Burn-Out und seine Folgen

  • Die Autofahrerei unter Termindruck kenne ich auch zu gut. Mein Führerschein war auch öfters temporär "auf Urlaub". Bei 17 Punkten in Flensburg habe ich dann die Notbremse gezogen. Heute halte ich mich nahezu an alle Tempolimits. Habe nun 0 Punkte.

    Hätte gar keine Zeit mehr täglich auf die Arbeit gehen zu müssen :rofl:

    Bei Deiner Uhrenflipperei hatte ich mir schon gedacht, dass Du keinen Vollzeitjob hast - SCNR :D :nww:

  • Bei Deiner Uhrenflipperei hatte ich mir schon gedacht, dass Du keinen Vollzeitjob hast - SCNR :D :nww:


    Der Gummionkel hat den Durchblick :rofl:

    Wobei ich schon lange nix geflippert habe, seit Juni/Juli schon nicht mehr und geplant ist da in absehbarer Zeit auch nix, also Zeit für das Jobcenter :o:

  • "Irgendwas mache ich falsch" könnte man meinen.... :whistling2:
    aber anders wird ein Schuh draus: andere machen es richtig oder besser oder haben die Konsequenzen gezogen :thumbup: :kow: :hatoff:

    Gruß

    Selespeed

    Consul de Guinand (Markenbotschafter)
    Calendar Master (Sinn-Forumskalender)
    Stefan alias Selefan alias Sele-Blue alias Han-Sele alias For-Sele alias Cir-Sele :D
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    Bevor isch misch uffreesch is mers liewer egaaal!

  • Stefan, Du machst solange nichts falsch, solange Du Dich nicht auspowerst. Schalte einen Gang zurück, specke ab bei Arbeitszeit und Lohn, es rentiert sich immer. Dann kaufst Dir halt eine Uhr weniger, dafür biste gesund und ausgeglichen. Was glaubst Du wie sich Frau und Kinder freuen und diese Freude kommt zurück. Du kannst ihnen das geben, endlich, was ihnen vorher gefehlt hat. Wegen ein paar Kröten mehr, Deine Lieben vernachlässigen, Deine Gesundheit ruinieren, rechnet sich nie. Freuen tut sich nur der Arbeitgeber, hat er doch einen Deppen mehr gefunden, welcher sich für die Firma ruiniert.Er lacht sich ins Fäustchen und Du springst in die Kiste. Finde ich toll. :?:

    Ich habe gar alles zurückgelassen, am Meisten bis zu diesem Schritt , meine Lebenseinstellung. Ich weiß wovon ich spreche.

    Tschüss an Dich und an alle Anderen auch, und seid klug.

    Uhropa.

    _____________________________________________________________
    Tschüss

    :peter: Peter

    Man verfällt einer Leidenschaft ganz oder nicht.
    Wenn nicht, dann ist es keine Leidenschaft,
    wenn doch, muss sie Erfüllung finden.

  • Mein lieber Scholli, das Thema hat`s aber in sich.
    Jetzt ich:
    Ich habe über 10 Jahre täglich mindestens 12 Stunden, meist 14-16 Stunden gearbeitet. Von Montag bis Freitag keine Zeit für Niemand, auch nicht für mich.
    Die Frau, die das nicht mitmacht, hat`s nicht verstanden und ist einfach nicht die Richtige.
    Mein Auto kannte nur die linke Spur. Immer so schnell als möglich unterwegs, immer Vollgas. Und dabei immer telefonieren, denn Zeit ist Geld.
    Um Notizen zu machen, kann man während der Fahrt auch ganz gut mit dem Knie lenken, dann hat man auch noch eine Hand frei für die Zigarette.
    A propos Zigaretten: 2 Schachteln habe ich durchgezogen, das bedeutet: alle 30 Minuten eine Zigarette.

    Unterwegs gab es einige, die nicht Schritt halten konnten: Pseudo-Kranke mit Burnout, Leute die angeblich nicht mehr schlafen konnten und die Anderen, denen das "Leben" wichtiger war.
    Ok, weiter, mit denen kannste keinen Krieg gewinnen, war damals meine Reaktion.

    Das Ganze habe ich nicht für die Firma gemacht, sondern für mich. Für die Anerkennung, für die Karriere und das liebe Geld.
    Das Entscheidende ist, dass man nicht die Firma dafür verantwortlich macht, sondern sich selbst.
    Das muss man verstanden haben, um den Wandel hinzubekommen.
    Nicht die anderen sind es. Du bist es.

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Find ich toll, ist ironisch gemeint (aber ich darf ja seit längerer Zeit schon keinen IRONIE Smiley mehr verwenden,

    hat Onkel Gummifrank gesagt).

    _____________________________________________________________
    Tschüss

    :peter: Peter

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    wenn doch, muss sie Erfüllung finden.

  • Klar, ist man es selbst und man kann es nicht der Firma anlasten, aber der Firma kommt es zu Gute und Du hast den Schaden.

    Die Firma hat nichts dagegen wenn Du Dich für sie aufreibst, Dein ICH aber schon, und letztendlich bist Du der Verlierer, wenn Du

    an Deinem Körper Raubbau betreibst.

    (Bei Dir ist das aber ein bißchen anders, weil Du in mein schönes Heimatland fährst, um Dich zu regenerieren und völlig generalüberholt

    an Laib und Seele wieder zurückkehrst. ((wieder ohne Ironie Smiley)).

    Pfiat Di, Andy, (im Tuxertal hat's schon Schnee). Zwoa Brettln a gführiger Schnee, juchhe, dös isch halt mei höchschte Idee .....

    _____________________________________________________________
    Tschüss

    :peter: Peter

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    wenn doch, muss sie Erfüllung finden.

  • Ja in der Tat,
    das Thema hats in sich :whistling:
    Andi, dass Du auch so ein Workoholik warst, hab ich mir schon gedacht, bei Deinem Job... :pinch:
    Ich hoffe Du bist inzwischen schlauer und jagst Dich nicht mehr selbst ^^
    Wann und wie hast DU den "Wandel" denn hinbekommen :S

    Den Satz hab ich aber nicht so ganz gepeilt:
    "Die Frau, die das nicht mitmacht, hat`s nicht verstanden und ist einfach nicht die Richtige."
    Wie meinsten das :cl:

    Gruß

    Selespeed

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  • Wann und wie hast DU den "Wandel" denn hinbekommen


    Irgendwann habe ich verstanden, dass ich ein Produktionsfaktor bin und austauschbar.
    Eigentlich weiss das jeder, man will das nur nicht wahrhaben. Man nimmt sich selbst zu wichtig.
    ich began, viele Dinge genauer zu beobachten und habe versucht, in kleinen Schritten die Prioritäten zu verschieben. Und was Wunder: Es funktioniert einwandfrei.
    "80% des Stresses macht man sich selbst" , ist auch so eine Weisheit, die mMn zu 100% stimmt.

    Den Satz hab ich aber nicht so ganz gepeilt:
    "Die Frau, die das nicht mitmacht, hat`s nicht verstanden und ist einfach nicht die Richtige."
    Wie meinsten das


    Mir war der Beruf wichtiger als die Frau. Ohne Kompromisse hätte ich mich für den Job entschieden.

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Hallo Zusammen,

    ich finde es klasse wie sich so ein sensibles Thema hier entwickelt und das es möglich ist so offen zu schreiben :thumbup:

    selespeed-gesperrt: Mich würde noch interessieren wie ihr in eurem Unternehmen mit dem schicksalhaften Umstand im Nachgang umgegangen seid und ob oder wiefern sich etwas an der Arbeitskultur oder den Rahmenbedingungen etwas geändert hat.

    Einige SINN, eine Guinand, und etwas für die Seelenpflege des Qualitätsanspruches. Irgendwo zwischen Uhren Overkill und der Suche nach dem Exit :awg:

  • Ich denke man kann noch nicht viel sagen, dazu ist es noch viel zu frisch :pinch:
    Ich denke die meissten können mit der Situation nicht bzw. nur schlecht umgehen und verdrängen...
    viele stürzen sich (noch mehr?) in die Arbeit als vorher und die Leitung versäumt es (bis jetzt)
    die zwingend notwenigen Änderungen einzuleiten bzw. diese zu kommunizieren! :thumbdown:
    Es MUSS sich dringend was ändern, sonst werden einige kapitulieren bzw. die Konsequenzen ziehen :mund:

    Hallo Zusammen,

    ich finde es klasse wie sich so ein sensibles Thema hier entwickelt und das es möglich ist so offen zu schreiben :thumbup:

    selespeed-gesperrt: Mich würde noch interessieren wie ihr in eurem Unternehmen mit dem schicksalhaften Umstand im Nachgang umgegangen seid und ob oder wiefern sich etwas an der Arbeitskultur oder den Rahmenbedingungen etwas geändert hat.

    Gruß

    Selespeed

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  • Meist hängt ja noch mehr dran als viel Arbeit. Eine Spirale mit einem gewaltigen Sog.
    Arbeit bedeutet Geld, Geld bedeutet Konsum. Je mehr man hat, je mehr will man. Fatale Spirale.

    Mit dem weniger arbeiten ist damals auch ganz langsam meine Ehe gestorben. Was im nachhinein gut war.
    Da wurde dann halt statt 5 x im Jahr, nur noch 2x im Jahr in Urlaub gefahren, das Auto musste jetzt statt einem Jahr, 5 Jahre halten.
    Madame kam damit nicht klar.
    10 Jahre hat es gedauert, dann bin ich aus dieser Ehe ausgestiegen.

    Tolle Bilanz, Job reduziert, Ehe geplatzt. Da kommen schon leise Zweifel auf, doch ich hatte mehr Lebensqualität gewonnen.
    Vielleicht egoistisch, vieleicht der einzig gehbare Weg, keine Ahnung.

    Dann kam die Zeit wo man als Single den Marktwert testet, 5 Jahre von einer Beziehung in die Andere gestolpert, unterm Strich nix dabei was sich gelohnt hätte.

    2005 stand ich dann am offenen Grab meines Vaters und mir ging mein Leben durch den Kopf, was hast Du gemacht, was ist draus geworden.
    Nüchtern betrachtet eine miese Bilanz. Für mich aber der goldene Weg.

    Heute habe ich meine Mitte gefunden, bin seit 6 Jahren mit jemand zusammen, perfekt gibt es nicht, aber nah dran.

    Was ich damit sagen möchte, ich habe noch rund 15 Jahre gebraucht um nach dem drastischen Rückzug aus dem Job, zu mir zu finden.

    Heute kann ich sagen, ich bin zu 95% zufrieden. Weniger ist oft mehr.

    Früher hat es mir einen Kick versetzt, z.B. mal schnell über´s Wochenende in die Schweiz zu fahren, in Zürich shoppen, teuer essen, etc.

    Heute freue ich mich wenn ich mit meinem Hund draußen unterwegs bin, ja es ist mir sogar lieber als die Zeit von damals.

    Also alles richtig gemacht.


    Da ich jemand bin der von außen keine Hilfe annimmt, habe ich das alles mit mir selbst ausmachen müssen. Hat gedauert, aber es klappte.

  • Mit dem weniger arbeiten ist damals auch ganz langsam meine Ehe gestorben. Was im nachhinein gut war.
    Da wurde dann halt statt 5 x im Jahr, nur noch 2x im Jahr in Urlaub gefahren, das Auto musste jetzt statt einem Jahr, 5 Jahre halten.
    Madame kam damit nicht klar.
    10 Jahre hat es gedauert, dann bin ich aus dieser Ehe ausgestiegen.

    Tolle Bilanz, Job reduziert, Ehe geplatzt. Da kommen schon leise Zweifel auf, doch ich hatte mehr Lebensqualität gewonnen.
    Vielleicht egoistisch, vieleicht der einzig gehbare Weg, keine Ahnung.


    Egoistisch? Ja, sicherlich. Und zwar von Deiner Ex-Frau.

    Eine Ehe/Beziehung ist keine Einbahnstraße, da darf man vom Partner wohl erwarten, dass er/sie Verständnis hat, wenn man sich aus gesundheitlichen Gründen bzw. sogar aus Gründen des Selbsterhalts nicht mehr kaputtmachen möchte, bloß um noch luxuriöser zu leben. Da scheint also die Unfähigkeit vorgelegen zu haben, Lebensstandard von Lebensqualität zu unterscheiden. :rolleyes:

  • Bei Dir ist das aber ein bißchen anders, weil Du in mein schönes Heimatland fährst, um Dich zu regenerieren und völlig generalüberholt an Laib und Seele wieder zurückkehrst.
    .... Zwoa Brettln a gführiger Schnee, juchhe, dös isch halt mei höchschte Idee .....

    Das ist absolut korrekt, der Erholungswert in den Bergen ist für mich ungleich höher als sonstwo. Egal ob Winter oder Frühjahr oder Sommer.

    Nur mit der Sprache habe ich so manchmal meine Probleme, was z.B. ist denn ein "gführiger" Schnee ? Geht der durch die Nase ?

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Weil ich nur Dich als Betroffenen kenne sprech ich Dir stellvertretend mein Mitgefühl aus, Stefan!

    Ich habe mich vor drei Jahren gegen die Selbstständigkeit im Familienbetrieb der Großeltern entschieden, obwohl die
    passende Berufsausbildung bereits in der Tasche war.

    Ausschlaggebend war für mich, dass ich nicht in die Situation kommen wollte, aus der meine Großeltern bis heute nicht entkommen sind. Gastronomische Selbstständigkeit im großen Stil ist kein Geschenk, das wurde mir schon in meinem ähnlich angelegten Ausbildungsbetrieb klar.

    Hinzu kam die Erkenntnis mich um meine eigenen Interessen und Stärken betrogen zu haben. Die Lösung hieß:
    Alles auf Anfang. Arbeit zurückschrauben, Schulabschluss
    nachholen, Interessen neu ausloten - nicht nur inhaltlich, sondern auch im Bezug auf Arbeitsumfeld und -bedingungen.

    Die Entscheidung nächstes Jahr nach dem dann fertigen Abitur zu studieren steht aber nicht unter dem Stern einer
    Karriere, eines Wettrennens Kopf an Kopf und um jeden Preis.

    Sieben Jahre Gastronomie sollen genug Lehre sein, um nicht fremder Leute Fehler zu begehen, auf die selben hier im Faden bereits angesprochenen Irrtümer einzugehen.

    Höher - schneller - weiter ist und wird nicht mein Ding werden, es ist viel mehr die gesunde Balance.

    Ich hoffe und wünsche allen hier, dass sie ihren Weg finden, früher oder später und vielmehr noch, dass sie erkennen,
    dass der Wegabschnitt auf dem man gerade läuft der wichtigste und wertvollste ist.

    :singingrain:

    Einmal editiert, zuletzt von Spencer (5. Oktober 2014 um 20:30)

  • Hallo Dennis,

    danke für Deinen sehr wertvollen Beitrag :kow:
    Mein großer Respekt vor dem Schritt "nochnmal zurück auf Los", :respekt:
    um nicht in eine Mühle gezwängt zu werden die man nicht möchte :thumbup:
    Was willst Du studieren und hast Du schon einen Plan für danach, würde mich sehr interessieren ^^

    Ich bin auch gerade mal wieder an einem Punkt angekommen (hatte ich zuletzt mitte 2010),
    wo ich sehr sehr nachdenklich werde und mich frage ob ich so weiterwurschteln will,
    wobei ich den beruflichen Stress zum Wohle der Familie und der Gesundheit einigermaßen im Griff habe,
    zumindest wenn ich hier einige sehr spannende Lebensgeschichten lese,
    kann ich mich EIGENTLICH nicht beschweren :pinch:

    Aber ich habe das Gefühl dass die Frustintervalle immer kürzer werden, vielleicht auch weil immer groteskere Dinge
    passieren 8| und der Arbeitsmarkt immer unmenschlicher wird :(
    und ich frage mich ob ich mir das bis zur Rente geben will und MUSS :vampir:
    Zumindest ist es denke nicht verkehrt sich die Sinn-Frage zu stellen und nach möglichen Alternativen Ausschau zu halten ^^

    Gruß

    Selespeed

    Consul de Guinand (Markenbotschafter)
    Calendar Master (Sinn-Forumskalender)
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  • @Sele: Die Alternative ist Verkäufer bei Sinn - bewirb Dich.

    Ach, das könnte ein Problem sein, dort werden Autoverkäufer bevorzugt eingestellt, also eher was für unseren BigBen :nww:

  • @ Dennis:

    der Einschätzung nach bist du noch etwas jünger und der Generation "Y" zuzuordnen. Ich gehöre der Generation "X" an. Allen Erhebungen nach ist das Verhalten der Generation "Y" ein anders als noch bei der "X". Sie legen mehr Wert auf ein ausgewogenes Work-Live-Balance und sind weniger bereit in formalistisch hirarchichen Unternehmensstrukturen Führungspositionen zu übernehmen. Sie legen weniger Wert auf Statussymbole wie Autos und sind eben nicht bereit ihre interessen der reinen Karierre unterzuordnen.

    Mal sehen ob diese kommende Generation an der Arbeitskultur etwas nachhaltig änder wird und kann?!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y

    Einige SINN, eine Guinand, und etwas für die Seelenpflege des Qualitätsanspruches. Irgendwo zwischen Uhren Overkill und der Suche nach dem Exit :awg:

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