Beiträge von 1500

    Also meine lagert jetzt erst einmal auf dem Dachboden, was auch nicht ideal ist. Wo sie schlussendlich hinkommt, weiß ich noch nicht.

    Da ich kein Chemiker bin, kann ich nicht beurteilen, ob das Verwahren in einer luftdichten Box, ggf. mit etwas Silicagel, Abhilfe bringt. Ggf. laufen die Prozesse anders ab, als ich mir das so vorstellen kann.

    Grüße,

    Bernd

    Hier ist mein Laco-Erbstück, das ich vom lange verstorbenen Cousin meines Vaters zur Erinnerung behalten habe.

    Er war ein begeisterter Rennradfahrer und früher auch Radrennfahrer und hat mir auch in meiner Jugend immer wieder mal etwas am Rennrad repariert.


    Grüße,

    Bernd

    Verflixt: Uhrwerk Durowe 1055 ? Laut Ranfft Produziert ab 1955 ? Ist das etwa auch Radium auf dem Zifferblatt?

    Hallo in die Runde,

    vor zehn Jahren kaufte ich eine sehr schöne Eterna Kontiki von 1958, mit "BIRKS"-Aufdruck über Ebay aus Kanada.

    Ich liess sie gleich revidieren, aber weil ich Probleme hatte, das Gay-Freres-Gliederband zu kürzen, ohne was kaputt zu machen, blieb sie in der Schublade.

    Vor einigen Tagen fand ich endlich ein perfekt passendes Lederband zur Uhr, montierte es und war verliebt: tolle Uhr, lief sofort an und war dazu recht genau.

    Heute schaute ich mal wieder mit der Lupe aufs Zifferblatt, weil ich mal checken wollte, wie das mit der Leuchtmasse so ist. Die Dots waren komplett und unbeschädigt, wie das der Vintageliebhaber so mag.

    Aha, "SWISS". Bei Google eingegeben und dies gefunden:

    https://chrononautix.com/radium-uhren-gefaehrlich/


    Kurz: bei verschiedeneren getesteten Vintageuhren mit Radium-Leuchtmasse, fand man heraus, dass sich in einem geschlossenen Raum, in dem man eine solche Uhr aufbewahrt innerhalb von sechs Tagen eine Menge Radon als Zerfallsprodukt des Radiums anreichert, die zu einer Strahlenbelastung von bis zu 10.000 Becquerel führt. 50 wären erlaubt.

    Die Uhr lag also zehn Jahre im Schreibtisch, im Nebenraum meines Schlafzimmers. Damit euch das nicht auch passiert, lest euch den Bericht bitte gut durch und prüft, ob ihr noch vom Opa irgendwelche Altbestände an Uhren habt und passt auf euch auf.

    Die getesteten Uhren wurden meines Wissens nicht zerlegt. Die Belastung entstand schon durch die Leuchtmasse im eingebauten Zustand (Glas davor, etc.)

    Viele Grüße,

    Bernd

    P.S.: Meine anderen Uhren haben alle maximal Tritium.

    Hallo in die Runde,

    vor zehn Jahren kaufte ich eine sehr schöne Eterna Kontiki von 1958, mit "BIRKS"-Aufdruck über Ebay aus Kanada.

    Ich liess sie gleich revidieren, aber weil ich Probleme hatte, das Gay-Freres-Gliederband zu kürzen, ohne was kaputt zu machen, blieb sie in der Schublade.

    Vor einigen Tagen fand ich endlich ein perfekt passendes Lederband zur Uhr, montierte es und war verliebt: tolle Uhr, lief sofort an und war dazu recht genau.

    Heute schaute ich mal wieder mit der Lupe aufs Zifferblatt, weil ich mal checken wollte, wie das mit der Leuchtmasse so ist. Die Dots waren komplett und unbeschädigt, wie das der Vintageliebhaber so mag.

    Aha, "SWISS". Bei Google eingegeben und dies gefunden:

    https://chrononautix.com/radium-uhren-gefaehrlich/


    Kurz: bei verschiedeneren getesteten Vintageuhren mit Radium-Leuchtmasse, fand man heraus, dass sich in einem geschlossenen Raum, in dem man eine solche Uhr aufbewahrt innerhalb von sechs Tagen eine Menge Radon als Zerfallsprodukt des Radiums anreichert, die zu einer Strahlenbelastung von bis zu 10.000 Becquerel führt. 50 wären erlaubt.

    Die Uhr lag also zehn Jahre im Schreibtisch, im Nebenraum meines Schlafzimmers. Damit euch das nicht auch passiert, lest euch den Bericht bitte gut durch und prüft, ob ihr noch vom Opa irgendwelche Altbestände an Uhren habt und passt auf euch auf.

    Die getesteten Uhren wurden meines Wissens nicht zerlegt. Die Belastung entstand schon durch die Leuchtmasse im eingebauten Zustand (Glas davor, etc.)

    Viele Grüße,

    Bernd

    P.S.: Meine anderen Uhren haben alle maximal Tritium.

    Willkommen Kenlin (ist das dein Vorname?),

    das ist ein sehr schönes Stück. Du dürftest schon jetzt in die Analen des Forums eingehen, denn ein Glas anbohren um einen Sekundenzeiger zu befestigen, das hat es wohl noch nie gegeben :rofl:


    Bei der Uhr dürfte sich eine Überholung lohnen.


    Meines Erachtens kommen auf dich zu:


    EUR 500,- für die Überholung des Uhrwerkes incl. neuer Gehäusedichtungen


    ggf. Aufpreis für neues Glas


    EUR 200,- für Aufarbeitung Gehäuse (wenn du es nicht so lassen möchtest, ich finde es sehr schön so und würde nichts machen, habe aber auch diesbezüglich besondere Vorlieben)


    Das Band ist nicht original. Ggf. kaufst du noch ein originales Stahlband dazu (EUR 300,-).


    Mit dem Opa grollen würde ich nicht. Das war damals eine Uhr für Haudegen und er hat sie getragen wie einer. Sie hat halt Kampfspuren davongetragen. Der Schaden am Glas ist wertmäßig im Verhältnis zu Gesamtpaket zu vernachlässigen.


    Was hat denn dein Opa beruflich gemacht?


    Grüße,


    Bernd


    P.S.: Es handelt sich übrigens um eine 142, weil sie im Gegensatz zur 140 auf 12 Uhr noch die 24-Stunden-Anzeige hat.


    Edit: Oh, Andi, da merkt man, dass du mit zehn Fingern tippst ;) Ich habe aber vor zwei Jahren schon je 480,- für zwei Revis von Lemania 5100 bezahlt.

    Farblich daneben geschossen wegen schneller in-camera-raw-conversion in der Fuji (sollte ein Siebzigerjahre-Trafoschrank-grünlichblau für Band und Zifferblatt sein), aber Hauptsache aktuell:

    Meine SEIKO SLA037 mit High-Beat-Werk. Eigentlich die Uhr, die mir bei meinen ganzen ganzen Abwegen auf Pfaden abseits unserer Hausmarken am meisten Freude bereitet und seit sieben Monaten täglich am Arm.

    Atemberaubend perfekte Verarbeitung des Gehäuses und die Gangwerte nach der einmaligen Nachregulierung beim Konziuhrmacher jetzt auch im Top-Bereich (+1,7 bis +1,9sec/d):


    Viele Grüße,

    Bernd

    Die blaue SLA037 ist seit Ende August ständig an meinem Arm. Nachdem das High-Beat-Werk auch im Januar unverändert plus 12 Sekunden am Tag lief, liess ich sie vor drei Wochen beim Konzessionärsuhrmacher in Bad Godesberg nachregulieren. Der hat gute Arbeit gemacht. Seitdem läuft sie besser als plus 2 Sekunden am Tag.

    Die schwarze SBDX041 "BEAMS" ist eine noch seltenere Japan-only Edition ("JDM" Japan Domestic Market"), für die ich mir erst einen Exporteur suchen musste. Auf der Garantiekarte steht "nur gültig in Japan", wo hat man sowas schon einmal gesehen?

    Sie schafft es aber momentan nicht an meinen Arm, da mich die blaue fasziniert wie am ersten Tag.

    Beide Uhren sind aus "Ever Brilliant Steel", das eine um den Faktor 1,7 höhere Korrosionsfestigkeit gegenüber 316L haben soll. Also ein ähnlicher Ansatz, wie ihn Rolex mit seinem 904L verfolgt.

    Das Finish der Gehäuse ist einzigartig, die Flanken sind spiegelblank poliert, ohne Dellen, ohne Wellen, man vergleiche das einmal mit einer SINN 103 ...

    Bei beiden Uhren soll es sich um moderne Hommagen an den ersten SEIKO Diver 62MAS aus dem Jahr 1965 handeln.

    Viele Grüße,

    Bernd