Hallo,
ich habe eine Sinn 157 in Stahl mit 12 Stunden Anzeige anstatt der Tachoskala. Die Uhr habe ich seit ca. 16-17 Jahren.
Jetzt brauchte die Uhr eine gründliche Überholung und so habe ich sie ins
Füldchen geschickt. Ich hoffe sie kommt wirklich, wie vom Meister versprochen, neu zurück.
In der Zwischenzeit habe ich mir die aktuellen Modelle mal angeguckt und das Modell 757 gefällt mir wirklich gut.
So und nun zwei Fragen an die Profis:
Wie gut ist die Tegmentierung in der Praxis ??
Wieviel bekomme ich für meine "neue" 157 St 12 ??
(Es wir wirklich alles überholt - inkl. Armband und Gehäuse aufarbeiten, Zifferblatt, Zeiger, Krone +Drücker neu. Werk wird kompl. überholt).
Freue mich auf viele Antworten.
Gruß aus Hamburg
Michael
Sinn 157 St gegen 757
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Die Tegimentierung ist eine feine Sache. Der einzige wunde Punkt ist die Lünetteneinlage. Diese kann jedoch für unter € 50 getauscht werden, wenn mal ein Kratzer dran kommt.
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Zitat von Egge
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Wieviel bekomme ich für meine "neue" 157 St 12 ??Schwer zu sagen... ungetragene Sammleruhren z.B. aus 2004 hab ich schon für 950 gesehen - die liegen aber manchmal recht lange bis der Liebhaber dafür gefunden ist, gut erhaltene Exemplare in ordentlichem Zustand gibts ab 680. Mal angenommen die Revision Deiner 157 kostet 400... ob sich da ein Verkauf noch lohnt...musst Du selbst entscheiden. In jedem Fall bis Weihnachten warten - da geschehen in Sachen Uhrenverkauf ware Wunderdinge...

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Danke für die schnellen Antworten.
Ist der Boden bei der 757 auch Tegmentiert ??
Ist der U-Boot Stahl härter als der normale Stahl ohne Tegmentierung und als letzte Frage:
Wie hoch ist der Magnetfeldschutz bei den U-Modellen ?? Ich finde im Katalog keine Angaben.
Grüße aus Hamburg
Michael -
Der Boden der 757 ist nicht tegimentiert. Der U-Boot-Stahl ist dem Vernehmen nach minimal kratzfester als normaler Edelstahl. Und jetzt geht´s weiter mit F1...
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falsche Rubrik
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...und der U-Boot-Stahl hat keine besondere Schutzwirkung gegen Magnetfelder.
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Zitat von bungy3000
...und der U-Boot-Stahl hat keine besondere Schutzwirkung gegen Magnetfelder.
Ich meine dies habe ich hier im Forum an anderer Stelle abweichend gelesen. Der U-Bootstahl würde mehr magnetische Strahlung, welche die Uhr nach draußen abgeben würde, abschirmen. Auf gut deutsch eine Art umgekehrter Magnetfeldschutz. Diese Eigenschaft des Stahls sei bei U-Booten wegen der Ortbarkeit und zum Schutz vor Wassermienen erwünscht. Aber ich habe die Info nur hier im Forum - wie ein Schwamm - aufgesaugt
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Zitat von der onkel
Ich meine dies habe ich hier im Forum an anderer Stelle abweichend gelesen. Der U-Bootstahl würde mehr magnetische Strahlung, welche die Uhr nach draußen abgeben würde, abschirmen.Ein Gehäuse aus U-Boot-Stahl hat ungefähr soviel magnetische Schutzwirkung wie ein Kunststoffgehäuse, nämlich gar keine. Und genau dieses magnetisch völlig neutrale Verhalten ist erwünscht, um den Inhalt des Gehäuses eben nicht vor Magnetfelder abzuschirmen (= die elektromagnetischen Wellen zu reflektieren und damit das Magnetfeld zu stören!), sondern elektromagnetische Wellen einfach passieren zu lassen, ohne sie auch nur im mindesten zu beeinflußen. Denn nur dadurch wird ein aus Spezialstahl gebautes U-Boot sowohl für Radargeräte als auch für die Magnetzünder von Wasserminen unsichtbar. Ein entsprechender Spezialanstrich, der auch die Echolot-Wellen der Sonargeräte zerstreut, also eine gebündelte Reflexion verhindert, sorgt dann vollends dafür, daß ein U-Boot aus deutschem U-Boot-Stahl praktisch nicht mehr zu orten ist, wenn es sich auf Tauchfahrt befindet.
Genaueres zum Thema Magneten und Magnetfeldschutz kannst Du z. B. hier und auch noch da nachlesen.
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