Wenn unsere Citizen schon 6 bzw. 7 Jahr und eine Tag-Heuer, sowie eine Rolex SubD
seit 11 Jahren problemlos laufen und auch dicht sind,
verlange ich von einer Sinn-Ar-Uhr mindestens 15 jährige Revisisionsintervalle.
Langzeiterfahrung mit der Trockenhaltetechnik ?
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verlange ich von einer Sinn-Ar-Uhr mindestens 15 jährige Revisisionsintervalle.
Revisision? War wohl wirklich eine lange Nacht gestern
.
Reiche doch eine Petition ein: "Wir wollen 15 Jahre!"
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ich grüße Dich.
Motoröl und Wasser = SENF (gelblich schmierige Pampe)
Wenn jetzt in die Uhr geringfügige Feuchtigkeit eindringt und sich mit dem geringfügig
enthaltenem Öl vermischt, müßte doch unter der Lupe auch eine leichte Gelb-Verfärbung zu erkennen sein.
Oder liege ich da schief? -
Hi Peter,
wenn Autos viel im Kurzstreckenverkehr unterwegs sind und der Motor nicht richtig warm wird, setzt sich am Öldeckel Kondenswasser ab. Dieses vermischt mit Öl ergibt in der Tat so eine gelb-bräunliche Schmiere am Öldeckel. Vielleicht mag es bei Uhren genauso aussehen, wobei das Ganze ja in Miniature ist.PS: In "Chemie" hatte ich früher jedoch immer eine "5" abonniert
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Meine 142TiD1 ist aus 2005 und tickt v.a. in den Tropen. Bis heute ist die Kupfersulfatkapsel hell wie am ersten Tag.
Ich denke, dass es wohl schädlicher ist, wenn eine Uhr keine Bewegung hat und die Schmierstoffe oxidieren und verharzen.
Diapal sollte eine Antwort darauf sein, allerdings ist bei einem Freund von mir die Diapallagerung nach zwei Jahren verschlissen und die Uhr war dann bei der Revi. Man sagte ihm, die Technik zeige noch Schwächen und es gibt wohl Diapal-Chargen die schnell verschleissen. sDie Trockenhaltetechnik halte ich eher fuer ein technisches Gimmick. Ist trotzdem "nice to have".
Gruss,
Sinny
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Hallo zusammen,
bei meiner 900 aus September 2004 ohne AR ist die Kapsel noch genauso hell wie am ersten Tag. Die Uhr wird sehr selten getragen und ist noch nie mit Wasser in Berührung gekommen.
Gruß
Mark
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Meine 142TiD1 ist aus 2005 und tickt v.a. in den Tropen. Bis heute ist die Kupfersulfatkapsel hell wie am ersten Tag.
bei meiner 900 aus September 2004 ohne AR ist die Kapsel noch genauso hell wie am ersten Tag.
Spricht schon dafür, dass die Dichtungen wenig bis gar keine Feuchtigkeit
in das Gehäuse diffundieren lassen.Die Trockenkapsel kann z.B. auch ein guter Indikator bei leichten Wassereinbruch sein.
Ich hatte mal eine Omega Seamaster Diver, die hatte eine leichte Undichtigkeit,
was sich an einem ganz leichten Beschlag am Glas zeigte.
Hier müßte sich die Trockenkapsel verfärben und diese Undichtigkeit anzeigen, oder ? -
hmm,
habe selbst über die google Bildersuche,keine Fotos
(außer von Sinn selber) richtig dunkel blauer Trockenkapseln gefunden ?!
Manchmal glaube ich fast schon,das sich das Kapselende zum Sichtfenster nicht richtig
verfärbt,während die Seite in der Uhr schon gesätigt ist ???Denke aber als Wasserstands,sorry meine Undichtigkeits-Indikator ist die Kapsel mega gut

Gruss Lars
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Ich habe mittlerweile auch das Gefühl, dass die Uhren schon längst zur Revision gewesen sind,
bevor die Kapsel sich bis zum Sichtglas durchfärben kann.Wenn ich an Jörgs Uhren denke, die 11 Jahre laufen, bevor sie einer Revision bedürfen, das bei
handelsüblichen Dichtungen und ohne Gasfüllung oder Trockenkapsel, dann drängt sich mir schon
der Gedanke der Nutzlosigkeit auf. Auch bei Uhren mit Trockenhaltetechnik ist Abrieb an den Lagern
vorhanden, der nach einer gewissen Tragezeit (3-10 Jahre) eine Revision nötig macht. Das bisschen
Wasser, dass über Jahre hinweg in die Uhr eindiffundieren kann, spielt hier wohl eher eine unter-
geordnete Rolle.Als Indikator für plötzliche Undichtigkeit ist die Kapsel aber sicherlich nicht schlecht

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So sieht die Trockenkapsel bei meiner (noch nie revisionierten) 1998er 303 Kristall aus:
Wie man sieht, die Kapsel hat es wohl hinter sich.
Die Uhr hat immer noch sehr gute Gangwerte, die Amplitude ist auch noch sehr ordentlich, sagt mein Uhrmacher (dieses Frühjahr), ob es an der Trockenhaltetechnik liegt, oder am Öl, oder am Argon
?
Die Uhr wird regelmäßig getragen, war auch schon oft im Wasser, getaucht wurde mit ihr allerdings nie. -
nagbor
Danke für das "Beweisfoto"
Dann wird etwas dran sein,an der sehr guten Eigenschaft der EDR-Viton Dichtungen.
Gruss Lars -
Danke Nagbor
Dann nähert sich Deine Sinn meinen angedachten "15 Jahre-Revisionsintervall" an.
So glauben wir einfach mal, dass es an der Trockenhaltetechnik liegt.
Klasse
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So glauben wir einfach mal, dass es an der Trockenhaltetechnik liegt.
So sehe ich das auch, wird schon was dran sein. -
Danke Nagbor
Dann nähert sich Deine Sinn meinen angedachten "15 Jahre-Revisionsintervall" an.
So glauben wir einfach mal, dass es an der Trockenhaltetechnik liegt.
Klasse
Das würd mich ja sehr freuen. Nachdem sich meine alte Breitling Blackbird nach exakt 5 Jahren verabschiedet hatte, war ich schon der Meinung, daß so ein 7750 nur 5 Jahre durchhält.
Mit meiner 103 hab ich diese Woche übrigens nen kompletten Tag in der Sauna verbracht. Mit allen üblen Temperaturunterschieden - und auch danach war natürlich kein stärkeres Blau zu erkennen.

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@ Nagbor: danke für das Foto ! Macht also doch Sinn

@ Daniel: Sauna ist schon extrem für eine Uhr, da würde ich aufpassen !
Gruss,
Sinny
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So sieht die Trockenkapsel bei meiner (noch nie revisionierten) 1998er 303 Kristall aus:
Wie man sieht, die Kapsel hat es wohl hinter sich.
Die Uhr hat immer noch sehr gute Gangwerte, die Amplitude ist auch noch sehr ordentlich, sagt mein Uhrmacher (dieses Frühjahr), ob es an der Trockenhaltetechnik liegt, oder am Öl, oder am Argon
?
Die Uhr wird regelmäßig getragen, war auch schon oft im Wasser, getaucht wurde mit ihr allerdings nie.13 Jahre ohne Revision sind schon ein Wort
! Jetzt solltest Du aber langsam ein paar Mäuse für die Revi zurücklegen, lange wird es so nicht mehr weitergehen.Bezüglich der verfärbten Trockenhaltekapsel wäre es interessant, ob die Uhr noch 100%ig wasserdicht ist. Daß heißt, bevor Du sie zur Revi gibst, wäre ein Wasserdichtigkeitstest aufschlußreich. Wenn sie den nicht mehr bestehen sollte, wissen wir auch woher die dunkle Blaufärbung kommt
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wäre wirklich interessant. Bei meiner 203 aus dem Jahr 2005 ist die Kapsel heute gleichfarbig seit damals. Leicht hellblau.
Vor 2 Wochen hatte ich sie 24 Std im Wasserglas, die Farbe der Sulfatkapsel war nachher nicht verändert. AR hat die Uhr auch.
Revision bis dato noch keine. Luftfeuchtigkeit in meinen Gefilden, Aug. Sept. Okt. bis zu 85 %. Andere Monate 50 bis 60 %. -
An die Bedingungen in Peters Gefilden habe ich bei meinem Saunatag auch gedacht. Wenn sie die Bedingungen in Asien, bei Peter oder sonstwo in der Welt aushält, dann auch türkisches Dampfbad oder verschiedene anderen Bedingungen.
Absichtlich nehme ich eine Mechanikuhr aber auch nicht mit in die Sauna. Nur wenn es spontan ist, dann ist sie wohl besser dabei als im Spind und anschließend vielleicht nicht mehr im Spind.
Bei der Mountainbiketour letzte Woche galt dabei leider das gleiche - besser beschädigt als weg.
Aber ist ja alles gutgegangen. -
Hätte hier die Trockenhaltetechnik manche Spuren verhindert bzw. Verschleiß vermieden ?
Interessante Bilder wie ich finde.http://watchtech.watchprosite.com/show-forumpost…/ti-432251/s-0/
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@ Daniel: Sauna ist schon extrem für eine Uhr, da würde ich aufpassen !
Was genau ist denn in der Sauna für eine Armbanduhr so extrem?Eine Taucheruhr verträgt auch relativ große Temperaturunterschiede, z.B. vom Sonnenbad auf dem Deck des Tauchbootes direkt ins kalte Wasser...
Gruß
ULI -
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