgefallen.Du schreibst oben,dass es eine DIN/ISO-Norm gibt,die gewisse Bedingungen vorschreibt,die eine Taucheruhr erfüllen muß.
Den von Dir genannten Punkt (von mir größer hervorgehoben ) habe ich allerdings nicht entdecken können.
Außerdem wie kann es dann sein,dass die 203 Jubiläum oder auch die 203 Arktis (für die Tauchprofis R. Frerichs und M. Weidner) Werbeträger sind,als Taucheruhr beworben werden,wenn bei diesen Modellen der Sekundenzeiger nicht mit luminiszierender Farbe bearbeitet wurde?
Zitat
"Taucheruhren" impliziert übrigens auch nicht, dass es ums Überleben geht, sondern nur, dass die Uhrzeit beim Tauchen zuverlässig angezeigt wird. Nicht mehr, nicht weniger.
Ist so auch nicht ganz richtig.
Auch wenn Tauchcomputer heute zur Standardausrüstung gehören,
so können Taucheruhren einen unterstützenden Charakter haben.
Indem man zu Beginn des Tauchganges den Drehring auf die Position des Minutenzeigers stellt,kann später die jeweilige Tauchzeit abgelesen werden.
Dafür ist dieser Ring konzipiert wurden und dieser auch vorgeschrieben,sollte eine Uhr als Taucheruhr beworben werden
Liebe Kollegen, ich hab das Gefühl, Ihr diskutiert hier über des Kaisers Bart. Wichtig ist doch nur, ob die Uhr hinreichend wasserdicht ist. Ob die übrigen Eigenschaften der Uhr zum Tauchen taugen, sollte ein erfahrener Taucher doch selbst erkennen können. Sag ich mal so als Nichttaucher.
Zitat von ICEMANIst so auch nicht ganz richtig.
Auch wenn Tauchcomputer heute zur Standardausrüstung gehören,
so können Taucheruhren einen unterstützenden Charakter haben.
Indem man zu Beginn des Tauchganges den Drehring auf die Position des Minutenzeigers stellt,kann später die jeweilige Tauchzeit abgelesen werden.
Dafür ist dieser Ring konzipiert wurden und dieser auch vorgeschrieben,sollte eine Uhr als Taucheruhr beworben werden
Es gibt in der Taucherszene auch Bereiche jenseits von dem, was man mit Tauchcomputern planen und rechnen kann. Das sind natürlich nicht die Urlaubertauchgänge in Stile von 5 Minuten auf 37m und dann mit Dekopausen auftauchen, sondern z.B. Höhlentauchen, Tauchen in extreme Tiefen, etc.. Die Planung solcher Tauchgänge ist sehr individuell und die Berechnungen hierfür werden "von Hand gemacht. Da die Abläufe sehr komplex sind, gibt es keinen Tauchcomputer, dem man klar machen könnte, was man vor hat, d.h. man ist auf einen zuverlässigen Zeitmesser angewiesen.
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