Warum haben die Einsatzzeitmesser die Krone (und Drücker) links?
Sind die für Rechtsträger konzipiert oder hat das einen anderen Grund?
Mal ne doofe Frage
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Das hat einfach damit zu tun,dass die Krone nicht in den Handrücken stechen soll.
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Ah, manchmal kann die Antwort so einfach sein.
Ich konnte das Phänomen mit meiner 103 allerdings nicht reproduzieren. Obwohl sie auch ein ziemlicher Klopper ist.
Die Bedienung der Krone wird dadurch aber nicht wirklich einfacher, oder? Bei den Drückern kann ich mir allerdings vorstellen, dass sie sogar auf der linken Seite besser aufgehoben wären, ergonomischerweis.
Egal, wieder was gelernt

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Jetzt wäre nur noch zu klären, ob bzw. warum "Einsatzleute" andere Handrücken haben als der Rest der Uhrenträger.

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Das nich unbedingt, aber nach meinen Ju-Jutsu-Erfahrungen im Polizeisportverein kann ich Dir verraten, dass man sich oft erst mal selbst ziemlich die Pfoten verdrehen muss, bevor am Ende der Gegner bewegunsunfähig daliegt. Einfach mal ausprobieren...

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Als Ergänzung zu Joe´s Ausführungen möchte ich noch bemerken, dass beim Tragen von Einsatzhandschuhen mit Handgelenk-Klettverschluss die konventionelle Anordnung oftmals zum unbeabsichtigten Betätigen der Drücker führt (ist mir schon mehrmals passiert); dies kann beim Bediehnen einer Langwaffe ebenso wie im Nahkampf geschehen -ungeachtet der Tatsache, dass solche Handschuhe auch ohne unbeabsichtigte Betätigung die beabsichtigte Betätigung zu einer echten Fummelei bei der konventionellen Anordnung werden lassen.
Allerdings bedarf die Anordnung der Drücker beim EZM (Start/Stop UNTEN, Nullstellung OBEN) schon einer gewissen Gewöhnung. -
Hm, das klingt plausibel.
Dann wäre doch eigentlich eine Tutima mit breiten Drückern auf der vom Handrücken abgewandten Seite die optimale Einsatzuhr? -
Sinn der linksseitigen Drückeranordnung ist einfach, die Bedienbarkeit (mit Handschuhen) zu erleichtern. Der Daumen kommt einfacher an die Drücker und die klettbandfixierten Einsatzhandschuhe mit Stulpe würden ja, so habe ich meinen Vorschreiber Gero verstanden, den Mechanismus auslösen.
Ergänzend möchte ich anmerken, dass rechtsseitige Drücker ja auch durch die Stulpe verdeckt würden.
Wenn Kollegen die Krone meines EZM3 auf der linken Seite bemerken, sage ich immer, dass es eine Linkshänderuhr ist.Das macht die Sache einfacher.

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Zitat von Microstella
Hm, das klingt plausibel.
Dann wäre doch eigentlich eine Tutima mit breiten Drückern auf der vom Handrücken abgewandten Seite die optimale Einsatzuhr?Warum eine Tutima?
Sinn hat doch genug im Angebot.
Die EZM's 1 - 6 !!!
Da sitzen die Drücker und Krone alle an der abgewandten Seite bzw. 4 Uhr Position (U1 , U2 & UX) -
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Ja, was Martin sagt, stimmt ja nun leider, aber es gibt ja noch Guinand, die ebenfalls Krone und Drücker linksseitig haben.
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Zitat von ulixem
Weil der Riesentrümmer EZM6 nicht tragbar ist und der EZM1 schon wieder ausverkauft ist.
(alle anderen haben keine Stopfunktion (EZM4 ist mal ausgenommen, da er noch seltener als der EZM1 ist))Hi Ulix
Also ich glaube schon, dass es einige gibt, die den EZM 6 locker tragen könnten,ohne dass sie Beschwerden bekommen. :wink:
Er ist doch für maritime Einheiten gebaut worden.
Die Jungs gehen doch bei allen Wetterverhältnissen ins Wasser,wenn es sein muss und tragen die Uhr dann eh ÜBER dem Anzug.
Davon mal abgehen glaube ich schon,dass die Jungs ausreichend starke Handgelenke für so eine Uhr haben werden.:glasses2:
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Also Beschwerden würde ich nur von meiner Partnerin bekommen, wenn ich einen EZM6 kaufen würde. Aber gewiss nicht deshalb, weil so ein dicker Klopper mir nicht stehen würde (auch dann nicht, wenn ich ihn über dem Anzug trage).
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Zitat von Microstella
Hm, das klingt plausibel.
Dann wäre doch eigentlich eine Tutima mit breiten Drückern auf der vom Handrücken abgewandten Seite die optimale Einsatzuhr?Wenn ich richtig informiert bin, ist ja auch der Hintergrund, warum die Tutima so breite Drücker hat, ein ähnlicher. Angeblich haben sich die Piloten darüber beschwert, dass die normalen Drücker ihnen die Strick-Ärmel an den Fliegerjacken kaputt machen.
Wird das entsprechende Modell von Tutima überhaupt noch angeboten und falls ja, zu welchem Preis mittlerweile (hab bei Tutima keine Preisliste gefunden)? Haben sich die Preis da auch wie bei Sinn entwickelt? Oder haben die Asiaten von der Marke noch nix spitz gekriegt? :roll:
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Zitat von ICEMAN
Warum eine Tutima?
Weil der Tutima Military Chronograph eben breite, aber dafür sehr flache Drücker hat, die keinesfalls zur Gefahr für den Handrücken werden können. Auch ist die Krone bei diesem Modell so weit versenkt, daß es praktisch ausgeschlossen sein dürfte, sich an ihr zu verletzten:
(Quelle: Chrono 24)Zitat von Joe_Martini
Wird das entsprechende Modell von Tutima überhaupt noch angeboten und falls ja, zu welchem Preis mittlerweile (hab bei Tutima keine Preisliste gefunden)?Ja, den Military Chronograph gibt's noch. Neupreis liegt bei 2.310 € - das macht halt der "Lemania 5100-Zuschlag." :roll:
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Ich habe gerade mal auf deren Homepage geschaut. Die haben jetzt auch einen Chrono mit Krone u. Drückern auf der "anderen" Seite.
Die breiten Drücker sollen auch der Grund sein, weshalb die Chronos zur Ausrüstung der Bundeswehrpiloten gehören: Diese lassen sich auch noch mit Handschuhen bedienen.
Was die Uhren neu kosten weiß ich nicht, aber bei
http://www.chrono24.com/
gibts welche aus 2006 so um die EUR 2000,- (Gehäuse aus Titan) -
Zitat von Microstella
Was die Uhren neu kosten weiß ich nicht, aber bei
http://www.chrono24.com/
gibts welche aus 2006 so um die EUR 2000,- (Gehäuse aus Titan)Neupreis hatte ich doch bereits angegeben: 2.310,- €.
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Witzig: Der TUTIMA Military Fliegerchrono mit den Bedienelementen auf der linken Seite. Das 24h-Display rutscht so nach unten und die Datum/Tag-Anzeige nach links:
http://tutima.com/en/extra-image…ge_selected=177
Die Tage dieser Uhr werden wohl aufgrund der eingestellten Produktion des Lemania 5100er Kalibers gezählt sein...
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Nun ob Tutima oder Sinn ist sicher auch eine Frage des Einsatzgebietes.
Denn für maritime Einheiten wäre eine U1,U2,UX oder U1000 sicher angebrachter.
Für Piloten hingegen vielleicht eine Tutima.
Aber das ist sicher auch ein wenig Geschmackssache.
Als Pilot würde zumindest ich trotzdem eine Sinn vorziehen. -
um mal wieder zum urspruenglichen thema zurueckzukehren: was koennte denn im einsatz der besagten "einsatzleute" das druecken der druecker ueberhaupt erforderlich machen? haben die wirklich im einsatz zeit, um mit handschuhen an der uhr zu spielen ? und in diesem zusammenhang hat mich schon immer interessiert, welchen zweck eigentlich chronographen erfuellen, ausser teurer und wartungsanfaelliger zu sein ? ich vermute, das die druecker entweder nie oder nur aus langerweile ("spielend" sozusagen) gedrueckt werden. oder benutzt hier jemand eine solche uhr als "werkzeug" im taeglichen gebrauch (ausser sich die zeit anzeigen zu lassen, selbstverstaendlich). Wie saehe dieser "Gebrauch aus" ?
Gruss nach Dt.
Cheers.
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