• Zitat von derserioese

    . . lies Dir mal bitte folgenden Link durch.
    http://87.106.78.242/phpBB2/viewtop…53e9b5b15338266
    Ich war genauso erstaunt wie Du es jetzt sicherlich sein wirst.

    :cussing: ... das zerstört jetzt aber alle meine Illusionen.

    Nun gut, wie dem auch sei, meine 21.50-04 gefällt mir immer noch sehr.
    Ob sie nun in einem Betrieb mit oder ohne historischer Vergangenheit hergestellt wurde, ist für die Anzeige der Zeit eigentlich unerheblich, wenn in dem Betrieb nur qualitativ hochwertig gearbeitet wird.
    Wirklich wichtig ist doch das die Produkte exakt nach den Vorgaben des Auftraggebers gefertigt wurden und eine abschließende Qualitätskontrolle ohne Beanstandung bestehen.
    Wenn dann noch das Preis- Leistungsverhältnis stimmt, dann ist doch alles in Butter.
    Eine Uhr, z.B. von einer Traditionsmarke, die mit "R" anfängt und mit "X" endet, würde mich nicht glücklicher, aber meinen Geldbeutel schmaler machen. :wink:

    ... aber schöner wär's schon, wenn's nicht nur ein Name wäre. :!:

    Warum hat er nicht Helmut Sinn auf's Ziffernblatt schreiben lassen, in einer schönen geschwungenen Schrift, wäre das zu lang gewesen? :roll:

  • Zitat von HappyDay989

    Und wie ich den "schnellen Helmut" kenne, ist sie hervorragend einreguliert. :)


    Ich denke mal, er hat sich sehr viel Mühe gegeben, allerdings gehen alle meine Uhren ein wenig vor, das muß aber wohl an mir liegen.

    Nur eine andere, die war aber auch sehr preisgünstig, die trödelt sehr und muß öfter mal nachgestellt werden. :cry:

    So einen SINNlosen Kauf hätte ich wohl nachlassen sollen. :oops:

  • Zitat von athlone


    Warum hat er nicht Helmut Sinn auf's Ziffernblatt schreiben lassen, in einer schönen geschwungenen Schrift, wäre das zu lang gewesen? :roll:

    Weil er genau das nicht mehr darf. Der Name Sinn, egal ob als einzelnes Wort "Sinn" oder als Teil eines Namens wie "Helmut Sinn", "Sinn-Uhr" o. ä. darf nun von einer einzigen Firma auf dem Markt zur Kennzeichnung von Uhren verwendet werden, nämlich von der Firma SINN Spezialuhren. Und genau diese Firma hat Helmut Sinn verkauft, zusammen mit dem Recht, seinen eigenen Namen auf die Zifferblätter von Uhren drucken zu dürfen.


    Übrigens: Jede noch so gute mechanische Uhr wird immer eine leichte Tendenz zum Schnellgang haben. Manchmal sind es nur wenige Sekundenbruchteile pro Tag, meistens erheblich mehr. Für mich läuft eine mechanische Uhr dann mit hinreichender Präzision, wenn sie in 24 Stunden insgesamt zwischen 0,5 und 6 Sekunden Schnellgang aufweist. Wenn sie sich zudem durch Ablegen in bestimmten Positionen dazu bewegen läßt, während der Nachtzeit die tagsüber am Handgelenk vorgelegte Zeit wieder nachzugehen, ist das natürlich perfekt. :)
    Ansonsten sind mechanische Uhren natürlich nichts für "Sekundenknipser." Wer es also nicht ertragen kann, daß die Uhr nicht stets die Zeit auf den Sekundenbruchteil genau anzeigt, ist mit einer Funkuhr besser bedient. ;)

  • Du sagst es, Olaf,

    man könnte die Uhren natürlich auch auf leichten Nachgang einregulieren. Aber Vorgang hat die zwei Vorteile, dass man erstens nicht zu spät kommt und dass man zweitens die Uhr durch kurzes Anhalten (falls Sekundenstopp vorhanden) schnell wieder richten kann.

    Schöne Grüße!

  • Zitat von Mauduru


    man könnte die Uhren natürlich auch auf leichten Nachgang einregulieren. Aber Vorgang hat die zwei Vorteile, dass man erstens nicht zu spät kommt und dass man zweitens die Uhr durch kurzes Anhalten (falls Sekundenstopp vorhanden) schnell wieder richten kann.

    In diesem Zusammenhang erinnere ich mich daran, was der Kollege Gero (Chronometres) letzten Sonntag während des Stammtisches sagte: "Früher schaltete mein Vater den Fernseher kurz vor der Tagesschau ein und sagte dann, wenn der Countdown auf 20 Uhr kam, ganz stolz: ' Guck mal, meine Uhr geht auf die Minute genau!' Heute erwarten wir von mechanischen Uhren Präzision auf die Sekunde." - Im Grunde sollten wir uns noch einmal verdeutlichen, daß eine Abweichung von wenigen Sekunden pro Tag bei einem feinmechanischen Werk lediglich eine Toleranz von einigen Zehntel Promille ausmacht! Es gibt wohl kaum ein anderes mechanisches Produkt, das innerhalb derartig enger Toleranzgrenzen funktioniert! :thumbup:

  • Zitat von HappyDay989

    Wer es also nicht ertragen kann, daß die Uhr nicht stets die Zeit auf den Sekundenbruchteil genau anzeigt, ist mit einer Funkuhr besser bedient. ;)


    Bewahre mich vor einer Quarzuhr, außer sie ist mit Silikonöl gefüllt und ich bekomme sie zum halben Preis. :lol:
    Der Reiz einer mechanischen Uhr liegt ja gerade darin, das sie trotz der vielen sich bewegenden Teile, der auftretenden Reibungen, dem ausgesetzt sein von Bewegung und Stößen, die Uhrzeit verhältnismäßig genau anzeigt.
    Früher, als ich nur gelegentlich eine Uhr trug, eine Quarzuhr mit LED-Anzeige, war gerade die Batterie leer wenn ich die Uhr umbinden wollte.
    Das passiert mir heute nicht mehr! :P

  • Zitat von HappyDay989


    Wenn sie sich zudem durch Ablegen in bestimmten Positionen dazu bewegen läßt, während der Nachtzeit die tagsüber am Handgelenk vorgelegte Zeit wieder nachzugehen, ist das natürlich perfekt. :)

    Ich mime ja nur ungern den Spielverderber, aber in der Praxis ist es genau umgekehrt: In Ruhelage (bevorzugt Zifferblatt oben) holt die Uhr die täglichen "Gebrauchslage-Fehler" wieder auf. Das liegt daran, das die Reglage auf Vorgang auch in dieser Position erfolgt. Beim täglichen Tragen ergeben sich dann Lagefehler ins Minus und Plus, so dass ein mittlerer täglicher Vor-oder Nachgang erziehlt wird. Ich reguliere Uhren daher im "Tragen" auf nahe Null ein, so dass Nachts (bei abgelegter Uhr mit Zifferblatt oben) die Sekunden wieder aufgeholt werden (Idealfall).
    Das eine Uhr im abgelegten Zustand mit Zifferblatt oben einen Nachgang aufweist, während sie beim Tragen einen Vorgang aufweist, ist mir bei ETA-Werken noch nicht untergekommen. Echt jetzt!

    Gruß Gero

  • Zitat von Chronometres

    Ich mime ja nur ungern den Spielverderber, aber in der Praxis ist es genau umgekehrt: In Ruhelage (bevorzugt Zifferblatt oben) holt die Uhr die täglichen "Gebrauchslage-Fehler" wieder auf.

    Ich mime ja nur ungern den Spielverderber, aber in der Praxis ist es bei meiner 856 genau umgekehrt: Die Uhr geht tagsüber 1 bis 2 Sekunden vor und wird nachts wie ein Tischwecker (die 12 nach oben) gelagert. Morgens hat sie dann wieder ihre Nullposition erreicht.

    Bei meiner 144 ist es so, daß sie in jeder Lage einen leichten Vorgang hat. Dieser summiert sich auf ca. 10 Sek./24 Stunden. Vielleicht bringst Du zum nächsten Stammtisch einfach mal Dein Werkzeug mit. ;)

  • Zitat von HappyDay989


    Ich mime ja nur ungern den Spielverderber, aber in der Praxis ist es bei meiner 856 genau umgekehrt: Die Uhr geht tagsüber 1 bis 2 Sekunden vor und wird nachts wie ein Tischwecker (die 12 nach oben) gelagert. Morgens hat sie dann wieder ihre Nullposition erreicht.

    OH, OH! Du wirst doch wohl kein Prellschlag drin haben? Das würde ich überprüfen lassen, sonst läufst du (eigentlich mehr die Uhr) Gefahr, Schäden an der Unruh davon zu tragen (merkt man erst nach Jahren, dann aber zu spät).

    Gruß Gero

  • Da ich dem Penner meine Kamera wieder abjagen konnte, nun mal Bilder von Wuppertal:
    zunächst das Wichtigste:

    Das Wuppertaler Uhrenmuseum

    und die Auslage
    Die Schwebebahn:

    Ich lade euch zu einer Fahrt ein:


    mitten durchs Bayer-Gelände

    in die Wildnis mit Dschungelkamp

    und Sumpfgebiete

    in die Bergwelt

    und die Slums

    wo sogar noch Alarmanlagen zum Schutz des Drecks montiert sind

    und seltsame Götzen angebetet werden

    und sogar die Kinder mir der Schwebebahn spielen

    Kurz: meine Heimat

    Gruß Gero

  • Kommentar zu den Fotos: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: , meine damit Deine Bildunterschriften.
    Bin froh, dass Du den "Sandler" (Penner) erwischt hast.
    Grüße
    Hubert

  • Hallo,

    woher ich komme, wissen die meisten hier wohl, das steht ja auch in meinem Profil. Nun habe ich mal wieder einen alten Thread ausgegraben, um noch ein paar aktuelle Fotos meiner Heimatstadt nachzureichen, und dieses Mal sind es sogar selbstgemachte. Ich habe bei diesem eiskalten Wetter (siehe Foto 2) keine Unbilden und keinen Aufwand gescheut, euch einmal zu zeigen, was diejenigen bislang verpaßt haben, die dieses malerische Städtchen im Herzen des Ruhrgebiets noch nicht kennen und gleichzeitig schon einmal diejenigen einzustimmen, die am 1.3.09 am SINN-Uhrenstammtisch Rhein/Ruhr teilnehmen möchten.

    Nun aber "Film ab" für den großen Hattinger Dämmerungs-Rundgang - den Fotografen unter euch werden die drei Buchstaben H, D und R in exakt dieser Reihenfolge als Bezeichnung einer fotografischen Technik wohl geläufig sein. ;)

  • den Fotografen unter euch werden die drei Buchstaben H, D und R in exakt dieser Reihenfolge als Bezeichnung einer fotografischen Technik wohl geläufig sein.

    Natürlich, die Happy Day Relativierung: bedeutet, dass dir die Fotos wieder relativ gut gelungen sind! ^^

    Gruß Gero

  • Natürlich, die Happy Day Relativierung: bedeutet, dass dir die Fotos wieder relativ gut gelungen sind! ^^

    ...alles ist relativ, aber ich finde die Bilder sind gut gelungen,
    könnten nur ein wenig größer sein ;)

    Gruß aus dem Rheinland
    Peter

  • Hallo und herzlich willkommen! :D

    An der "Quelle" zu wohnen hat uhrentechnisch viele Vorteile. :thumbup:

  • Woher der Stahl für eure Uhren kommt (bzw. früher kam), das ist ja bekanntlich meine Heimat.

    Aber nur wenige Kilometer von meiner Heimat entfernt ist dort, wo früher mal die Kohle herkam, die man (in Form von Koks) zum Stahlkochen benötigt.

    Bitte sehr, diese alte Zeche ist sogar offizielles UNESCO-Weltkulturerbe:


    Hier noch eine "historische Aufnahme", mindestens zwei Tage alt ;):

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