• Jambo miteinander!

    Bin neu hier und hab ne Frage an Euch.

    Kürzlich war ich im Roten Meer auf Tauchsafari.
    Als zeitgebende Begleiterin hab ich meine UX gewählt, deren Metallband ich gegen das Silikonarmband gewechselt habe.
    Die Uhr hab ich täglich, auch während der Tauchgänge (viermal am Tag) getragen.

    Nach dem Urlaub war ich doch erstaunt, als ich das Band wieder wechsete:
    Die Federstege waren deutlich gerostet...
    Waren meine Erwartungen in Sachen "Seewassertauglichkeit" etwa zu hoch? Klar, die Uhr selber schaut aus wie neu - keine Frage.
    Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich keinen Bandwechsel vorgenommen, die Oxidation nicht bemerkt hätte und die Stege langsam weggerostet wären...

    Wäre echt schade, wenn sich das Band lösen würde und irgendein Baracuda nen neuen Schmuck an der Schwanzflosse trüge....

    Ist Euch bekannt, ob es nicht rostende Federstege gibt?

    Ich möchte einmal im Schlaf sterben - einfach so wegnicken.
    ...und nicht so hysterisch kreischend wie mein Beifahrer.

  • Das mit den rostenden Federstegen ist hier im Forum schon bekannt :? . Man spekulierte schon, ob die Federstege nicht von einem anderen Zulieferer nach Frankfurt geschickt worden sind.
    Wo es rostfreie Federstege gibt, kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht einfach mal im Füldchen anfragen?

    Edit:

    Da hätte ich eigentlich hinsichtlich der Federstege auch was beizusteuern:
    War eben mal Downtown, um zu sehen, ob ich nicht ein schönes Lederarmband für meine U1 bekomme. Also, rein in den Uhrmacherladen mit der größten Auswahl. Als wir ein paar Bänder probehalber dranmontieren wollten, stellten wir fest, dass die Federstege deutlich verbogen waren/sind. Und das nach nur drei Wochen :cwm21: !!! Habe die Uhr nichteinmal strapaziert oder gar am Kautschukband gezogen. Ganz zu schweigen davon, dass mir aufgefallen wäre, dass der Konzi bei Anpassung des Kautschukbandes im Depot irgendwie Gewalt angewendet hätte... - oder eben beim Uhrmachermeister :scratch:
    Ich möchte ja nicht, dass die Uhr beim Tauchen irgendwann mal vom Arm fällt, weil die Federstege minderwertig waren. Soll hier einem Forumsmitglied ja auch schon passiert sein. Die UX liegt jetzt in unerreichbaren Tiefen im Roten Meer :cry:

    Aber schaut selbst. Es ist deutlich zu sehen:


    Shot at 2007-06-29 with Minolta Dimage X20

    Gruß, Sascha :hatoff:

  • Eine derartige Verbiegung kann meiner Meinung nach nur durch unsachgemäße Montage bzw. Demontage des Federstegs passieren, nämlich wenn der Steg noch ganz in einer Bohrung drinsteckt, aber auf der anderen Seite schon zur Seite gebogen wird.
    Bei einer Biegung durch zu hohe Bandkräfte an einem Kautschukband müsste der Steg sich doch in der Mitte zuerst verformen.

    Gruß Reimund

  • Tja - und exakt so sehen meine Stege auch aus...
    Vielleich sollte man sich ne andere Vorgehensweise zur Bandmontage angeöhnen?

    Ich möchte einmal im Schlaf sterben - einfach so wegnicken.
    ...und nicht so hysterisch kreischend wie mein Beifahrer.

  • Ich gehe bei Uhren mit durchbohrten Hörnern folgendermaßen vor:
    Den Steg auf der einen Seite reindrücken (am besten eignet sich dazu eine aufgebogene Büroklammer) und dann den Steg etwas verschieben, dass er nicht mehr in der Bohrung ist, aber immer noch an der inneren Flanke des Horns anliegt.
    Dann vorsichtig die andere Seite des Steges eindrücken und das Band mit den Steg wegziehen.
    Sollte der Steg beim ersten Eindrücken doch gleich von der Flanke des Horns rausrutschen. dann auf keinen Fall am Band zerren, bis auch die andere Seite des Steges lose wird. Sonst sind nämlich genau solche Verbiegungen der Stege wie auf den Fotos die Folge.

    Gruß Reimund

  • ... war auch im Roten Meer tauchen - und hatte exakt das gleiche Problem: die Federstege waren verrostet.

    Sie rosten aber nicht durch, der Rost war nur sehr oberflächlich und lies sich mit einer Zahnbürste und ein wenig Spüli wegschrubben.

    Wirklich ärgerlich war nur, dass sich der Rost von den Federstegen auch am Gehäuse abgelagert hatte (also quasi in den Bohrungen in den Hörnern und da kommt man mit der Bürste nur schlecht hin, kriegt ihn von da wieder schlecht weg).

    Was die Montage des Bandes angeht kann ich nur das wiederholen, was mir der nette Herr von Sinn gesagt hat: nicht erst auf der einen Seite einhaken und dann versuchen die andere Seite reinzukriegen, sondern den Federsteg zwischen den Hörnern verkanten und dann gleichzeitig auf beiden Seiten in die Löcher schieben.

    Grüße Joe

    Grüße Joe

  • Danke für den Hinweis Joe - meine "Anleitung" war für die Demontage gedacht. Bei der Montage sollte man so wie von dir geschildert vorgehen.

    Gruß Reimund

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