Zeigerfehlstellung bei U2

  • An meiner U2 stellte ich direkt nach der Zustellung eine Fehlstellung des Stunden- sowie Zeitzonenzeigers fest.

    Der Stunderzeiger hing ca. 5 min., der Zeiger für die zweite Zeitzone sogar ca. 11 min. hinterher.

    Ok, dachte ich und ab ins Füldchen damit.
    Uhr kam zurück wie immer schnell und freundlich und so, aber die Fehlstellung des Zeitzonen Zeigers hinkt immer noch um ca.4-5 min hinterher.

    Jetzt habe ich mal die offiziellen Bilder der U2 von Sinn angeschaut und finde das der Zeitzonenzeiger wohl auch dort hinkt.
    Das der Blickwinkel bei einigen Bildern dazu mit beiträgt habe ich dabei aber schon beachtet. ( Meine sieht mit dem Wert von 4-5 min. genauso aus. Betrachtet im gleichen Winkel)

    Ist das normal, will heißen liegt das am Werkaufbau ?

    Habt ihr soetwas bei euren U2 Modellen auch schon bemerkt ????

    Trau mich garnicht mehr bei Sinn nachzufragen.....................


    Agent U2

    Schöne Grüße aus dem Münsterland Top1
    Christian

  • Bei meiner Breitling habe ich da auch eine Abweichung von ca. 5min beim GMT Zeiger.

    Aber nicht immer, weil das Ziffernblatt nicht 100%-ig mittig ist.

    Ist das bei Dir ständig. Oder nur zu bestimmten Zeiten, wenn irgendeine Passage des ZB-s bestrichen wird?

    Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.

  • ...bei meiner UX hinkt der Stundenzeiger auch etwa 5 Minuten hinterher. Ich denke, daß die Zeiger der Uhr hier ganz einfach nicht sorgfältig genug gesetzt wurden... :roll:

    - Sinn 142 St
    - Sinn 142 BS
    - Sinn 155 "Manufactum"
    - Sinn 155 "Revolution"
    - Sinn 156
    - Sinn UX
    - Sinn EZM 10
    - Sinn 103 Klassik 12

  • Zitat von Agent U2

    An meiner U2 stellte ich direkt nach der Zustellung eine Fehlstellung des Stunden- sowie Zeitzonenzeigers fest.

    [...]

    Ist das normal, will heißen liegt das am Werkaufbau ?

    Habt ihr soetwas bei euren U2 Modellen auch schon bemerkt ????

    Trau mich garnicht mehr bei Sinn nachzufragen.....................

    Das ist definitiv nicht normal, sondern ein Zeichen dafür, daß die Zeiger nicht korrekt gesetzt wurden. Mit dem Werksaufbau hat das gar nichts zu tun. Ich habe es gerade zur Sicherheit nochmals anhand meiner 856 überprüft: Dort sitzen die Zeiger völlig korrekt, ohne die geringste Abweichung. Diese Uhr verfügt - ebenso wie Deine U2 - über ein Uhrwerk ETA 2893-2 Top Grade.

    Also: Nicht genieren, sondern freundlich bei SINN anfragen, ob's die Zeiger bei Deiner U2 auch in "korrekt gesetzt" gibt. ;)

  • Bei meiner U2 ist diese Fehlstellung ständig, also immer konstant.

    Ich dachte nur weil ich das ja schon reklamiert habe und dennoch ein Nachlauf mit bloßem Auge zu sehen ist, läge das evtl.am Werk.

    Dann werde ich nochmals bei Sinn anfragen, vielen Dank Happy Day !!

    Schöne Grüße aus dem Münsterland Top1
    Christian

  • Zitat von Agent U2

    Bei meiner U2 ist diese Fehlstellung ständig, also immer konstant.

    Ich dachte nur weil ich das ja schon reklamiert habe und dennoch ein Nachlauf mit bloßem Auge zu sehen ist, läge das evtl.am Werk.

    Dann werde ich nochmals bei Sinn anfragen, vielen Dank Happy Day !!


    Mangelhafte Endkontrolle ist bei SINN eigentlich sehr selten, vielleicht hat die Uhr beim Versand auch einen richtig derben Schlag oder Stoß mitbekommen? :? Auch dadurch können sich nämlich Zeiger ein wenig lockern. So etwas geschieht zwar selten, aber es kommt vor.

    Ich hatte ein ähnliches Problem mal mit meiner "Marshmallow Zeh" Tridente GMT, bloß war es da der 24-Stunden-Zeiger, der "neben der Spur" lief, obwohl ich ihn nie verstellte. Innerhalb von 14 Monaten war die Uhr deshalb gleich dreimal beim Kundendienst...

    Ach ja, Du beachtest hoffentlich auch die drei goldenen Regel für den Umgang mit Uhrwerken, wenn's um das Stellen von Zeit, Datum und 24-Stunden-Zeiger geht:

    1. Zeiger niemals gegen den Uhrzeigersinn drehen, dies schadet dem Räderwerk, denn dieses wird nur für den reibungsarmen Lauf im Uhrzeigersinn gebaut.

    2. Das Datum (bzw. auch den Wochentag) nicht zwischen ca. 20 und 4 Uhr manuell verstellen. Auch bei einem sogenannten "Schnellschalter", bei dem der Datumsanzeiger gegen Mitternacht mit einem schnellen Klick umgeschaltet wird, ist der Umschaltmechanismus sonst gefährdet.

    3. Aufgrund der Wechselwirkung von Datumsumschaltung und 24-Stunden-Zeiger auch den letzteren bitte zwischen 20 und 4 Uhr in Ruhe lassen.

    Diese Regeln gelten übrigens auch für Quarzwerke, nicht nur für mechanische.

  • Zitat von HappyDay989


    1. Zeiger niemals gegen den Uhrzeigersinn drehen, dies schadet dem Räderwerk, denn dieses wird nur für den reibungsarmen Lauf im Uhrzeigersinn gebaut.

    2. Das Datum (bzw. auch den Wochentag) nicht zwischen ca. 20 und 4 Uhr manuell verstellen. Auch bei einem sogenannten "Schnellschalter", bei dem der Datumsanzeiger gegen Mitternacht mit einem schnellen Klick umgeschaltet wird, ist der Umschaltmechanismus sonst gefährdet.

    Diese Regeln gelten übrigens auch für Quarzwerke, nicht nur für mechanische.

    Hm, aber in der Beschreibung gibt Sinn doch den Hinweis, die Zeiger erst über die Uhrzeit zu drehen und dann zurückzustellen. Schadet das dann nicht auch das Räderwerk?
    Gilt die Datumkorrektur zwischen 20 und 4 Uhr eigentlich nur für die Schnellkorrekturfunktion oder auch für das manuelle Einstellen der Uhrzeit und damit ja auch des Datums?

    Gruß
    Olli

  • Zitat von olli


    Hm, aber in der Beschreibung gibt Sinn doch den Hinweis, die Zeiger erst über die Uhrzeit zu drehen und dann zurückzustellen. Schadet das dann nicht auch das Räderwerk?

    Solange es sich nur um ein oder zwei Millimeter handelt, um die die Räder rückwärts bewegt werden und dies nicht ständig gemacht wird (wer stellt schon täglich mehrmals seine Uhr?), ist das natürlich kein Problem. Aber bereits bei der Zeitkorrektur von Sommer- zurück auf Winterzeit würde ich dazu raten, eher die Uhr 23 Stunden vorwärts zu stellen und dann das Datum zu korrigieren, als die Zeiger (und damit das Räderwerk) eine Stunde rückwärts laufen zu lassen.


    Zitat von olli


    Gilt die Datumkorrektur zwischen 20 und 4 Uhr eigentlich nur für die Schnellkorrekturfunktion oder auch für das manuelle Einstellen der Uhrzeit und damit ja auch des Datums?

    Dies bezieht sich ausdrücklich auf die Schnellschaltung, nicht auf das Vorwärtsdrehen der Zeiger. Wenn durch das Vorwärtsdrehen der Zeiger die Datumsschaltung ausgelöst wird, ist das kein Problem.

    Mti dem von mir genannten "Schnellschalter" ist übrigens ein Werk gemeint, bei dem die Datumsanzeige mit einem Klick gegen Mitternacht umspringt, z. B. das ETA 2824-2 oder 2892-A2. Im Gegensatz dazu ist z. B. das Seiko 7S26 ein "Langsamschalter", bei dem der Prozess der Umschaltung für den Uhrenträger sichtbar gegen 22 Uhr beginnt und gegen 0:15 Uhr endet. Danach dauert es noch einmal vier Stunden, bis die zweisprachige (= zwei Wechsel) Wochentagsanzeige umgeschaltet hat.

  • Zitat von HappyDay989

    Solange es sich nur um ein oder zwei Millimeter handelt, um die die Räder rückwärts bewegt werden und dies nicht ständig gemacht wird (wer stellt schon täglich mehrmals seine Uhr?), ist das natürlich kein Problem. Aber bereits bei der Zeitkorrektur von Sommer- zurück auf Winterzeit würde ich dazu raten, eher die Uhr 23 Stunden vorwärts zu stellen und dann das Datum zu korrigieren, als die Zeiger (und damit das Räderwerk) eine Stunde rückwärts laufen zu lassen.


    Dies bezieht sich ausdrücklich auf die Schnellschaltung, nicht auf das Vorwärtsdrehen der Zeiger. Wenn durch das Vorwärtsdrehen der Zeiger die Datumsschaltung ausgelöst wird, ist das kein Problem.

    Mti dem von mir genannten "Schnellschalter" ist übrigens ein Werk gemeint, bei dem die Datumsanzeige mit einem Klick gegen Mitternacht umspringt, z. B. das ETA 2824-2 oder 2892-A2. Im Gegensatz dazu ist z. B. das Seiko 7S26 ein "Langsamschalter", bei dem der Prozess der Umschaltung für den Uhrenträger sichtbar gegen 22 Uhr beginnt und gegen 0:15 Uhr endet. Danach dauert es noch einmal vier Stunden, bis die zweisprachige (= zwei Wechsel) Wochentagsanzeige umgeschaltet hat.

    vielen dank für diese info's!
    habe bisher nie darauf geachtet in welche richtung ich meine uhr gestellt habe. :oops:

  • Hallo HappyDay989,

    ist ein sog. "halbspringendes Datum" dasselbe wie der von Dir erwähnte Schnellschalter?

    Grüße, Mauduru

  • Hallo Happy

    Diese 3 Regeln sind mir ehrlich gesagt neu.
    Nun ja,das mit der Datumsverstellung nicht wirklich.
    Doch hatte ich das nie schwarz auf weiß irgendwo stehen sehen.
    Kannst Du mir bitte auch einmal erklären,warum die Werke so empfindlich darauf reagieren können?
    Ich dachte eigentlich,bei der heutigen Fertigungstechnik CNC usw. düften solche Regeln langsam eingestaubt sein.
    Das es nicht der Fall ist,wundert mich da schon ein wenig.

    bis später... ICEMAN

    ...bekennende Poliertuchmuschi... :o:

  • Also bei steht darüber gar nichts geschrieben... :scratch:

    Dort steht nur bei Inbetriebnahme und Korrekturen

    Zitat


    Original von Sinn
    Für das genaue Zeigereinstellen empfehlen wir Ihnen,über
    den gewünschten Minutenstrich hinauszugehen und den
    Zeiger auf dem Rückweg einzustellen.

    Ansonsten ist zu diesen Regel nichts zu finden. :scratch:

    bis später... ICEMAN

    ...bekennende Poliertuchmuschi... :o:

  • Hallo allerseits,

    ich vermute mal, das Rückwertseinstellen der Zeiger ist dazu da, das Spiel im Räderwerk "auf die andere Seite" zu drehen, damit die Zeiger beim Starten auch sofort loslaufen.

    Schöne Grüße!

  • Zitat


    Hallo allerseits,

    ich vermute mal, das Rückwertseinstellen der Zeiger ist dazu da, das Spiel im Räderwerk "auf die andere Seite" zu drehen, damit die Zeiger beim Starten auch sofort loslaufen.

    Schöne Grüße!

    Mit Deiner Vermutung wirst Du ziemlich nahe an der Realität liegen. Während meiner Ausbildung zum Industriemechaniker haben wir auch immer diesen "Trick" verwandt. um das Spiel im Gewindegang auszugleichen, wenn man an einer Drehmaschine den Support an das Material angefahrn hat.
    Ich habe bei meiner 103, die ich seit gestern habe, auch beobachtet, dass die Kronen-Zeiger-Mechanik ein kleines Spiel hat. Wenn Du den Zeiger in Uhrzeigerrichtung drehst und dann beim Zurückdrehen genau aufpasst, dann kannst Du die Krone ein kleines Stück drehen, ohne eine Bewegung des Zeigers zu erzeugen.

    Schöne Grüße zurück!

  • Habe es gerade einmal bei meiner 857 am Arm ausprobiert.
    Die Zeiger reagieren auf die kleinst Bewegung in beide Richtungen.
    Das nenne doch mal deutsche Wertarbeit. :wink:
    ...oder schweizer Uhrmacherkunst...ach egal... :wink: :wink:

    bis später... ICEMAN

    ...bekennende Poliertuchmuschi... :o:

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