Meine ersten "Gehversuche" mit der neuen ...

  • ..., nämlich der neuen Kamera:


    (Hier macht sich bei den Unschärfen an den nach(t)leuchtenden Zeigern und Numeralen die lange Belichtungszeit von 15 Sek. bemerkbar. Am Uhrgehäuse und -band sowie dem Teppichmuster darunter kann man sehr gut erkennen, daß die Aufnahme nicht verwackelt ist - alles andere hätte mich angesichts der Verwendung eines Stativs auch gewundert.)


    Bestätigt wurde mir insgesamt, was ich eigentlich schon vorher wußte:
    Die Kamera taugt für gute und scharfe Aufnahmen.
    Allerdings taugt der Fotograf hinter der Kamera nur begrenzt zum Fotografieren, von daher:

    - Technik der Kamera: eine gute Leistung (2) :thumbup:

    - Begabung des Fotografen: knapp ausreichend (4-) :roll:

    Das macht insgesamt auch nicht mehr als eine so gerade noch zufriedenstellende Angelegenheit (3-).
    Aber dafür kann die Kamera nichts, deshalb bin ich mit der Neuanschaffung zufrieden. Der Rest ist Übungssache. ;)

  • Zitat von HappyDay989


    (Hier macht sich bei den Unschärfen an den nach(t)leuchtenden Zeigern und Numeralen die lange Belichtungszeit von 15 Sek. bemerkbar. Am Uhrgehäuse und -band sowie dem Teppichmuster darunter kann man sehr gut erkennen, daß die Aufnahme nicht verwackelt ist - alles andere hätte mich angesichts der Verwendung eines Stativs auch gewundert.)

    Dass sich die Zeiger bei langen Belichtungszeiten bewegen ist klar, dass sich die Ziffern und Indizes auf dem Ziffernblatt auch bewegen ist mir allerdings neu :D
    Nichts für ungut! :wink:

    Grüsse

  • Olaf hat meiner Ansicht nach keine Bewegungsunschärfe im Bild (dann wäre der Teppich auch unscharf), sondern ein Fokussierungsproblem: Bei Macro-Aufnahmen ist die Tiefenschärfe im Millimeterbereich, was bei einer grossen Blendenöffnung zur Unschärfe entweder im Fordergrund (hier der Fall) oder im Hintergrund führt. Das erscheint mir die logischste Erklärung, zumal die Drücker, Krone und Gehäuse im Vordergrund ebenfalls unscharf erscheint, während das Band gestochen scharf ist.

    Gruß Gero

  • Zitat von thesaint

    Was für eine Kamera hast Du Dir neu ngeschafft?
    Gruß
    Hubert


    ...wollte ich auch gerade fragen.

    Glückwunsch Olaf.


    Gruß

    Robert

    P.S. ...ich weiß, Aufnahmen im Makrobereich sind nicht einfach... :? + :oops:

  • Panasonic DMC-FZ18, das sieht der Kenner doch sofot! :D

    (Hoffe mal Happy hat nix an den EXIF Daten gedreht ...)

    --
    Schöne Grüße aus Berlin

    Andreas aka eosfan

  • Bei Langzeitbelichtungen kann es vorkommen, dass man beim Auslösen die Kamera ein ganz klein wenig bewegt und sich danach, während der langen Belichtungszeit, die Kamera nicht mehr bewegt. Folge: es entsteht eine Art helleres Geisterbild, da man quasi 2 gegeneinander verschobene Fotos übereinander gemacht hat. Oft macht sich das Geisterbild nur in Regionen mit hohem Kontrast bemerkbar (z.B. helle Ziffern auf dunklem Ziffernblatt). Auf dem Teppich bemerkt man es nicht einmal. Ist mir auch schon des öfteren passiert.
    Trick 17: Man arbeitet mit einem Drahtauslöser oder mit dem Selbstauslöser der Kamera.
    Trotzdem: tolle Fotos von tollen Uhren :) :) :)

    Viele Grüsse

  • Hallo,

    erstmal Glückwunsch zur neuen Kamera.

    Ich kann "Pippi" nur zustimmen. Bei Langzeitbelichtungen solltest du auf jedenfall mit einem Fernauslöser oder dem Selbstauslöser der Kamera arbeiten.
    Beim Auslösen bewegst du die Kamera immer, so dass das Bild sofort verwackelt wird.
    Das Beste ist aber eigentlich immer für genug Licht zu sorgen, dass eine Langzeitbelichtung nicht nötig ist. Dafür ist aber oft wirklich viel Licht nötig.

    Gruß
    Michael


  • Stimmt, an den Auslöse-Verwackler habe ich nicht gedacht, da ich bei Macro unabhängig von der Verschlusszeit immer einen Pneu-Fernauslöser benutze:

    (Das Foto ist jetzt natürlich mit dem Handy geschossen).

    Lass dich nicht unterkriegen Olaf!

    Gruß Gero

  • Zitat von Pippi

    Bei Langzeitbelichtungen kann es vorkommen, dass man beim Auslösen die Kamera ein ganz klein wenig bewegt und sich danach, während der langen Belichtungszeit, die Kamera nicht mehr bewegt. Folge: es entsteht eine Art helleres Geisterbild, da man quasi 2 gegeneinander verschobene Fotos übereinander gemacht hat. Oft macht sich das Geisterbild nur in Regionen mit hohem Kontrast bemerkbar (z.B. helle Ziffern auf dunklem Ziffernblatt). Auf dem Teppich bemerkt man es nicht einmal. Ist mir auch schon des öfteren passiert.
    Trick 17: Man arbeitet mit einem Drahtauslöser oder mit dem Selbstauslöser der Kamera.
    Trotzdem: tolle Fotos von tollen Uhren :) :) :)

    Viele Grüsse

    Danke für den Tip! :thumbup: Ein Drahtauslöser läßt sich an der Kamera zwar nicht verwenden, aber ein Selbstauslöser steht zur Verfügung. Das werde ich auf jeden Fall bei längeren Belichtungszeiten ausprobieren. Die Wahrscheinlichkeit, daß mir die Uhr in der Zwischenzeit wegläuft, ist ja mehr als gering. :D Außerdem werde ich es mit der manuellen Scharfstellung versuchen, um Fehler durch den Autofokus auszuschließen.

    @ Andreas (eosfan): Nein, ich habe die EXIF-Daten nicht manipuliert. Warum sollte ich das wohl auch tun? :? Außerdem hatte ich in der Forumskneipe doch bereits über die Neuanschaffung berichtet: Wer fotografiert mit welchen Kameras? - siehe meine Beiträge vom 09. und 13.04.08.

  • Zitat von Pippi


    Trick 17: Man arbeitet mit einem Drahtauslöser oder mit dem Selbstauslöser der Kamera.

    Und Trick 18:
    Man verwende die Spiegelvorauslösung.
    Dabei wird der Spiegel vor der eigentlichen Aufnahme hochgeklappt um die Erschütterungen zu umgehen, die dabei entstehen.
    Nach einem Augenblick löst man dann per Fern- (gibt's wirklich noch Kameras, an die man einen DRAHTauslöser anschlie0en kann) oder Selbstauslöser aus.

    Das ist allerdings nur bei Spiegelreflexkameras relevant...

    Ciao

    dirk

  • Zitat von diwa68


    gibt's wirklich noch Kameras, an die man einen DRAHTauslöser anschlie0en kann?
    dirk

    Ja, nur handelt es sich heute um einen elektrischen Draht :D mit Schalter, und nicht mehr wie früher, um einen Draht, welcher nach dem Prinzip des Bowdenzugs mechanisch bewegt wurde. Wird heute allerdings in der Tat meistens als Fernauslöser bezeichnet.

    Grüsse

  • Zitat von Pippi

    Ja, nur handelt es sich heute um einen elektrischen Draht :D mit Schalter, und nicht mehr wie früher, um einen Draht, welcher nach dem Prinzip des Bowdenzugs mechanisch bewegt wurde. Wird heute allerdings in der Tat meistens als Fernauslöser bezeichnet.

    Grüsse

    Bei der Fuji S9500 besteht tatsächlich noch die Möglichkeit einen rein mechanischen Fernauslöser an einem Gewinde am Auslöseknopf anzuschließen (s.Foto meines obigen Beitrages vom 19.04.), so dass ich den Drahtauslöser, den Timer und den Pneu-Fernauslöser meiner analogen SLR benutzen kann.

    Gruß Gero

  • Und die nächsten beiden Versuche:


    Mit 2 Sek. Belichtungszeit


    Mit 10 Sekunden Belichtungszeit

    Wie man sieht, war der Tip mit dem Selbstauslöser genau richtig, denn dadurch jetzt sind keine Geisterbilder oder Verwackelungsunschärfen mehr erkennbar. Spiegelvorauslösung ist bei einer sogen. Bridge-Kamera technisch nicht möglich. ;)

    Nachbearbeitet wurden die Fotos (nur Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung) übrigens mit Paintshop Pro Photo X2.

  • Sehr schöne Fotos! :)
    Die Uhr selbst gefällt mir allerdings auch sehr gut! 8) Der gelbe Zeiger und die Bezeichnung UTC verschönern die Uhr bzw. das Ziffernblatt meiner Meinung nach noch zusätzlich.

    Grüsse

  • Also den fotografischen Ergebnissen nach würde ich das nicht als Gehversuche, sondern als ersten 100m Sprint bezeichnen.
    Ok - auf die Kamera bezogen lässt sich noch einiges Verbessern, aber nichtsdestotrotz sehr ansehnliche Bilder!!

  • Zitat von Spencer

    Also den fotografischen Ergebnissen nach würde ich das nicht als Gehversuche, sondern als ersten 100m Sprint bezeichnen.
    Ok - auf die Kamera bezogen lässt sich noch einiges Verbessern, aber nichtsdestotrotz sehr ansehnliche Bilder!!

    Danke für die Blumen! :)

    Dann lege ich hier nochmal eins nach:

    Das Stichwort hier (siehe die Sekundenzeiger der beiden Uhren) heißt HDR: drei ansonsten identische Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungswerten miteinander kombiniert, noch eine Spur aufgehellt (keine weiteren Veränderungen an Farben und Kontrasten) - fertig!

  • Ich drücke es mal so aus, Gero:

    - Technik der Kamera: eine gute bis sehr gute Leistung (2+) :thumbup:

    - Begabung des Fotografen: knapp befriedigend (3-) ;)

    Nach Schulnoten also immerhin eine Gesamt-Verbesserung von einer schlechten auf eine gute Drei innerhalb eines Tages. :D

    Practice makes perfect! Oder so ähnlich.

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