Ich habe mal versucht, mich von der kontroversen Thematik "braucht der Stab einen Einsatzzeitmesser" zu lösen, und mich nur mit der Uhr als neuer SINN-Uhr beschäftigt. Ergebnis:
Was ich mag:
- SINN bleibt dem Markenkern treu und bringt einen neuen EZM, also eine Tool-Watch, funktional zugeschnitten auf eine dedizierte Zielgruppe
- Zusammenarbeit mit einem Vertreter aus dieser Zielgruppe, damit es "passt" (siehe spezielle Drehringskala)
- Kein bling-bling, sondern genau das, was man von einem EZM erwartet: Ar, antimagnetisch, wadi, temperaturresistent, Ablesbarkeit,...
- Kleines optisches Detail: die grau abgesetzte Minuterie auf dem ansonsten schwarzen ZB
Was ich nicht so mag:
- Nichts wirklich neues, insbesondere keine neue Technologie, alles der allzu altbekannte Baukasten
- Der Drehring mit der kombinierten 35min und 4hr Skala hat für mich persönlich keinen funktionalen Mehrwert, eher das Gegenteil
- Aufgesetzte hybrid-keramische Leuchtelemente *)
- Die "4" und die "8" sind mir optisch zu dominant, ohne dass ich dafür eine funktionale Notwendigkeit erkennen kann
- Bin auch kein Fan von mehrfarbigen Lumes, aber all das ist Geschmacksache
(*) Anmerkung zu den aufgesetzten hybrid-keramischen Leuchtelementen: dass mich die stören, ist mir schon bei der neuen 903 und der Jagduhr aufgefallen, und kürzlich wieder bei der neuen Startimer von Alpina. Ich weiß ja, dass die Dinger hammermäßig leuchten, und dass man sie in beliebigen Formen herstellen kann, ist schon cool. Aber ich werde einfach nicht warm damit. Sie sehen für mich durch die fehlende Einfassung immer irgendwie unfertig aus, wie Prototyp aus dem 3D-Drucker, und leider auch alles andere als wertig 