Es kommt auch hierbei, wie so oft im Leben, auf den Anspruch an. Für mich ist es "Unsinn" diese Hobbydinger zu nutzen, weil ich weiß, was eigentlich geht, wenn man ein professionelles Gerät nutzt.
Aber jeder wie er mag. ![]()
Gruß
mabel
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Neues Benutzerkonto erstellenEs kommt auch hierbei, wie so oft im Leben, auf den Anspruch an. Für mich ist es "Unsinn" diese Hobbydinger zu nutzen, weil ich weiß, was eigentlich geht, wenn man ein professionelles Gerät nutzt.
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mabel
Es kommt auch hierbei, wie so oft im Leben, auf den Anspruch an. Für mich ist es "Unsinn" diese Hobbydinger zu nutzen, weil ich weiß, was eigentlich geht, wenn man ein professionelles Gerät nutzt.
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mabel
Auch meine Uhren werden bei mir nicht wirklich dreckig. Je nachdem, wie stark jemand transpiriert, noch dzu in staubiger Umgebung, kann sich aber schnell eine ekelige Schmutzschicht bilden.
Meine Uhren mit Metallband sind allesamt bis min. 100 m wasserdicht. Ich reinige sie ebenfalls mit einer weichen Zahnbürste unter schwach fließendem Wasser mit milder Neutralseife - seit Jahrzehnten ohne irgend einen Schaden.
Milde Seife schadet keiner üblichen Dichtung. Ich halte die Uhr nicht direkt in den Wasserstrahl, obwohl das auch möglich wäre, wenn man den Wasserhahn nicht voll aufreißt.
Das Armband kurz zu demontieren ist natürlich noch besser, dann kommt man mit der Zahnbürste auch in die Zwischenräume des Bandanstoßes.
Ultraschallbäder können das auch reinigen (natürlich NICHT mit Uhr dran!), allerdings nur Geräte für den professionellen EInsatz. Handelsübliche Hobbygeräte kannst du generell vergessen, um irgendetwas damit zu reinigen.
Gruß
mabel
Auch meine Uhren werden bei mir nicht wirklich dreckig. Je nachdem, wie stark jemand transpiriert, noch dzu in staubiger Umgebung, kann sich aber schnell eine ekelige Schmutzschicht bilden.
Meine Uhren mit Metallband sind allesamt bis min. 100 m wasserdicht. Ich reinige sie ebenfalls mit einer weichen Zahnbürste unter schwach fließendem Wasser mit milder Neutralseife - seit Jahrzehnten ohne irgend einen Schaden.
Milde Seife schadet keiner üblichen Dichtung. Ich halte die Uhr nicht direkt in den Wasserstrahl, obwohl das auch möglich wäre, wenn man den Wasserhahn nicht voll aufreißt.
Das Armband kurz zu demontieren ist natürlich noch besser, dann kommt man mit der Zahnbürste auch in die Zwischenräume des Bandanstoßes.
Ultraschallbäder können das auch reinigen (natürlich NICHT mit Uhr dran!), allerdings nur Geräte für den professionellen EInsatz. Handelsübliche Hobbygeräte kannst du generell vergessen, um irgendetwas damit zu reinigen.
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mabel
Zuerst Danke für die tolle Vorstellung
… Wußtest du das es genau deine Fortis auch in Titan (inkl. Titanband) mit dem Lemania 5100 Werk gab.
War leider damals limitiert.Eine wirklich tolle Uhr.
Damasko ist von der Funktion/Optik auch klasse.
Bin nur leider vom Kundendienst sehr Enttäuscht.
Nein, das wusste ich nicht, dass es die B-42 mal in der Kombination Lemania 5100 und Titan gab. Das wär ja mal was. Und dadurch auch noch leichter als die heutige schwere Stahlvariante. Allerdings sieht man Kratzer auf Titan noch deutlicher als auf Edelstahl. Und jeder Kratzer tut mir in der Seele weh. Da wären wir wieder bei der in dieser Hinsicht genialen gehärteten Sinn 757 UTC. ![]()
Tja, der Kundendienst in diesem Land...ich halte mich mit Kommentaren mal lieber zurück. ![]()
Gruß
mabel
Andi, vielen Dank für deinen Beitrag und die Ergänzungen zu meinem ohnehin schon langen Text. Das mit den Dreiecken für die Drehrichtung der Krone fand ich auch immer schon genial gemacht von Fortis. Das kenne ich so von keiner anderen Marke.
Die Bandanstoßhörner sind in der Tat mächtig. Die Fortis ist in meiner Sammlung, von weit mehr als den drei hier verglichenen Uhren, dann auch diejenige mit dem größten Maß zwischen den oberen und unteren Bandanstoßecken.
Auf meinem zweiten Foto sieht es allerdings auch unglücklich aus, da ich für das Foto das Band aufgetrennt hatte.
Am Arm steht das Armband ja nach unten und fügt sich harmonischer in die Kontur der Bandanstoßhörner ein. Aber, keine Frage, sie bleiben sehr markant und fett, insbesondere im Vergleich zu den sehr zierlichen Bandanstoßhörnern der Sinn 757 UTC.
Die sichtbare Verschraubung finde ich persönlich besser, als dieses mickrige Loch in den Bandanstoßhörnern der 757, das für mich immer so aussieht, als hätte man ein paar Cent Fertigungskosten sparen wollen und die Bohrungen deshalb durchgängig gemacht, statt sie als Sackloch auszuführen (ich weiß, das ist nicht der Grund). Dann lieber groß, deutlich sichtbar als Stilelement in das Design eingebunden und mit schönen Schlitzschraubenköpfen.
Aber das ist, zum Glück, nur ganz persönlicher Geschmack.
Als ich deinen Link zu meiner persönlichen „Traumuhr“ sah, wusste ich vor dem Anklicken, dass sich der Sinn EZM 10 dahinter verbergen würde. ![]()
Ja, mit dieser Uhr habe ich wahrhaft schon öfter geliebäugelt, denn sie kommt meinen Vorstellungen wirklich nah. Dass ich sie dennoch bisher nicht gekauft habe – und auch nicht kaufen werde – hat folgende Gründe:
1. Ich will nicht eine dritte Sinn, sondern, wenn überhaupt, lieber weitere Hersteller in mein Portfolio aufnehmen.
2. Sie ist für meinen Unterarm grenzwertig (um nicht zu sagen zu) groß und klobig.
3. Die integrierten, schwarzen Drücker und die Lünettenriffelung gefallen mir gar nicht.
4. Es gibt sie meines Wissens nicht mit Stahlband. Das ist für mich ein KO-Kriterium.
Aber trotzdem Danke für deinen guten Tipp! ![]()
Gruß
mabel
Hallo zusammen,
schon als Kind trieb ich mich gelegentlich auf kleinen Flugplätzen herum und schielte dabei immer auf die Handgelenke der Piloten, in der Hoffnung, erkennen zu können, was für eine Uhr sie trugen.
Besonders auffallend und faszinierend fand ich schon damals die markanten Fliegerchronographen von Sinn und Fortis.
Nun, Jahrzehnte später, habe ich mir, als Besitzer zweier Sinn-Fliegerchronographen und aktiver Privatpilot, tatsächlich auch einen Fortis-Fliegerchronographen gegönnt.
Da drängt sich förmlich ein direkter Vergleich der Uhren auf.
Konkret geht es um:
Fortis B-42 Official Cosmonauts Chronograph (grade neu gekauft)
Sinn 757 UTC (zwei Jahre alt)
Sinn 157 St Ty (21 Jahre alt)
Design:
Wenn ich einen möglichst perfekten Fliegerchronographen designen sollte, dann würde er so aussehen, wie die Fortis. Die Krönung wäre zwar ein Stoppminutenzeiger aus der Mitte, wie bei meiner alten Sinn 157, aber ansonsten finde ich die Fortis optisch unglaublich stimmig – ich kann gar nicht oft genug draufschauen.
Die alte Sinn 157 ist in der Machart des Zifferblatts der Fortis sehr ähnlich, das Gehäuse sieht aber durch die fehlende Lünette und ohne Bandanstoßhörner sehr eigenständig aus.
Die Sinn 757 UTC ist in dieser Hinsicht grobschlächtiger und konsequent auf perfekte Ablesbarkeit der Uhrzeit ausgelegt. Alles andere ist dem untergeordnet.
Beim Design ist die Fortis mein persönlicher Favorit.
Funktion:
Die UTC-Variante der Sinn 757 punktet natürlich mit genau diesem Plus, eben dass man die UTC-Zeit direkt ablesen kann. Für Piloten ganz klasse. Allein schon wegen dieses Zeigers nutze ich sie vorwiegend beim Fliegen. Das bietet die alte Sinn 157 ebensowenig wie die Fortis. Dafür haben beide den Sekundenzeiger, den ich bei der Sinn 757 UTC echt vermisse, den Wochentag (die Fortis leider nicht auf Deutsch) und eine Tachymeterskala. Prima.
Einen Drehring mit Minuterie haben die Fortis und die Sinn 757 UTC.
Die alte Sinn 157 hat keine Drehlünette. Die ist (nicht nur) in der Fliegerei aber recht hilfreich, um Zeitabschnitte zu ermitteln. Davon abgesehen bietet sie den gleichen Funktionsumfang wie die Fortis und zusätzlich die kleine 24-Stunden-Anzeige.
Sinn 157 und Fortis sind hier also gleichauf, während die Sinn 757 weniger Funktionen bietet, mit ihrem UTC-Zeiger aber ein (für mich) funktional wertvolles Alleinstellungsmerkmal in diesem Trio hat.
Ablesbarkeit:
Bei allen drei Uhren lässt sich die Uhrzeit sehr gut ablesen. Die Sinn 757 UTC ist, was die Uhrzeit betrifft, schon fast was für Blinde. Auch ihre Stoppzeit-Totalisatoren sind größer als bei der Fortis und der Sinn 157, bieten dadurch aber keinen Vorteil, denn die dicken weißen Zahlen „12“ und „6“ bilden, je nach Zeigerstellung, teilweise den Hintergrund für die ebenfalls weißen Zeiger. Nicht wirklich optimal.
Mit Chronographenzeigern in Orange hätte die Sinn 757 UTC diesen Stoppzeit-Ablesenachteil nicht. Aber dieser „Form follows funktion“-Philosophie wollte man bei Sinn wohl zugunsten einer homogeneren Gesamterscheinung nicht folgen.
Die orangen Stoppzeiger der Fortis und der Sinn 157 hingegen sind, wenn auch filigraner, vor ihrem schwarzen Hintergrund in jeder Stellung gleichermaßen gut zu erkennen.
Was die Stoppfunktion betrifft, bietet in diesem Trio aber die alte Sinn 157 mit ihrem zentralen, großen Stoppminutenzeiger wiederum ein Alleinstellungsmerkmal, mit der am besten und schnellsten zweifelsfrei abzulesenden Stoppzeit.
Alle drei Uhren haben entspiegelte Saphirgläser, um eine möglichst reflexfreie Ablesbarkeit zu gewährleisten. Die alte Sinn 157 nur innen, die beiden anderen beidseitig.
Die Wirkung der jeweiligen Entspiegelung ist aber sichtbar unterschiedlich. Hier kann die Fortis, deren Glas, je nach Lichteinfallwinkel, am stärksten reflektiert, nicht mit der alten Sinn 157 mithalten.
Die Entspiegelung der Sinn 757 UTC ist in ihrer Wirkung geradezu grandios.
Qualitätseindruck:
Alle drei Uhren wirken auf den ersten Blick ordentlich verarbeitet. Wer etwas genauer hinschaut entdeckt aber bei der Sinn 757 UTC ebenso wie bei der Fortis „Luft nach oben“. Die klapprige Lünettenrastung und -zentrierung der Sinn 757 überzeugt mich nicht. Hier wirkt die Fortis hochwertiger.
Die Sinn-Lünette rastet je Minute in beide Richtungen. Das macht Sinn und ist praktisch.
Die Fortis-Lünette rastet je halbe Minute. Dass man sie nur in eine Richtung drehen kann, hat beim Tauchen seine Berechtigung und meinetwegen auch im Weltraum, wenn es darauf ankommt, dass man nicht zu lange draußen bleibt. Aber zum Fliegen ist dies ein Nachteil und nervt.
Meine Sinn 757 wurde mit einem inakzeptabel schlecht lackierten UTC-Zeiger ausgeliefert.
Bei meiner Fortis befinden sich unzählige winzige Flecken unter dem Glas in der inneren Entspiegelungsschicht.
Was das Nichtfunktionieren der Endkontrolle/Ignorieren von Mängeln vor der Auslieferung betrifft, können sich also beide Hersteller die Hand reichen.
Die Fertigungsqualität von Gehäuse, Drückern, Krone und Boden wirkt bei allen Uhren gleichermaßen überzeugend. Das ist wirklich alles sehr ordentlich gemacht.
Beim Armband hingegen sehe ich die Sinn 757 UTC vorne. Sogar die Taucherverlängerung ist bei ihr als massives, gefrästes Scharnier ausgeführt. Bei beiden Sinn-Armbändern sind die Scharniere inklusive der Rastnasen allseitig bearbeitet.
Bei der Fortis wurden die Innenflächen des Hauptscharniers tatsächlich so unbearbeitet belassen, wie sie aus der Stanze fallen. Das sieht aus, wie es ist: einfach nur grob abgehackt.
Diese Oberflächenbeschaffenheit - auch wenn sie erst beim Öffnen der Schließe sichtbar wird - ist einer Uhr eines renommierten Schweizer Herstellers für diesen Preis meiner Meinung nach ebenso unwürdig, wie die klapprige Lünette bei der Sinn 757 eigentlich inakzeptabel ist.
Auch die Rastnasen der Fortis-Schließe wurden hier einfach durch Stanzen gequetscht. Das funktioniert zwar, sieht aber billig aus – auch wenn man es nur bei geöffnetem Armband erkennt.
Dafür hat das Fortis-Armband die feiner abgestufte Schnellverstellung als die beiden Sinn-Armbänder.
Bei der Krone verzichtet Fortis sowohl auf den Flankenschutz wie auch auf die Verschraubung.
Da wirkt mir die Lösung der alten Sinn 157 und insbesondere der 757 UTC auf jeden Fall hochwertiger.
Sinn verwendet bei der 757 UTC das Kaliber ETA Valjoux 7754, als UTC-Ableger des 7750, in der höherwertigen Variante „Top“, gegenüber der Variante „Elbalorè“, die, nach meinen Recherchen, in der Fortis verbaut ist. Auch hier geht der imaginäre Punkt also an Sinn.
Die alte 157 hat ja das Lemania 5100 verbaut. Wahrlich keine Schönheit, aber ein robustes und absolut zuverlässiges „Arbeitstier“.
Qualitativ überzeugt mich die 21 Jahre alte Sinn 157 am meisten. Sie stammt noch aus einer Zeit, in der anscheinend alle am Herstellungs- und Montageprozess Beteiligten ihre Aufgabe sehr ernst genommen und mit großer Sorgfalt ausgeführt haben. Ich kann an ihr, selbst bei akribischer Suche, keinen Makel erkennen.
Tragekomfort:
Die Fortis und die Sinn 757 UTC haben annähernd identische, üppige Abmessungen und sind mit jeweils knapp über 200 Gramm Gewicht echte Klopper.
Die Sinn 157 ist mit einem Gehäusedurchmesser von nur 40 mm und einem Gewicht von 156 Gramm etwas kleiner und deutlich leichter. Diesen Größen- und Gewichtsvorteil kann sie aber nicht in höheren Tragekomfort umwandeln, denn durch ihre Bauhöhe in Relation zum Durchmesser und das tief angebrachte Armband fühlt sie sich am Arm immer etwas kopflastig an.
Von „Komfort“ beim Tragen zu sprechen ist aber auch bei der Sinn 757 UTC und der Fortis grundsätzlich fehl am Platz. Bei allen Uhren merkt man jederzeit deutlich, was man da am Arm hat. Ich weiß nicht warum, aber bei der Fortis habe ich den Eindruck, dass sie einen Hauch besser an meinem Arm liegt, als die beiden Sinn.
Mein persönliches Fazit:
Bei der Sinn 757 UTC bekommt man Tegimenttechnologie, AR-Trockenhaltetechnik, Temperaturresistenztechnologie, Magnetfeldschutz und das Uhrwerk in Top-Ausführung. Das alles sind nicht nur Marketinggags sondern für die Praxis wertvolle Innovationen und Ausstattungen. Die dreijährige Garantie der Sinn 757 UTC lässt die Fortis endgültig ins Hintertreffen gelangen, denn diese bietet für einen vergleichbaren Preis nichts dergleichen. Sie ist technologisch auf dem Stand von vor einigen Jahrzehnten stehen geblieben.
Die alte Sinn 157 ist technologisch mit der Fortis vergleichbar und hat in dieser Hinsicht gegen die Sinn 757 UTC natürlich auch keine Chance.
Würde mein Vergleich hier enden, müsste ich mit folgender Erkenntnis schließen:
Es gibt keinen plausiblen Grund, eine Fortis B-42 zu kaufen!
Die Kauffrage stellt sich für die Sinn 157 nicht. Sie gibt es nicht mehr neu zu kaufen und sie ist längst ein Klassiker in der Sinn-Historie.
Die Sinn 757 UTC ist für mich beim Fliegen die geeignetste Uhr in diesem Trio, aber auch sie bietet nicht alles, was ich gerne hätte.
Mein Traum wäre eine Mischung aus den Dreien, nämlich:
Alle Technologien von der Sinn 757 UTC, mit UTC-Zeiger und Top-Werk.
Das Zifferblatt-Layout von der Sinn 157, mit ihrer genialen Stoppminute aus der Mitte
Das alles verpackt in der Gehäuseform und dem Design der Fortis B-42, mit deren Lünette (aber beidseitig drehbar) und Zeigerform.
Aber diese (meine) Traumuhr gibt es nicht und mein Vergleich endet hier auch noch nicht ganz.
Wer unter der Prämisse, sich ein richtiges mechanisches „Instrument“ ans Handgelenk zu ketten, das zum Fliegen taugt und auf das Kinder, die sich auf dem Flugplatz herumtreiben, einen Blick zu erhaschen versuchen, an die Auswahl eines Fliegerchronographen herangeht, der kommt natürlich nicht an Sinn vorbei. Aber auch nicht an Fortis, Damasko, Guinand oder …
Ich finde, Fortis baut mit dem B-42 Official Cosmonatus Chronograph eines der optisch stimmigsten und somit für mich persönlich begehrenswertesten echten Instrumente für’s Piloten-Handgelenk überhaupt.
Wenn das kein Grund ist, die Fortis zu kaufen! ![]()
Gruß
mabel
Warum hat die UTC keine Anzeige der 2. Zeitzone? Muss mann sich denken das bei sechs 12 Uhr ist?
Gerade weil sie keine zweite Zeitzone auf 24 Stunden-Basis sondern einen zweiten Zeiger auf 12 Stunden-Basis hat, ist sie für MICH (und sicher auch viele andere Menschen) genau richtig. Der gelbe Zeiger hat den Vorteil, dass man ihn einfach und schnell ablesen kann, wie die normale Uhrzeit, ohne jedes Mal bewusst von einer 24 Stunden-Anzeige umzurechnen auf z.B. "viertel nach drei".
Wer ständig um den gesamten Globus herum jettet und dabei auch nicht weiß, ob grade Tag oder Nacht (12 oder 24 Uhr) ist, für den ist eine zweite Zeitzone auf 24-Stunden-Basis vielleicht die bessere Wahl.
Wer, wie ich, die Uhr als Pilot nutzt, der nicht den ganzen Globus umrundet sondern einfach nur schnell und ohne überlegen zu müssen, hier in Deutschland oder Europa (oder nur auf dem halben Globus) die UTC-Zeit ablesen muss, weil die eben in der Fliegerei maßgeblich ist, der ist mit einem zusätzlichen Zeiger auf 12 Stunden-Basis viel besser bedient, als mit einer 24 Stunden-Anzeige.
Gruß
mabel
Warum hat die UTC keine Anzeige der 2. Zeitzone? Muss mann sich denken das bei sechs 12 Uhr ist?
Gerade weil sie keine zweite Zeitzone auf 24 Stunden-Basis sondern einen zweiten Zeiger auf 12 Stunden-Basis hat, ist sie für MICH (und sicher auch viele andere Menschen) genau richtig. Der gelbe Zeiger hat den Vorteil, dass man ihn einfach und schnell ablesen kann, wie die normale Uhrzeit, ohne jedes Mal bewusst von einer 24 Stunden-Anzeige umzurechnen auf z.B. "viertel nach drei".
Wer ständig um den gesamten Globus herum jettet und dabei auch nicht weiß, ob grade Tag oder Nacht (12 oder 24 Uhr) ist, für den ist eine zweite Zeitzone auf 24-Stunden-Basis vielleicht die bessere Wahl.
Wer, wie ich, die Uhr als Pilot nutzt, der nicht den ganzen Globus umrundet sondern einfach nur schnell und ohne überlegen zu müssen, hier in Deutschland oder Europa (oder nur auf dem halben Globus) die UTC-Zeit ablesen muss, weil die eben in der Fliegerei maßgeblich ist, der ist mit einem zusätzlichen Zeiger auf 12 Stunden-Basis viel besser bedient, als mit einer 24 Stunden-Anzeige.
Gruß
mabel
Mir persönlich ist das Foto eigentlich zu unruhig. Ich mag es aufgeräumter und nach dem Motto "weniger ist mehr"
Aber in dieses Foto wollte ich mal alles reinpacken, was die Assoziation zur Fliegerei so hergibt. ![]()
Ich finde nicht, dass es ein Kalenderbild ist, aber wenn es jemand in einen Kalender packen möchte - von mir aus...
Gruß
mabel
Mir persönlich ist das Foto eigentlich zu unruhig. Ich mag es aufgeräumter und nach dem Motto "weniger ist mehr"
Aber in dieses Foto wollte ich mal alles reinpacken, was die Assoziation zur Fliegerei so hergibt. ![]()
Ich finde nicht, dass es ein Kalenderbild ist, aber wenn es jemand in einen Kalender packen möchte - von mir aus...
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mabel
Acht bis Zehn Sekunden pro Tag wären mir zu viel, erst recht wenn's ins Minus geht.
Aber da hat jeder andere Ansprüche.
Du hast die Uhr ja erst vier Tage. Ich würde noch ein, zwei Wochen warten und dabei beobachten, ob die Abweichung konstant so bleibt, wie du sie nun ermittelt hast.
Die 104 hat keine Argon-Füllung, sodass es ja ein Leichtes ist, den Gang zu justieren. Deckel auf, etwas ins Plus drehen, Deckel zu.
Wenn man das bei einer nagelneuen Uhr nicht selber machen mag oder sich nicht zutraut, dann kann das aber zumindest der Konzi, bei dem du die Uhr gekauft hast, in zwei Minuten erledigen.
Gruß
mabel
Acht bis Zehn Sekunden pro Tag wären mir zu viel, erst recht wenn's ins Minus geht.
Aber da hat jeder andere Ansprüche.
Du hast die Uhr ja erst vier Tage. Ich würde noch ein, zwei Wochen warten und dabei beobachten, ob die Abweichung konstant so bleibt, wie du sie nun ermittelt hast.
Die 104 hat keine Argon-Füllung, sodass es ja ein Leichtes ist, den Gang zu justieren. Deckel auf, etwas ins Plus drehen, Deckel zu.
Wenn man das bei einer nagelneuen Uhr nicht selber machen mag oder sich nicht zutraut, dann kann das aber zumindest der Konzi, bei dem du die Uhr gekauft hast, in zwei Minuten erledigen.
Gruß
mabel
Tach Rüdiger,
willkommen im Club ![]()
Wer "mit der Fliegerei verbunden" ist, der MUSS natürlich (mindestens) eine Sinn haben.
Geht mir genauso. ![]()
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mabel
Tach Rüdiger,
willkommen im Club ![]()
Wer "mit der Fliegerei verbunden" ist, der MUSS natürlich (mindestens) eine Sinn haben.
Geht mir genauso. ![]()
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mabel
Hallo zusammen,
meine 157 war vor 10 Jahren das letzte Mal zur Revision.
Alle, die jetzt denken: "Okay, dann lass eine Revision machen und alles ist gut!" bitte ich, hier einfach nicht weiter zu lesen. ![]()
Für alle Anderen ein paar weiterführende Infos:
Nach der letzten Revision habe ich die Gangabweichung selber für meine Bedürfnisse eingestellt und sie lief mit ca. +1 Sekunde/Tag extrem genau. Dies blieb für etwa 8 Jahre so. Vor etwa zwei Jahren begann sie dann, etwas nachzugehen, bis zu 7 Sekunden/Tag. Daraufhin habe ich den Gang zwei Mal nachjustiert und seitdem läuft sie im Bereich zwischen 0 und +3 Sekunden/Tag.
Soweit also alles perfekt.
Die Gangreserve beträgt mittlerweile allerdings nur noch 44 Stunden. Ursprünglich waren es mal 51 Stunden.
Mir ist völlig klar, dass eine erneute Revision, nach 10 Jahren, durchaus Sinn machen könnte, aber es gibt eben auch Stimmen von Leuten (Uhrmachern), die kompetenter sind als ich, die der Ansicht sind, eine Revision sei erst dann notwendig, wenn die Gangwerte wirklich inakzeptabel werden. Denn diverse Werkteile werden bei einer Revision ohnehin ausgetauscht und da ist es egal, ob sie nur ein bisschen verschlissen sind oder ob sie stark verschlissen sind. Dieser Standpunkt ist für mich durchaus plausibel.
Die Gangabweichung ist bei meiner 157 nach wie vor alles andere als inakzeptabel, im Gegenteil, sie ist extrem nah an der Perfektion.
Die deutlich geringer gewordene Gangreserve lässt für mich zunächst einmal darauf schließen, dass die Spannkraft der Aufzugsfeder nachgelassen hat, was angesichts des Alters nicht verwundert. Mir persönlich ist es ziemlich egal, ob die Gangreserve 44 oder 51 Stunden beträgt.
Aber die reduzierte Gangreserve könnte eben auch en Indiz dafür sein, dass nicht nur die Aufzugesfeder langsam ermüdet, sondern dass es im Werk an diversen Stellen mittlerweile deutlich höhere Reibungsverluste gibt, als im Neuzustand/nach der Revision.
Und dann stellt sich für mich die Frage, ob eine Revision (trotz hervorragender Gangwerte) zum jetzigen Zeitpunkt Sinn macht, weil der Verschleiß insgesamt doch schon fortgeschritten ist, oder ob ich die Uhr einfach weiterlaufen lasse, bis sie wirklich irgendwann zu ungenau geht.
Kennt jemand von euch das Lemania 5100 so gut, dass er hierzu eine fundierte Aussage treffen kann?
Und falls es auf eine Revision hinauslaufen sollte ist mein wichtigstes Anliegen:
Welche Firma kann die Revision mit einem in jeder Hinsicht einwandfreien Ergebnis durchführen, sodass man ihr die Uhr bedenkenlos anvertrauen kann?
Ich freue mich auf eure Hinweise.
Gruß
mabel