Debakel: Armband von 142 St S nach Revision zerkratzt!

  • Na dann wird ja alles gut.
    :)
    Wenn mir als Betriebsleiter - nicht als GF - eine berechtigte Reklamation eines Kunden vorgelegt wird brauche ich vielleicht 1 bis 5 Minuten um eine Lösung zu finden.

    viele Grüße
    Michael

  • Tja, "berechtigte Reklamation" bedeutet ja in diesem Fall, dass der betreffende Uhrmacher
    zu seinem Chef geht und sowas wie "Hier, schau mal! Hab ich irgendwie Mist gebaut!" trällert.

    Hmmm...

    Ich denke, die übliche Vorgehensweise ist da eine andere!

    Bis dann fest steht, dass es eine berechtigte Reklamation ist, kann es also schon mal dauern.
    Deshalb ist die Mail schon an die richtige Adresse gegangen. Hier blieb ja nichts Anderes mehr übrig!

    Ich denke, WENN die Mail den geschätzten Herrn Schmidt erreicht hat, wird auch in Kürze eine Reaktion kommen.
    Sobald geklärt ist, wer was weshalb verbockt hat - und einer den Finger hebt und "Ja also das war so..." sagt.

    Gruß

    Christopher

  • Zitat von Christopher

    Tja, "berechtigte Reklamation" bedeutet ja in diesem Fall, dass der betreffende Uhrmacher
    zu seinem Chef geht und sowas wie "Hier, schau mal! Hab ich irgendwie Mist gebaut!" trällert.

    Hmmm...

    Ich denke, die übliche Vorgehensweise ist da eine andere!

    Bis dann fest steht, dass es eine berechtigte Reklamation ist, kann es also schon mal dauern.
    Deshalb ist die Mail schon an die richtige Adresse gegangen. Hier blieb ja nichts Anderes mehr übrig!

    Ich denke, WENN die Mail den geschätzten Herrn Schmidt erreicht hat, wird auch in Kürze eine Reaktion kommen.
    Sobald geklärt ist, wer was weshalb verbockt hat - und einer den Finger hebt und "Ja also das war so..." sagt.

    Irgentwie habe ich den Eindruck das Du mit Reklamationen von Kunden ganz anders umgehen würdest als es üblich sein sollte...für mich ist das "täglich Brot". Wenn Kunden gerade bei Reklamationen nicht ordentlich und schnell behandelt werden sind sie bald keine Kunden mehr. Soetwas spricht sich außerdem schnell rum.

    Fehler passieren jedem, ein Mitarbeiter der dies verschweigt ist ein Problem für eine Firma, ein Vorgesetzter der Mitarbeiter so behandelt das Mitarbeiter Fehler verschweigen ist noch viel weniger gut für die Firma...

    Eine mail oder ein Brief die/der mehrere Tage braucht um den Chef zu erreichen...wo gibts denn sowas? Bei Sinn? Du denkst die bei Sinn arbeiten so?

    Auch Herr Schmidt macht nicht alles selbst, es gibt da noch den Kundensdienstleiter usw. außerdem wurde der Mangel ja schon bei der Abholung kund getan.

    Da finde ich fast zwei Wochen Reaktionszeit nicht angemessen. Zumal die Uhr um die es geht ja vorher auch schon einige Wochen "außer haus" war, siehe Deine 903 :(

    viele Grüße
    Michael

  • Nenee,

    das waren nur Vermutungen über den wahrscheinlichen Hergang.
    Übrigens völlig wertungsfrei, wenn Du das richtig gelesen hast!

    Meine Meinung dazu kannst Du Dir sicher denken.

    Sinn hat oft genug unter Beweis gestellt, dass sie auch anders können. Scheinbar gibt es da noch
    keine standardisierte Vorgehensweise, sondern das ist alles vom Auslastungsgrad des
    betreffenden Uhrmachers abhängig.

    Scheinbar und WERTUNGSFREI!!

    Gruß

    Christopher

  • Lass es mich deutlicher sagen:

    Die Behandlung von Reklamationen schwankt bei Sinn zeitweise zwischen vorbildlich und nicht nachvollziehbar!!

    Übrigens hab auch ich beruflich mit nicht immer wunschlos glücklichen Kunden zu tun.
    Der möglichen Konsequenzen einer schlecht abgewickelten Kundenreklamation bin ich mir
    mehr als bewusst, daher werden sie von mir selbstverständlich in kürzester Zeit und so gut wie nur
    irgend möglich im Sinne des Kunden gelöst.

    Gruß

    Christopher

  • Zitat von Christopher

    Nenee,

    das waren nur Vermutungen über den wahrscheinlichen Hergang.
    Übrigens völlig wertungsfrei, wenn Du das richtig gelesen hast!

    Gerade die Vermutung das Du mit Deinen Vermutungen Recht haben könntest macht mich :cry:

    viele Grüße
    Michael

  • Zitat von Christopher

    Um mal zurück zum Thema zu kommen...

    Meine 903 St Silber ist seit 15 Wochen bei Sinn...

    http://87.106.78.242/phpBB2/viewtop…6c048658376491d

    Mir ist zwar klar, dass die Feiertage und der Jahreswechsel ordentlich Zeit gekostet haben, aber das
    ist echt lang! Nächste Woche soll sie wieder bei mir sein. Mal gucken...

    Soweit ich weiß, sind die Uhrmacher bei Sinn aber zur Zeit wirklich mehr als gut ausgelastet.
    Gute Fachkräfte zu bekommen, ist auch nicht so einfach - falls überhaupt daran gedacht wird, mehr Personal
    einzustellen. Sinnvoll wäre es schon, denn so langsam wird diese Auslastung offenbar zu einem Dauerzustand.
    Und von Aus- zu Überlastung ist es nicht weit.
    Was sich dann qualitativ schnell bemerkbar macht!

    Mein EZM ist nun eine Woche bei Sinn..(hoffe ich zu mindestens, da der Service die Uhr nicht im System finden konnte...) Garantiefall würde ca. 3-5 Wochen dauern... :(
    Die 103 St Sa( A Drucker defekt) meines Chefs ist seit 8 Wochen bei Sinn!
    Und von Aus- zu Überlastung ist es nicht weit.
    Was sich dann qualitativ schnell bemerkbar macht!

    Helge

    Kauf nie etwas, daß Du nicht verkaufen kannst.

  • Zitat von Schlicktown

    Mein EZM ist nun eine Woche bei Sinn..(hoffe ich zu mindestens, da der Service die Uhr nicht im System finden konnte...) Garantiefall würde ca. 3-5 Wochen dauern... :(
    Die 103 St Sa( A Drucker defekt) meines Chefs ist seit 8 Wochen bei Sinn!
    Und von Aus- zu Überlastung ist es nicht weit.
    Was sich dann qualitativ schnell bemerkbar macht!

    Da kriegt man ja schon beim lesen nen dicken Hals. Gerade bei Garantiefällen, wo der Kunde für sein gutes Geld schlechte Ware bekommen hat, finde ich solche Wartezeiten unzumutbar. Wenn die das nicht zeitnah geregelt bekommen sollten sie dem Kunden wenigstens die Rücknahme der Uhr gegen Rückzahlung des Kaufpreises oder direkt eine neue Uhr anbieten. Schließlich hat ja nicht jeder ne Ersatzuhr "zur Hand".

    "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander von Humboldt)

  • Schlicktown

    Das Problem mit dem "nichtauffinden" kenne ich, war bei mir auch schon zweimal so. Sinn hat einen genau definierten Wareneingang. Nur dieser darf Pakete öffnen und die Uhren ins System übernehmen. Sind viele Pakete da oder der Mitarbeiter krank oder hat was anderes zu tun... den Rest denk Dir bitte :)

    Allerdings waren die Uhren nach gut einer Woche erfasst. Dann kommt erstmal die Begutachtung, der Kostenvoranschlag für Nicht-Garantiefälle und die Wartezeit bis der Kunde das "go" gibt. Das sind schon mal gut mindestens 3 Wochen in denen nichts passiert. Mein letzter Garantiefall hat 12 Wochen gedauert, die Uhr hab ich dann gewandelt weil kein Fertigstellungstermin genannt werden konnte.

    Hier geht doch um eine "unglücklich verlaufene" Reparatur und die Art wie Sinn darauf reagiert. Da finde ich persönlich das sich Sinn hier ein weniger gutes Zeugnis ausstellt wenn der Kunde nach zwei Wochen noch keine Rückmeldung hat.

    viele Grüße
    Michael

  • Zitat von peiter

    :?: Warum gerade jetzt? Sind die das nicht schon seit Monaten :?:

    Deshalb schrieb ich ja auch "gerade mal wieder."

    Ansonsten 100 % Zustimmung zu dem, was Du geschrieben hast. Der Werbewert von überzeugender Reklamationsbearbeitung wird häufig genug unterschätzt. Viele Firmen begreifen Reklamationen nicht als Chance, den Kunden noch enger an sich zu binden, sondern nur als störende und nervige Meckerei, die zudem noch den gewohnten routinemäßigen Arbeitsprozess unterbricht und bloß aufhält. Da kann ich nur sagen: Wehe der Firma, die Reklamationen so behandelt und den reklamierenden Kunden wie einen lästigen Bittsteller abzuwimmeln versucht.


    Was Geheimdienste und SINN-Uhren angeht: Wie hätte sich denn die o. g. Szene aus dem Bond-Film angehört, wenn sie als Teile eines deutschen Fernsehspielfilms "Casino Baden-Baden" gedreht worden wäre:

    Zitat

    Sie: ... , Sie wissen schon, GSG 9-Typen mit einem jugendlichen Lächeln und teuren Uhren. Rolex?

    Er: SINN!

    Sie: Wunderschön. Da wir uns gerade erst kennengelernt haben, möchte ich mich noch nicht zu der Aussage hinreissen lassen, daß Sie ein kaltherziges Arschloch sind.

    Er: Natürlich nicht.

    usw. usw.

    Also ehrlich, ich finde, das geht überhaupt nicht... :D :D :D


    @ Peter (bungy): Bin leider (wieder mal) beruflich stark ausgelastet, aber ich bemühe mich redlich, jede Minute, die ich entbehren kann, dem Forum zu widmen.

  • Zitat von Schlicktown

    @ peiter
    Ihr macht mir ja richtig Mut...


    :oops:

    Was hat Dein Besuch heute im Füldchen ergeben?

    "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander von Humboldt)

  • Nachdem ich heute nachmittag nochmal ein Erinnerungs-E-Mail an SINN geschickt habe, habe ich eine Antwort erhalten. Herr Schmidt und der Kundendienstleiter hätten sich darauf verständigt sowohl das Gehäuse als auch das Band zum Schwärzen zu schicken. Das hört sich vernünftig an :thumbup: !

    Ob es nun eine schwarze Galvanisierung wird oder die neue Hartstoffbeschichtung à la 756S soll mir egal sein. Letzteres wird wohl nicht gehen, da der Stahl ja nicht tegimentiert ist. Ehrlich gesagt empfand ich die konventionelle schwarze Galvanisierung für mich ausreichend haltbar, schließlich sah die Uhr nach 7 Jahren noch immer sehr passabel aus.

    Hoffentlich wird mein Baby wieder schön - ich muß doch mittlerweile konstatieren, dass ich ziemlich an der Uhr hänge :( .

    Wenn alles rund läuft, würde so für mich auch wieder der Weg zur U1000S frei, denn ehrlich gesagt paßt die doch ungemein in mein Beuteschema :D . Hier werde ich jedoch die Erfahrungsberichte der Erstkäufer gespannt abwarten. Ich hatte unlängst sogar in diese Richtung geschielt: http://www.12000feet.com . Aber wozu benötige ich eine Uhr, die bis 3.657m wasserdicht ist und die Abmessungen 48x23mm besitzt :roll: . Und die RLX Sea-Dweller bietet mir ehrlich gesagt etwas wenig Technik für's viele Geld :roll: .

  • Na also, geht doch!

    Würde meine Firma Uhren herstellen hättest Du diese Antwort innerhalb von 5 Minuten bekommen. Jetzt nur noch etwas ( :?: ) warten...dann ist sie hoffentlich wieder wie neu.

    Übrigens macht es keinen Unterschied ob der Stahl vorher tegimentiert ist wenn er Hartstoffbeschichtet werden soll. Tegimentiert ist allerdings besser.

    viele Grüße
    Michael

  • Zitat von der onkel

    Nachdem ich heute nachmittag nochmal ein Erinnerungs-E-Mail an SINN geschickt habe, habe ich eine Antwort erhalten. Herr Schmidt und der Kundendienstleiter hätten sich darauf verständigt sowohl das Gehäuse als auch das Band zum Schwärzen zu schicken. Das hört sich vernünftig an :thumbup: !

    Ja, das nenne ich doch mal eine kundenorientierte Lösung, Frank! :thumbup:


    Zitat von der onkel

    Ich hatte unlängst sogar in diese Richtung geschielt: http://www.12000feet.com . Aber wozu benötige ich eine Uhr, die bis 3.657m wasserdicht ist und die Abmessungen 48x23mm besitzt :roll: .

    Lies mal den Test hier, dann weißt Du es: http://www.rruegger.ch/cx_swiss_military_12000_feet.htm :D


    @ Michael (peiter): Das wäre bei uns auch so gelaufen. Und wenn mein Chef vom Kunden eine Beschwerde gehört hätte, dann hätte es für den zuständigen Mitarbeiter ein kräftigen Tritt in den A...llerwertesten gegeben, bildlich gesprochen. :roll:

    Allerdings muß ich Dir widersprechen, was den angeblichen Nicht-Unterschied zwischen kolsterisiertem und normalem Edelstahl angeht, wenn es um Hartstoffbeschichtungen geht. Bei normalem Stahl tendiert die Hartstoffschicht wesentlich eher zum "Einbrechen" und Abplatzen (sogen. Eierschaleneffekt) als bei kolstrisiertem Stahl. Von daher ist es eigentlich schon eine Voraussetzung für eine zuverlässige schwarze Hartstoffbeschichtung, das Untermaterial entsprechend zu härten.

  • @Olaf :) na ja getreten wird bei uns nicht, allerdings bekommen die Mitarbeiter ein Donnerwetter in Orkanstärke zu hören...

    Die arbeiten mittlerweile Hand in Hand - es ist nie einer gewesen..."Er wars, er wars - ähh sie wars sie wars..." :D

    Den Eierschaleneffekt kenne ich gar nicht - und das obwohl ich schon viele ungehärtete Werkstücke gesehen habe die beschichtet sind. Muß wohl eine Eigenart mancher Uhrengehäuse sein.

    viele Grüße
    Michael

  • Zitat von peiter


    Den Eierschaleneffekt kenne ich gar nicht - und das obwohl ich schon viele ungehärtete Werkstücke gesehen habe die beschichtet sind. Muß wohl eine Eigenart mancher Uhrengehäuse sein.

    Ich vermute mal, an der TU Braunschweig weiß man, wovon man schreibt: http://www.tu-braunschweig.de/iot/forschung/plasmadiffusion/pdt, siehe das Thema "Duplexverfahren." Das scheint offenbar nicht auf Uhrengehäuse beschränkt zu sein.

  • Zitat von peiter


    Den Eierschaleneffekt kenne ich gar nicht - und das obwohl ich schon viele ungehärtete Werkstücke gesehen habe die beschichtet sind. Muß wohl eine Eigenart mancher Uhrengehäuse sein.

    Ich hab ne Traser mit PVD. Da gibts keinen Eierschaleneffekt. Hatte sie auch schon letztes Jahr Ostern. Selbst da war nichts. :roll:

    "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander von Humboldt)

  • Danke für die Info. Also ist unter dem Eierschaleneffekt nichts anderes zu verstehen als ein schlichtes "Haftungsproblem" - dies erklärt natürlich vieles und schlägt auch den Bogen zum Ursprungsthema...

    Aus meiner täglichen Praxis kenne ich diese Haftungsprobleme im Zusammenhang mit Beschichtungen. Die Gründe sind vielfältig und nicht auf gehärtete oder ungehärtete Werkstoffe beschränkt. Da wären mangelnde Werkstoffvorbereitung, nicht ausreichend ausgeheizte Werkstücke, Verschmutzungen in der Beschichtungskammer usw. die Liste könnte fortgesetzt werden.

    Uhrengehäuse sollen schwarz sein, daher wird hier oft ein "Spottertechnik" genanntes Verfahren eingesetzt, bei dem nur eine sehr dünne Schicht aufgebracht wird. Die kann natürlich bei einem weichen Grundwerkstoff nicht allzu haltbar sein. Seltsamerweise wirken diese dünnen Schichten dunkler und schwärzer als eine z.B. im "Arc-Verfahren" aufgebrachte Beschichtung.

    viele Grüße
    Michael

  • Zitat von der onkel

    Nachdem ich heute nachmittag nochmal ein Erinnerungs-E-Mail an SINN geschickt habe, habe ich eine Antwort erhalten. Herr Schmidt und der Kundendienstleiter hätten sich darauf verständigt sowohl das Gehäuse als auch das Band zum Schwärzen zu schicken. Das hört sich vernünftig an :thumbup: !

    Hallo Frank,

    auch wenn ich die letzte Zeit nicht regelmäßig ON war, so habe ich doch deinen "Fall" nie aus den Augen verloren. Es freut mich heute zu lesen, dass sich doch eine gütliche und vernünftige Lösung abzeichnet. Was anderes hätte ich auch nicht angenommen. Aber warten wir ab...

    Ich selbst habe momentan so ein "Dingelchen am laufen" und hoffe, dass letztendlich alles zur voll(st)en Zufriedenheit erledigt wird. Gehört hier nicht hin. Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

    Ich drücke dir fest die Daumen - alles wird gut... :)

    Viele Grüße
    Nicki

    Viele Grüße
    Nicki

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