Hallo
Sinn UX...ganze drei Tage alt.
Gruß Pit
Beiträge von Pit
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Hallo
Willkommen!
...wieviel Glashütte es noch gibt?...
Lass uns mal aufzählen!
Lange & Söhne, Glashütte Original, Union Glashütte, Nomos, Mühle, Bruno Söhnle, Moritz Grossmann, Tutima, B.Junge und Söhne, SUG baut Gehäuse für Mühle, Sinn und weitere, Wempe baut auch noch Uhren in der eigenen Chronometrie an der runderneuerten Sternwarte oben auf'm Berg und ich könnte mir durchaus vorstellen das es da draußen genügend Interessenten gibt, die bestrebt sind einen weiteren alten Namen aus dem Hut zu zaubern nur um "Glashütte" aufs Zifferblatt zu pappen.
Möglichkeiten gäbe es weiß Gott genug...link und die "Glashütter Regel" scheint dabei nicht wirklich ein Hindernis zu sein obwohl der Eine den Anderen durchaus schon vor den Kadi gezerrt hat...wegen der Wertschöpfung und so...
Das "Glashütte" auf dem Ziffernblatt lässt sich nämlich saugut vermarkten weil dieser kleine Ort im Erzgebirge eine wunderbare Uhrenhistorie hat, weil dort schon seit Dekaden geile Uhren gebaut werden auch wenn es zu DDR-Zeiten nur Gebrauchsuhren waren die vielleicht etwas weniger cool daher kamen.
Nach der Wende sind halt einige Idealisten und Visionäre in den Ort gekommen um den Laden uhrentechnisch wieder ans Laufen zu kriegen.
Schwertner kam aus Düsseldorf, hat einen alten Lange Entwurf mithilfe von Susanne Günther überarbeiten lassen und als Nomos Tangente verkauft.
Lange&Söhne hätte es ohne den Visionär Günter Blümlein, Walter Lange und der Schützenhilfe der Schweizer IWC erst gar nicht gegeben.
Glashütte Original ging aus der GUB hervor. Etwas später kam Union als Zweitmarke dazu. Google mal nach Heinz W. Pfeifer.
Mühle war schon immer da und ist eigentlich der einzige wirkliche authentische Glashütter Uhrenbetrieb...
Hier noch ein bißchen Lesestoff link
Zu Deiner zweiten Frage...
Mühle verdiente sein Geld ursprünglich mit der Seefahrt, soll heißen, daß sie Schiffe mit Chronometern ausrüsteten. Das machen die heute noch so. Die Armbanduhren-Produktion gibt es erst seit den 90ern und ist mittlerweile die Haupteinnahmequelle. Die Uhren sind sportlich und robust, die Werke aus der Schweiz. Mühle ist cool!
Glashütte Original und Union Glashütte gehören zum gleichen Laden, der Schweizer Swatch Group.
2000 hat Heinz W. Pfeifer "seine" Uhrenmarken an den Uhrengiganten verkauft, der seitdem ein hübsches Sümmchen Franken und Euros investiert hat um die beiden Marken erfolgreich zu vermarkten. Glashütte Original deckt dabei das Premiumsegment mit feiner Manufakturware ab. Die Fertigungstiefe ist sehr hoch, die Uhren demnach sehr kostspielig.
Union Glashütte wird seit 2008 als eigenständige Uhrenmarke neu aufgebaut und gehört innerhalb der Swatch Group zum Toplevel.
Unter Pfeifer wurde Union noch als Zweitmarke geführt und bekam abgespeckte Manufakturwerke von Glashütte Original. Heute gibt es "nur" noch aufgehübschten ETA-Standard, was in der jüngeren Vergangenheit zu durchaus kontroversen Diskussionen führte.
Was uns zu deiner dritten und vierten Frage führt.
Ja und Ja....
Ich besitze den Union Belisar Chrono und ja...ich würde die Uhr vorbehaltlos weiter empfehlen. Ok, das Ding ist nicht billig aber die Verarbeitungsqualität ist auf einem sehr hohen Level, die Trageeigenschaften hervorragend und das Gangergebnis meiner Uhr phänomenal.
Im "Uhrenmagazin März/April 2013" wurde der Belisar-Chrono(in Titan) übrigens getestet und man kam zu einem Ergebnis das sich mit meinen Erfahrungen deckt.
Gruß Pit -
Hallo
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Lange & Söhne, Glashütte Original, Union Glashütte, Nomos, Mühle, Bruno Söhnle, Moritz Grossmann, Tutima, B.Junge und Söhne, SUG baut Gehäuse für Mühle, Sinn und weitere, Wempe baut auch noch Uhren in der eigenen Chronometrie an der runderneuerten Sternwarte oben auf'm Berg und ich könnte mir durchaus vorstellen das es da draußen genügend Interessenten gibt, die bestrebt sind einen weiteren alten Namen aus dem Hut zu zaubern nur um "Glashütte" aufs Zifferblatt zu pappen.
Möglichkeiten gäbe es weiß Gott genug...link und die "Glashütter Regel" scheint dabei nicht wirklich ein Hindernis zu sein obwohl der Eine den Anderen durchaus schon vor den Kadi gezerrt hat...wegen der Wertschöpfung und so...
Das "Glashütte" auf dem Ziffernblatt lässt sich nämlich saugut vermarkten weil dieser kleine Ort im Erzgebirge eine wunderbare Uhrenhistorie hat, weil dort schon seit Dekaden geile Uhren gebaut werden auch wenn es zu DDR-Zeiten nur Gebrauchsuhren waren die vielleicht etwas weniger cool daher kamen.
Nach der Wende sind halt einige Idealisten und Visionäre in den Ort gekommen um den Laden uhrentechnisch wieder ans Laufen zu kriegen.
Schwertner kam aus Düsseldorf, hat einen alten Lange Entwurf mithilfe von Susanne Günther überarbeiten lassen und als Nomos Tangente verkauft.
Lange&Söhne hätte es ohne den Visionär Günter Blümlein, Walter Lange und der Schützenhilfe der Schweizer IWC erst gar nicht gegeben.
Glashütte Original ging aus der GUB hervor. Etwas später kam Union als Zweitmarke dazu. Google mal nach Heinz W. Pfeifer.
Mühle war schon immer da und ist eigentlich der einzige wirkliche authentische Glashütter Uhrenbetrieb...
Hier noch ein bißchen Lesestoff link
Zu Deiner zweiten Frage...
Mühle verdiente sein Geld ursprünglich mit der Seefahrt, soll heißen, daß sie Schiffe mit Chronometern ausrüsteten. Das machen die heute noch so. Die Armbanduhren-Produktion gibt es erst seit den 90ern und ist mittlerweile die Haupteinnahmequelle. Die Uhren sind sportlich und robust, die Werke aus der Schweiz. Mühle ist cool!
Glashütte Original und Union Glashütte gehören zum gleichen Laden, der Schweizer Swatch Group.
2000 hat Heinz W. Pfeifer "seine" Uhrenmarken an den Uhrengiganten verkauft, der seitdem ein hübsches Sümmchen Franken und Euros investiert hat um die beiden Marken erfolgreich zu vermarkten. Glashütte Original deckt dabei das Premiumsegment mit feiner Manufakturware ab. Die Fertigungstiefe ist sehr hoch, die Uhren demnach sehr kostspielig.
Union Glashütte wird seit 2008 als eigenständige Uhrenmarke neu aufgebaut und gehört innerhalb der Swatch Group zum Toplevel.
Unter Pfeifer wurde Union noch als Zweitmarke geführt und bekam abgespeckte Manufakturwerke von Glashütte Original. Heute gibt es "nur" noch aufgehübschten ETA-Standard, was in der jüngeren Vergangenheit zu durchaus kontroversen Diskussionen führte.
Was uns zu deiner dritten und vierten Frage führt.
Ja und Ja....
Ich besitze den Union Belisar Chrono und ja...ich würde die Uhr vorbehaltlos weiter empfehlen. Ok, das Ding ist nicht billig aber die Verarbeitungsqualität ist auf einem sehr hohen Level, die Trageeigenschaften hervorragend und das Gangergebnis meiner Uhr phänomenal.
Im "Uhrenmagazin März/April 2013" wurde der Belisar-Chrono(in Titan) übrigens getestet und man kam zu einem Ergebnis das sich mit meinen Erfahrungen deckt.
Gruß Pit -
Hallo Holly
Willkommen!
Ich rate zu mehr Gelassenheit in Zusammenhang mit der oft zitierten Pionierarbeit des Genfer Unternehmens bei der Entwicklung der modernen Armbanduhr und tendiere eher zur Entmystifizierung der Rolex. Vieles was den Genfern so nachgesagt wurde entpuppte sich bei genauerer Betrachtungsweise als schon mal dagewesen. Hans Wilsdorf war in erster Linie ein begnadeter Marketingexperte der zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Dinge tat und wichtige Entwicklungen vorantrieb. Gleichwohl waren Rolexuhren immer hochwertige Produkte und das Festhalten an mechanischen Werken während der Quarzkrise hatte Vorbildcharakter für die ganze Schweizer Uhrenindustrie.
Zu Deiner Frage!
Ich denke in Fragen zur Wasserdichtigkeit der verschiedenen Rolex Modelle wird Dir keiner vollumfänglich Antworten geben können. Das Unternehmen selbst ist diesbezüglich nicht gerade als Kommunikationswunder bekannt, die Strategien nicht immer nachvollziehbar.
Natürlich könnte man sich einen breiten Einsatz der Triplockkrone bei allen Modellen des Rolex Portfolios vorstellen. Aber eine Krone alleine sorgt noch nicht für eine höhere Druckfestigkeit. Die Wasserdichtigkeit der GMT-Master 2 wird trotz Triplock auch nur bis 100m garantiert.
Die diversen Modelle sind für gewisse Einsatzszenarien entwickelt worden. Diese Erkenntnis ist nicht neu.
Die Submariner als Taucheruhr mit hoher Wasserdichtigkeit mit entsprechenden Materialstärken bei Gehäuse, Boden und Deckglas.
Die GMT Master für die Fliegerei.
Die Explorer für Abenteurer, Bergsteiger etc.
Die von Dir favorisierte Explorer 2 hat immer im Schatten der großen Klassiker gestanden. Während die wichtigsten Rolexentwicklungen vor allem in den 50ern angestoßen worden sind hat die Explorer 2, als Weiterentwicklung der Explorer, erst 1971 das Licht der Welt erblickt. Und auch hier hat man ein sehr spezielles Einsatzgebiet definiert. Diese Uhr wurde für Höhlenforscher, Vulkanologen, Polarexpeditionen usw. entworfen bei denen eine zusätzliche 24Std.-Anzeige durchaus Sinn macht und 100m Wasserdichtigkeit wohl vollkommen ausreicht, zumindestens in der Gedankenwelt der verantwortlichen Konstrukteure.
Unabhängig der Frage ob eine bis 100m wasserdichte Uhr für den Alltag ausreichend ist oder nicht, dürfte eine Explorer2 ohnehin deutlich leistungsfähiger sein als offiziell kommuniziert. Rolex ist dafür bekannt intern deutlich höhere Testdrücke abzurufen. Ich würde einen etwaigen Erwerb der Uhr nicht von der Konstruktion der Krone abhängig machen.
Gruß Pit -
Hallo Holly
Willkommen!
Ich rate zu mehr Gelassenheit in Zusammenhang mit der oft zitierten Pionierarbeit des Genfer Unternehmens bei der Entwicklung der modernen Armbanduhr und tendiere eher zur Entmystifizierung der Rolex. Vieles was den Genfern so nachgesagt wurde entpuppte sich bei genauerer Betrachtungsweise als schon mal dagewesen. Hans Wilsdorf war in erster Linie ein begnadeter Marketingexperte der zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Dinge tat und wichtige Entwicklungen vorantrieb. Gleichwohl waren Rolexuhren immer hochwertige Produkte und das Festhalten an mechanischen Werken während der Quarzkrise hatte Vorbildcharakter für die ganze Schweizer Uhrenindustrie.
Zu Deiner Frage!
Ich denke in Fragen zur Wasserdichtigkeit der verschiedenen Rolex Modelle wird Dir keiner vollumfänglich Antworten geben können. Das Unternehmen selbst ist diesbezüglich nicht gerade als Kommunikationswunder bekannt, die Strategien nicht immer nachvollziehbar.
Natürlich könnte man sich einen breiten Einsatz der Triplockkrone bei allen Modellen des Rolex Portfolios vorstellen. Aber eine Krone alleine sorgt noch nicht für eine höhere Druckfestigkeit. Die Wasserdichtigkeit der GMT-Master 2 wird trotz Triplock auch nur bis 100m garantiert.
Die diversen Modelle sind für gewisse Einsatzszenarien entwickelt worden. Diese Erkenntnis ist nicht neu.
Die Submariner als Taucheruhr mit hoher Wasserdichtigkeit mit entsprechenden Materialstärken bei Gehäuse, Boden und Deckglas.
Die GMT Master für die Fliegerei.
Die Explorer für Abenteurer, Bergsteiger etc.
Die von Dir favorisierte Explorer 2 hat immer im Schatten der großen Klassiker gestanden. Während die wichtigsten Rolexentwicklungen vor allem in den 50ern angestoßen worden sind hat die Explorer 2, als Weiterentwicklung der Explorer, erst 1971 das Licht der Welt erblickt. Und auch hier hat man ein sehr spezielles Einsatzgebiet definiert. Diese Uhr wurde für Höhlenforscher, Vulkanologen, Polarexpeditionen usw. entworfen bei denen eine zusätzliche 24Std.-Anzeige durchaus Sinn macht und 100m Wasserdichtigkeit wohl vollkommen ausreicht, zumindestens in der Gedankenwelt der verantwortlichen Konstrukteure.
Unabhängig der Frage ob eine bis 100m wasserdichte Uhr für den Alltag ausreichend ist oder nicht, dürfte eine Explorer2 ohnehin deutlich leistungsfähiger sein als offiziell kommuniziert. Rolex ist dafür bekannt intern deutlich höhere Testdrücke abzurufen. Ich würde einen etwaigen Erwerb der Uhr nicht von der Konstruktion der Krone abhängig machen.
Gruß Pit -
Moin Moin
Drei Sinn Uhren besitze ich. Wenn niemand was dagegen hat möchte ich von jeder Uhr eine kleine Serie abliefern.
Den Anfang macht die U1
Das erste Bild hat hat ein U-Boot der Klasse 206 als Hintergrund. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um U-21( Nato Kennung S170). Auf diesem Boot habe ich in den 80ern meinen Dienst verrichtet. 1998 wurde es außer Dienst gestellt und erst 2005 verschrottet. Nach Außerdienststellung von HDW vor der Verschrottung gerettet wurde es als Schenkung an die Stadt Eckernförde weitergereicht um als Museumsboot zu fungieren. Der Eckernförder Stadtrat hat es aber lieber an einen Schrotthändler in Amsterdam verkauft
. HDW soll "not amused" gewesen sein... By the way. Die Außenhülle dieses relativ alten Bootstyps (gebaut in den 70ern) bestand bereits aus dem Stahl aus dem Sinn seine U-Serie zusammentackert. Selbst einige Boote der noch älteren Klasse 205( U9-U12) bestanden schon aus diesem Material.@ Olaf:
Das mit dem `Uhr pur` ist gar keine schlechte Idee :gidee: . Mein zweites Photo...Die dritte Aufnahme ist noch etwas reduzierter und konzentriert sich mehr auf das Gehäuse.
...und für Leute die es gerne bunt mögen, gibt es noch einen EZM10-Style

Als nächstes werde ich mir die 103 vornehmen. Wir haben ja noch Zeit bis Oktober.
Ich wünsche allen Forumsmitgliedern ein erfolgreiches Jahr 2013.
Bis demnächst
Pit -
...Aus reiner Neugier noch eine Frage:
Weißt du eigentlich zufällig, wer der Hersteller dieser Uhr ist?
Bekommen hat sie mein Nachbar von der Bundeswehr als Geschenk.Gruß
JürgenHallo Jürgen
Nicht hundertprozentig weil......
...die Bundeswehr von verschiedenen Armbanduhrenherstellern beliefert wurde. Dabei gab es bei der Beschaffung durchaus Unterschiede bei der Auswahl von Einsatzzeitmessern für die diversen Einsatzkräfte. Maritime Einheiten wie die Kampfschwimmer wurden mit Uhren von IWC, Blancpain und am offiziellen Weg vorbei auch schon mal von Doxa ausgerüstet.
Piloten erhielten in den frühen Jahren Hanhart- (z.T. noch aus Wehrmachtsbeständen), Junghans- (mit dem legendären J88 Kaliber) sowie etwas später noch Heuer-Uhren. Auch Helmut Sinn lieferte Uhren, allerdings im Rahmen von Wartungsverträgen indem er Heueruhren umlabelte. Bei den vorgenannten Modellen handelte es sich aber ausschließlich um Handaufzugsuhren.
Der von Dir angezeigte Zeitmesser stammt aber aus der etwas jüngeren Geschichte der Bundeswehr und ist mit einem Lemania Automatikwerk cal.5100 ausgestattet. Diese Uhren kamen erstmals in den End 70ern beim fliegenden Personal, U-Bootfahrern und Einheiten des Heeres zum Einsatz.
Hersteller:
1.Orfina S.A Grenchen Lieferant: Porsche Design Birkenfeld
2.Arctos Lieferant: Arctos Philipp Weber Pforzheim
3.Tutima Lieferant: Tutima GmbH Ganderkesee
Die Uhren der zwei erstgenannten Hersteller unterscheiden sich nur marginal. Die Tutima ist an den eingelassenen rechteckigen Drückern gut zu erkennen. Mitunter gab es geringe Unterschiede bei den Zeigern. Als ehemaliger U-Bootfahrer sind mir Modelle von Heuer und Tutima gut in Erinnerung.
Um zu Deiner Frage zu kommen...
Ohne die Uhr genauer zu kennen würde ich bei dem angezeigten Modell mal vorsichtig zu einer Orfina tendieren.
Gruß PitPS: Einige Informationen dieses Aufsatzes habe ich aus dem famosen Buch 'Militäruhren-150 Jahre Zeitmessung beim deutschen Militär' von Konrad Knirim das ich jedem ans Herz lege möchte der sich für diese Art von Zeitmessern interessiert.
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...Aus reiner Neugier noch eine Frage:
Weißt du eigentlich zufällig, wer der Hersteller dieser Uhr ist?
Bekommen hat sie mein Nachbar von der Bundeswehr als Geschenk.Gruß
JürgenHallo Jürgen
Nicht hundertprozentig weil......
...die Bundeswehr von verschiedenen Armbanduhrenherstellern beliefert wurde. Dabei gab es bei der Beschaffung durchaus Unterschiede bei der Auswahl von Einsatzzeitmessern für die diversen Einsatzkräfte. Maritime Einheiten wie die Kampfschwimmer wurden mit Uhren von IWC, Blancpain und am offiziellen Weg vorbei auch schon mal von Doxa ausgerüstet.
Piloten erhielten in den frühen Jahren Hanhart- (z.T. noch aus Wehrmachtsbeständen), Junghans- (mit dem legendären J88 Kaliber) sowie etwas später noch Heuer-Uhren. Auch Helmut Sinn lieferte Uhren, allerdings im Rahmen von Wartungsverträgen indem er Heueruhren umlabelte. Bei den vorgenannten Modellen handelte es sich aber ausschließlich um Handaufzugsuhren.
Der von Dir angezeigte Zeitmesser stammt aber aus der etwas jüngeren Geschichte der Bundeswehr und ist mit einem Lemania Automatikwerk cal.5100 ausgestattet. Diese Uhren kamen erstmals in den End 70ern beim fliegenden Personal, U-Bootfahrern und Einheiten des Heeres zum Einsatz.
Hersteller:
1.Orfina S.A Grenchen Lieferant: Porsche Design Birkenfeld
2.Arctos Lieferant: Arctos Philipp Weber Pforzheim
3.Tutima Lieferant: Tutima GmbH Ganderkesee
Die Uhren der zwei erstgenannten Hersteller unterscheiden sich nur marginal. Die Tutima ist an den eingelassenen rechteckigen Drückern gut zu erkennen. Mitunter gab es geringe Unterschiede bei den Zeigern. Als ehemaliger U-Bootfahrer sind mir Modelle von Heuer und Tutima gut in Erinnerung.
Um zu Deiner Frage zu kommen...
Ohne die Uhr genauer zu kennen würde ich bei dem angezeigten Modell mal vorsichtig zu einer Orfina tendieren.
Gruß PitPS: Einige Informationen dieses Aufsatzes habe ich aus dem famosen Buch 'Militäruhren-150 Jahre Zeitmessung beim deutschen Militär' von Konrad Knirim das ich jedem ans Herz lege möchte der sich für diese Art von Zeitmessern interessiert.
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Hallo Jürgen
Seriös und gut sortiert...
Uhrenarmband-Versand
Gruß Pit -
Hallo Jürgen
Seriös und gut sortiert...
Uhrenarmband-Versand
Gruß Pit -
Hallo
Ich hätte da mal Fragen.
Warum meldest du dich mit einem link zu einem Onlineshop von Modeuhren
an? Meines Wissens nach handelt es sich hier um ein Diskussionsforum für eine ganz spezielle Uhrenmarke und nicht um eine Werbeplattform für kommerzielle Anbieter. In anderen Uhrenforen wird das mitunter sehr kritisch gesehen, solche links umgehend gelöscht, der thread geschlossen und der User verwarnt.
By the way...verkaufst Du Sinn Uhren? Bist du Depothändler? Kannst Du der werten Forumsgemeinschaft günstige Preise für Sinn Uhren anbieten? ...z.B. 'ne neue U2 für 1000€ oder so....
In freudiger Erwartung Deiner Antworten...
Pit -
Hallo
Ich hätte da mal Fragen.
Warum meldest du dich mit einem link zu einem Onlineshop von Modeuhren
an? Meines Wissens nach handelt es sich hier um ein Diskussionsforum für eine ganz spezielle Uhrenmarke und nicht um eine Werbeplattform für kommerzielle Anbieter. In anderen Uhrenforen wird das mitunter sehr kritisch gesehen, solche links umgehend gelöscht, der thread geschlossen und der User verwarnt.
By the way...verkaufst Du Sinn Uhren? Bist du Depothändler? Kannst Du der werten Forumsgemeinschaft günstige Preise für Sinn Uhren anbieten? ...z.B. 'ne neue U2 für 1000€ oder so....
In freudiger Erwartung Deiner Antworten...
Pit -
Hallo
In der U1 werkelt das ETA 2824 in der Qualitätsstufe 'Top'. Meines Wissens nach wird im Hause Sinn keine weitere Wertschöpfung an diesem Werk getätigt. Mag sein das hier nochmal die Reglage geprüft wird.
In welcher Qualitätsstufe Breitling seine ETA's einkauft ist mir nicht bekannt. Allerdings durchlaufen diese die hauseigene Chronometrie wie folgt:
Einbau einer verbesserten Zugfeder
Optimieren des Zusammenspiels von Anker und Ankerrad
Zentrierung der Spirale
Auswuchten der Unruh
Einregulierung des Werkes in fünf Positionen
und Vorlage der Werke bei der COSC zur Chronometerprüfung.
Desweiteren werden die Werke noch hübsch veredelt mit Perlage etc.
Quelle: Chronos Sonderheft 'Sportuhren 2010'.
Ist das den Mehrpreis von 1200€ wert? Keine Ahnung. Der Markt nimmt die Preise von Breitling auf jeden Fall mal an. Das Unternehmen vermarktet seine Uhren sehr erfolgreich.
Man darf natürlich nicht vergessen, das Breitling den klassischen Konzessionärshandel bevorzugt während Sinn seine Uhren direkt vertreibt. Gut das wir nicht in Japan wohnen. Dort muß eine Sinn mit dem Faktor 1.8 gegenüber deutschen Preisen bezahlt werden was die Frankfurter Zeitmesser dann doch wieder in die Nähe einer Breitling rückt.....
Gruß Pit -
Hallo
In der U1 werkelt das ETA 2824 in der Qualitätsstufe 'Top'. Meines Wissens nach wird im Hause Sinn keine weitere Wertschöpfung an diesem Werk getätigt. Mag sein das hier nochmal die Reglage geprüft wird.
In welcher Qualitätsstufe Breitling seine ETA's einkauft ist mir nicht bekannt. Allerdings durchlaufen diese die hauseigene Chronometrie wie folgt:
Einbau einer verbesserten Zugfeder
Optimieren des Zusammenspiels von Anker und Ankerrad
Zentrierung der Spirale
Auswuchten der Unruh
Einregulierung des Werkes in fünf Positionen
und Vorlage der Werke bei der COSC zur Chronometerprüfung.
Desweiteren werden die Werke noch hübsch veredelt mit Perlage etc.
Quelle: Chronos Sonderheft 'Sportuhren 2010'.
Ist das den Mehrpreis von 1200€ wert? Keine Ahnung. Der Markt nimmt die Preise von Breitling auf jeden Fall mal an. Das Unternehmen vermarktet seine Uhren sehr erfolgreich.
Man darf natürlich nicht vergessen, das Breitling den klassischen Konzessionärshandel bevorzugt während Sinn seine Uhren direkt vertreibt. Gut das wir nicht in Japan wohnen. Dort muß eine Sinn mit dem Faktor 1.8 gegenüber deutschen Preisen bezahlt werden was die Frankfurter Zeitmesser dann doch wieder in die Nähe einer Breitling rückt.....
Gruß Pit -
...Nun habe ich schon drei Mal folgendes Problem nach dem Aufziehen und Stellen bemerkt: Die Uhr lief plötzlich rasant schnell mit ca. 5min Vorgang pro Stunde!
Kann es sein, dass sich irgendwas in der Mechanik beim Stellen verhakt hat? ...Schöne Grüsse,
Fliegerfrank
Hallo
..vielleicht ist auch nur die Unruhspirale ausgehangen....
Kann passieren. Das Einhängen dauert nicht lange.
Gruß Pit -
...Nun habe ich schon drei Mal folgendes Problem nach dem Aufziehen und Stellen bemerkt: Die Uhr lief plötzlich rasant schnell mit ca. 5min Vorgang pro Stunde!
Kann es sein, dass sich irgendwas in der Mechanik beim Stellen verhakt hat? ...Schöne Grüsse,
Fliegerfrank
Hallo
..vielleicht ist auch nur die Unruhspirale ausgehangen....
Kann passieren. Das Einhängen dauert nicht lange.
Gruß Pit -
Hallo Chrille
Willkommen!
POT=Point of time
U2 an Leder oder Silikon: 1830€
U2 mit Metallband: 1975€
Währungsrechner
Gruß Pit -
Hallo Chrille
Willkommen!
POT=Point of time
U2 an Leder oder Silikon: 1830€
U2 mit Metallband: 1975€
Währungsrechner
Gruß Pit -
Hallo Pit,
Komm ich da auch heute um ne Spiegelreflex nicht rum?Hallo Stefan
Das kann ich Dir ehrlicherweise nicht sagen. Der Markt ist so groß, daß ich nicht ausschließen will das es da draußen kleine Systemkameras gibt, die auch "nah können". Es gibt Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte und ich weiß nicht was noch alles. Es kommt halt auch immer darauf an welche Bildqualität gewünscht wird. Spezielle Makro-Objektive sind halt die beste, bequemste aber in der Regel auch die kostspieligste Variante.Kannst du das mit dem "Fastfood"-JPG nochmal kurz und knapp für Doofe erklären?
Ebenso: was macht die Kamera noch mit dem Bild (was ich evtl. nicht will), und was macht den Unterschied bei RAW und Gimp :cl:Bitte nichts durcheinander schmeißen. Gimp ist ein Bildbearbeitungsprogramm. JPEG, TIFF oder RAW sind Graphikformate. Es gibt darüber hinaus noch viel mehr Bildbearbeiter und noch mehr Graphikformate. Mit Gimp besitzt Du ein sehr mächtiges Programm mit dem Du die Graphikformate bearbeiten kannst. Wer Windows nutzt wird seine Bilder wahrscheinlich mit den diversen Photoshop-Spielarten bearbeiten. Bitte verwechsle Bildbearbeitung nicht mit Bildmanipulation. Es geht hier nicht um das Wegretuschieren von Rolexuhren oder Gesichtsfältchen sondern darum das Maximale an Bildqualität aus den Aufnahmen heraus zu holen. Das Jpeg Format ist dabei stark limitierend.
Ich empfehle Dir zwei Videos die den Unterschied gut beschreiben...
RAW oder Jpeg, die Erste
RAW oder Jpeg, die Zweite
Gruß Pit -
Mit dem Gefummel meinte ich schlicht und ergreifend nachbearbeitete Bilder jeglicher Art
Ist halt nicht meins, ich liebe Fotos pur, so wie sie entstanden sind
Hallo Stefan
Das ist ja auch in Ordnung so. Du solltest dabei aber nicht vergessen das Deine Kamera in der Regel bereits nachgefummelt hat wenn sich das Fastfood-Jpeg auf dem Speicherchip verewigt.ZitatNochmal zur Kamerafrage:
ich will keine Bilder formen, sondern gute Fotos machen
danke für Deine Tips, werde mir die Apparate mal anschauen
Was ist an der LX5 notwendig besser als an der LX2/LX3.
Mir ist das lichtstarke Objektiv mit F2.0 aufgefallen, das wird es sein oder?Naja, die LX5 ist halt die aktuellste Evolutionsstufe der kreativen Kleinlumixe. Denn größten Umbruch gab es bei LX2 zu LX3. Die LX3 bekam, wie Du schon festgestellt hast, ein anderes Objektiv mit besserer Lichtstärke aber auch anderem Brennweitenbereich (24-74 gegenüber 28-112 bei der LX2) verpasst. Der Chip wurde größer, das LCD Display besser und, und, und....
ZitatDa muss ich mich wohl nochmal einlesen

Am Besten schmeißt Du mal die Datenkrake an. LX2+LX3+LX5 oder so ähnlich. Die Informationen dürften ausreichend sein.
ZitatIst die LX2 nun für Uhrennahaufnahmen und Makros sinnvoll: ja oder ne
:cl:Makros mit der LX2? Kurz und schmerzlos: Nein. Am nächsten kommst Du dem Objekt im Weitwinkelstellung und dann etwa 5cm nah was aber immer noch keinen wirklichen Makrobereich abbildet.
Anbei ein schnell geschossenes Photo "aus der Hüfte". Viel näher dürfte es nicht gehen.Nur um den Unterschied aufzuzeigen zum Vergleich eine Aufnahme mit der Pentax K5, die Makro kann(35mm Makro Objektiv). Gleiche Aufnahmesituation wie zuvor...und ich war noch nicht mal richtig nah dran.
Wenn Du also Nahaufnahmen machen möchtest kommst Du wohl um dementsprechendes Equipment nicht herum. Kompakte Kameras dürften hier keine Lösung sein.
Wenn Du der Kleinen aber etwas Luft gibst, Dir ein bißchen Zeit nimmst und die kreativen Möglichkeiten der LX* nutzt macht die Lumix einen Heidenspaß. Nachfolgende Photos sind mit der Panasonic Lumix LX2 aufgenommen worden, erkennbar am Seitenverhältnis von 16:9. Das Uhrenphoto ist von heute mittag, die Pflanze ist vom Herbst 2011.
Have a lot of fun.
Gruß Pit