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Hast Du nicht ein Bild von Deinem "Edlen" Teil (nicht falsch verstehen
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Ich gestehe, dass ich noch immer mit mir hadere, die 757 Diapal doch noch zu bestellen. Allerdings habe ich inzwischen noch eine andere Uhr von einem anderen Hersteller enteckt, die mir noch besser gefällt. Problem: Das ist eine limitierte Auflage und noch teurer! :cry:
Gibt's denn keine schönen und bezahlbaren Uhren mehr? Für meinen Geschmack offenbar nicht. *seufz*
Hallo sonorman
Darf man fragrn,was das für ein Modell ist?
@@ Iceman
Das ist die Victorinox Airboss 6 LE 2008.
Kommt jedoch erst ca. November auf den Markt und ist auf weltweit 333 Exemplare limitiert. Preis liegt bei knapp 3000 Euro.
Technisch basiert sie auf dem ETA Valjoux 7750 mit zusätzlicher Komplikation für die Gangreserve-Anzeige. Ansonsten keine sooo außergewöhnlichen technischen Highlights, aber ein faszinierendes Ziffernblatt, finde ich.
Was soll's. Ist eh zu teuer.
Zitat von sonormanDas ist die Victorinox Airboss 6 LE 2008.
Kommt jedoch erst ca. November auf den Markt und ist auf weltweit 333 Exemplare limitiert. Preis liegt bei knapp 3000 Euro.
3.000 € für eine Uhr, deren Zifferblatt mit dem Markennamen eines Herstellers von Taschenmessern bedruckt wird? ![]()
Tut mir leid, aber für das Geld würde ich mir lieber eine U1000 kaufen, wenn ich denn eine solche "Handgelenks-Haftmine XXL" tragen könnte... :roll:
Kein Magnetfeldschutz, und eine Tachymeterskala die den Geschwindigkeitsbereich der Fliegerei der späten 20er und frühen 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts repräsentiert ... :?
... oder anders gefragt, wieso heißt die Uhr "AirBoss" ?
Zitat3.000 € für eine Uhr, deren Zifferblatt mit dem Markennamen eines Herstellers von Taschenmessern bedruckt wird?
Es soll Menschen geben, die bezahlen um die 1000 € für eine Uhr, auf deren Ziffernblatt der Name des Uhrenverkäufers aufgedruckt ist. ![]()
Zitat von CERBERUS
Es soll Menschen geben, die bezahlen um die 1000 € für eine Uhr, auf deren Ziffernblatt der Name des Uhrenverkäufers aufgedruckt ist.
Na, davon bekommen sie dann aber zum Preis der Airboss immerhin drei Stück!
Was den Namen betrifft: Die Schweiz ist doch bekannt für ihre gute Luft (neudeutsch: Air). Da die Schweizer über keine Monarchie verfügen, konnten sie nicht als weitere Bezeichnung "King" wählen (da hätte dann wohl auch eine andere Schweizer Fa., die eine Air King bereits im Programm hat -die haben den Monarchiemangel ignoriert- was dagegen), ergo wählten sie einen eidgenössischen "Boss". Somit war die "Air Boss" geboren.
IST DOCH LOGISCH!
Zitat von CERBERUSEs soll Menschen geben, die bezahlen um die 1000 € für eine Uhr, auf deren Ziffernblatt der Name des Uhrenverkäufers aufgedruckt ist.
Ich kann Dir versichern, daß mich die 356 Roberto auf die Du wohl anspielst, weit weniger als 1.000 € gekostet hat. Überdies ist und bleibt es ein Original von SINN. Eine Uhr von Victorinox ist und bleibt dagegen ein "Fremdfabrikat" mit einem "künstlichen" Namen auf dem Zifferblatt, neudeutsch auch als "Private Label" bekannt. Die Marke "Swiss Army Watch" gibt es erst seit 2001, und sie wird von der Xantia SA, einem in Insiderkreisen bekannten PL-Fabrikanten hergestellt. Was so viel heißt: das Teuerste an den Victorinox-/Swiss Army Watch-Uhren dürften neben den ETA-Werken (bei mechanischen Uhren) die Werbeanzeigen sein. :roll:
Spass beiseite, ich denke, dass diese "Limitierte Version" eine geschickt getarnte "Resteverwertung" des 7750 darstellt, da die unlimitierten Vorgänger-Versionen bereits mit dem Valgranges-Kaliber bestückt sind.
Also wie ich schon sagte, ist mir die Victorinox ja auch viiiiel zu teuer. Aber das trifft auch schon auf die 757 Diapal zu, bei der ich ebenfalls nicht erkennen kann, dass Sie den Aufpreis zu ihren "kleineren" Geschwistern aus technischer Sicht rechtfertigt.
However: die gezeigte Airboss ist gar nicht mal sooo groß (45mm), hat natürlich auch ein modifiziertes Werk, und ihr exorbitanter Preis rührt natürlich nicht daher, weil sie so ein technisches Wunderwerk ist, sonder daher, dass sie auf 333 Stück limitiert ist. Ich wette, die geht weg wie warme Semmeln, denn solche Uhren sind ja auch Spekulationsobjekte.
Der Name einer Uhr (bzw. des Herstellers) ist mir übrigens vollkommen schnuppe. Hauptsache die Uhr gefällt und hat etwas zu bieten. Große Namen sind für mich eher ein Ablehnungsgrund. Ich würde mir z. B. nie im Leben eine Rolex kaufen (wenn es denn eine gäbe, die mir gefällt), weil mir das einfach peinlich wäre. Andererseits hätte ich kein Problem damit, mit 'ner Timex am Arm zum Edel-Italiener essen zu gehen, sofern es eine Timex gäbe, die meinen Ansprüchen genügt.
Die Sinn 757 Diapal ist nach wie vor ein optisches Highlight, dass ich gerne mein Eigen nennen würde, aber nicht zu dem Preis. Ich habe mir darum vor kurzem eine Junghans Aviator Chronograph bestellt, die ich hoffentlich Ende August bekommen werde. Die soll meine hoch geschätzte UX mit ein paar praktischen Funktionen für den täglichen Gebrauch ergänzen.
Von Sinn kommt für mich vorläufig keine neue Uhr in Frage. Zwar bieten die im Vergleich beispielsweise zu den ähnlich teuren Modellen von Victorinox deutlich mehr technische Highlights, aber seien wir doch mal ehrlich: Wann braucht man schon im täglichen Leben einen so starken Magnetfeldschutz, oder Trockenhaltekapseln?
Zitat von ChronometresWas den Namen betrifft: Die Schweiz ist doch bekannt für ihre gute Luft (neudeutsch: Air). Da die Schweizer über keine Monarchie verfügen, konnten sie nicht als weitere Bezeichnung "King" wählen (da hätte dann wohl auch eine andere Schweizer Fa., die eine Air King bereits im Programm hat -die haben den Monarchiemangel ignoriert- was dagegen), ergo wählten sie einen eidgenössischen "Boss". Somit war die "Air Boss" geboren.
IST DOCH LOGISCH!
:idea: Jetzt hab ich es verstanden ... :lol: :lol: :lol: :wink:
ZitatIch kann Dir versichern, daß mich die 356 Roberto auf die Du wohl anspielst, weit weniger als 1.000 € gekostet hat. Überdies ist und bleibt es ein Original von SINN. Eine Uhr von Victorinox ist und bleibt dagegen ein "Fremdfabrikat" mit einem "künstlichen" Namen auf dem Zifferblatt, neudeutsch auch als "Private Label" bekannt. Die Marke "Swiss Army Watch" gibt es erst seit 2001, und sie wird von der Xantia SA, einem in Insiderkreisen bekannten PL-Fabrikanten hergestellt. Was so viel heißt: das Teuerste an den Victorinox-/Swiss Army Watch-Uhren dürften neben den ETA-Werken (bei mechanischen Uhren) die Werbeanzeigen sein.
Schon ziemlich witzig, wie Du auf meine launige Bemerkung angesprungen bist. :lol: Meine Meinung zu diesem Thema: Wer gutes Geld für eine Uhr, auf deren Ziffernblatt der Name des Uhrenverkäufers aufgedruckt ist, ausgibt, darf nicht ensthaft über eine andere Uhr, deren Ziffernblatt den Markennamen eines Taschenmesserherstellers ziert, lästern. :wink:
Zitat von CERBERUSWer gutes Geld für eine Uhr, auf deren Ziffernblatt der Name des Uhrenverkäufers aufgedruckt ist, ausgibt, darf nicht ensthaft über eine andere Uhr, deren Ziffernblatt den Markennamen eines Taschenmesserherstellers ziert, lästern. :wink:
Statthafter Einwand, finde ich.
Zumal der Name Victorinox ja nun beileibe kein schlechter ist. Nur eben nicht so traditionsreich im Uhrengeschäft.
Zitat von sonormanStatthafter Einwand, finde ich.
Zumal der Name Victorinox ja nun beileibe kein schlechter ist. Nur eben nicht so traditionsreich im Uhrengeschäft.
mit dem kleinen aber feinen Unterschied (Stichwort PL) :wink: , daß im Falle der Uhr des Uhrenverkäufers nach wie vor der Name des Herstellers (SINN) auf dem Zifferblatt steht.
Gruß
Mark
Zitat von sonormanZumal der Name Victorinox ja nun beileibe kein schlechter ist. Nur eben nicht so traditionsreich im Uhrengeschäft.
Nein, überhaupt keiner im Uhrengeschäft, weil sie eben keine einzige Uhr selbst herstellen. :roll: Im Grunde passiert da doch nichts anderes, als daß eine selbst den allermeisten Uhrenforums-Nutzern wohl völlig unbekannte Firma Uhren produziert, für eine andere Firma, die mit dem Produkt (und der Uhrenbranche im allgemeinen) sonst gar nichts zu tun hat, und nur aus Marketinggründen ihren Namen hergibt und den Vertrieb übernimmt.
Und dafür finde ich 3.000 € einfach zu teuer, denn das mit der ach so tollen Limitierung kann doch nun wirklich niemand ernst nehmen. Da wird ein Massenprodukt "limitiert", indem man z. B. eine spezielle Zifferblattfarbe verwendet oder eben ein 7750-Werk mit einer Gangreserve-Anzeige verwendet (gibt's fertig konfektioniert von ETA, inkl. Rotorgravur und feiner Finessierung). Die nächste, natürlich auch "streng limitierte" Auflage derselben Uhr hat dann statt der Gangreserve-Anzeige einen GMT-Zeiger (ihr habt's wahrscheinlich schon erraten: auch ein solches 7750 gibt's fertig bei ETA zu kaufen, es ist z. B. in den SINN-Modellen 103 UTC, 144 GMT, 356 UTC, 756 UTC, 757 UTC verbaut), und es wird eine andere Farbe für den Druck der Indizes und Zifferblatt-Beschriftung verwendet. Das sind winzige Modifikationen, die den Preis vielleicht um 150 bis 200 € nach oben treiben, für die dann aber aberwitzige Aufschläge im satt vierstelligen Bereich abgerufen werden. Das könnte man dann mit diversen "streng limitierten Sondermodellen" wiederholen bis der Arzt kommt. Der Haken an der Sache ist eben bloß, daß Victorinox/Swiss Army Watch einfach nicht den Namen hat, um mal eben locker 3.000 € für eine solche Uhr abrufen zu können, jedenfalls nicht dauerhaft. Wer kauft sich denn schon die 3.000 €-Uhr passend zum 50 €-Taschenmesser? :roll: Da stimmen einfach die Proportionen innerhalb der Produktpalette von Victorinox nicht.
Um nichts anderes ging es mir. Mit irgendwelchen Sondermodellen von SINN hat das überhaupt nichts zu tun, denn auch ein Sondermodell von SINN ist eben eine SINN-Uhr und unterliegt daher auch der Einschätzung ihrer Position innerhalb der Produktpalette der Firma SINN. Eine 103, 356 oder 903 Roberto ist eben in erster Linie eine echte SINN 103, 356 oder 903, und man könnte sie übrigens jederzeit durch Austausch des Zifferblatts (und ggf. des Gehäusebodens) in eine ganz normale 103, 356 oder 903 "zurückverwandeln." Das mal nur so am Rande.
Zitat von HappyDay989Nein, überhaupt keiner im Uhrengeschäft, weil sie eben keine einzige Uhr selbst herstellen.
Bist Du sicher?
Von der Victorinox-Webseite:
… Marken aufbauend, haben die Uhrenmodelle der Kollektion Victorinox Swiss Army deren legendäre Qualität, Robustheit und Perfektion geerbt. Sie werden ausschliesslich in den Werkstätten von VSA selbst hergestellt.
Bei der Limited Edition wird beispielsweise die Gangreserve als Modifikation dem Standardwerk hinzugefügt.
Ich meine, was macht Sinn denn schon anderes? In den meisten Fällen verbauen sie ebenso Uhrwerke vom Fließband und modifizieren hier und da mal 'ne Kleinigkeit. Und immer wenn ein neues Modell mit einer klitzkleinen "Verbesserung" (die nicht mal etwas neues darstellen muss, sonder nur eine andere Kombination bekannter Features) gegenüber einem Vorgänger kommt, steigt der Preis um ein paar hundert Euro. Ist das moralisch irgendwie besser, als das was Victorinox macht?
Sei ehrlich: wenn es danach ginge, dann müsstest Du doch viel eher auf Poljot o. ä. stehen. Die verbauen auch renommierte Uhrwerke und verkaufen ihre Uhren (meistens) deutlich günstiger.
Wie dem auch sei. Mir ist es letztendlich egal, welchen Ruf, oder welche Marketingstrategie ein Unternehmen hat. Eine Uhr muss mir gefallen, sie sollte ein paar nette technische Features bieten und sie sollte bezahlbar sein. Genau darum habe ich mir die Junghans bestellt. Die hat zwar nicht den Prestigewert einer mechanischen Uhr, aber das geht mir am Allerwertesten vorbei. Ich sehe nicht ein, warum ich für ein unpräzises mechanisches Werk so viel Geld hinblättern soll, nur um die Faszination einer tickenden Uhr zu erleben, oder um damit zur "Elite" der Mechanikuhrenträger zu gehören.
Wenn sich mal die Gelegenheit ergibt, eine 757 Diapal neu, oder so gut wie neu, für 1000 Euro zu erstehen, dann lasse ich mich vielleicht noch mal hinreißen, einfach weil sie mir so gut gefällt.
Zitat von sonorman
Wie dem auch sei. Mir ist es letztendlich egal, welchen Ruf, oder welche Marketingstrategie ein Unternehmen hat. Eine Uhr muss mir gefallen, sie sollte ein paar nette technische Features bieten und sie sollte bezahlbar sein. Genau darum habe ich mir die Junghans bestellt. Die hat zwar nicht den Prestigewert einer mechanischen Uhr, aber das geht mir am Allerwertesten vorbei. Ich sehe nicht ein, warum ich für ein unpräzises mechanisches Werk so viel Geld hinblättern soll, nur um die Faszination einer tickenden Uhr zu erleben, oder um damit zur "Elite" der Mechanikuhrenträger zu gehören.
Das hätte ich mal besser auf Frauen übertragen, dann hätte ich viel Geld gespart. Eine Gummipuppe ist bezahlbar und bietet alle Features einer echten Frau. Gut, sie hat keinen Prestigewert, da man mit ihr nicht ausgehen kann, aber das geht mir am Allerwertesten vorbei. Ich sehe nicht ein, für ein so unpräzises Wesen so viel Geld hinzublättern, nur um die Faszination einer Beziehung zu erleben, oder um damit zur "Elite" der Männer zu gehören.
Aber halt! Da fällt mir ein: Eine Gummipuppe ist ja gar keine Frau! Also läßt sie sich auch nicht mit einer vergleichen! Was das wohl für eine Quarzuhr bedeutet?
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