• Zitat von der onkel

    Die Uhr ist auch mit schwarzer Beschichtung (Edding gemäß bungy3k) erhältlich:
    http://www.chrono24.com/tr/nivrel/1391376.htm

    Ich vermute, daß die schwarze Uhr eine PVD-Beschichtung hat, die an den exponierten Stellen (Gehäusekanten!) schon ziemlich bald arge Abnutzungsspuren aufweisen wird.


    Ach so, die Firma heißt übrigens NIVREL, nicht Nirvel... :roll:

    Nivrel ist eine reine Private Label-Veranstaltung, die mit einem aus der Schweiz gekauften Markennamen seit ca. 15 Jahren am Markt agiert und Tradition seit 1936 vorgaukelt. Die Uhren werden sicherlich sehr ordentlich gemacht, aber wer dafür Geld ausgibt, muß natürlich wissen, daß der Wiederverkaufswert nur sehr knapp oberhalb der Kellerdecke anzusiedeln ist.

    Als Konkurrenten zur U1000 sehe ich die Wild Sea daher nicht.


    @ Sascha: Ja, die "Iron Lady" lebt noch, wenn sie auch inzwischen sehr krank sein soll.

  • Zitat von HappyDay989


    Ich vermute, daß die schwarze Uhr eine PVD-Beschichtung hat, die an den exponierten Stellen (Gehäusekanten!) schon ziemlich bald arge Abnutzungsspuren aufweisen wird.

    Ich muß hier mal eine Lanze für PVD-Beschichtungen brechen. Meine Traser Automatic hat nach mehr als einem Jahr noch keine Schäden an der PVD-Beschichtung. Ich trage sie täglich, allerdings in der Regel nur nachts. Am Tag trage ich sie nur, wenn ich morgens so verknautscht bin, dass ich vergesse, ein andere Uhr anzulegen.

    "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander von Humboldt)

  • Zitat von bungy3000

    PVD-Beschichtung = schon bald Abnutzungsspuren]
    Ich muß hier mal eine Lanze für PVD-Beschichtungen brechen. Meine Traser Automatic hat nach mehr als einem Jahr noch keine Schäden an der PVD-Beschichtung. Ich trage sie täglich, allerdings in der Regel nur nachts. Am Tag trage ich sie nur, wenn ich morgens so verknautscht bin, dass ich vergesse, ein andere Uhr anzulegen.

    Na klar, wenn Deine Uhr nie mit etwas anderem in Berührung kommt als mit seidenen Bettlaken und flaumweichen Oberbetten, dann ist es kein Wunder, daß die Beschichtung noch i. O. ist. ;) Trage die Uhr ein Jahr im "Alltagsbetrieb" und ihre Makellosigkeit wird schon bald Geschichte sein. :roll:

    Weichgespülte Bettwäsche ist doch keine Herausforderung! :D

  • Zitat von HappyDay989


    Weichgespülte Bettwäsche ist doch keine Herausforderung! :D

    Ok, ok. War halt nur eine kleine Lanze.

    "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander von Humboldt)

  • Mit PVD-Beschichtungen habe ich keine Erfahrung. Aber die mattschwarze Galvanisierung meiner 142S war unerwartet haltbar. Okay sie hat sich etwas glänzend poliert, aber sie besaß auch nach 7 Jahren nur winzigste Blessuren - dann ging sie zum SINN Kundendienst :roll:. Aber Schwamm drüber', jetzt hat sie eine neue Galvanisierung erhalten :D .

  • So, dann poste ich mal meine ersten Erfahrungen mit der brandneuen U1000S:

    Die Minutenanzeige des Chronos funktioniert nicht. Deren Zeiger verharrt starr in der 12 Uhr-Position :shock: . Die Sekunden- und Stundenanzeigen funktionieren hingegen. Unglaublich, aber leider wahr :? . Gibt es evtl. einen Trick zur Inbetriebnahme von dem ich nichts weiß? In der Bedienungsanleitung finde ich keine Sonderlichkeiten.

    Zur Funktionsprüfung habe ich die Uhr aufgezogen und auf dem heimischen Schreibtisch gelegt. (Ich wollte das Silikonband erst am kommenden Wochenende in aller Ruhe anpassen). Am ersten Abend gab es eine Abweichung von Minus 8 Sekunden, was mich noch nicht beunruhigte. Am nächsten Tag lies ich sie - erneut aufgezogen - mit Stoppuhr laufen. Am Abend hatte sie eine Abweichung von minus 25 Sekunden innerhalb ca. 24 Stunden (naja). Dann ist mir die Sache mit der Minutenanzeige aufgefallen :roll: .

    Nach meiner ersten leidlichen Erfahrung mit einer SINN U1000S aus Sept. 2008 (siehe oben), wartete ich auf die Lieferung einer neuen Uhr. Ich wartete, wartete und wartete, da mir mein Depot sagte, neue Uhren seien erst ab Okt./Nov. ‚08 verfügbar. Als ich unlängst bei einem anderen SINN-Depot eine U1000S im Schaufenster sah, wurde ich stutzig und rief bei SINN an. Dort habe ich erfahren, dass nun SÄMTLICHE U1000-Versionen verfügbar seien.Daraufhin fragte ich bei meinem Depot per E-Mail nach wieso man mich nicht berücksichtige. Daraufhin teilte man mir mit, dass der "Fall der mit Rückgabe der Uhr abgeschlossen wurde". Ich könne erneut eine Bestellung aufgeben. Na klasse! Auf meine Nachfrage:

    Zitat

    Da bestelle ich eine U1000S, sie liefern mir eine defekte Uhr. Ich schicke diese zurück mit der Bitte um Neulieferung. Dann heißt es eine neue Uhr sei erst ab ca. Okt./Nov. '08 verfügbar. Dann höre ich nichts
    mehr von Ihnen. Nun frage ich nach und Sie erzählen mir etwas von einem "Fall der mit Rückgabe der Uhr abgeschlossen wurde". Ist das Ihr Ernst?


    wurde wie folgt beantwortet:

    Zitat

    Sehr geehrter Herr T,

    ja!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Mir ist zwar bekannt, dass die Forenadmins teilweise mit meinem Depot und dessen Geschäftsführer verbunden ist, hoffe dennoch, dass man hier vor diesem Fall berichten darf. Ein weiteres Highlight war noch der unversicherte Versand der Uhr zu mir. Auf meine Frage in welcher Form ich die defekte Uhr denn zurückschicken soll (bei der Deutschen Post AG sind Uhren & Schmuck nicht mehr versicherbar!) hieß es sinngemäß, das würde mir obliegen, ich solle nur zusehen, dass die Uhr versichert sei (!). Sorry, aber absolut unprofessionell von A-Z :thumbdown: . Ganz zu schweigen von der fehlenden Kontrolle der Anfang Okt. verschickten und defekten U1000S.

    Offenkundig scheint das Uhrengeschäft im Gegensatz zur übrigen Wirtschaft zu florieren, anders kann ich mir einen derartigen Umgang mit ernsthaften Kaufinteressenten nicht erklären. Naja, wie heißt es so schön: Hochmut kommt vor dem Fall! Das Geschäftsmodell ist mir nun ohnehin ein Rätsel: Wer soll denn noch im Depot bestellen, wenn er dieselben Konditionen direkt ab Werk von SINN erhält (und die verschicken die Uhren m. W. auch zur Ansicht)? Naja, auch als „Freund des günstigen Einkaufs“ werde ich einem Depot nicht hinterher telefonieren und auf Erfüllung bestehen bzw. darum bitten für EUR 3k einkaufen „zu dürfen“. Das ist mir dann doch zu blöd.

    Einmal editiert, zuletzt von der onkel (10. Dezember 2008 um 18:09)

  • Mir ist zwar bekannt, dass die Forenadmins teilweise mit meinem Depot und dessen Geschäftsführer verbunden ist, hoffe dennoch, dass man hier vor diesem Fall berichten darf.


    Selbstverständlich darf man hier seine Erfahrungen und Meinung kund tun!

    Gruß Gero

  • @ Frank (der onkel):

    Ich will erst einmal vorweg schreiben, daß ich den Geschäftsführer des Depots zwar kenne (beim SINN-Uhrentreffen 2007 gesehen und mit ihm ein wenig geplaudert), aber kein Kunde dort bin. Von daher wird man mir sicherlich nicht unterstellen können, ich würde hier einen guten Freund in Schutz zu nehmen versuchen.

    Daß Deine U1000 defekt war, Frank, und auch, daß Du sie zurückgegeben hast, wußte ich ja schon.

    Lass mich doch bitte noch einmal den genauen "Tathergang" zu rekonstruieren versuchen:

    1. Du gabst die defekte U1000 also zurück Da wird Dir das Depot doch sicherlich angeboten haben, sie entweder reparieren oder gegen eine neue tauschen zu lassen, letzteres würde aber bis zu sechs Monaten dauern können (wg. Lieferzeiten bei SINN, nicht beim Depot). Das ist doch soweit richtig, oder? (Falls nicht, bitte richtigstellen.)


    2.1 Deine Schilderung hier im Forum lässt m. E. nur den Schluß zu, daß Du Dich nicht wie folgt verhalten hast: Du hast nicht gesagt: "Kein Problem, ich warte sechs Monate, Verkäufer tauscht defekte Uhr gegen eine neue, Verkäufer behält Geld des Käufers?"
    Hintergrund: Ein schwebende Reklamation erledigt ein abgeschlossenes Geschäft nicht (= Kaufvertrag bleibt bestehen), weil beiderseitig die Absicht besteht, den Kaufvertrag einzuhalten. Der Verkäufer dokumentiert diesen Umstand durch die Akzeptanz der Reklamation, der Käufer dadurch, daß er den bereits gezahlten Kaufpreis beim Verkäufer belässt. In diesem Fall (und nur in diesem!) hättest Du Anspruch auf Aushändigung einer ladenneuen U1000, die Du zu den damals ausgehandelten Konditionen bekommst, weil Du sie ja bereits gezahlt hast.

    2.2 Statt dessen hast Du wohl gesagt: "Ich warte keine sechs Monate auf die Reklamationsbearbeitung. Bitte Uhr zurücknehmen, mein Geld an mich zurück?"
    Hintergrund: Dann ist nach allen kaufmännischen Regeln (die Dir als "Banker" ja wohl bekannt sein dürften) der Kaufvertrag tatsächlich erledigt, weil in beiderseitigem Einverständnis eine Wandlung des Kaufgegenstands durchgeführt wurde: defekte Ware zurück an Verkäufer, Geld zurück an Kunden bzw. Aufhebung der Zahlungsverpflichtung durch den Kunden, wenn dieser noch nicht gezahlt hat. Es kam eine Wandlung zustande, weil aus Sicht des Käufers keine Absicht mehr zur Aufrechterhaltung des Kaufvertrags bestand. Keine Ware, kein Geld, kein Kaufvertrag, kein Geschäft. Oder ganz kurz und flapsig: Klappe zu, Affe tot, Zirkus Pleite. ;)


    Wäre der Falll 2.1 gegeben, so wäre der Verkäufer auch juristisch gesehen im Unrecht, denn er dürfte Dir keinen höheren Preis mehr abverlangen, als Du ihn ja bereits bezahlt hast oder ihn zu zahlen Dich rechtlich verpflichtet hast. In einem solchen Fall also für die Herausgabe der umgetauschten Uhr einen Aufschlag (Kürzung des ursprünglich eingeräumten Skontos um 2% plus Erhebung des Teuerungszuschlags) zu fordern, wäre schlichtweg ungesetzlich. Das wäre also nicht nur dilettantisch, sondern sogar illegal.

    Anders sieht die Sache allerdings im Fall 2.2 aus: Durch Dein Bestehen auf Wandlung des Kaufgegenstands hattest Du ja Deine Absicht mehr als deutlich dokumentiert, daß Dir an der Aufrechterhaltung des Kaufvertrags (und damit auch an der Beibehaltung der mit dem Kaufvertrag vereinbarten Konditionen) nichts mehr liegt. In diesem Fall wäre das Verhalten des Verkäufers absolut in Ordnung, nicht nur juristisch, sondern auch kaufmännisch, denn wenn ihm die Gewährung derselben Konditionen wie aus dem bereits erledigten (weil gewandelten) Vertrag gar nicht mehr möglich ist (durch die Ernennung zum offiziellen SINN-Depot DARF es nicht mehr als 3 % Skonto einräumen, und bei den Verkaufspreisen ist immer die aktuelle, also gültige Preisliste heranzuziehen), dann kann er nicht mehr tun, als Dir genau das mitzuteilen und Dir ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Natürlich ist es ärgerlich für Dich, daß Du nun mehr bezahlen sollst. Aber ein solches Verhalten seitens des Depots ist weder kaufmännisch dilettantisch noch ist es moralisch verwerflich. Das Depot orientiert sich damit ganz an den Rahmenbedingungen, die durch die Firma SINN gesetzt werden und die für jedes offizielle SINN-Depot gelten; nicht mehr und nicht weniger. Der Umstand, daß SINN - wie jedes Jahr! - zum 1. Oktober die Preise erhöht, war Dir als langjähriger SINN-Uhrenträger allerdings bekannt (und vermutlich auch der Grund, warum Du Deine U1000 unbedingt noch im September gekauft hattest.) Andererseits bist Du natürlich durch nichts verpflichtet, das vom Depot vorgelegte Angebot anzunehmen. Wenn Du irgendwo ein besseres bekommst, bleibt es Dir unbenommen, entsprechend tätig zu werden.

  • Hallo Olaf, bitte keine Beleidigungen, ich bin kein Banker :D !

    Und ich würde hier nichts schreiben, was keinen rechtlichen Bestand hat. Das darfst Du mir glauben, das ist alles mehrfach imprägniert.

    Natürlich habe ich meinem Depot kein zinsloses Darlehen in Höhe von EUR 3.000 über 3 (nicht 6) Monate gewährt. Wer das in Anbetracht des Fernabsatzgesetzes macht, zieht sich die Buxe wohl mit einer Kneifzange an :rolleyes: . Darum geht es hier aber auch gar nicht. Ich habe geschrieben, dass ich nicht beabsichtige darum zu bitten (oder besser: betteln) bei diesem Depot einkaufen zu dürfen. Was ich für dilettantisch und höchst unprofessionell halte ist die gesamte Story, die ich hier gerne noch mal chronologisch kurz aufführe:

    1. Ich bestelle bei meinem Depot eine U1000S Silkon am 29.08.2008 zur alten PL minus x%.
    2. Die Uhr kommt unversichert per DHL-Paket.
    3. Die Stoppfunktion der Uhr funktioniert nicht.

    4. Ich melde mich bei dem Geschäftsführer und muss mir Zitat (ich verfüge über E-Mail-Ausdrucke) anhören: „Das wäre allerdings die erste U1000 mit der ich Probleme habe (und ich habe schon einige verkauft)." Aha, der blöde Kunde ist also Schuld, danke!

    5. Der Geschäftsführer bittet darum die Uhr zurückgeschickt zu bekommen.

    6. Ich frage ihn auf welchem Weg ich ihm die Uhr schicken soll. Ich kenne keinen Versender, der Uhren versichert. Er antwortet mir sinngemäß, dass würde mir obliegen, ich solle sie jedoch im eigenen Interesse versichert verschicken. Aha, danke!

    7. Ich frage nach, der Geschäftsführer bestätigt die Uhr sei angekommen, defekt und er schicke sie zu SINN. Kein Wort der Entschuldigung – als ob ich nix anderes zu tun hätte als Uhren zu verpacken.
    8. Er bietet mir zwei Optionen an: 1. Uhr instandsetzen lassen oder 2. Neue Uhr, diese sei jedoch erst ab Okt./Nov. 2008 verfügbar. Er empfiehlt mir zu 2., da ich die Uhr ja noch nicht bezahlt hätte.
    9. Ich entscheide mich für 2. und schreibe, Zitat: „Auch wenn mein Bekanntenkreis mir davon abrät: Wenn Sie mir zu einem späteren Zeitpunkt zu den gleichen Konditionen eine neue U1000S mit Silikonband liefern können, bin ich daran interessiert. Hier ist mir die Zeit nicht kritisch. Wichtig ist mir, dass die neue Uhr ausgereift ist und 100%ihe Qualität bietet“.

    10. Der Geschäftsführer antwortet nicht, widerspricht nicht. Ich gehe davon aus, dass er sich melden wird, sobald eine neue U1000S verfügbar ist. Wenn mir ein Autohersteller ein Auto ohne Motor liefert, wird man mit der Rückgabe die Bestellung schließlich auch nicht ad acta legen, oder :rolleyes: ?

    11. Und dann geht’s oben weiter: Ich bemerke, dass SINN Uhren verfügbar hat, melde mich beim Depot, bekomme die Uhr zur aktuellen PL minus x% angeboten und erhalte auf Nachfrage die oben genannte Antwort. Danke :thumbdown: !

    Also „Dilettantenstadl“ trifft diese arrogante und kundenunfreundliche Vorgehensweise meines Erachtens recht gut. Es mag ja auch zufriedene Kunden bei diesem Depot geben, nur: die Qualität einer Firma outet sich häufig erst, wenn Wolken aufziehen, d. h. Probleme auftauchen wie hier die defekte Uhr. Dann mutiert so mancher Verkäufer vom Paulus zum Saulus. Im übrigen bleibt festzuhalten, dass der Geschäftsführer die von mir am 29.08.2008 bestellte Uhr natürlich auch zum alten EK erworben hat, d. h. es wäre auch kaufmännisch nicht verwerflich, wenn er die Ersatzuhr auch dem wartenden Endkunden hin zu den alten Konditionen anbietet.

    Einmal editiert, zuletzt von der onkel (12. Dezember 2008 um 00:19)

  • Hallo Olaf, bitte keine Beleidigungen, ich bin kein Banker :D !


    Sorry, ich wollte Dich nicht stigmatisieren. Seit unser aller Bundespräsident dieses Wort anläßlich einer entsprechenden Ansprache ("Leviten lesen" trifft's wohl besser) in den Mund nahm und mit einem deutlichen Unterton von Verachtung ausspie, hat es wohl einen sehr negativen Klang bekommen. Ich glaube, mich allerdings daran zu erinnern, daß Du mal vor langer Zeit im Forum schriebst, Du arbeitetest bei einer Bank. Ich bin mir allerdings nicht 100%ig sicher. Sollte ich mich getäuscht haben, bitte ich um Entschuldigung.


    1. Ich bestelle bei meinem Depot eine U1000S Silkon am 29.08.2008 zur alten PL minus x%.
    2. Die Uhr kommt unversichert per DHL-Paket.
    3. Die Stoppfunktion der Uhr funktioniert nicht.

    4. Ich melde mich bei dem Geschäftsführer und muss mir Zitat (ich verfüge über E-Mail-Ausdrucke) anhören: „Das wäre allerdings die erste U1000 mit der ich Probleme habe (und ich habe schon einige verkauft)." Aha, der blöde Kunde ist also Schuld, danke!


    Also, eine derartige Lesart vermag ich aus den Zeilen des Geschäftsführeres nicht zu entnehmen. Ich lese daraus vielmehr Erstaunen, daß ausgerechnet eine U1000 einen derartigen Defekt aufwies.


    5. Der Geschäftsführer bittet darum die Uhr zurückgeschickt zu bekommen.

    6. Ich frage ihn auf welchem Weg ich ihm die Uhr schicken soll. Ich kenne keinen Versender, der Uhren versichert. Er antwortet mir sinngemäß, dass würde mir obliegen, ich solle sie jedoch im eigenen Interesse versichert verschicken. Aha, danke!


    Soll er dir etwa vorschreiben, über welchen Paketdienst Du versenden sollst? Wie sieht's denn mit dem Versand als Wertpaket aus? Ist dann nicht der angegebene Warenwert versichert?


    7. Ich frage nach, der Geschäftsführer bestätigt die Uhr sei angekommen, defekt und er schicke sie zu SINN. Kein Wort der Entschuldigung – als ob ich nix anderes zu tun hätte als Uhren zu verpacken.
    8. Er bietet mir zwei Optionen an: 1. Uhr instandsetzen lassen oder 2. Geld zurück, eine neue Uhr sei jedoch erst ab Okt./Nov. 2008 verfügbar. Er empfiehlt mir zu 2., da ich die Uhr ja noch nicht bezahlt hätte.
    9. Ich entscheide mich für 2. und schreibe, Zitat: „Auch wenn mein Bekanntenkreis mir davon abrät: Wenn Sie mir zu einem späteren Zeitpunkt zu den gleichen Konditionen eine neue U1000S mit Silikonband liefern können, bin ich daran interessiert. Hier ist mir die Zeit nicht kritisch. Wichtig ist mir, dass die neue Uhr ausgereift ist und 100%ihe Qualität bietet“.

    10. Der Geschäftsführer antwortet nicht, widerspricht nicht. Ich gehe davon aus, dass er sich melden wird, sobald eine neue U1000S verfügbar ist. Wenn mir ein Autohersteller ein Auto ohne Motor liefert, wird man mit der Rückgabe die Bestellung schließlich auch nicht ad acta legen, oder :rolleyes: ?


    Da Du dem Vorschlag "Geld zurück" zugestimmt hattest, kam damit eine Wandlung des Kaufgegenstands zustande, und damit war der Vertrag tatsächlich erledigt. Tut mir leid, aber rein kaufmännisch betrachtet ist das wirklich so. Daß sich der Geschäftsführer dann nicht mehr gemeldet hat, ist angesichts der von Dir gesetzten Rahmenbedingungen "neue Uhr gerne, aber nur zum alten Preis" nicht erstaunlich. Schließlich konnte er Dir durch das Inkrafttreten der neuen Preisliste zum 1.10. und dem Umstand, daß er zum offiziellen SINN-Depot "befördert" wurde, nicht mehr dieselben Konditionen anbieten wie noch Ende August.


    11. Und dann geht’s oben weiter: Ich bemerke, dass SINN Uhren verfügbar hat, melde mich beim Depot, bekomme die Uhr zur aktuellen PL minus x% angeboten und erhalte auf Nachfrage die oben genannte Antwort. Danke :thumbdown: !

    Also „Dilettantenstadl“ trifft diese arrogante und kundenunfreundliche Vorgehensweise meines Erachtens recht gut. Es mag ja auch zufriedene Kunden bei diesem Depot geben, nur: die Qualität einer Firma outet sich häufig erst, wenn Wolken aufziehen, d. h. Probleme auftauchen wie hier die defekte Uhr. Dann mutiert so mancher Verkäufer vom Paulus zum Saulus. Im übrigen bleibt festzuhalten, dass der Geschäftsführer die von mir am 29.08.2008 bestellte Uhr natürlich auch zum alten EK erworben hat, d. h. es wäre auch kaufmännisch nicht verwerflich, wenn er die Ersatzuhr auch dem wartenden Endkunden hin zu den alten Konditionen anbietet.

    Wie gesagt, der Vertrag vom 29.08. war mit der Wandlung der Uhr tatsächlich erledigt. Von daher verstehe ich nicht, wie Du Dich da noch als "wartenden Kunden" sehen konntest. ?( Da ich den genauen Wortlaut des der Antwort des Depots vorangegangenen Mail von Dir oder des entsprechenden Telefonats nicht kenne, kann ich natürlich nicht beurteilen, in wie weit die Antwort "pampig" ist. Von daher kann ich das auch nicht kommentieren.

  • Hi Olaf,

    aufgrund der fortgeschrittenen Zeit kurz:

    a. Nein, bin wirklich KEIN Bänker. Okay ich arbeite in der Finanzbranche :D.

    Bitte alles nochmal genauer lesen...

    b. Das Depot schickt Uhr unversichert, erwartet jedoch die versicherte Rücksendung. "Wertpakete" gibt es nicht für Uhren. Ich weiß wirklich nicht wer Uhren versichert versendet.

    c. In der Formulierung "wäre die erste Uhr" bitte den Konjunktiv beachten. es hätte heißen müssen: Das ist die erste U1000 mit Problemen

    d. Warum ich mich als "wartenden Kunden sehe"? Lese bitte nochmal Pkt 8. Ah' ich sehe gerade, Du hast die uneditierte Version erwischt, hier habe ich mich vertippt. "Geld zurück" gab es ja nicht, da ich ja noch nicht gezahlt hatte. Nein, Variante 2. hies: Neue Uhr, aber später.

    e. Als pampig erachte ich die Antwort "Ja!", siehe oben.

    f. Und zum Preis hatte ich ja bereits angeführt, dass das Depot die U1000S zum alten EK einkauft hat, sie dann aber zum neuen VK verhökern möchte.

  • Hi,
    mich würde mal interessieren, ob die schwarze Beschichtung wirklich hält, stoß- und kratzfest ist. Dies sollte ja dann auch für eine U2 zutreffen.

    Gruß

    Bert

    "Der organisierte Wahn-Sinn ist die größte Macht der Welt."


  • @onkel,

    sei das alles aus rechtlicher Sich korrekt oder nicht, ich kann dich verstehen.
    Ich war auch etwas hilflos als ich im Serviceblatt der guten alten Post lesen
    müsste, das Wertsendungen Uhren und Schmuck nicht beinhalten. Was verschickt
    man als Privatman denn sonst von Wert? Sehr viel bleibt da nicht.

    Da das Depot eine Marge von xx% haben sollte, wäre es fair und im Sinne der
    Kundenzufriedenheit richtig gewesen Dir den alten Preis anzubieten und auf der Preiserhöhung
    selbst sitzen zu bleiben.

    Die 757 kostet 575 Tage Nicht-Rauchen

  • Versteht das denn niemand? ?(

    Die Firma SINN gibt ihren Depots vor, daß diese nicht mehr als 3% Skonto geben dürfen und daß bei der Preisbildung immer die aktuell gültige Preisliste heranzuziehen ist. Wer als Depot-Inhaber bei Abweichungen im Sinne des Kunden erwischt wird, verliert eventuell seine Konzession. Es gibt tatsächlich Händler, die neue SINN-Uhren mit mehr als x % Skonto anbieten, aber das sind m. W. eben keine offiziellen Depots, oder sie machen das nur bei Leuten, die ihnen persönlich sehr gut bekannt sind und von denen sie wissen, daß diese Leute darüber die Klappe halten und mit ihren besseren Rabattzahlen nicht öffentlich (und noch öffentlicher als Internet geht ja kaum noch!) hausieren gehen. :rolleyes:

    Daß mit dem Wertpaket-Versand für Privatleute wußte ich bislang noch nicht, ich kaufe eben kaum etwas gem. Fernabsatzgesetz, und vor allem niemals Wertgegenstände.



    habe soeben mal mit einem Sinn-Ingenieur gesprochen!

    Es gibt keine Rotordämpfung oder etwas derartiges, dass die Vibrationen abdämpft, minimiert oder weniger spürbar macht!

    Alles Schmarn meinte er! Wat die im Forum wieder schreiben?

    Hm.... dann lassen wir das mal so im Raum stehen!

    Das kann ich auf keinen Fall so stehenlassen. Bitte erst informieren, dann posten!

    Zitat aus der SINN-Broschüre über die Audi Design Chronographen:

    "Um Schwingungen des Aufzugsrotors des mechanischen Schweizer Automatik Kalibers Valjoux 7750 am Arm des Autofahrers zu vermeiden, kommt ein von Sinn entwickeltes Spezialdämpfungsfett zum Einsatz."

    Quelle: http://www.sinn.de/AUDI/Datenblat…Chronograph.pdf

  • Da das Depot eine Marge von xx% haben sollte, wäre es fair und im Sinne der
    Kundenzufriedenheit richtig gewesen Dir den alten Preis anzubieten und auf der Preiserhöhung
    selbst sitzen zu bleiben.


    Wobei das Depot nicht auf der "Preiserhöhung sitzenbleibt", da das depot die (defekte) Uhr vor dem 01.09.2008 bei SINN zum alten EK (=Einkaufspreis) geordert hat. Für diese Uhr haben sie von SINN Ersatz bzw. Instandsetzung erhalten. Und nun wollen sie dem originären Besteller (Endkunde = ich) die Ersatzuhr zum neuen VK (=Verkaufspreis) veräußern ;( .

    Welche Vorteile bringt denn der Status "SINN-Depot"? Und vor allem wem? Ich kann da nur Vorteile beim Depot erkennen: Das Depot erhält vermutlich höhere Nachlässe von SINN auf den EK. Zudem wird dem Depot zugesichert überhaupt von SINN beliefert zu werden. Vorteile für den Endkunden sehe ich hingegen nicht. Im Gegenteil: Wie Olaf ja sehr richtig feststellt wird dem Depot von SINN offenkundig empfohlen dem Endkunden nicht mehr als x% Skonto bei Barzahlung einzuräumen. Zuvor bekam man x% oder gar mehr Nachlaß. Kurzum haben sich die Konditionen für den Endkunden verschlechtert :( .

  • Habe jetzt nicht alle gelesen, aber wenn dir das Depot eine Uhr zuschickt, du die Uhr noch nicht bezahlt hast und das Depot keine Anstalten macht , die Uhr versichert zurück zu erhalten, hätte ich einfach gewartet, bis das Depot das regelt.
    Lagergebühren hätte ich bei der Größe des Objektes nicht berechnet. :D

    Mein Fazit, ich kaufe nur noch bei Sinn oder im Depot vor Ort und bestehe auf einen ausführlichen Test inclusive Zeitwaage.
    Ein schönes WE. :D

  • Habe jetzt nicht alle gelesen, aber wenn dir das Depot eine Uhr zuschickt, du die Uhr noch nicht bezahlt hast und das Depot keine Anstalten macht , die Uhr versichert zurück zu erhalten, hätte ich einfach gewartet, bis das Depot das regelt.
    Lagergebühren hätte ich bei der Größe des Objektes nicht berechnet. :D

    Das Depot hätte gemäß Fernabsatzgesetz sogar die Kosten für die Rücksendung tragen müssen, da der Warenwert über EUR 40,00 lag. Naja, ich hake das mal als Spende für Kleinunternehmer ab. In spätestens 5 Jahren ist diese Briefkastenfirma - sorry, dieses stolze SINN-Depot :D - vermutlich ohnehin Geschichte ;) ...

  • Wohnst du in dem Wiesbaden neben Frankfurt, also das FFM mit dem Sinnuhrenwerk in Rödelheim ? :D

  • Ich kenne auch andere Depots, die an SINN-Uhren herumwerkeln. Einige führen Regulagen sogar auf Lebenszeit kostenfrei durch. Nur wenn die Uhr sich noch in Werksgarantie befindet (ausgeliefert und defekt) behält sich SINN eine Instandsetzung im Werk, d. h. im Füldchen zu Frankfurt/Main vor. D. h. das Depot schickt das Päckchen direkt weiter nach Frankfurt. Wozu dann der Terz ?( ?

    Ferner bezweifele ich, dass Services an ARGON-gefüllten Uhren außerhalb des Werkskundendienstes möglich sind. Bei Uhren mit Ölfüllung (UX. 403, EZM2 usw.) wird die Uhr ebenfalls zu SINN müssen. Was bleibt dann unterm' Strich noch viel übrig? Wenn man die Uhr schon verschicken muß, dann kann sie ja direkt zu SINN geschickt werden. Den Vorteil eines Depots sehe ich allenfalls darin, seine Uhr direkt vor Ort abzugeben und bei kleineren Dingen (Bandwechsel, Regulage usw.) auch direkt wieder mitzunehmen.

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