Beiträge von Arktis66
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Ist meine "Opfer- und Strapwechseluhr".
Heute war mir nach Farbe und ich muss mal handwerklich Tätig sein, also genau die richtige Zwiebel.
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@Gummionkel: Wer länger als 3 Monate bei Sinn nicht gekauft hat, der wird ausgesperrt

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@Gummionkel: Wer länger als 3 Monate bei Sinn nicht gekauft hat, der wird ausgesperrt

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@Sele: Die Alternative ist Verkäufer bei Sinn - bewirb Dich.
Ach, das könnte ein Problem sein, dort werden Autoverkäufer bevorzugt eingestellt, also eher was für unseren BigBen

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@Sele: Die Alternative ist Verkäufer bei Sinn - bewirb Dich.
Ach, das könnte ein Problem sein, dort werden Autoverkäufer bevorzugt eingestellt, also eher was für unseren BigBen

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Meist hängt ja noch mehr dran als viel Arbeit. Eine Spirale mit einem gewaltigen Sog.
Arbeit bedeutet Geld, Geld bedeutet Konsum. Je mehr man hat, je mehr will man. Fatale Spirale.Mit dem weniger arbeiten ist damals auch ganz langsam meine Ehe gestorben. Was im nachhinein gut war.
Da wurde dann halt statt 5 x im Jahr, nur noch 2x im Jahr in Urlaub gefahren, das Auto musste jetzt statt einem Jahr, 5 Jahre halten.
Madame kam damit nicht klar.
10 Jahre hat es gedauert, dann bin ich aus dieser Ehe ausgestiegen.Tolle Bilanz, Job reduziert, Ehe geplatzt. Da kommen schon leise Zweifel auf, doch ich hatte mehr Lebensqualität gewonnen.
Vielleicht egoistisch, vieleicht der einzig gehbare Weg, keine Ahnung.Dann kam die Zeit wo man als Single den Marktwert testet, 5 Jahre von einer Beziehung in die Andere gestolpert, unterm Strich nix dabei was sich gelohnt hätte.
2005 stand ich dann am offenen Grab meines Vaters und mir ging mein Leben durch den Kopf, was hast Du gemacht, was ist draus geworden.
Nüchtern betrachtet eine miese Bilanz. Für mich aber der goldene Weg.Heute habe ich meine Mitte gefunden, bin seit 6 Jahren mit jemand zusammen, perfekt gibt es nicht, aber nah dran.
Was ich damit sagen möchte, ich habe noch rund 15 Jahre gebraucht um nach dem drastischen Rückzug aus dem Job, zu mir zu finden.
Heute kann ich sagen, ich bin zu 95% zufrieden. Weniger ist oft mehr.
Früher hat es mir einen Kick versetzt, z.B. mal schnell über´s Wochenende in die Schweiz zu fahren, in Zürich shoppen, teuer essen, etc.
Heute freue ich mich wenn ich mit meinem Hund draußen unterwegs bin, ja es ist mir sogar lieber als die Zeit von damals.
Also alles richtig gemacht.
Da ich jemand bin der von außen keine Hilfe annimmt, habe ich das alles mit mir selbst ausmachen müssen. Hat gedauert, aber es klappte.
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Meist hängt ja noch mehr dran als viel Arbeit. Eine Spirale mit einem gewaltigen Sog.
Arbeit bedeutet Geld, Geld bedeutet Konsum. Je mehr man hat, je mehr will man. Fatale Spirale.Mit dem weniger arbeiten ist damals auch ganz langsam meine Ehe gestorben. Was im nachhinein gut war.
Da wurde dann halt statt 5 x im Jahr, nur noch 2x im Jahr in Urlaub gefahren, das Auto musste jetzt statt einem Jahr, 5 Jahre halten.
Madame kam damit nicht klar.
10 Jahre hat es gedauert, dann bin ich aus dieser Ehe ausgestiegen.Tolle Bilanz, Job reduziert, Ehe geplatzt. Da kommen schon leise Zweifel auf, doch ich hatte mehr Lebensqualität gewonnen.
Vielleicht egoistisch, vieleicht der einzig gehbare Weg, keine Ahnung.Dann kam die Zeit wo man als Single den Marktwert testet, 5 Jahre von einer Beziehung in die Andere gestolpert, unterm Strich nix dabei was sich gelohnt hätte.
2005 stand ich dann am offenen Grab meines Vaters und mir ging mein Leben durch den Kopf, was hast Du gemacht, was ist draus geworden.
Nüchtern betrachtet eine miese Bilanz. Für mich aber der goldene Weg.Heute habe ich meine Mitte gefunden, bin seit 6 Jahren mit jemand zusammen, perfekt gibt es nicht, aber nah dran.
Was ich damit sagen möchte, ich habe noch rund 15 Jahre gebraucht um nach dem drastischen Rückzug aus dem Job, zu mir zu finden.
Heute kann ich sagen, ich bin zu 95% zufrieden. Weniger ist oft mehr.
Früher hat es mir einen Kick versetzt, z.B. mal schnell über´s Wochenende in die Schweiz zu fahren, in Zürich shoppen, teuer essen, etc.
Heute freue ich mich wenn ich mit meinem Hund draußen unterwegs bin, ja es ist mir sogar lieber als die Zeit von damals.
Also alles richtig gemacht.
Da ich jemand bin der von außen keine Hilfe annimmt, habe ich das alles mit mir selbst ausmachen müssen. Hat gedauert, aber es klappte.
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Bei Deiner Uhrenflipperei hatte ich mir schon gedacht, dass Du keinen Vollzeitjob hast - SCNR

Der Gummionkel hat den Durchblick

Wobei ich schon lange nix geflippert habe, seit Juni/Juli schon nicht mehr und geplant ist da in absehbarer Zeit auch nix, also Zeit für das Jobcenter

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Bei Deiner Uhrenflipperei hatte ich mir schon gedacht, dass Du keinen Vollzeitjob hast - SCNR

Der Gummionkel hat den Durchblick

Wobei ich schon lange nix geflippert habe, seit Juni/Juli schon nicht mehr und geplant ist da in absehbarer Zeit auch nix, also Zeit für das Jobcenter

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Aus heutiger Sicht waren die kamikazeähnlichen Autofahrten das gefährlichste an der Sache. 1000km am Stück gerissen, nur mal zum tanken und pinkeln angehalten.
Immer linke Spur, gerast, gedrängelt, ausgebremst, rechtsüberholt, bei Stau über den Standstreifen gedonnert, etc.Selten erwischt worden, mein Verkehrsumfeld und ich hatten auch damals einen guten Schutzengel.
Aus heutiger Sicht hätte mir lebenslänglich der Führerschein entzogen gehört.
Strafzettel hat die Firma bezahlt, drohende Fahrverbote und Verfahren wegen Nötigung, etc., der Firmenadvokat abgebogen.
Für was das alles? Um 14 fette Monatsgehälter einzustreichen, Bonuszahlungen in beträchtlicher Höhe abzuschöpfen und und und.
Ziemlich bescheuert, aber das war halt so.
Heute könnte ich das gar nicht mehr, da mache ich mir schon ins Hemd wenn ich mal kurz 180 fahre, früher hat man sich da nix bei gedacht, und nochmal das Gaspedal durchgedrückt.
Ich darf nicht dran denken, mir wird übel.
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Aus heutiger Sicht waren die kamikazeähnlichen Autofahrten das gefährlichste an der Sache. 1000km am Stück gerissen, nur mal zum tanken und pinkeln angehalten.
Immer linke Spur, gerast, gedrängelt, ausgebremst, rechtsüberholt, bei Stau über den Standstreifen gedonnert, etc.Selten erwischt worden, mein Verkehrsumfeld und ich hatten auch damals einen guten Schutzengel.
Aus heutiger Sicht hätte mir lebenslänglich der Führerschein entzogen gehört.
Strafzettel hat die Firma bezahlt, drohende Fahrverbote und Verfahren wegen Nötigung, etc., der Firmenadvokat abgebogen.
Für was das alles? Um 14 fette Monatsgehälter einzustreichen, Bonuszahlungen in beträchtlicher Höhe abzuschöpfen und und und.
Ziemlich bescheuert, aber das war halt so.
Heute könnte ich das gar nicht mehr, da mache ich mir schon ins Hemd wenn ich mal kurz 180 fahre, früher hat man sich da nix bei gedacht, und nochmal das Gaspedal durchgedrückt.
Ich darf nicht dran denken, mir wird übel.
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Der Job kann einen schon fressen. Das kenne ich zu gut. Nach dem Studium in einer Firma angefangen, Mutterkonzern USA, Zweigwerk Dänemark, Töchter in der ganzen Welt verteilt.
Zusammen mit einem Kollegen haben wir als Branchenkenner ( er Biologe, ich Chemiker ) unter lauter Kaufleuten den techn. Bereich geleitet.
Forschung war in Dänemark. Natürlich hat man da auch mitgeforscht ( mit forschen müssen ), dazu Kundenbesuche ( Bayer, BASF, Regierungseinrichtungen ) um Produkte in den markt zu bringen.
Was war das Ende vom Lied? Jedes Jahr 60 - 70 tsd km im Auto in unverantwortlicher Weise durch die Gegend gefetzt. Um 4 Uhr aufgestanden, mal schnell nach Kopenhagen gefahren, dort bis in die Nacht gehackter, um Mitternacht ins Auto und zurück ( auf der Fähre etwas gepennt, auf einem Rastplatz später nochmal etwas ), man hatte ja den nächsten Tag um 9 schon einen Termin in Bonn. Was mit dem Auto nicht mehr ging, wurde mit dem Flieger gemacht. 5 Jahre lang, 14-18 Stunden täglich, dazu noch Familie Haus und Kind.
Mein Kollege ist dann einen Tag vor seiner Hochzeit umgefallen - doppelter Herzinfarkt, sofort tot, mit 35.
Ich bekam auch gesundheitliche Probleme, hab 2 Jahre später hingeworfen, arbeite seit dem nicht mehr, nur noch als freier Gutachter. Geld ist zwar weniger, doch die Lebensqualität ist enorm gestiegen.
Hätte ich weiter gemacht, wäre ich wahrscheinlich über kurz oder lang mit dem Auto an einem Brückenpfeiler kleben geblieben, nicht aus Suizidgründen, einfach aus Übermüdung und Stress.Heute sind 20 Jahre vorbei und ich habe meinen Schritt nicht einen Tag bereut.
Hätte gar keine Zeit mehr täglich auf die Arbeit gehen zu müssen

Weniger ist oft mehr.