Beiträge von Scheusal

    Für mich bildet sich die Situation folgendermaßen ab.

    Sinn hat bei der Herstellung dieser Uhr die Qualitätskontrolle auf den Endkunden verlagert, in der Hoffnung mehr Uhren mit weniger Mitarbeitern rausschlagen zu können. Das die Reparaturen so lange auf sich warten lassen spricht höchstwahrscheinlich dafür, das zu wenig Mitarbeiter beschäftigt sind, und das man hofft das Kunden entnervt Uhren mit "kleineren" Mängeln akzeptieren, um keine langen Abwesenheiten der Uhren zu riskieren.

    Die Toleranzen zwischen Taucherlünette und Uhr waren wohl von Anfang an grenzwertig. Wären diese Toleranzen eingehalten worden, wäre die Feder wohl nicht so schnell gebrochen, der Uhrmachermeister hätte die Feder beim ersten Mal ohne Probleme im Juweliergeschäft reparieren können und die Lünette würde sich heute geschmeidig drehen lassen, statt erst mit signifikant erhöhten Kraftaufwand.

    Jetzt geht dieses Meisterwerk der Uhrmacherkunst zum Hersteller zurück. Dort hält man sich nicht wie mit dem Uhrmachermeister abgesprochen daran, den Mangel Gehäuse Lünettenteile zu beseitigen, sondern sucht sich Komponenten aus, die grade noch so eben eine Funktion gewährleisten. Statt des zwischen Uhrmachermeister und Hersteller vereinbarten neuen Gehäuses mutet man den Kunden also den Ausschuß zu. Toleranzen sind dazu da, das "Normteile" unabhängig miteinander funktionieren können. Wenn also die Lünettenfeder wieder kaputt geht, muß die Uhr wieder zum Hersteller, denn sie kann ja nicht mit normalen Teilen repariert werden.

    Abgesehen davon ist sich Sinn offensichtlich nicht zu Schade einen solchen Garantiefall in dem Zustand zu belassen und eine Uhr mit solchen Mängeln außer Haus zu lassen. Das besagte Spuren nicht von mir stammen ist glücklicherweise ausgeschlossen, da ich sie in diesem Zustand nicht abgegeben habe, andererseits ist es durch meine berufliche Ausbildung und Qualifikation ausgeschlossen. Denn für mich sind diese Macken am Gehäuse genau so indiskutabel wie entsprechende Macken in Nestern von mir hochglanzpolierter Stahlformen.

    Für mich ist dieses Uhrenmodell konstruktionsbedingt (zu weicher Stahl (das so etwas überhaupt vorkommen kann) und anhand der Gehäuse/Bauteiltoleranzen) verbrannt. Ich mag sie nicht mehr, und habe auch kein Vertrauen mehr in dieses Modell.

    Für mich bildet sich die Situation folgendermaßen ab.

    Sinn hat bei der Herstellung dieser Uhr die Qualitätskontrolle auf den Endkunden verlagert, in der Hoffnung mehr Uhren mit weniger Mitarbeitern rausschlagen zu können. Das die Reparaturen so lange auf sich warten lassen spricht höchstwahrscheinlich dafür, das zu wenig Mitarbeiter beschäftigt sind, und das man hofft das Kunden entnervt Uhren mit "kleineren" Mängeln akzeptieren, um keine langen Abwesenheiten der Uhren zu riskieren.

    Die Toleranzen zwischen Taucherlünette und Uhr waren wohl von Anfang an grenzwertig. Wären diese Toleranzen eingehalten worden, wäre die Feder wohl nicht so schnell gebrochen, der Uhrmachermeister hätte die Feder beim ersten Mal ohne Probleme im Juweliergeschäft reparieren können und die Lünette würde sich heute geschmeidig drehen lassen, statt erst mit signifikant erhöhten Kraftaufwand.

    Jetzt geht dieses Meisterwerk der Uhrmacherkunst zum Hersteller zurück. Dort hält man sich nicht wie mit dem Uhrmachermeister abgesprochen daran, den Mangel Gehäuse Lünettenteile zu beseitigen, sondern sucht sich Komponenten aus, die grade noch so eben eine Funktion gewährleisten. Statt des zwischen Uhrmachermeister und Hersteller vereinbarten neuen Gehäuses mutet man den Kunden also den Ausschuß zu. Toleranzen sind dazu da, das "Normteile" unabhängig miteinander funktionieren können. Wenn also die Lünettenfeder wieder kaputt geht, muß die Uhr wieder zum Hersteller, denn sie kann ja nicht mit normalen Teilen repariert werden.

    Abgesehen davon ist sich Sinn offensichtlich nicht zu Schade einen solchen Garantiefall in dem Zustand zu belassen und eine Uhr mit solchen Mängeln außer Haus zu lassen. Das besagte Spuren nicht von mir stammen ist glücklicherweise ausgeschlossen, da ich sie in diesem Zustand nicht abgegeben habe, andererseits ist es durch meine berufliche Ausbildung und Qualifikation ausgeschlossen. Denn für mich sind diese Macken am Gehäuse genau so indiskutabel wie entsprechende Macken in Nestern von mir hochglanzpolierter Stahlformen.

    Für mich ist dieses Uhrenmodell konstruktionsbedingt (zu weicher Stahl (das so etwas überhaupt vorkommen kann) und anhand der Gehäuse/Bauteiltoleranzen) verbrannt. Ich mag sie nicht mehr, und habe auch kein Vertrauen mehr in dieses Modell.

    Automatix

    Ich habe die Uhr bei dem Depot meines Vertrauens abgegeben.

    Und zwar in unbeschädigten Zustand, wie sich einige Forumsmitglieder noch erinnern können.

    Gestern Abend habe ich dann die Uhr vom Depot in diesem Zustand zurückbekommen. Zuerst habe ich den Schaden gar nicht gesehen.

    Da ich die Uhr gestern erst zurückerhalten habe, und den Schaden erst kurz vor dem Schlafengehen bemerkt hatte, konnte ich noch nichts unternehmen.

    Ich wollte um 23:00 Uhr schlafen gehen. Ich bin erst gegen 03:30 Uhr (die ganze Zeit im Bett liegend) eingeschlafen. :pinch:

    Automatix

    Ich habe die Uhr bei dem Depot meines Vertrauens abgegeben.

    Und zwar in unbeschädigten Zustand, wie sich einige Forumsmitglieder noch erinnern können.

    Gestern Abend habe ich dann die Uhr vom Depot in diesem Zustand zurückbekommen. Zuerst habe ich den Schaden gar nicht gesehen.

    Da ich die Uhr gestern erst zurückerhalten habe, und den Schaden erst kurz vor dem Schlafengehen bemerkt hatte, konnte ich noch nichts unternehmen.

    Ich wollte um 23:00 Uhr schlafen gehen. Ich bin erst gegen 03:30 Uhr (die ganze Zeit im Bett liegend) eingeschlafen. :pinch:

    Am 1. Februar 2011 habe ich meine Sinn Arktis bekommen.

    Sinn hatte vergessen die kleine Sekunde mit Leuchtfarbe zu versehen.

    Am 20. April 2011 habe ich die Uhr zur Reperatur nach Sinn gegeben, weil ein Uhrmachermeister sich außer Stande sah die Uhr mit einem Originalersatzteil von Sinn zu reparieren. Es war die gebrochene Feder der Lünette, wie sich einige Forumsmitglieder sicherlich erinnern können, die beim Treffen in Bielefeld dabei waren.

    Die Uhr war bis auf die Lünette und die fehlende Leuchtfarbe auf der kleinen Sekunde vollkommen in Ordnung.

    Am 1. Juli 2011 habe ich die Uhr zurückbekommen.

    Schaut selbst:


    Völlig zerkratzt und mit Macken sowie Eindellungen versehen.

    Selbstredend funktioniert die Lünette schwergängig und unter aller Sau!


    Ich bin echt Sauer. :cursing: :cursing: :cursing:

    Am 1. Februar 2011 habe ich meine Sinn Arktis bekommen.

    Sinn hatte vergessen die kleine Sekunde mit Leuchtfarbe zu versehen.

    Am 20. April 2011 habe ich die Uhr zur Reperatur nach Sinn gegeben, weil ein Uhrmachermeister sich außer Stande sah die Uhr mit einem Originalersatzteil von Sinn zu reparieren. Es war die gebrochene Feder der Lünette, wie sich einige Forumsmitglieder sicherlich erinnern können, die beim Treffen in Bielefeld dabei waren.

    Die Uhr war bis auf die Lünette und die fehlende Leuchtfarbe auf der kleinen Sekunde vollkommen in Ordnung.

    Am 1. Juli 2011 habe ich die Uhr zurückbekommen.

    Schaut selbst:


    Völlig zerkratzt und mit Macken sowie Eindellungen versehen.

    Selbstredend funktioniert die Lünette schwergängig und unter aller Sau!


    Ich bin echt Sauer. :cursing: :cursing: :cursing:

    Hi Uhropa. :love:

    Ich halte die U2 S für die stabilste Uhr von Sinn. Sie hat keine Zusatzbohrungen bezüglich Beschlagsschutz (Trockenkapseln). Das Gehäuse ist massiv, oberflächengehärtet, korrosionsgeschützt und mit einer Beschichtung versehen wie man sie oftmals bei teueren Werkzeugen (Stanz und Umformwerkzeuge) findet. Der unverlierbare Drehring ist aus dem vollen gefräßt, gehärtet usw. usf und lediglich bemalt bzw. mit eingeklebten Leuchtdreieck (kein eingeklebter Lünettenring). Sie trägt sich angenehmer als meine Sinn Arktis, obwohl die Arktis einen Saphirglasboden hat. Die U2 ist in noch so schlechten Lichtverhältnissen eindeutig abzulesen (bis auf die 24h Anzeige, die sieht man lediglich bis zu mittleren Sichtverhältnissen).

    Ansonnsten würde mir der EZM 7 gefallen, die 857 S UTC gefällt mir weniger. Ich finde, von dieser Reihe sieht die U2 (s) am gelungensten aus und ist für mein dafürhalten am Kompromißlosesten. Sie beschlägt nie, rostet nicht, steckt Schläge weg, sieht überall gut aus und zeigt zuverlässig die Zeit an.

    Sie wirkt auf mich ähnlich sexy wie die alten 142er (Titan). :love:

    Weil ich etwas "unkaputtbares" (unzerstörbares) haben wollte, ist es die U2S geworden. Auf die Lünette möchte ich auch im Alltag nicht verzichten.

    Dank dem Forum bin ich auf die U2S gekommen, siehe auch: https://sinn-uhrenforum.de/forum/index.ph…d&threadID=6155

    Hi Uhropa. :love:

    Ich halte die U2 S für die stabilste Uhr von Sinn. Sie hat keine Zusatzbohrungen bezüglich Beschlagsschutz (Trockenkapseln). Das Gehäuse ist massiv, oberflächengehärtet, korrosionsgeschützt und mit einer Beschichtung versehen wie man sie oftmals bei teueren Werkzeugen (Stanz und Umformwerkzeuge) findet. Der unverlierbare Drehring ist aus dem vollen gefräßt, gehärtet usw. usf und lediglich bemalt bzw. mit eingeklebten Leuchtdreieck (kein eingeklebter Lünettenring). Sie trägt sich angenehmer als meine Sinn Arktis, obwohl die Arktis einen Saphirglasboden hat. Die U2 ist in noch so schlechten Lichtverhältnissen eindeutig abzulesen (bis auf die 24h Anzeige, die sieht man lediglich bis zu mittleren Sichtverhältnissen).

    Ansonnsten würde mir der EZM 7 gefallen, die 857 S UTC gefällt mir weniger. Ich finde, von dieser Reihe sieht die U2 (s) am gelungensten aus und ist für mein dafürhalten am Kompromißlosesten. Sie beschlägt nie, rostet nicht, steckt Schläge weg, sieht überall gut aus und zeigt zuverlässig die Zeit an.

    Sie wirkt auf mich ähnlich sexy wie die alten 142er (Titan). :love:

    Weil ich etwas "unkaputtbares" (unzerstörbares) haben wollte, ist es die U2S geworden. Auf die Lünette möchte ich auch im Alltag nicht verzichten.

    Dank dem Forum bin ich auf die U2S gekommen, siehe auch: https://sinn-uhrenforum.de/forum/index.ph…d&threadID=6155

    [size=12]Danke Scheusal für deinen Versuch, dem Öllagerungs- und Verschleissproblem mit deinen sehr guten Maschinenbaukenntnissen
    etwas näher zu kommen, ich denke aber nach wie vor es ist müßig!
    (und dass sage ich als Feinmechaniker und Feinwerktechnik-Ing... 8| )

    Kein Wunder. In Maschinenelemente war ich damals die Beste. Alle Fragen in der 40 minütigen (1. 20 minuten war Getriebeberechnungen (schriftlich)) waren richtig bis auf die "Trag Stützlagerung" die ich nicht wußte, weil der alte Sack von Prof. sie nicht durchgenommen hatte. (Mündliche Prüfungen dürften maximal 20 min dauern ... der Protokollführer kam fast nicht mit (so schnell war ich).)

    Ich merke aber Defizite, denn wir hatten damals die Magnetlager noch nicht behandelt, und ich habe mir vorgenommen mich diesbezüglich noch weiterzubilden.

    Mein Studium war ja nur fürs grobe, hast Du eine Literaturempfehlung für die Feinwerktechnik? 8o :love:

    Danke für die Blumen.

    Dein Zitat ist übrigens NICHT von mir, sondern von "der Onkel" - der mit der Tresor-EZM :pinch:

    Tschuldigung.