Citizen Promaster Professional Diver`s 1000M (Autozilla) --- Review Teil 1

  • Dieses Glühlampen-Experiment ist übrigens nicht zur Nachahmung empfohlen. Hierbei sollen sich schon Leuchtmassen dampfend von Zifferblättern verabschiedet haben

    Bei japanischen Uhren vielleicht, aber bei Superluminova muss schon mächtig viel Hitze auf die Schicht einwirken. Da ist eine 40 Watt Glühlampe in so kurzer Zeit nicht in der Lage zu.

    Gruß Gero

  • Was mich ich mich die ganze Zeit frage ist,wozu diese extreme Bauweise?
    Jeder Taucher weiß doch eigentlich,dass eine Taucheruhr eigentlich nur als back up mitgenommen wird.Ich selbst halte es ja genauso.
    Der Tauchcomputer ist da das entscheidene Werkzeug.
    Ansonsten erfüllen Taucheruhren ja mehr ihren Zweck als permanenter Begleiter beim Schwimmen,Schnorcheln und bei Menschen,die viel am/im Wasser arbeiten etc.
    Da diese Taucheruhr aber durch ihre extreme Bauweise mehr oder auch weniger ansonsten nicht nutzbar ist,erscheint mir dieses Extrem einfach absolut sinnlos. :S ?(

    bis später... ICEMAN

    ...bekennende Poliertuchmuschi... :o:

  • Hallo Iceman,

    ganz sinnlos ist sie nicht, man kann ja noch die Zeit ablesen !?!

    Gruß J. Simon ;)

    Sinn 142 TiAr
    Sin157 TiAr
    Sinn 144 StSa
    Sinn U2
    u.e.m. :thumbup:

  • Da diese Taucheruhr aber durch ihre extreme Bauweise mehr oder auch weniger ansonsten nicht nutzbar ist,erscheint mir dieses Extrem einfach absolut sinnlos. :S ?(


    Diese Argumentationskette erschließt sich mir nicht. Dann kann man auch direkt zur Quartz-Taucheruhr greifen. Auch SINN geht es mit Argonfüllungen, Trockenhaltekapsel und U-Bootstahl oder gar Ölfüllung um die Umsetzung des technischen Extrems. CITIZEN mag da zwischen Tragbarkeit und Technik den Schwerpunkt auf die Technik gelegt zu haben. Angesichts einer CX12000feet wirkt eine Autozilla jedoch noch immer wie eine Kinderuhr. Alles eine Frage der Ausgangsbasis.

    Was war denn die größte Tiefe in die Du bislang vorgedrungen bist? Ging es schon mal unter 50 Meter :P ? Bei mir waren es ca. 4 Meter im Schwimmbad nachdem ich vom 5 Meterbrett gesprungen bin :D ...

  • der onkel

    Einen Tauchgang auf 65 Meter habe ich schon vorzuweisen.
    Sicher ist das ein gutes Argument,dass Du hier angeführt hast.
    Sinn will die Taucheruhren durch technische Innovationen belastbarer und besser machen,Citizen in diesem Fall durch...extreme Bauweise.
    Die Vergleiche wurden hier bisher ja auch nur mit einer U1 geführt.
    Für mich ist da die U1 nicht nur weil sie von Sinn ist,der klare Gewinner. ( Punkte wurden schon des öfteren aufgezählt )
    Die U2 kann bei doppelter Belastbarkeit eine angenehme Größe vorweisen mit tollem Tragekomfort.
    Dazu die 1 Jahr längere Garantie durch die Ar Trockenhaltetechnik ganz klar und die 100 % ige Beschlagsicherheit von innen und außen!!!
    Ein nicht zu vergessener Punkt, die 2 Zeitanzeige für Leute,die viel unterwegs sind. ( Allerdings beim Tauchen klar zu vernachlässigen )
    Die UX ist in Sachen Ablesbarkeit unter Wasser unschlagbar und hat eine "normale" Größe.
    Die Belastbarkeit ist um das x-fache höher,dazu paßt sie zu jedem Anlaß.

    Die Citizen hingegen ist so extrem groß gebaut.
    Sie erhält aber gerade einmal ein 1000 Meter Zertifikat von den Japanern.Auch wenn es einen Test gegeben hat,bei der die Uhr mehr ausgehalten haben soll,was ich auch nicht bezweifle.
    Aber eine Uhr sollte doch immer tragbar sein und nicht nur als back up beim Tauchen.
    Durch ihre extreme Bauweise ist das aber für normalsterbliche nicht möglich,wenn sie nicht gerade Uhrenverrückte sind,wie wir. ;) :D
    Deshalb erschließt es sich mir nicht,eine Uhr mit dieser extremen Bauweise zu kaufen,die sonst im Alltag mehr hinderlich als von nutzen ist.

    Was die CX 12000 feet angeht,ohne Worte.... :thumbdown:

    bis später... ICEMAN

    ...bekennende Poliertuchmuschi... :o:

  • Hallo,

    Jetzt muss ich mich auch wieder mal einmischen, in diese kleine Diskussion....

    Wie sinnvoll Taucheruhren in Zeiten wie diesen sind, darüber hatte ich vor kurzem einen Disput sowohl mit dem Chefredakteur von "Armbanduhren", als auch mit dem Chefredakteur von "Tauchen".

    Anlass war der "Taucheruhrentest" in der vorletzten Ausgabe von Armbanduhren, der von eben jenem Redakteur der Tauchzeitschrift durchgeführt wurde.

    Da ich die Testkriterien persönlich absolut nicht nachvollziehen konnte- und Uhren sogar abgewertet wurden, weil sie "zu genau" gingen (Omega, Rolex) hatte ich mich dazu hinreissen lassen, einen sehr langen Brief zu schreiben, der von beiden Redakteuren sehr ausführlich beantwortet wurde (an dieser Stelle gleich nochmals ein Dankeschön dafür).

    Lange Rede, kurzer Sinn.....wir wurden uns trotz allem nicht einig.....

    Es gibt nach wie vor Tauchgänge, wozu ich weder einen Tauchcomputer benötige, dieser sogar hinderlich sein kann.
    Beispielsweise dann, wenn jeder Gegenstand einer zuviel ist, wie beim "arbeiten" auf dem Meeresgrund, etwa bei der Bergung von Gegenständen, UW-Archäologie und Ähnlichem.

    Dann natürlich bei jenen Tauchgängen, die nach Nullzeittabelle getaucht werden. Wozu einen klobigen Tauchcomputer verwenden, wenn er nicht nötig ist-

    oder ganz speziell, wenn die Tauchcomputer das passende Programm einfach nicht zur Verfügung stellen können (mit Ausnahme weniger unbezahlbarer Sonderanfertigungen im 5stelligen Eurobereich).

    Ich persönlich vertraue- wie schon einmal geschrieben, keinem Gerät mein Leben an, das mit Batterie betrieben ist.

    Den Ausfall von Tauchcomputern habe ich bereits mehrfach bei (Gott sei Dank) Tauchkollegen erlebt- den Ausfall einer hochwertigen Taucheruhr NOCH NIE (ausser den Verlust meiner Rolex durch Riss des Bandes).

    Das ist natürlich da wie dort auch eine Frage der Wartung.

    Trotzdem....ein hammerfestes, mechanisch betriebenes Gerät aus Titan ist mir lieber als der modernste Tauchcomputer der Welt.

    Das ist vielleicht ein Anachronismus- aber ich stehe dazu. :thumbup:


    Um hier nochmals auf die Autozilla zurückzukommen.... :thumbup:

    Die Uhr ist keineswegs so "untragbar", wie die Papiermaße vermuten lassen. Nach einem Tag am Arm spürt man weder die Uhr, noch kommt sie "überdimensioniert" vor.

    Angesichts der aktuellen "Modeuhren", wie Breitling Superocean (49mm Durchmesser), Panerei (auch nicht kleiner), oder auch Omega PO (45,5mm) wirkt die Citizen keineswegs überdimensioniert- im direkten Vergleich teilweise sogar "zierlicher".

    Auch die Bauhöhe fällt nicht so stark auf, wie man vermuten könnte- teilweise sogar weniger, als bei den gerade angeführten Uhren- da sich das Gehäuse durch die direkte Montage des Bandes eng an den Arm schmiegt- und das glatte, bauchige Gehäuse der Kleidung keinen Widerstand entgegensetzt! 8o

    Zudem bohrt sich die Krone in keinen Handrücken, da sie sinnvollerweise (wie schon bei der EZM 3) auf bei 9Uhr positioniert ist.

    Der "Hautschmeichler Titan" trägt auch seinen Teil zum Wohlbefinden beim Tragen bei- und in Zeiten wie diesen fällt eine Uhr dieser Machart höchstens "Uhrenverrückten", wie uns auf.

    Im praktischen Einsatz überwiegen zudem die Vorteile des kratzfesten Gehäuses, der tatsächlich UNVERLIERBAR montierten Lünette, die zudem leicht demontierbar ist, das versenkte und 6mm starke Saphirglas, ein Band, das garantiert über jeden Anzug passt und ein Werk mit "Steherqualitäten".

    Wie heißt es so schön in der Werbung....."Ist sie zu extrem, bist du zu schwach...".

    Noch ein Nachtrag zur Trockenhaltetechnik....

    Bis jetzt gab es noch keinen Taucheruhrentest, der beim berühmtberüchtigten "Beschlagtest" nicht zu einer vollständigen Sättigung der Trockenkapsel geführt hätte. Folglich wird diese Technik spätestens beim zweiten Versuch "nutzlos". Möglicherweise wird diese Technik aus diesem Grund auch von keinem anderen Uhrenhersteller aufgegriffen.

    Das Sinn-Spezialöl führte beim Test in "Armbanduhren" (und auch bei keinem anderen, den ich kenne) zu keinen besseren Kältelaufeigenschaften, als die Öle der anderen Hersteller (ganz im Gegenteil- die mit großem Abstand besten WErte lieferte Omega, gefolgt von Rolex). :wacko:

    Die Argonfüllung konnte bis dato noch keinen nachgewiesenen Nutzen erzielen- die Wartungsintervalle der ETA`s unterscheiden sich nicht von "gasfreien" Uhrmodellen.

    --------ungeachtet dessen finde ich diese Techniken sehr interessant- und auch "nutzbringender" als viele andere :!:

    MfG, Martin

  • marfil

    Um auf einen Deiner letzten Punkte zuerst zu kommen....dann ich bin zu schwach.
    Das ist mir aber nur recht,bei einer Uhr wie der Citizen.

    Also irgendwie kann ich mich nur schwer mit dem Gedanken anfreunden,dass Redakteure Uhren abwerten,die angeblich zu genau gehen? 8| ?(
    Worum ging es in den Tests genau und warum wurden sie abgewertet?

    Was mich auch ein wenig nachdenklich erscheinen läßt,ist dass Du einen Tauchcomputer als hinderlich empfinden könntest? 8|
    Berufstaucher,haben bei Arbeiten in größerer Tiefe,sollten sie mit Fasche Tauchen,IMMER einen Tauchcomputer dabei.
    Sollten sie aber über eine Versorgungsleitung mit einem Schiff etc. Verbunden sein,übernimmt die Überwachung der Mann/die Frau auf dem Schiff.
    In diesen Fällen benötigt der Taucher keine Uhr.Denn eine Frühstückspause von 9.30 bis 10.00 Uhr gibt es da nicht,die die Uhr anzeigen könnte.
    .... :D :D ...anzeigen schon,aber ich möchte mal sehen,wie der sein Knoppers in 50 Meter Tiefe essen will.... :D :D :D
    ....ok,war nicht so lustig..... :whistling:
    Auch in diesen Fällen kann ich mir vorstellen,wird kaum eine Autozilla mit von der Partie sein.

    Die von Dir genannten Bespiele,die Du nennst sind allerdings nicht wirklich Dein ernst?
    Bergungsarbeiten werden nur von Profis durchgeführt,die entweder wie oben schon gesagt an einer Versorgungsleitung hängen oder mit Flasche tauchen und dann definitiv einen Tauchcomputer dabei haben,da sie sich an die Regeln halten.Safty first.Das heißt u.a. auch,dass diese Tauchcomputer regelmäßig gewartet werden,wenn Dein Leben davon abhängt.
    Die von Dir genannte Unterwasser-Archäologie arbeitet da nicht anders.Soweit ein Objekt in "gößeren" Tiefen liegt,kommen in der Regel kleine & unbemannte Tauchroboter zum Einsatz.
    Sollten dann Taucher hinabsteigen,wette ich mit Dir,haben sie in der Regel auch eine Computer mit dabei.

    Das soll heißen,diese von Dir genannten Bespiele sind alle nicht aussagekräftig.
    Deine Einstellung zu den "batteriebetriebenen" Geräten ist also in diesem Fall eher ein Nachteil als ein Vorteil
    und ich hoffe für Dich,dass sich deine Meinung diesbezüglich auch noch einmal ändert.
    Deine Einstellung hat auch nichts mit Anachronismus zu tun,sondern eher etwas mit dem Wort "Lebensmüde"!!!!
    Für mich ein Zeichen,dass ich mit Dir nie Tauchen gehen würde!!!

    Was die Größe der Modelle anbelangt,so werde ich da nicht weiter darauf eingehen.
    Es gibt Leute,denen ist die U1000 schon viel zu groß,oder ein sonstiges U-Modell.
    Es gibt Leute,die setzen ihre max. Größe bei 40mm fest.
    Anderen wiederum kann eine Uhr nicht groß genug sein.
    Alles also subjektiv.

    Dein Nachtrag ,dass die Trockenhaltetechnik nur einmal funktioniert,dem kann ich nicht so richtig folgen.
    Klar ist,wenn Trockenkapsel gesättigt ist,muß sie ersetzt werden.
    Wie ich in meinem Selbstversuch außerdem nachweisen konnte,war die U2 selbst bei Temperaturschocks von ca. 80 grad immer einwandfrei ablesbar.
    Weder von innen noch von außen ist das Glas beschlagen.Was mich persönlich überzeugt hat.
    Sicher kann man alles in Frage stellen,aber IMO hat diese Technik ihren Sinn nicht verfehlt.
    Das Omega und Rolex bessere Kältelaufeigenschaften aufweisen,würde einfach mal gerne nachgewiesen haben.
    Wo und wann gab es diesen Test?War Sinn da auch vertreten?
    Kann man das irgendwo nachlesen?....

    Damit ich mich auch gerne einmal von der Überlegenheit von Omega und Rolex überzeugen kann,die ja nebenbei bemerkt auch in der Oberliga mitspielen und nicht im oberen Mittelklassesegment.
    Was wiederum auch eine Frage des Preises ist.

    NACHTRAG
    Andere Uhren haben die Krone vielleicht nicht auf der 9 Uhr Position,dafür aber auf der 4 Uhr.Somit stechen da auch keine Kronen in den Handrücken.

    bis später... ICEMAN

    ...bekennende Poliertuchmuschi... :o:

  • Klar ist,wenn Trockenkapsel gesättigt ist,muß sie ersetzt werden.

    Oder getrocknet (bei 70 Grad Celsius) außerhalb der Uhr.

    marfil: Das kein anderer Uhrenhersteller diese Technik aufgreift, hängt wohl mehr mit patentrechtlichen Dingen zusammen.
    Die mir bekannten Taucheruhren-Tests in den Fachzeitschriften (siehe Sinnartikel-Liste) haben bisher keineswegs zur Sättigung der Kapsel(n) geführt. Bei den dichten Exemplaren (nicht nur Sinn-Uhren) ohne Trockenkapsel ist auch das Glas nicht beschlagen.
    Sollte die Trockenkapsel(n) tatsächlich bei einem solchen Versuch eine Sättigung aufweisen, war die Uhr nicht dicht.

    Gruß Gero

  • Lieber Gero!

    Also das glaub ich nun nicht!

    Uhren Magazin Oktober 2001. Zweiter Teil des Taucheruhrentest.
    Prüfung 10B "Kondenswassertest unter verschärften Bedingungen:
    Erwärmung des Gehäuses mittels Heizplatte auf 40-45 Grad und anschließendes Anlegen eines angefeuchteten Filzstückes mit einer Temperatur von 6-8 Grad. Der Filz verbleibt eine Minute auf dem Uhrglas, danach wird das Glas trockengerieben und durch Sichtprüfung auf Kondenswasser an der Glasinnenseite geprüft." (S. 34)

    (S. 30) Sinn Arktis
    "... die Trockenhaltekapsel färbte sich blau ein."

    (S. 32) Sinn EZM 2 (Ölgefüllte Quarzuhr)
    "... die einzige aller 21 Testuhren, die selbst den verschärften Kondenswassertest problemlos überstand."

    Sprich:
    1) Die Trockenhaltekapsel war nach dem Versuch zu tauschen!
    2) "die Einzige" - sprich alle anderen Uhren hatten Kondenswasser auf der Glasinnenseite!

    Das geht auch rein physikalisch nicht anders!

  • (S. 32) Sinn EZM 2 (Ölgefüllte Quarzuhr)
    "... die einzige aller 21 Testuhren, die selbst den verschärften Kondenswassertest problemlos überstand."

    Sprich:
    1) Die Trockenhaltekapsel war nach dem Versuch zu tauschen!
    2) "die Einzige" - sprich alle anderen Uhren hatten Kondenswasser auf der Glasinnenseite!

    Das geht auch rein physikalisch nicht anders!


    ..neben seinem mechanischen Pendant EZM 3 ( siehe auch UM 9/01, Seite 36 ) :thumbup:
    ( pers. Anmerkung: ich habe manchmal das Gefühl, die Tester wissen selbst nicht
    was sie schreiben ) ;)

    Gruß aus dem Rheinland
    Peter

  • Leider habe ich das Septemberheft nicht.

    Die zitierte Aussage bezog sich auf die im zweiten Teil des Test geprüften Uhren - auf jeden Fall wird ein von Werbung abhängiges Magazin nicht klar schreiben. "Alle bis auf die Sinn haben wegen Kondenswasserbildung nicht bestanden!"

    Dann können's gleich zusperren - man muss halt zwischen den Zeilen lesen ;)

  • S. 32) Sinn EZM 2 (Ölgefüllte Quarzuhr)
    "... die einzige aller 21 Testuhren, die selbst den verschärften Kondenswassertest problemlos überstand."

    Ja, 10B ist der verschärfte Test zum Nachweis von Restfeuchte. Auf Seite 34 zu 10A ist zu lesen : "Uhren mit Kondenswasser auf der Glasinnenseite werden ausgeschieden". Dies ist klar, da sie dann undicht wären. Diesen Test haben alle Uhren bestanden.
    Das es pysikalisch schon anders geht (wo keine Feuchtigkeit ist, kann auch nichts kondensieren): EZM 3 Uhren Magazin 9/01 Seite 36, Armbanduhren 1/98 Seite 46 : Nur Seiko Kinetic Sports 200 Titanium, Casio MDT-1001D-7AV, Swatch Scuba 200 und Sector Diving Team weisen Kondenswasser an der Glasinnenseite auf, alle anderen 36 Testkanidaten (u.a. Sinn 8829 Ti) bestehen die Prüfung, U2 Test Armbanduhren 3/06 Seite 121: "Wenn auch nur ein Quentchen Wasser eingedrungen wäre, würde es sich nun an der Innenseite des Glases niederschlagen. Doch nach dem Abreiben des Raureifs ist das Glas völlig klar", Chronos Sonderheft 01/08 Seite 93/94: U1000, U1, U2und EZM 3 bestehen den Test ohne Kondenswasserbildung und auch Uhren Magazin 9/2008 Seite 45 Nr.7: "Beschläge auf der Glasinnenseite würden auf ein undichtes Gehäuse hinweisen."

    Gruß Gero

  • Ja, 10B ist der verschärfte Test zum Nachweis von Restfeuchte. Auf Seite 34 zu 10A ist zu lesen : "Uhren mit Kondenswasser auf der Glasinnenseite werden ausgeschieden". Dies ist klar, da sie dann undicht wären. Diesen Test haben alle Uhren bestanden.
    Das es pysikalisch schon anders geht (wo keine Feuchtigkeit ist, kann auch nichts kondensieren): EZM 3 Uhren Magazin 9/01 Seite 36, Armbanduhren 1/98 Seite 46 : Nur Seiko Kinetic Sports 200 Titanium, Casio MDT-1001D-7AV, Swatch Scuba 200 und Sector Diving Team weisen Kondenswasser an der Glasinnenseite auf, alle anderen 36 Testkanidaten (u.a. Sinn 8829 Ti) bestehen die Prüfung, U2 Test Armbanduhren 3/06 Seite 121: "Wenn auch nur ein Quentchen Wasser eingedrungen wäre, würde es sich nun an der Innenseite des Glases niederschlagen. Doch nach dem Abreiben des Raureifs ist das Glas völlig klar", Chronos Sonderheft 01/08 Seite 93/94: U1000, U1, U2und EZM 3 bestehen den Test ohne Kondenswasserbildung und auch Uhren Magazin 9/2008 Seite 45 Nr.7: "Beschläge auf der Glasinnenseite würden auf ein undichtes Gehäuse hinweisen."

    Punkt für Gero, Punkt für Sinn :P


    Nein ernsthaft Leute, das ist Haarspalterei was wir hier betreiben.
    Die Autozilla ist eine ordentliche Taucheruhr. Die Sinn-Taucher ebenfalls.
    Keine ist objektiv besser oder schlechter, subjektiv schön - aber das ist Geschmackssache!
    Zum Tauchen wird jeder vernünftige Taucher einen Tauchcomputer tragen.
    Wer seine Uhr trotzdem gerne noch dabei hat der mag das tun, für's Tauchen selber spielt das praktisch keine Rolle!

  • So- jetzt aber---

    Irgendwie läuft dieser Thread aus dem Ruder....

    1)

    Ich wollte hier keinen Glaubenskrieg um die "beste Taucheruhr" auslösen, den kann nämlich keiner gewinnen- und das war nur meine bescheidene Meinung (ok- es gibt auch andere, die vielleicht kompetenter sind als ich, und der gleichen Meinung sind). ;(

    2)

    Es wird mir hier immer wieder unterstellt, dass ich nicht so auf dem aktuellen Stand der Tauchtechnik bin.....und ich keinen Tauchcomputer verwende....oder gar ein Sicherheitsrisiko für meinen Buddy bin.... :cursing:

    Nach 837 Tauchgängen unter allen denkbaren Bedingungen, die samt und sonders unfallfrei verlaufen sind (jedenfalls von meiner Seite), traue ich mir doch die Feststellung zu machen, dass ich nicht ganz "danebenliege". :rolleyes:

    Vielleicht sollte ich zu diesem Thema etwas weiter ausholen....JETZT WIRD ES OT

    Schon als Kind habe ich die Bücher von Hans Hass gierig verschlungen- und mein erklärter Traumberuf war Meeresbiologe.
    Die Filme von Jacques Yves Cousteau bestärkten mich nur noch darin. Leider hat sich- wie so vieles im Leben- alles anders entwickelt- aber was soll`s...

    Jedenfalls hatte ich das Glück, einen Jugendfreund zu haben, dessen Vater eine Tauchbasis besitzt, die am Stammort meiner Familie, einem der schönsten Tauchplätze Österreichs gelegen ist.

    So hatte ich die Möglichkeit, den Tauchsport als Jugendlicher -völlig unbekümmert und größtenteils kostenlos- kennenzulernen.

    Die ganzen Ferien über verbrachten wir täglich im Wasser, waren bei jedem Tauchkurs mit dabei und neckten diverse "Anfänger", indem wir aus den Anschlüssen der Pressluftflaschen die O-Ringe demontierten, die so gezwungen waren, den beschwerlichen Weg in voller Montur von der Basis zum Wasser 2x zurückzulegen. So lernten sie auch schneller, die Ausrüstung entsprechend zu überprüfen.

    Ob frei tauchend, oder mit Gerät- es war uns eine kindliche Freude, mit den Fischen zu schwimmen, oder die Tauchgruppen zu irritieren, wenn wir auf der 20m Plattform plötzlich in Badehose mit Bleigürtel und Taucherbrille, ohne Luftversorgung neben ihnen standen......

    Diese "kindliche Freude" habe ich mir bis heute bewahrt- und mich lässt es immer wieder "erschauern", wenn ich eine Tauchgruppe (was mir sowieso ein Greuel ist) mit Ausrüstung um zig tausend Euro in einer 5m tiefen "Lacke" herumplanschen sehe.

    Es wird alles immer technisierter, abhängig von Regeln und Verboten, Tauchreviere werden geschlossen da sie zu "gefährlich" sind.
    Da werden in Kuba oder sonstwo "Tauch-Schnellsiederkurse" abgehalten ohne die Teilnehmer auf Extremsituationen vorzubereiten, ohne Gesundheitscheck und natürlich unter idealen Wasserbedingungen.

    Dort erwerben sich diese Leute auch ihre weitere Tauchpraxis- ausgerüstet mit allem, was gut und teuer ist- und tauchen, weil es "inn" ist.

    Dann kommen sie mal zufällig an einen Bergsee, der vielleicht erheblich tiefer ist, als ihre bisherigen Tauchreviere, erheblich kälter und mit starken Uw-Strömungen gesegnet- und schon passiert es.

    Der Automat vereist, die Leute sind unterkühlt oder sie wirbeln dank "erstklassiger Tarierung" endlos Bodensediment auf und verlieren die Orientierung.....wieder passiert ein Unfall.....patsch- Tauchrevier behördlich geschlossen.

    Es ist nicht die Ausrüstung, die den Taucher ausmacht, sondern sein Wissen um die Gefahren- und vor allem das Wissen um die eigene körperliche Verfassung und das darauf abgestimmte Verhalten!! :!:


    Leider konnte ich in den letzten paar Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht tauchen- und werde mich in Zukunft wohl auch wieder mehr dem Apnoe-Tauchen widmen müssen- was aber kein wirklicher Nachteil ist. ^^

    Im Laufe meiner "Tauchkarriere" habe ich 6 Freunde -allesamt beim Höhlentauchen- verloren, und ungezählte Male konnte ich einem Buddy helfen, den Tauchgang unbeschadet zu überstehen.

    Ich verwende- wie jeder andere Sporttaucher auch- im Regelfall einen Tauchcomputer......nur ich verlasse mich nicht darauf.

    OT Ende.

    MfG, Martin

  • Und noch ein Nachtrag....

    Da ich schon Hans Hass (Erfinder des modernen Tauchsports und Entwickler praktisch aller heute verwendeter Ausrüstungsteile) ins Spiel gebracht habe.....

    Der hat zeitlebens auch nie einen Tauchcomputer verwendet- auch nicht beim letzten dokumentierten Tauchgang vor ein paar Wochen anlässlich seines 90. Geburtstags. Er trug dabei eine Rolex Seadweller (soweit man das auf dem Fernsehbild beurteilen konnte).

    MfG, Martin

  • Hallo Iceman,

    Zu den meisten "Vorwürfen" habe ich mich schon vorher geäussert...

    Nun zu den technischen Dingen:

    Beim "Taucheruhrentest" in Armbanduhren 7/08 wurde -lobenswerter Weise- auch die Ganggenauigkeit der Uhren bei +20 und +4 Grad untersucht.

    Dabei waren auch 2 Uhren von Sinn (U2 und U1000), sowie Omega PO und Rolex Sub- und einige andere....

    Beim Vergleich der Gangabweichungen war festzustellen, dass die Uhren von Sinn mit +5,6 und +3,9 (U2) bei 20 und 4 Grad und +3,6 und -0,2 (U1000) eine erheblich höhere Abweichung hatten- sprich die Temperaturänderung TROTZ SINN SPEZIALÖL zu einer erheblich Größeren Differenz führte als bei Omega PO (+0,3 und -0,5) und Rolex (+0,4 und -1,0).

    Die einzigen perfekten Werte in diesem Vergleich lieferten Blancpain, Omega und Rolex. Hier sieht man eben wieder mal die überlegene Fertigungs/Uhrwerktechnik gegenüber Standard-ETA`s, die samt und sonders im Bereich von etlichen Sekunden differierten (Maximalabweichung 5 Sekunden bei Mühle).

    Sowohl Omega als auch Rolex waren praktisch "perfekt" reguliert und zeigten die minimalsten Abweichungen aller Uhren- und wurden wegen ihres MINIMALEN NACHGANGS bei einer der Prüfungen abgewertet. (Seite 68).

    Was die Funktion der Trockenkapsel betrifft, wurden schon von anderen entsprechende Beiträge zitiert.

    Die beste Trockenhaltetechnik hilft nichts, wenn die Kapsel bei EINEM EINZIGEN Temperaturschock die Funktionalität verliert- da eine gesättigte Kapsel eben kein Wasser mehr binden kann. Bei einem darauffolgenden Test wäre die Uhr genauso beschlagen gewesen, wie die anderen auch (wobei in den zitierten Tests alle renommierten Hersteller keine Probleme hatten diesen Test zu bestehen).

    Bin ich also irgendwo im Urlaub und tauche täglich, habe ich bis zum Rückflug die gleichen "Probleme", wie jeder andere mit einer xbeliebigen Uhr ohne Trockenhaltetechnik.

    MfG, Martin

  • Das kein anderer Uhrenhersteller diese Technik aufgreift, hängt wohl mehr mit patentrechtlichen Dingen zusammen.

    Sollte die Trockenkapsel(n) tatsächlich bei einem solchen Versuch eine Sättigung aufweisen, war die Uhr nicht dicht.

    marfil

    Nun mal ruhig Blut.
    Es freut mich zu hören,dass Du zu nicht zu den "3Tage Schülern" und "Warmwasserplanschern" gehörst.
    Das zeigt mir doch,dass ich da vielleicht doch etwas voreilig Schlüsse gezogen habe,die nicht so ganz angebracht waren.
    Von daher entschuldige ich mich diesbezüglich.
    Aber man konnte es eben auch anders verstehen und das habe ich.... :wacko:
    Ich habe mir meinen Tauchschein auch nicht in Ägypten mit so einem Schnelltest geholt und bin auch nicht der Meinung,mir gehört damit die Unterwasserwelt.
    Von daher stimme ich Dir bezüglich den "Inn-Tauchsportlern" zu 100 % zu.

    Um auf das Zitat von Gero zurückzukommen,sollte eine Uhr von Sinn mit Trockenkapsel aber nach einem EINZIGEN Tempraturschock also komplett gesättigt sein,ist da eh etwas faul.
    Dann würde ich die Uhr auch nicht mehr als back up mit in Wasser nehmen,bevor sie nicht bei einer Revi war.
    Aber es ist auch so,dass dann die Trockenkapsel bzw. Kapseln in der jeweiligen Uhr ihren Zweck erfüllen und das Werk weitesgehend trocken halten.
    Was bei einer Uhr eben ohne diese Technik ( sollte etwas undicht sein ) nicht der Fall sein wird und es ( je nach Dauer zur Revi ) zur Korrosionen kommen kann.
    Du siehst also,es ist alles eine Auslegungssache.

    Ich möchte hier gerne aber auch noch einmal etwas klarstellen,bevor mir gewisse Mitglieder wieder Bissigkeit und Scheuklappen unterstellen.
    Ich habe nie behauptet,dass Sinn das Maß aller Dinge ist.Natürlich halte ich der Marke die Treue,weil sie mich das Design und die Technik fasziniert.
    Das Premiumhersteller wie Breitling,Rolex und Omega ähnliches wenn nicht sogar besseres in gewissen Punkten Vorweisen können,ist doch ganz klar.
    Hier ist der Erfahrungsschatz natürlich recht groß.Sinn steckt diesbezüglich noch in den Kinderschuhen.
    Aber was sie in dieser Zeit auf dem Taucheruhrensektor geschafft haben,ist schon klasse.
    Zumindest traut Sinn den Vergleich mit den renomierten Marken und die Erfolge geben ihnen ja auch recht.
    Zudem sind die Uhren auch noch bezahlbar,wenn man die 3 großen Premiumhersteller zum Vergleich heranzieht.
    Von daher gebe ich der deutschen Marke Sinn aus Frankfurt am Main gute Chancen,denn ich glaube,nach oben gibt es da noch eine Menge Potenzial.

    So und nun noch einmal zurück zum eigentlichen Thema
    Wäre die Citizen,um die es hier ja eigentlich geht,etwas kleiner,könnte ich die Faszination ja verstehen.
    Aber die Ausmaße der Uhr sind IMO einfach etwas übertrieben und es gibt außer Sinn genung Hersteller,die Uhren dieser Kategorie auch anbieten.
    Einzig bei der Demontage der Lünette bin ich mir nicht ganz sicher....
    Ein Uhr ist ein ständiger Begleiter und der Sinn einer Taucheruhr ist es doch,die Uhr auch bei Kontakt mit Wasser nicht ständig abnehmen zu müssen oder gar angst zu haben,dass sie bei dem Kontakt mit dem nassen Element,in den Uhrenhimmel aufsteigt.
    Bei aller Begeisterung für Deine neue Uhr... ( was mich für Dich freut ) ...aber eine Uhr mit diesen Abmaßen,ist für den alltäglichen Gebrauch doch etwas sperrig,oder?
    Du kannst doch nicht leugnen,dass man mit einem solchen Klopper nicht öfter mal aneckt oder hängen bleibt.

    bis später... ICEMAN

    ...bekennende Poliertuchmuschi... :o:

    2 Mal editiert, zuletzt von ICEMAN (28. Januar 2009 um 16:45)

  • Hallo Iceman,

    Ich denke, wir haben uns verstanden.... :thumbup:

    MfG, Martin

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