Beiträge von Christian_60
-
-
Spezieller Gruss geht raus an FB UDC…
Gruss
Christian

-
Schönen Mittwoch!
Gruss
Christian

-
-
Keine UX, aber auch nicht übel…
Gruss
Christian

-
Schöne Woche!
Gruss
Christian

-
-
-
Sodele, mal das weniger gute Wetter zum
Räderwechsel genutzt.
Für diesen EINSATZ ist als ZEITMESSER die
857 UTC optimal geeignet: Trägt nicht zu
dick auf und ist durch die Tegimentierung
vor Kratzern geschützt.Gruss
Christian

-
UDC: Mal gerade in dem Faden gestöbert: Du machst aber auch
geile Bänder! Chapeau!DivingDoud: Das weisse Band passt farblich super zur schwarzen
U2!Gruss
Christian

-
Schönen Samstag!
Gruss
Christian

-
Guten Morgen lieber Andi!
Wir gratulieren Dir ganz herzlich zum Geburtstag
und wünschen Dir einen tollenTag!
Vielen Dank dafür, dass Du unser Forum für uns
so einzigartig machst!






Gruss
Heike und Christian

-
Schönes Wochenende!
Gruss
Christian

-
Heute mit der BEVA im Fachgeschäft für DOB.
Irgendwie überfällt mich beim Betreten solcher
Örtlichkeiten immer ein Anfall akuter Müdigkeit.
Gruss
Christian

-
Die Rolex Oyster gibt es seit 100 Jahren
In ihren Anfängen galt die Armbanduhr als Accessoire für Frauen – das änderte Hans Wilsdorf 1926
Andrea Martel
Im Jahr 1926 ist die Welt der Zeitmessung noch eine Zweiklassengesellschaft. Der Mann, der etwas auf sich hält, trägt die Uhr in der Westentasche. Die Armbanduhr gilt als zerbrechliches Accessoire für Damen, ein neumodisches Ding, dem es ausserdem an Präzision mangelt.
Die Fachwelt ist sich einig: Ein Werk von der Grösse einer Münze kann nie die Genauigkeit einer Taschenuhr erreichen, geschweige denn jene eines Marinechronometers – damals die präzisesten Zeitmesser für die Navigation auf See. Zudem ist das Handgelenk ein denkbar ungeeigneter Ort für eine Uhr: zu viel Bewegung, zu exponiert.
Hans Wilsdorf, der Gründer von Rolex, sieht dies schon früh anders. Der 1881 in Bayern geborene Wilsdorf verliert jung seine Eltern und sucht später sein Glück in London und Genf. Er ist kein eigentlicher Uhrmacher, sondern ein Unternehmer mit einem ausgeprägten Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen. Wilsdorf ist überzeugt davon, dass die Zukunft der Uhr am Handgelenk liegt. Entsprechend konsequent richtet er seine Strategie darauf aus, die Armbanduhr alltagstauglich zu machen. Sie muss genau laufen – und widerstandsfähig sein.
Verschlossen wie eine Auster
Die Frage der Präzision lösen Wilsdorf und sein Bieler Industriepartner Hermann Aegler schon früh. Bereits 1910, fünf Jahre nach der Gründung, erhält eine Rolex-Armbanduhr ein Chronometerzertifikat in der Schweiz – und beweist damit, dass sie ebenso genau laufen kann wie eine Taschenuhr, die damals der Massstab der Zeitmessung war.
1914 folgt am Kew Observatory in England ein Klasse-A-Präzisionszertifikat, die höchste Auszeichnung jener Zeit. Bis dahin war sie grossen Marinechronometern vorbehalten, die nur um wenige Sekunden pro Tag abwichen, während gewöhnliche Taschenuhren deutlich grössere Abweichungen aufwiesen. Rolex zeigte damit erstmals, dass eine Armbanduhr in eine Präzisionsklasse vorstossen kann, die zuvor anderen Zeitmessern vorbehalten war.
Doch das wahre Problem liegt anderswo. Im Gegensatz zur Taschenuhr, die geschützt getragen wird, ist die Armbanduhr permanent äusseren Einflüssen ausgesetzt. Dabei geht es nicht nur um Bewegung und Schläge. Staub, Feuchtigkeit und Schweiss dringen in das Gehäuse ein und beeinträchtigen die Mechanik – und damit auch die Ganggenauigkeit.
Wilsdorf setzt deshalb alles daran, diese externen Störfaktoren zu eliminieren. Seine Antwort ist die Oyster: ein Gehäuse, so dicht verschlossen wie eine Auster, die im Wasser lebt und ihr Inneres vor allen Unreinheiten schützt.
Verschraubt und wasserdicht
Die Idee des wasserdichten Gehäuses ist nicht völlig neu. Wilsdorf greift bestehende Ansätze auf und entwickelt sie weiter. So erwirbt er unter anderem ein Patent der Erfinder Paul Perregaux und Georges Perret, die eine verschraubte Krone entwickelt haben. Rolex kombiniert diese Lösung mit einem verschraubten Boden und einer verschraubten Lünette (dem Ring um das Zifferblatt, der das Glas fixiert) und setzt das Ganze industriell um.
Damit entsteht die erste wasserdichte Armbanduhr, die in grösserem Stil produziert wird. Wilsdorf selber ist derart überzeugt von dem Produkt, dass er Anfang 1927 vor skeptischen Händlern verkündet: «Meine Herren, wir bauen die beste Armbanduhr der Welt.»
Wilsdorf weiss allerdings auch: Technische Innovation allein genügt nicht. Er muss Vertrauen schaffen. Die Gelegenheit bietet sich im Oktober 1927: Die junge Londoner Sekretärin Mercedes Gleitze hat soeben nach mehreren gescheiterten Versuchen als erste britische Frau den Ärmelkanal durchschwommen. Kurz darauf sieht sie sich mit Zweifeln an dieser Leistung konfrontiert und kündigt eine weitere Überquerung an.
Wilsdorf erkennt das mediale Potenzial. Er bittet Gleitze, bei diesem erneuten Versuch eine seiner neuen Oyster-Uhren zu tragen. Die Überquerung muss zwar wegen schlechter Wetterbedingungen abgebrochen werden. Doch die Uhr, die Gleitze an einem Band um den Hals trägt, funktioniert auch unter diesen extremen Bedingungen einwandfrei.
Wilsdorf nutzt den Moment für einen beispiellosen PR-Coup. Er kauft für die damals exorbitante Summe von 40 000 Franken die gesamte Titelseite des für Frauenthemen und Sport bekannten britischen Massenblatts «Daily Mail» und verkündet den Erfolg der wasserdichten Uhr.
Es ist die Geburtsstunde des Testimonee-Konzepts, das Rolex bis heute pflegt. Prominente Träger sollen dabei die Leistungsfähigkeit eines Produkts glaubwürdig belegen. Die Botschaft ist klar: Wenn diese Uhr den Ärmelkanal überlebt, überlebt sie auch Ihren Alltag.
Parallel dazu schärft Wilsdorf die Markenführung. Seine Händler lässt er wissen, «dass es in Zukunft keine Rolex-Uhr mehr ohne den Rolex-Schriftzug auf dem Zifferblatt, im Innern der Uhrenschalen und auf dem Uhrwerk geben wird». Bis dahin trugen die Uhren auf dem Zifferblatt nicht den Namen der Marke, sondern jenen des Händlers, was Wilsdorf stets missfiel.
Was der Oyster-Uhr in diesem Moment noch fehlt, ist der passende Antrieb. Mit der verschraubten Krone ist das Werk zwar geschützt. Aber das tägliche Aufziehen bleibt ein Problem, denn jedes Öffnen setzt die Uhr erneut Staub und Feuchtigkeit aus und beansprucht die Dichtung.
Gesucht ist daher eine Lösung, die ohne diesen Eingriff auskommt. Auch diese Idee ist nicht neu – bereits im 18. Jahrhundert haben Uhrmacher mit automatischen Aufzügen experimentiert –, doch erst mit der Armbanduhr ergeben sich die nötigen Bewegungen, um solche Systeme zuverlässig zu betreiben. Anfang der 1930er Jahre gelingt es Rolex schliesslich, dieses Prinzip industriell umzusetzen: Ein Rotor im Innern der Uhr nutzt die Bewegungen des Handgelenks, um die Zugfeder kontinuierlich aufzuziehen. Damit wird die Uhr unabhängig vom manuellen Aufziehen durch das Drehen der Krone – und das wasserdichte Gehäuse der Oyster kann seine Stärke erstmals voll ausspielen. Die Oyster Perpetual ist geboren.
Wilsdorf schreibt dazu: «Wenn Sie sie am Tag mindestens sechs Stunden lang tragen, hört sie nicht auf, sich selbst aufzuziehen. Wenn Sie die Perpetual einmal an Ihrem Handgelenk tragen, können Sie sie – den Ölwechsel alle achtzehn Monate ausgenommen – vergessen.»
Diskretes Jubiläumsmodell
Dieses Jahr wird die Oyster hundert Jahre alt. Entsprechend gross war in den vergangenen Monaten die Neugier, ob und wie Rolex dieses Jubiläum inszenieren würde. Die Antwort fällt – wohl zur Überraschung vieler – diskret aus. Die neuen Uhren, die am Dienstag an der Genfer Uhrenmesse Watches and Wonders präsentiert wurde und der NZZ bereits vorab vorlagen, setzen keinen spektakulären Akzent. Vielmehr handelt es sich um eine zurückhaltende Hommage an das Basismodell der Marke. Dessen zentrale Merkmale – das wasserdichte Gehäuse (Oyster) und der automatische Aufzug (Perpetual) – prägen fast alle neueren Modelle, von der 1953 lancierten Submariner bis zur 2025 vorgestellten Land-Dweller.
Dazu gehören unter anderem vier Ausführungen der Oyster Perpetual. Nur eine davon ist ausdrücklich als Jubiläumsuhr gekennzeichnet: ein Modell mit 41 Millimetern Durchmesser, klassisch gehalten in Stahl und Gold sowie in der markentypischen Farbe Grün. Der Hinweis auf das Jubiläum bleibt diskret. Anstelle des üblichen Schriftzugs «Swiss made» findet sich bei 6 Uhr die Inschrift «100 years».
Die anderen drei Oyster-Perpetual-Modelle haben die Grössen 36, 34 und 28 Millimeter. Während die beiden kleineren Varianten dem klassischen Erscheinungsbild folgen, kommt die 36-Millimeter-Version mit einem mehrfarbigen, auffällig frechen Zifferblatt daher, ähnlich wie die Modelle aus dem Jahr 2023, die damals für Aufsehen gesorgt haben.
Die grösste technische Innovation, die Rolex diesen Frühling präsentiert, steckt in der Yacht-Master, von der es gleich zwei neue Modelle gibt. Die Uhr richtet sich an Segler, die den Countdown zum Start einer Regatta messen wollen. Neu lässt sich die Countdown-Funktion einfacher bedienen: Sie wird nicht mehr über die Lünette gesteuert, sondern direkt über seitliche Drücker. Der Countdown-Zeiger läuft zudem gegen den Uhrzeigersinn und macht so die verbleibende Zeit intuitiver fassbar.
Dass dieses Jahr die Yacht-Master überarbeitet wurde, dürfte nicht zuletzt damit zusammenhängen, dass Rolex sich wieder verstärkt dem Segelsport zuwendet. Das Sponsoring der Formel 1 hat die Marke im vergangenen Jahr aufgegeben.
Strengere Qualitätsstandards
Zum Jubiläum verschärft Rolex ausserdem seine internen Qualitätsstandards. Die sogenannte «Superlative Chronometer»-Zertifizierung, die seit dem Jahr 2015 für alle Modelle gilt, umfasst neu nicht mehr nur vier, sondern sieben Kriterien.
Neben der bereits etablierten Ganggenauigkeit von –2 bis +2 Sekunden pro Tag sowie Anforderungen an Wasserdichtigkeit, Gangreserve und den automatischen Aufzug prüft Rolex neu auch die Widerstandsfähigkeit gegen Magnetfelder, die allgemeine Zuverlässigkeit und Aspekte der Nachhaltigkeit. Die Tests erfolgen nach dem Zusammenbau der Uhr und ergänzen die externe Chronometerprüfung, bei der nur die Werke geprüft werden. Sie sollen sicherstellen, dass die Uhren ihre Leistung im Alltag dauerhaft erbringen.
Genau darauf zielte Hans Wilsdorf bereits mit der Oyster von 1926: Präzision und Zuverlässigkeit unter realen Bedingungen.
Aus dem E-Paper der „NZZ“ vom 15.04.2026
Gruss
Christian

-
Oh, das find‘ ich ungewöhnlich.
Hatte zwei seehr alte Chronissimo-Bänder mit Guinand-Schließe etwa 12 Jahre (vielleicht länger) ungetragen im Schrank vergessen.
Oben am EZM2 trag‘ ich gerade eines davon.
Alles gut, klebt auch nicht auf der Innenseite, fühlt sich an, wie frisch erworben.Hm, hatte das Band erst Ende 2024 montiert und die Uhr seither
nicht soo oft getragen. Habe dann mal in meinen Dokumenten
geschaut und musste feststellen, dass ich das Band doch schon 2009
erworben hatte und dann irgendwie nicht mehr dran gedacht
habe - bis eben 2024. Okay, kann man wohl nix gegen sagen…Gruss
Christian

-
Habe heute mal wieder die altbewährte 857
reaktiviert. Leider musste ich feststellen, dass
das gar nicht mal so alte Chronissimo den Geist
aufgegeben hat: Nicht nur die Verklebung hat sich
gelöst, zusätzlich ist das Leder auch noch gerissen.
Hat mich jetzt doch schon etwas geärgert.
Also Metallband wieder montiert…Gruss
Christian

-
Sitzen schon mal merkwürdige Gestalten rum…

Gruss
Christian

-
-
Unterwegs bei schier frühsommerlichen Temperaturen…
Gruss
Christian
