• Hallo,

    ich stimme Selespeed zu, tragt eure Uhren, zum Gammeln in dunklen Schließfächern sind sie zu schön. Oder hat jemand ernsthaft den Glauben, daß die Preise für die Dinger explodieren werden??
    Ansonsten gehen bei mir die Uhren erst den Gang zum Uhrmacher, wenn sie eine Macke haben. Bei gut zwei Duzend mechan. Uhren wäre mir das ehrlich zu teuer. Und außerdem habe ich für "Schwerarbeit" zwei Quarz-Arbeitspferdchen, die pflegeleicht sind.

    Gruß J. Simon

    Sinn 142 TiAr
    Sin157 TiAr
    Sinn 144 StSa
    Sinn U2
    u.e.m. :thumbup:

  • Meinen IWC Fliegerchrono 3706 habe ich seit Anfang 2000 und die Uhr läuft ohne Revision mit eine fast nicht vorhandenen Gangabweichung ähnlich wie eine (gut bzw. normal laufende) UX.

    Dann hatte ich mit diesem Chrono sehr viel Pech. 2001 gekauft und innerhalb 12 Monaten 6 mal bei IWC gewesen. Drücker abgefallen, Rotor verklemmt, Sekundenzeiger abgefallen, Stundenzeiger im Minutenzeiger verkantet, Nachgang von 5 Min am Tag, etc.

    Die Uhr hat mich dann auch verlassen, ich konnte sie nicht mehr sehen.

    Meine anderen Uhren laufen ohne Probleme und zum Uhrmacher gehen sie nur wenn etwas nicht stimmt, wie Gang o.ä.

  • Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Uhrmachermeister,
    der schon seit Jahrzehnten für Wempe, Huber bzw. Bucherer, etc. arbeitet.
    Der meinte bzgl. Revisionsintervallen wortwörtlich,

    "so lange laufen lassen, bis sich der Gang verschlechtert oder die Uhr stehenbleibt.
    Auch wenn die Uhr trocken läuft und Teile dadurch stärker verschleissen sollten,
    wäre es kein Problem.
    Da die Kosten für eine Revision pauschal gleich sind, egal ob ein paar Zahnräder oder Lager
    mehr oder weniger getauscht werden müssen.
    Es können nie so hohe Kosten aufgrund einer nicht durchgeführten Revision entstehen,
    die man mit dieser einspart.
    Die von den Herstellern empfohlenen Revisionsintervalle sollen hauptsächlich Geld in die Kasse bringen.
    Man bringt eine Uhr nur zum Uhrmacher, wenn diese nicht mehr richtig oder gar nicht läuft.
    Es kommt ja auch Niemand auf die Idee nicht kaputte Schuhe zum Schuster zu bringen."

    Den Wortlaut des Uhrmachermeister habe ich versucht wortwörtlich hier wiederzugeben.

  • Hallo Jörg,

    genau sowas habe ich auch schon von einem, nein mehreren "ehrlichen" Uhrmachern gehört,
    auch wenn es dem Ein- oder anderen Revisionsfetischisten hier nich passen wird... :pinch: :D :p:
    Was soll schon passieren, die Uhr bleibt im Extremfall stehn und mss zur Revi :cr:
    Aber das kann ja jeder halten wie er will 8)
    Also bringt gefälligst alle fleissig Eure Sinn-Uhren alle 2-3 jahre ins Füldchen zur Generalüberholung :rolleyes: :whistling:

    Gruß

    Selespeed

    Consul de Guinand (Markenbotschafter)
    Calendar Master (Sinn-Forumskalender)
    Stefan alias Selefan alias Sele-Blue alias Han-Sele alias For-Sele alias Cir-Sele^^
    -------------------------------------------------------
    Bevor isch misch uffreesch is mers liewer egaaal!

  • Da die Kosten für eine Revision pauschal gleich sind, egal ob ein paar Zahnräder oder Lager mehr oder weniger getauscht werden müssen.
    Es können nie so hohe Kosten aufgrund einer nicht durchgeführten Revision entstehen,
    die man mit dieser einspart.

    Interessante Aussage. Nur was passiert, wenn bei einem seltenen Uhrwerk keine Ersatzteile (Lager, Zahnräder) mehr erhältlich sind? Oder sind das alles genormte Standardteile, die man stets von irgendwelchen Drittanbietern herbekommt?

    Also bringt gefälligst alle fleissig Eure Sinn-Uhren alle 2-3 jahre ins Füldchen zur Generalüberholung :rolleyes: :whistling:

    Alle 2-3 Jahre sind sicher übertrieben. Aber nach ca. 8 Jahren sollte man bei getragenen Uhren imo mal die Amplitude auf der Zeitwaage prüfen lassen und nach ca. 10 Jahren werden auch die hochwertigsten Öle ihre Schmierwirkung verloren haben (verharzen, verflüchtigen, Alterung). Bei ungetragenen Tresoruhren, welche man nur 1x monatlich aufzieht, wird man die Serviceintervalle sicher noch weiter dehnen können ohne das die Uhr schaden nimmt.

    Aber zu diesem Thema gibt es sicher ähnlich viele Meinungen wie bsp.-weise zum Thema Bremsentuning beim Automobil :P .

  • Interessante Aussage. Nur was passiert, wenn bei einem seltenen Uhrwerk keine Ersatzteile (Lager, Zahnräder) mehr erhältlich sind? Oder sind das alles genormte Standardteile, die man stets von irgendwelchen Drittanbietern herbekommt?

    Die Aussage bezog sich nur auf aktuelle noch produzierte Kaliber.

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