• Tolles Video Axel. Mir gefällt das erste Band in Holzoptik am Besten. Das zweite Band geht total unter, weil die Blautöne zu ähnlich sind. NATO Bänder passen nicht zur Uhr ; da sie zu sportlich sind (Das ist aber nur meine Meinung!).

    Lg

    Derzwiebelkrieger16

  • Nachdem die Geschichte um den Diebstahl von Michaelas Uhren einen sehr unschönen Verlauf mit einem zumindest teilweisen glücklichen Ende genommen hat, habe ich mit Sinn ein fast 40 minütiges Telefonat geführt zum Thema gestohlene Uhren, Sofortmaßnahmen als Betroffener und Hilfe, die Sinn als Hersteller anbieten kann.

    https://youtu.be/-Y1rKBz5d6E


    Beste Grüße
    Axel

    Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
    (Reinhard Mey)

  • Hallo Axel,
    vielen Dank das Du das Thema aufgegriffen und Dich um Informationen bemüht hast.
    So kommt wenigstens etwas mehr Licht ins Dunkel.
    Gerade bei so einem Thema helfen Spekulationen und Vermutungen nicht weiter.
    Dir noch einen netten Nachmittag.

    Grüße.....

    Ein guter Lehrer bleibt ein Schüler bis an das Ende seiner Tage.

  • Nix für ungut Axel, aber das ist mir ehrlich gesagt alles ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Insbesondere auf den konkreten Fall bezogen, den Du zum Anlass Deiner Recherche genommen hast. Die Kundin hat einige Uhren direkt ab Werk im Stammhaus erworben, ist dort einwandfrei identifizierbar und ihr wurden offenkundig von SINN Zusagen zur Hilfe nach dem Diebstahl gemacht. Ich denke, dass sie einfach gepennt haben in Frankfurt. Die multiplen telefonischen Auskünfte der Fa. Sinn sind legendär, auch zu weniger kritischen Fragen. Die Antwort von SINN hängt nicht selten von der Uhrzeit des Anrufs ab. Fehler sind menschlich, sie einzugestehen zeigt Größe.

    Wie auch immer, wie lautet denn nun die Lösung Deiner Recherche? Kann man als Kaufinteresent bei der Uhren-Sonderkommission der Kriminalpolizei in Frankfurt anrufen und dort erfragen, ob die Uhr, die einem angeboten wird, dort als gestohlen gemeldet wurde? Oder ggf. dort mitsamt Personalausweis vorstellig werden und Auskunft erhalten? Ansonsten ist das alles doch ziemlich witzlos , insbesondere für Uhrenhändler.

  • Hallo Frank,

    wer bisher mit Michaela oder Ulf und Sinn gesprochen hat, kann sich auf den gleichen Informationen wie ich eine Meinung bilden. Ich habe mich sowohl mit Ulf (als Verfasser des letzten Beitrags in dieser Sache) und mit Sinn ausgetauscht. Auf dieser Basis komme ich für mich zu dem Schluss, dass ich mir in der konkreten Sache keine abschließende Meinung bilden kann. Aber vielleicht kommen ja andere mit weniger Informationen zu belastbareren Ergebnissen. Ich konnte das nicht.

    Wie ich im Video sagte, können sich Uhrenhändler an die Polizei wenden. Mir ging es im Video nicht um die Absicherung eines Kaufs von privat oder vom Händler, sondern was man tun sollte, wenn man selber bestohlen wurde.

    Das ich keinen Königsweg empfehlen kann, liegt daran, dass es ihn nicht gibt.

    Beste Grüße
    Axel

    Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
    (Reinhard Mey)

  • Wie ich im Video sagte, können sich Uhrenhändler an die Polizei wenden. Mir ging es im Video nicht um die Absicherung eines Kaufs von privat oder vom Händler, sondern was man tun sollte, wenn man selber bestohlen wurde.

    Das ich keinen Königsweg empfehlen kann, liegt daran, dass es ihn nicht gibt.


    Gruebeln Was ist denn nun die Erkenntnis Deiner Recherche? Wenn man bestohlen wird, soll man zur Polizei gehen. Gut, ich denke, dies handhaben 99% aller Bestohlenen so, alleine schon aus versicherungstechnischen Gründen. Dafür hätte es kein Video gebraucht.

    Ein Uhrenhändler, dem Uhren angeboten werden, darf die Sonderkommission der Kriminalpolizei kontaktieren um zu erfragen, ob die Uhren als gestohlen gemeldet worden sind?
    Otto Normal, dem eine Uhr angeboten wird, darf das aber nicht?
    Eine Meldung über gestohlene Uhren an Hersteller wie SINN ist sinnlos?
    Lässt sich das so zusammenfassen?

  • Die Schlüsse zu 1) und 2) kann man so ziehen. Zu 3) habe ich keine einheitliche Aussage, die für alle Hersteller gültig ist. Ich weiß auch nicht, was Du unter „Hersteller wie Sinn“ zusammenfasst (Preisklasse, Größe, Vertriebsstruktur, Grad der Zentralisierung, Standort, ...). Mein Fazit habe ich ja am Ende im Video gegeben: Im Zweifel genau mit dem Hersteller klären, welche Hilfe man von ihm erwarten kann, weil es eben keine allgemein gültige Aussage gibt.

    Beste Grüße
    Axel

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    (Reinhard Mey)

  • Es hat sich in unserm Zeitalter so eingebürgert, daß man gerne eine Mitschuld an alle verteilt, die grade erreichbar sind.

    Kann man so sehen, muß man aber nicht.

    Das Video finde ich informativ grade auch für Neulinge in diesem Thema.

    Es gibt leider keinen 100% tigen Schutz gegen Verlust oder dagegen Hehlereiware aufzusitzen, da hilf nur äußerste Vorsicht und Mißtrauen.

    Ich habe 5 meiner Sinn Uhren über Kleinanzeigen verkauft aber ohne jeweilige Original Rechnung und Full Box wäre das nicht ohne weiteres möglich gewesen.

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Ich hatte gerade ein längeres Telefonat, in dem ich gelernt habe, dass eine Konsequenz, die ich in dem Video nicht so ausdrücklich sagen wollte, nicht unbedingt deutlich wird:

    - Sinn führt keine Listen über gestohlene Uhren.
    - Wenn dort eine gestohlene Uhr zur Revision eingereicht wird, wird sie bearbeitet und an den Dieb oder den Käufer der Hehlerware zurückgeschickt.
    ==> Als Konsequenz kann kann Revisionsrechnung nicht als „Ersatzpapier“ dienen, wenn andere Dokumente fehlen.

    Beste Grüße
    Axel

    Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
    (Reinhard Mey)

  • Ich hatte gerade ein längeres Telefonat, in dem ich gelernt habe, dass eine Konsequenz, die ich in dem Video nicht so ausdrücklich sagen wollte, nicht unbedingt deutlich wird:

    - Sinn führt keine Listen über gestohlene Uhren.
    - Wenn dort eine gestohlene Uhr zur Revision eingereicht wird, wird sie bearbeitet und an den Dieb oder den Käufer der Hehlerware zurückgeschickt.
    ==> Als Konsequenz kann kann Revisionsrechnung nicht als „Ersatzpapier“ dienen, wenn andere Dokumente fehlen.


    Danke für die Klarstellung, Axel! Jetzt weiß man, was man in so einem unerfreulichen Fall vom Hersteller zu erwarten hat. In der Tat lässt Dein Video zu diesem heiklen Thema die erforderliche Klarheit vermissen. Deine übrigen Videos sind alle sehr kurzweilig und zum Teil sogar hilfreich Top1 ! Zu diesem Thema hätte ich an Deiner Stelle nix gedreht, sondern lediglich was geschrieben.

    Du telefonierst am Sonntag mit SINN? Da hast Du ja wirklich einen exzellenten Draht zu dieser Firma :bulge: !

    Ich weiß auch nicht, was Du unter „Hersteller wie Sinn“ zusammenfasst (Preisklasse, Größe, Vertriebsstruktur, Grad der Zentralisierung, Standort, ...).


    Du hast in Deinem Video neben SINN auch ein paar andere Uhrenhersteller genannt, die angeblich ebenso keine Listen gestohlener Uhren auf ihrer Webseite veröffentlichen. Das meinte ich mit "Hersteller wie SINN". Nicht mehr und nicht weniger ;) .

  • Alles klar, danke für die Klarstellung.

    Ich habe am Sonntag telefoniert, aber nicht mit Sinn ;), sondern mir einem Forenbruder ;). Trotzdem ist mir dabei etwas klargeworden.

    Beste Grüße
    Axel

    Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
    (Reinhard Mey)


  • - Wenn dort eine gestohlene Uhr zur Revision eingereicht wird, wird sie bearbeitet und an den Dieb oder den Käufer der Hehlerware zurückgeschickt.


    Das kann man im Grunde so auch nicht stehen lassen. Sofern SINN, aus welchem Grund auch immer, wissentlich mitbekommen sollte, dass bei Ihnen eine gestohlene Uhr eingereicht wird, muss SINN dies der POLIZEI melden. Ich bin kein Volljurist, aber ich denke, ansonsten würde sich SINN gemäß Paragraf 258 des StGB der Strafveteitelung schuldig machen.

    Dies macht den konkreten Fall hier auch so heikel. Aber wie gesagt, Fehler passieren nun mal im Leben...

  • Diese Art der befürchteten Diskusion hat mich dazu bewogen, es nicht schriftlich machen wollen. Ich wollte Diskussionen aus Vermutungen, Wünschen, Halbwissen und "wäre es nicht besser, wenn" vermeiden. Das ist auch der Grund, weswegn ich nicht weiter darauf eingehen möchte.

    Beste Grüße
    Axel

    Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
    (Reinhard Mey)

  • Ich wollte Diskussionen aus Vermutungen, Wünschen, Halbwissen und "wäre es nicht besser, wenn" vermeiden. Das ist auch der Grund, weswegn ich nicht weiter darauf eingehen möchte.


    Sorry, die von Dir aufgezählten Befürchtungen haben zumindest mit meinen letzten Beiträgen hier rein gar nichts zu tun. Ich habe lediglich aus einem blumigen, fröhlich-Launebär-Video durch gezielte Nachfragen Fakten extrahiert und auf die Rechtslage hingewiesen.

  • In den weitaus meisten Fällen wird ein Servicedienstleister bei Reparatur eine Rechnung vorgelegt wollen haben.

    Ging mir bei meine Sony Geräten so als ich sie einschickte.

    Darüber hinaus besteht idR keine Pflicht für Unternehmen die Eigentumsverhältnisse zu prüfen. Was ein Unternehmen freiwillig macht, oder nicht, verändert dies nicht.

    258 StGb setzt Absicht oder Wissen voraus beim Bearbeiter des Servicefalles, daß er eine Straftat vereitelt, das halte ich hier nicht für einschlägig.

    Und jetzt zurück zu Axel*s tollen Videos! : like

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

    Einmal editiert, zuletzt von Ru_di (9. März 2020 um 11:54)

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