Die Einsatzzeitmesser von Sinn - Was kommt als nächstes ?

  • Wo geht die Entwicklung der Einsatzzeitmesser hin?
    Was kommt als nächstes ?
    Noch mehr Technik und Größe oder ist mit dem EZM 6 die Grenze erreicht?


    DER EZM 1


    Der EZM 2



    Der EZM 4



    Der EZM 3



    Der EZM 5



    Der EZM 2 B



    Der EZM 6

    Bildquellen: Markus Zorg / Sinn Spezialuhren Frankfurt am Main

  • Zitat von ulixem

    Wo geht die Entwicklung der Einsatzzeitmesser hin?
    Was kommt als nächstes ?
    Noch mehr Technik und Größe oder ist mit dem EZM 6 die Grenze erreicht?


    Ich rechne mit ein paar Sondermodellen auf Basis der U1000/S. Vielleicht kommt noch eine leicht modifizierte Titanvariante als Alternative mit mehr Tragekomfort für den Bürotaucher außerhalb der U-Serie. Ansonsten wird da erstmal auf längere Sicht die Luft heraus sein. SINN sollte meines Erachtens die Produktinnovationen einfrieren und sich erstmal auf die Sicherung der Basis fokussieren (vergleiche "Debakel"-Thread). Die Firma hat seit Einstieg von Lothar Schmidt sehr zügig expandiert. Ich kenne auch andere Firmen in solcher Situation: Die bauen oben munter weiter und unten bricht ihnen das Fundament weg, auf dem sie mit ihrem Allerwertesten sitzen :roll: .

    Der EZM4, die Feuerwehruhr, fällt ja optisch und vom Anspruch her etwas aus dem Rahmen. Sie baut auf der guten alten 157er mit Lemania 5100-Kaliber auf.

    Von der Größe her ist bei der U1000/S die Grenze erreicht. Das sieht man ja an auch den "Zwergenaufständen" hier im Forum, die das Teil nicht an ihre filigranen Handgelenke binden wollen. Leute seid' happy, bei mir (18,5 cm Handgelenk) wirkt eine RLX Submariner oder Sea-Dweller ein bißchen wie eine Kinderuhr (ok überspitzt ausgedrückt :wink: ) - bei Euch passen diese tollen Uhren indes perfekt :thumbup: !

  • Zitat von der onkel

    Von der Größe her ist bei der U1000/S die Grenze erreicht. Das sieht man ja an auch den "Zwergenaufständen" hier im Forum, die das Teil nicht an ihre filigranen Handgelenke binden wollen. Leute seid' happy, bei mir (18,5 cm Handgelenk) wirkt eine RLX Submariner oder Sea-Dweller ein bißchen wie eine Kinderuhr (ok überspitzt ausgedrückt :wink: ) - bei Euch passen diese tollen Uhren indes perfekt :thumbup: !


    Aber jetzt mal ernsthaft! Habe das Foto aus dem Internet.Das kann man sich doch nicht schön reden oder?
    Da kann man ja wohl auch ein Blutdruckmessgerät tragen. :D

    Meine Bitte ans Füldchen: Der Neandertaler ist ausgestorben. Bauen Sie bitte auch Uhren für normale Leute.

  • Zitat von ulixem

    Meine Bitte ans Füldchen: Der Neandertaler ist ausgestorben. Bauen Sie bitte auch Uhren für normale Leute.


    Naja, da hat einer aus Spaß eine U2 seinem 12-jährigen Sohn umgebunden. Mein Tipp: 11-12cm Handgelenk(chen) :wink: .

  • Zitat von der onkel


    Naja, da hat einer aus Spaß eine U2 seinem 12-jährigen Sohn umgebunden. Mein Tipp: 11-12cm Handgelenk(chen) :wink: .

    Stimmt!! Die Unterarme von Kerlen sind behaarter :D - und die vertragen auch eine U2.

    Nichts ist so dauerhaft, wie ein funktionierendes Provisorium.

  • Liebes Sinnforum,

    ich komme mit meinem ersten Posting hier gleich zur
    Sache, wenn es euch recht ist:

    habe vor 1 - 2 Jahren Herrn Lothar Schmidt ein Konzept
    zu einer Fallschirmspringeruhr gesandt.
    Die Uhr sollte sich in die U-Serie eingliedern, eine Countdown- bzw.
    Steigratenfunktion haben und ein schönes großes ZB.
    Die Uhr sollte preislich zwischen der U1 und U2 liegen,
    so mein Vorschlag an Herrn Schmidt.

    Als Diskussionsgrundlage waren diese Modelle
    herangezogen worden, einfach um mal zu sehen, welche
    Richtung zur Erstellung eines Prototypes die geeignete ist:

    http://www.my-skyworld.de/catalog/index.php?cPath=62

    http://www.l-and-b.dk/welcome.html

    Weiters kennt ihr vielleicht die Altimeter von Revue Thommen, ein
    Modell, welches einen Hohenmesser bis 4500m verbaut hatte.
    Auch sie sollte das Portfolio zur Diskussion abrunden.


    Unterstützung bei der Konzeption hätte ich von einem ehemaligen
    Fremdenlegionär bekommen, der im legendären 2Rep gedient hat und
    heute unter anderem als Sprunglehrer für Rundkappe und Matratze arbeitet.

    Fazit: Also, wie ich finde eine Runde Sache.
    Man hätte sie auch "die Legionsuhr" nennen können.


    Die Frage ist: obwohl mir Lothar Schmidit einen sehr freundlichen Brief
    geschrieben hat und dieses Konzept grundsätzlich sehr interessant fand,
    gibt es diese Uhr bis heute nicht. Warum?

    Das Fallschirmspringen ist extrem populär geworden, als Ergänzung
    zur GSG9 Uhr wäre das doch eine tolle Sache, auch für Nichtspringer etc...


    Freue mich auf eure Meinungen,


    viele Grüße


    Andi

  • Zitat von Andi


    Die Frage ist: obwohl mir Lothar Schmidit einen sehr freundlichen Brief
    geschrieben hat und dieses Konzept grundsätzlich sehr interessant fand,
    gibt es diese Uhr bis heute nicht. Warum?

    Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum Lego keine von Kunden eingesandten Wünsche nach neuen Produkten erfüllt:

    Aus rechtlichen Gründen...

    Stell Dir vor, Du schickts einer Uhrenfirma eine Idee für eine neue Uhr, die Firma setzt es um und macht imense Gewinne damit.
    Und nun kommst Du und sagst: Heh!, das ist meine Idee gewesen - ich will meinen Teil vom Kuchen...

    Ciao

    Dirk

  • Sorry, aber dieser Einwand bzw. diese Begründung ist doch unlogisch... dann dürften ja nie Aufträge an "auswärtige" Designer vergeben werden, aus Angst die könnten irgentwann mal "die Hand aufhalten" - nee nee das kann doch alles vertraglich geregelt werden. Die hatten einfach keinen Bock auf eine solch komplizierte Uhr :)

    Die Technik gibts halt nicht "von der Stange (eta)..." und solange die Kapazitäten noch in weiteren Projekten gebunden sind...

    viele Grüße
    Michael

  • @ Michael (peiter): Damit dürftest Du den Daumen auf den Nagel getroffen haben (oder so ähnlich). :D

    Bei SINN sind schlicht und einfach z. Z. keine Kapazitäten mehr frei, weil man schon jenseits der normalen Auslastung arbeitet. Da bindet man nicht für Produktion und Service dringend benötigte Ressourcen in neue Projekte ein, weil man dadurch den Erfolg der gesamten Firma aufs Spiel setzt. :roll:

  • Hallo Andi,

    erstmal willkommen im SINN-Forum :thumbup: !

    Generell finde ich es gut, dass sich Herr Schmidt eingehend mit den Anregungen seiner Kundschaft beschäftigt. Dies ist sicher nicht überlall der Fall. Als ich im Herbst 2007 ihm ein paar Wünsche zur U1000 geschickt hatte, rief er mich noch in der selben Woche zurück und wir führten ein interessantes, bestimmt 20-minütiges Gespräch :thumbup: .

    Zitat von Andi


    Die Uhr sollte sich in die U-Serie eingliedern, eine Countdown- bzw.
    Steigratenfunktion haben


    Kennst Du denn auch ein entsprechendes mechanisches Uhrwerk, welches diese beiden Funktionen miteinander verbindet :?: Ich fürchte insbesondere die Steigratenfunktion wird man wohl nur elektronisch realisieren können. Und bei SINN handelt es sich ja - zum Glück - um eine Manufaktur, welche auf mechanische Uhren fokussiert ist.

    Ich habe bsp.-weise noch eine SUUNTO Advizor mit Herzfrequenzmessiung, Barometer, Höhenmesser, Kompass, Thermometer etc. Der Kompass und der Höhenmesser funktionieren übrigens sehr zuverlässig und haben mir auf Trekkingtouren schon gute Dienste geleistet. Aber das ist halt' eine völlig andere welt als ein SINN EZM.

    Die "U-Serie" erhält ihren Namen übrigens vom besonders seewasserfesten U-Bootstahl der Howaldtswerke aus dem sie besteht. Von daher macht es nur bedingt Sinn eine Fallschirmspringeruhr in die Serie zu integrieren. Diese würde in das EZM-Konzept passen, aber nicht in die U-Serie.

  • Hallo Leute,

    herzlichen Dank für eure Antworten.

    Zitat von der onkel


    Kennst Du denn auch ein entsprechendes mechanisches Uhrwerk, welches diese beiden Funktionen miteinander verbindet :?:

    Leider nein. Du hast recht, damit wäre die Grenze zur Elektronik zu
    überschreiten, was sich Sinn gut überlegen wird.
    Es gibt aber Techniken, die ähnlich wie die Revue Thommen, Luftdruckunterschiede mechanisch messen und anzeigen.
    Wenn man diesen Weg mit Sinn-Forschern und Technikern weiter geht, müsste was fruchtbringendes herausschauen.

    Aber, ihr habt mit der Ressourcenbindung sicher recht:
    bevor ich ein ausgefallenes Produkt entwickle, halte ich
    mich an meine Erfahrungswerte ohne meine Supply Chain
    und stabile Kundenzufriedenheit zu belasten.


    Zitat von der onkel


    Diese würde in das EZM-Konzept passen, aber nicht in die U-Serie.

    Auch hier hast du recht: die Idee war: Oberfläche aus U-Bootstahl,
    weil strapazierfähiger als der 316 L;
    im Vordergrund wäre aber die EZM-Serie gestanden.
    Hatte ich beim Posting vergessen :wink:

    Das der U-Bootstahl nicht nur zu Wasser sondern auch zu Land (Kompassuhr) und in der Luft richtig eingesetzt wäre, beweisen ja
    andere Materialien (gerade im militärischen Gebrauch) auch.
    Die ursprüngliche Idee, U-Bootstahl für Taucheruhren in
    Salzgewässern einzusetzen war glaube ich der Start für diese
    formidable U-Serie.
    Wie aber die Praxis zeigt, passen Materialien oft auch in andere
    Ebenen des täglichen Lebens, auch wenn sie dafür ursprünglich
    nicht gedacht waren. Abteilungen und Teams lernen
    voneinander, sozusagen :)

    Um die ursprüngliche Frage dieses Threads weiter zu verfolgen:
    genau dort sehe ich persönlich heute die Aufstockung im EZM-Umfeld.
    Wasser, Land, Luft. :P


    Schönen Nachmittag


    Andi

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!