Zitat von BlackheadIch finde, dass es auch Quarzuhrenträger gibt, die ganz feine Kerle sind. Die sind insofern noch nicht mit dem (Uhren-)Virus geimpft und haben gar keine Ahnung, wo der Unterschied zwischen Automatik oder Quarz ist.
Mir sind eine Reihe von Leuten bekannt, die Mechanikuhren durchaus faszinierend finden, aber mit dem Umstand nicht zurecht kommen, daß diese konstruktionsbedingt nicht dieselbe Genauigkeit bei der Zeitmessung bieten. Ein Freund von mir hat sich deshalb nach einigen "Experimenten" mit sehr hochwertigen mechanischen Uhren (Omega Speedmaster, Breitling Windrider, IWC Flieger Chrono) schließlich eine Breitling Aerospace mit thermokompensiertem Quarzwerk gekauft und ist damit extrem zufrieden.
Zitat von Blackhead
Und wenn, wie an anderer Stelle gepostet, eine bestimmte Marke als Zeichen eines gewissen beruflichen Standes gilt, so habe ich immer noch nicht die Gewissheit, wie der Mensch beschaffen ist. Den meisten Managern der höhreren Führungsebene ist die Technik oder Mechanik in ihrer Patek Phillipe oder Vacheron Constantin wohl eher egal, hauptsache man kann sich mit der Marke gegenüber den anderen Mitarbeitern abgrenzen.Ist natürlich meine beschränkte und unwürdige Meinung...
Als "beschränkt und unwürdig" würde ich diese Meinung nun wirklich nicht bezeichnen, Sascha.
Im Manager-Magazin las ich vor Jahren mal einen Artikel (leider habe ich keine genaue Quellenangabe mehr, sorry), daß es wohl auch eine nicht geringe Zahl von Gutsituierten gibt, die Uhren als reine Spekulationsobjekte kaufen und verkaufen. Die interessieren sich ein feuchten Kehricht um den horologischen Faktor, sondern sind auf der Suche nach Schnäppchen (im vier- und fünfstelligen Bereich
), die sie dann mit möglichst hohem Gewinn weiterverkaufen. :roll: