Guten Abend,
interessante Erkenntnisse.
Da ich ja weder Flieger, Taucher, Finanzplatz, Frau noch Einsatzkraft bin,
muss ich die eigentlichen Funktionen auf das Leben des ordinären Funktionslosen
herunterrechnen.
Immerhin finde ich die Rückwärtsfunktion durchaus für jegliches Kochgut mit
Minutenangaben optimal. Die Vorwärtsfunktion erscheint mir eher dort sinnwoll,
wo ich wissen will, wie lange ich schon da bin, kann also die Alternative für die
Stoppuhr sein, wenn die Sekunden nicht zählen.
Für das wohltemperierte Frühstücksei muss also die Stoppuhr her mangels anderer
einsetzbarerer Komplikationen.
Neulich habe ich mal gelesen, dass der Rückwärtsdrehring bei der Fliegeruhr eher
traditionelle Gründe hat für die Zeit damals, als man noch soundsolang in die eine
Richtung flog.
Vielleicht sollte man diese sogenannten Fliegeruhren demnächst als Kochuhren
verkaufen? Unlogischerweise tragen ja die meisten Köche Taucheruhren.
Nun ja, in der Tat, die philosophische Theoriendiskussion ist wohl tatsächlich
eher müßig, jeder muss wohl selbst wissen, was er mit seinem Ring dreht.
Für Sammler ist es bestimmt noch wichtig, damit diese sowohl eine Uhr mit
als auch ohne kaufen müssen, sonst bräuchten sie ja nur eine Uhr wie ich ...
wobei ... ach egal.
Mir leuchtet ja der Sinn und Verstand von rückwärts drehenden Ringen mehr ein,
aber inzwischen finde ich, man sollte beide haben, notfalls braucht man dann
doch zwei Uhren.
Ich würde dann mal meinen, es kann Sinn machen, muss es aber nicht.
Der Anwender entscheidet.
Gute Nacht!
Jürgen